Produktbild: Mrs. Dalloway
Band 26

Mrs. Dalloway Roman. Deutsche Neuübersetzung von Melanie Walz, mit einem Nachwort von Vea Kaiser

Aus der Reihe Manesse Bibliothek
13

24,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.04.2022

Verlag

Manesse

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

15,4/9,8/2,3 cm

Gewicht

235 g

Farbe

Smaragd / Weiß

Originaltitel

Mrs Dalloway

Übersetzt von

Melanie Aus d. Amerikanischen Walz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7175-2556-1

Beschreibung

Rezension

»Untiefen umschifft Melanie Walz souverän. Ihre Übersetzung von ›Mrs. Dalloway‹ komprimiert komplexe Formulierungen zu einer schlanken Silhouette, die Übersicht im Semikolongestrüpp Woolfs schafft und Originaltreue ermöglicht. Damit liefert Walz einen besseren Grund als Statistiken und Quoten, Virginia Woolf zu lesen: eine der ganz großen Autorinnen des 20. Jahrhunderts zu entdecken.« ("DIE ZEIT, Florian Eichel")
»Beeindruckend, wie genau Virginia Woolf ins Bewusstsein ihrer Figuren blickt, es in all seinen Facetten, seinen Fragmenten und sprunghaften Gedanken abzubilden versucht. […]. Melanie Walz gelingt es mit ihrer Neuübersetzung, diese Flut von Impressionen, das sinnliche Staccato des Stil ideal wiederzugeben. Ein Juwel von Buch – das hier wie neu schillern darf« ("Nürnberger Nachrichten / Nürnberger Zeitung, Wolf Ebersberger")
»Dieses wirklich wunderbare Buch.« ("SRF Schweizer Fernsehen, Literaturclub, Nicola Steiner")
»Eine tolle Lektüre. Ein Wunder von einem Buch.« ("SRF Schweizer Fernsehen, Literaturclub, Martin Ebel")
»Virginia Woolfs ›Mrs. Dalloway‹ gehört zu den ganz großen Romanen des 20. Jahrhunderts – auch, weil er auf eine feinsinnige, damals gänzlich neue und ausgesprochen weiblich-empfindsame Weise den feinen Verästelungen menschlicher Seelenregungen nachspürt. […] Auf jeden Fall: lesen und wiederlesen!« ("Frankfurter Neue Presse, Dierk Wolters")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.04.2022

Verlag

Manesse

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

15,4/9,8/2,3 cm

Gewicht

235 g

Farbe

Smaragd / Weiß

Originaltitel

Mrs Dalloway

Übersetzt von

Melanie Aus d. Amerikanischen Walz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7175-2556-1

Herstelleradresse

Manesse Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    22.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Muss in jeder Bibliothek!

