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Metropolis Aufstieg und Niedergang antiker Städte

5

36,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.04.2022

Abbildungen

Tafelteil mit 25 Abbildungen, 6 Karten und Lesebändchen

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

23,3/16,7/5 cm

Gewicht

986 g

Auflage

1. Auflage 2022

Originaltitel

The Life and Death of Ancient Cities. A Natural History

Übersetzt von

Susanne Held

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98370-8

Beschreibung

Rezension

»Greg Woolf hat eine spannende und detailreiche Studie über frühe Stadtgründungen und -Entwicklungen verfasst, so gelehrt […] und dennoch so gut und wirklich spannend lesbar, wie man es sich von einem populären Sachbuch erhofft.« Günther Wessel, Deutschlandfunk Kultur, 20. April 2022 ("Deutschlandfunk Kultur")
»Ein anregender Blick auf eine vermeintlich bekannte Welt.« Welt am Sonntag, 17. April 2022 ("Welt am Sonntag")
»[Woolfs] Geschichte der Stadt ist zugleich eine große Darstellung des Mittelmeerraumes, die zudem ein Verständnis dafür schafft, wie sich unsere Städte in Zukunft entwickeln könnten.« Antike Welt, August 2022 ("Antike Welt")
»Greg Woolf […] erzählt farben- und facettenreich« Stuttgarter Zeitung, 17. Juni 2022 ("Stuttgarter Zeitung")
»Hier zeichnet Woolf faszinierende Porträts« Stefan Rebenich, NZZ, 29. April 2022 ("Neue Zürcher Zeitung")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.04.2022

Abbildungen

Tafelteil mit 25 Abbildungen, 6 Karten und Lesebändchen

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

23,3/16,7/5 cm

Gewicht

986 g

Auflage

1. Auflage 2022

Originaltitel

The Life and Death of Ancient Cities. A Natural History

Übersetzt von

Susanne Held

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98370-8

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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Schade, dass der englische…

dracoma aus LANDAU am 28.08.2022

Bewertungsnummer: 2860761

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schade, dass der englische Untertitel bei der deutschen Ausgabe weggelassen wurde: "A Natural History". In diesem Untertitel wird die Zielsetzung nämlich sofort klar: es geht nicht um eine Aneinanderreihung von einzelnen Stadtgeschichten, sondern der Autor begreift Stadtgründungen als Teil der menschlichen Evolution in dem Sinn, dass das Leben in einer Stadt den Eigenschaften der Spezies Mensch entspricht und dass es Vorteile für ihn haben muss. Dazu verwebt der Autor die Humanwissenschaften mit Biologie, Ökologie, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, aber auch mit Archäologie und Literaturgeschichte – ein ausgesprochen origineller Ansatz, der sich zudem als zielführend und sehr umfassend erweist. Der Autor nimmt seinen Leser mit auf einen Parforceritt durch die antike Geschichte, der keine Sekunde langweilig ist und immer wieder den Bogen zur Gegenwart schlägt. Er beginnt naturgemäß aufgrund der Quellenlage bei Uruk, wo der Übergang vom Dorfleben zum Urbanismus erstmals belegt werden kann; er verweist aber sachgerecht auf die jüngeren Ausgrabungen bei Tell Brak in Syrien, einer vermutlich noch älteren städtischen Siedlung, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Der Autor macht dem Leser sofort klar, dass die Gründung Uruks und auch der anderen antiken Städte nicht das Ergebnis eines planvollen Handelns war, sondern eher das zufällige Ergebnis vieler Versuche, weil der Mensch offenbar ein urbanes Potential hat. Nur die geglückten Versuche können erforscht werden, während die missglückten ins Dunkel der Geschichte zurückfallen. Diese Versuche der bäuerlichen Dorfgemeinschaften, ihr Zusammenleben mit größerer Komplexität zu gestalten, fanden in langen Zeiträumen statt. Und vom Fruchtbaren Halbmond aus reist der Leser nun weiter durch die Geschichte. Nach einem kurzen Blick auf den Urbanismus ca. 3000 v. Chr. im Niltal, im Industal und in Nordchina und auf die jüngeren Städte im heutigen Mexiko und Peru konzentriert sich der Autor auf den mittelmeerischen Raum. Mancher wird sich wundern, wie klein die griechischen poleis waren. Faszinierend ist die Bedeutung der Erfindung des Segels, die für schnellere Transportwege und einen größeren Austausch sorgte und damit die Vernetzung der Städte vorantrieb und festigte. Die Reise endet bei den Megalopoleis, allen voran Rom. In jedem der vielen Kapitel bietet Woolf spannende und informative Unterhaltung. Ob das die Zusammenbrüche einiger Städte waren, die Bedeutung der Monumentalbauweise, die vielen Migrationsbewegungen aufgrund unterschiedlicher Ursachen, die beeindruckenden Urbanismen der Bronzezeit, die Bedeutung der Schrift, die Bedeutung des Eisens und anderer Metalle, die Gefahren des urbanen Lebens, die Bedeutung der Nekropolen, Bauweisen, Baumaterialien, die Organisation in Stadtstaaten und Imperien, Gründungsmythen, Kolonisierungen etc. - jedes Kapitel ist ein spannender Blick in eine vergangene Zeit. Immer aber hat der Autor den Menschen im Blick. Es ist die Neigung des Menschen zum Zusammenleben und zum problemlösenden Denken, aber auch die Tatsache, dass er ein „Allesfresser“ ist, die ihn in den Urbanismus führten. Ein umfassend durchdachtes Buch, lesbar für Fachleute (vgl. 47 Seiten Literaturhinweise) und für Laien, immer verständlich, ungemein kenntnisreich und spannend zu lesen.