    !ein Lesehighlight 2022! Klappentext: „Es ist ein besonderer Tag im Leben der zweiundfünfzigjährigen Clarissa Dalloway: Die Gattin eines Parlamentsabgeordneten will am Abend eine ihrer berühmten Upper-class-Partys geben. Der Tag vergeht mit Vorbereitungen, zufälligen Begegnungen mit Jugendfreunden, Konversation, nostalgischen Betrachtungen, Sinneseindrücken beim Flanieren ... Ein besonderer Tag soll es – aus ganz anderen Gründen freilich – auch für Septimus Smith werden. Auch ihn, den Kriegsheimkehrer, beschäftigt die Gegenwärtigkeit des Vergangenen in jedem einzelnen Augenblick. In permanent sich wandelnden Empfindungen, Visionen und Assoziationen der Figuren entsteht ein faszinierendes Zeit- und Gesellschaftsbild Englands, rhythmisiert vom Stundenschlag des Big Ben. Romantische, nüchterne und satirische Stimmungslagen fließen ineinander, Melancholie und Contenance, tiefgründiger Witz und leise Wehmut durchziehen Virginia Woolfs Meisterwerk moderner Erzählkunst. Im Dezember 1924 notierte sie in ihr Tagebuch: «Ich glaube ganz ehrlich, dass dies der gelungenste meiner Romane ist.»“ Ein Klassiker im neuen Gewand ist immer so eine Sache. Gerade wenn es auch um eine Neuübersetzung geht. Diese Neuübersetzung hier wurde von Melanie Walz verfasst. Und was soll ich sagen? Sie ist ihr mehr als gelungen und trifft einfach jeden wichtigen Punkt um diese Geschichte so zu halten wie notwendig! Es ist eine Kunst einen Klassiker in seiner Atmosphäre nicht zu verschandeln aber dennoch in der heutigen Sprache und des Sprachgebrauchs verständlich zu erzählen ohne das man zu viele Fragezeichen beim lesen erfährt. Walz hat hier wirklich diese Aufgabe bravurös gemeistert (durch Fußnoten gibt es immer wieder Aufklärung)! Virgina Woolfs Geschichte „Mrs. Dalloway“ ist ein Klassiker, ein Zeitzeugnis und in gewisser Weise ein Erbe an die Leserschaft Woolfs. Die Geschichte rund um Clarissa zeigt nicht nur das Privatleben der damaligen Zeit auf mit all ihren Höhen, Tiefen und Gepflogenheiten (da staunt man heute mehr als genug) was damals so „normal“ war) sondern auch die Gesellschaft an sich. Woolf zeigte immer Biss und Humor in ihren Geschichten, so auch hier. Als Leser eröffnet sich hier regelrecht ein Feuerwerk der Wortspielereien, der versteckten Witze und Pointen, ein Feingefühl für die Darstellung der Damenwelt aber auch der Welt der Herren. Woolf zeigt dem Leser hier so viel auf, das man wahrlich erstaunt ist, welches Miniformat der Verlag für diese Neuübersetzung gewählt hat. Gerade mal 9.8 x 2.3 x 15.5 cm misst dieser Winzling und bombardiert den Leser dennoch mit allem was geht. Woolf hätte sicherlich herzhaft über dieses Buchformat gelacht und wäre entzückt gewesen wie klein und doch so gewaltig ein Werk von ihr wirken kann. Für dieses Meisterwerk gibt es 5 von 5 Sterne und ein Hoch auf die Übersetzerin!

  • Gedankenlabor

    5/5

    29.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbares, absolut lesenswerter Klassiker!

    >>Eine Leere war im Herzen des Lebens;...<< Es war ein besonderer Tag im Leben der 52-jährigen Clarissa Dalloway, Gattin eines Parlamentsabgeordneten, die am Abend eine ihrer berühmten Upperclass-Partys geben wollte. … Und so starten wir in die Geschichte „Mrs. Dalloway“ von Virginia Woolf mit eben besagten Clarissa Dalloway. Doch im weiteren Verlauf der Geschichte wird klar, dass sich diese Geschichte nicht einzig um eine feine Party und Clarissa dreht, so dient sie doch lediglich als Dreh- und Angelpunkt- sozusagen als Bindeglied zwischen all den anderen Menschen und eben auch ihren Schicksalen, ihren Geschichten, denen wir hier begegnen. Wobei man auch hier bemerken muss, dass Virginia Woolf diese feinen Partys einfach ganz wunderbar, detailreich und stimmungsvoll beschreibt, so war sie selbst doch auch gern Teil solcher gehobeneren Zusammenkünfte, was ich hier wirklich eindrucksvoll als Leser spüren konnte. Für mich persönlich stellte die Person des Septimus Warren innerhalb dieser Geschichte eine ganz besondere dar und mit Blick auf Virginia Woolfs Leben, gibt es einige Parallelen, die mich sehr bewegt, mitunter zu Tränen gerührt haben. Nach meinem Empfinden hat Virginia Woolf hier in Septimus' Worten ihre eigene Seele offenbart und im weiteren Verlauf seiner Geschichte gezeigt, wie schwer das Leben uns manchmal zur Last werden kann und wie sehr man als Mensch in dem Zwiespalt der Schönheit und des Wahnsinns des Leben stecken kann. ...Und letztlich wohin eben diese Gefühlsspanne und gleichzeitig Ausweglosigkeit führen kann... Nicht nur Septimus stellte hier einen besonderen Charakter dar, in jedem einzelnen der Charaktere gilt es besonderes zu erfahren, als Leser zu entdecken und so werde ich in Zukunft sicher noch öfter zu dieser Geschichte greifen und abtauchen in eine andere Zeit, in viele Blickwinkel des Lebens und des Inneren von Charakteren, die allesamt eben auch Virginia Woolf selbst in der ein oder anderen Weise widerspiegeln. >>...unser Innerstes, das wie ein Fisch Meerestiefen bewohnt und im Dunkeln laviert, sich den Weg sucht zwischen Stängeln riesiger Wasserpflanzen, über sonnengefleckte Stellen und immer weiter in die kalte, tiefe, unermessliche Finsternis hinein;...<<

  • Christian1977

    aus Leipzig

    3/5

    25.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer hat Angst vor dem Bewusstseinsstrom?