Schade, dass der englische…

dracoma aus LANDAU am 28.08.2022
Bewertungsnummer: 2860761
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schade, dass der englische Untertitel bei der deutschen Ausgabe weggelassen wurde: "A Natural History". In diesem Untertitel wird die Zielsetzung nämlich sofort klar: es geht nicht um eine Aneinanderreihung von einzelnen Stadtgeschichten, sondern der Autor begreift Stadtgründungen als Teil der menschlichen Evolution in dem Sinn, dass das Leben in einer Stadt den Eigenschaften der Spezies Mensch entspricht und dass es Vorteile für ihn haben muss. Dazu verwebt der Autor die Humanwissenschaften mit Biologie, Ökologie, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, aber auch mit Archäologie und Literaturgeschichte – ein ausgesprochen origineller Ansatz, der sich zudem als zielführend und sehr umfassend erweist. Der Autor nimmt seinen Leser mit auf einen Parforceritt durch die antike Geschichte, der keine Sekunde langweilig ist und immer wieder den Bogen zur Gegenwart schlägt. Er beginnt naturgemäß aufgrund der Quellenlage bei Uruk, wo der Übergang vom Dorfleben zum Urbanismus erstmals belegt werden kann; er verweist aber sachgerecht auf die jüngeren Ausgrabungen bei Tell Brak in Syrien, einer vermutlich noch älteren städtischen Siedlung, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Der Autor macht dem Leser sofort klar, dass die Gründung Uruks und auch der anderen antiken Städte nicht das Ergebnis eines planvollen Handelns war, sondern eher das zufällige Ergebnis vieler Versuche, weil der Mensch offenbar ein urbanes Potential hat. Nur die geglückten Versuche können erforscht werden, während die missglückten ins Dunkel der Geschichte zurückfallen. Diese Versuche der bäuerlichen Dorfgemeinschaften, ihr Zusammenleben mit größerer Komplexität zu gestalten, fanden in langen Zeiträumen statt. Und vom Fruchtbaren Halbmond aus reist der Leser nun weiter durch die Geschichte. Nach einem kurzen Blick auf den Urbanismus ca. 3000 v. Chr. im Niltal, im Industal und in Nordchina und auf die jüngeren Städte im heutigen Mexiko und Peru konzentriert sich der Autor auf den mittelmeerischen Raum. Mancher wird sich wundern, wie klein die griechischen poleis waren. Faszinierend ist die Bedeutung der Erfindung des Segels, die für schnellere Transportwege und einen größeren Austausch sorgte und damit die Vernetzung der Städte vorantrieb und festigte. Die Reise endet bei den Megalopoleis, allen voran Rom. In jedem der vielen Kapitel bietet Woolf spannende und informative Unterhaltung. Ob das die Zusammenbrüche einiger Städte waren, die Bedeutung der Monumentalbauweise, die vielen Migrationsbewegungen aufgrund unterschiedlicher Ursachen, die beeindruckenden Urbanismen der Bronzezeit, die Bedeutung der Schrift, die Bedeutung des Eisens und anderer Metalle, die Gefahren des urbanen Lebens, die Bedeutung der Nekropolen, Bauweisen, Baumaterialien, die Organisation in Stadtstaaten und Imperien, Gründungsmythen, Kolonisierungen etc. - jedes Kapitel ist ein spannender Blick in eine vergangene Zeit. Immer aber hat der Autor den Menschen im Blick. Es ist die Neigung des Menschen zum Zusammenleben und zum problemlösenden Denken, aber auch die Tatsache, dass er ein „Allesfresser“ ist, die ihn in den Urbanismus führten. Ein umfassend durchdachtes Buch, lesbar für Fachleute (vgl. 47 Seiten Literaturhinweise) und für Laien, immer verständlich, ungemein kenntnisreich und spannend zu lesen.