    Als Virginia Woolf 1925 im eigenen Verlag ihren vierten Roman "Mrs. Dalloway" veröffentlichte, galt dieser als stilistisch und sprachlich revolutionär, weil er mit den gewohnten erzählerischen Konventionen brach. Mehr als jeder andere Roman zuvor. Und auch sie selbst notierte in ihrem Tagebuch: "Ich glaube ganz ehrlich, dass dies der gelungenste meiner Romane ist." So erfahren wir es im Klappentext der jüngsten Ausgabe, die kürzlich in der Manesse Bibliothek erschienen ist. Es handelt sich dabei um eine deutsche Neuübersetzung von Melanie Walz, ergänzt und aufgewertet durch ein Nachwort der österreichischen Schriftstellerin Vea Kaiser. Und tatsächlich kann man Woolfs Stil als unkonventionell und modern bezeichnen, ihr in "Mrs. Dalloway" als Erzählform verwendeter Bewusstseinsstrom findet sich auch heute noch in der zeitgenössischen Literatur: meisterlich und aufregend beispielsweise in Damon Galguts mit dem Booker Prize ausgezeichneten "Das Versprechen", etwas weniger spannend in Tanguy Viels Me-Too-Krimi "Das Mädchen, das man ruft". Was die beiden letztgenannten Romane aber von "Mrs. Dalloway" grundlegend unterscheidet, ist die Handlungsebene. Denn Virginia Woolf verzichtet fast vollständig auf diese und setzt komplett auf das Innenleben ihrer Figuren. So lässt sich die Handlung auch knapp zusammenfassen: An einem Londoner Junitag des Jahres 1923 macht sich die 51-jährige Clarissa Dalloway auf, um Blumen für ihre am Abend stattfindende Party der sogenannten Upper Class zu besorgen. Die gesamte - überschaubare - Handlung konzentriert sich auf diesen einzigen Tag, den Rhythmus gibt dabei Big Ben mit seinem Glockenschlag als wiederkehrendes Motiv vor. Neben Mrs. Dalloway rückt als ihr Gegenpart der kriegstraumatisierte Septimus Warren Smith als nahezu gleichberechtigter zweiter Protagonist in den Mittelpunkt des Interesses. Dieser Septimus ist in meinen Augen dann auch die mit Abstand interessanteste Figur des Romans. Eindringlich nähert sich Woolf diesem zerbrechlichen Mann, der stets auf der schmalen Linie zwischen Leben und Tod zu balancieren scheint. Eine besondere Note erhält Septimus' Charakterisierung, wenn man im Hinterkopf behält, dass Virginia Woolf selbst im Jahre 1941 den Freitod wählte. Die anderen Figuren habe ich inklusive Mrs. Dalloway hingegen als recht beliebig und banal wahrgenommen. Die gesellschaftlichen Themen, die die feinen Damen und Herren beschäftigen, wirken austauschbar und bisweilen sogar platt. Wobei zu betonen ist, dass man Woolfs Absicht im Hinblick auf diesen Aspekt berücksichtigen muss: die Darstellung der britischen Nachkriegsgeneration in all ihren Aspekten. Leider konzentriert sie sich dabei jedoch auf zwei Extreme: die Upper Class und den traumatisierten Soldaten. Figuren aus der Mitte der Gesellschaft tauchen mit Ausnahme des ehemaligen Dalloway-Geliebten Peter Walsh kaum auf. Hinzu kommt, dass es die Sprache ebenso wenig schaffte, mich mitzureißen, wie ich es mir eigentlich erhofft hatte. Denn grundsätzlich bin ich ein Freund des erzählerischen Bewusstseinsstroms und schätze gute und ausgiebige Beschreibungen ebenso wie eine starke Atmosphäre. Zwar ist der Stil modern, aber nicht die Sprache selbst, die bisweilen arg repetitiv wirkt. Wenn beispielsweise innerhalb dreier Seiten ganze neun Mal wiederholt wird, dass Peter Walsh aktuell verliebt sei, dann hatte selbst ich es wohl nach der fünften Wiederholung begriffen. Hervorzuheben ist dennoch der Mut der Autorin, die nicht nur die literarischen Konventionen außer Acht lässt, sondern durchaus auch gesellschaftlich heikle Themen anspricht: Kriegsfolgen, Umgang mit psychischen Erkrankungen, Auseinanderdriften der Gesellschaft, Homosexualität, Suizid. Um auf den berühmten Film- und Theaterstücktitel von Edward Albee "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" zurückzugreifen, sollten sich potenzielle Leser:innen vor der Lektüre also fragen: "Wer hat Angst vor dem Bewusstseinsstrom?" und lieber einmal zu einer Leseprobe greifen, bevor sie den Roman erwerben. Ich selbst habe die Lektüre nicht bereut, mir aber mehr davon versprochen.