Menschen und ihre Städte

Bewertung am 21.04.2022

Bewertungsnummer: 1699467

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der britische Professor Greg Woolf zeigt in diesem Band, wie Menschen ihre Städte planten und wo sie in großen Siedlungen lebten. Die Texte sind spannend und voll interessanter Details. Heute leben 75% aller Menschen auf der Welt in Metropolen. Woher diese Entwicklung kommt und welche Voraussetzungen dafür nötig sind, zeigt sich in diesem Sachbuch. Ein grosses Thema,auch in Bezug auf die Zukunft der Erdbevölkerung. So interessant kann Geschichte sein- die Lesezeit ist dieses Buch eindeutig wert.

Menschen und ihre Städte

Bewertung am 21.04.2022
Bewertungsnummer: 1699467
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der britische Professor Greg Woolf zeigt in diesem Band, wie Menschen ihre Städte planten und wo sie in großen Siedlungen lebten. Die Texte sind spannend und voll interessanter Details. Heute leben 75% aller Menschen auf der Welt in Metropolen. Woher diese Entwicklung kommt und welche Voraussetzungen dafür nötig sind, zeigt sich in diesem Sachbuch. Ein grosses Thema,auch in Bezug auf die Zukunft der Erdbevölkerung. So interessant kann Geschichte sein- die Lesezeit ist dieses Buch eindeutig wert.

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Metropolis

von Greg Woolf

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Meinung aus der Buchhandlung

Martin Berger

Thalia Wien – Mitte / W3

Zum Portrait

5/5

Urbanes Leben in der Antike

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In der langen Geschichte des Menschen sind Städte und städtisches Leben eine eher junge Erscheinung. Seit etwa fünf Jahrtausenden wurden Städte gegründet, bewohnt und auch wieder aufgegeben und verlassen. Heute leben deutlich mehr als 50% der Weltbevölkerung in Städten.Die Stadt wird oft als unerlässlich für Kultur und Zivilisation angesehen. Greg Woolf erzählt die Geschichte des urbanen Lebens im Mittelmeerraum der Antike. Wo endet das Dorf, wo beginnt die Stadt? Was macht eine Stadt aus, was unterscheidet sie von anderen Siedlungsformen? Viele der alten Städte waren vergleichsweise klein, mit nur wenigen tausend Einwohnern. Haben wir Menschen eine „Begabung“ für das Leben in Städten? Städte sind komplexe Gebilde, wie funktionieren sie, wie sind sie organisiert, was macht ihren Erfolg aus? Was ist Sinn und Zweck von Städten? Dieses mit interessanten Informationen und Gedanken vollgepackte Buch ist keine leichte Kost, aber es ist Seite für Seite lesenswert. (Siehe auch: Abulafia, Das Mittelmeer)
  • Martin Berger
  • Buchhändler/-in

5/5

Urbanes Leben in der Antike

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In der langen Geschichte des Menschen sind Städte und städtisches Leben eine eher junge Erscheinung. Seit etwa fünf Jahrtausenden wurden Städte gegründet, bewohnt und auch wieder aufgegeben und verlassen. Heute leben deutlich mehr als 50% der Weltbevölkerung in Städten.Die Stadt wird oft als unerlässlich für Kultur und Zivilisation angesehen. Greg Woolf erzählt die Geschichte des urbanen Lebens im Mittelmeerraum der Antike. Wo endet das Dorf, wo beginnt die Stadt? Was macht eine Stadt aus, was unterscheidet sie von anderen Siedlungsformen? Viele der alten Städte waren vergleichsweise klein, mit nur wenigen tausend Einwohnern. Haben wir Menschen eine „Begabung“ für das Leben in Städten? Städte sind komplexe Gebilde, wie funktionieren sie, wie sind sie organisiert, was macht ihren Erfolg aus? Was ist Sinn und Zweck von Städten? Dieses mit interessanten Informationen und Gedanken vollgepackte Buch ist keine leichte Kost, aber es ist Seite für Seite lesenswert. (Siehe auch: Abulafia, Das Mittelmeer)

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