  • Bewertung

    aus St.Margarethen a.d.Sierning

    5/5

    16.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gedankenreise

    Während Mrs. Dalloway ihren täglichen Beschäftigungen nachgeht, zieht sie Bilanz über ihr Leben. Was wäre wenn? Wie wäre ihr Leben verlaufen, wenn sie früher woanders abgebogen wäre? Kann sie ihre Ziele und Ideen noch erreichen und verwirklichen? Eine Gedankenreise einer priviligierten jungen Frau bei den Vorbereitungen zu einer Abendveranstaltungen im Herzen von London. Was banal beginnt, hat mich im Laufe der Geschichte hineingezogen und mitgerissen. Die ruhige und sachliche Schreibweise lässt Entscheidungen von Mrs. Dalloway noch radikaler und bewusster erscheinen. Hat mir gut gefallen.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    An (old) new favourite

    I’m currently reading all of the classics on my reading List. This book is a masterful exploration of the ordinary turned extraordinary. With poetic prose and deep character insights, it delves into the minds of its characters, revealing the fluidity of time and the complexity of human experience. Through the stories of Clarissa Dalloway and Septimus Warren Smith, Woolf encourages reflection on life’s small moments and the impact of the past on our present. It’s a must-read for those who appreciate literature that touches the soul and lingers in the mind.

Kundinnen und Kunden meinen

5

6

4

3

3

1

2

3

1

0

Bewertungen (13)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    21.05.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    To love makes one solitary

    An einem Tag im Juni des Jahres 1923 bereitet Clarissa Dalloway eine Dinnerparty, eine Abendgesellschaft vor. Nachdem sie selbst Blumen kaufen war, bekommt sie unerwarteten Besuch von Peter Walsh, einem Freund aus Jugendtagen der erst kürzlich aus Indien nach London zurückgekehrt war. Im Verlauf des Tages, lässt sie ihre Gedanken und Erinnerungen immer wieder schweifen, immer wieder von Big Ben unterbrochen, der sie an den fortschreitenden Tag erinnert. „Mrs. Dalloway sagte, sie werde die Blumen selbst kaufen.“ So beginnt wohl einer der Romane, um die ich mich immer ein bisschen gedrückt habe, aber auf die ich immer wieder mit der Nase gestoßen worden bin. So ist im Roman, Das Salz von Jean-Baptiste Del Amo, eine Ausgabe von Mrs. Dalloway, im Wohnzimmer von Louise, auf einer bestimmten Seite aufgeschlagen. Im Film „The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit, eine Verfilmung des Romans Die Stunden von Michael Cunningham, ein Roman der nun auch auf meine Wunschliste gelandet ist, spielt der Roman Mrs. Dalloway eine entscheidende Rolle und erzählt von schicksalshaften Leben dreier Frauen. Und zu guter Letzt, hat mich nun eine Freundin gebeten, diesen Roman zu lesen und ihr meine Meinung darüber kundzutun. Das mach ich natürlich gerne. Das Augenmerk richtet sich in diesem Roman nicht auf die äußeren Ereignisse, sondern auf das Innenleben der Hauptprotagonisten, wobei die äußeren Ereignisse sozusagen der Motor für die inneren Gedanken und Erinnerungen sind. Über inneren Monologe und Erinnerungen wiederrum, erfährt der Leser mehr um Mrs. Dalloway und ihre Umgebung. Durch diese Gedankenerzählung geschaffenen, verschachtelten und ellenlangen Sätze, sollte der Roman mit einer gewissen Aufmerksamkeit gelesen werden. Spätestens wenn man diesen Roman ein zweites Mal gelesen hat, wird sich die eigentliche Schönheit der Geschichte voll entfalten. Die Rahmenhandlung ist auf einen einzigen Tag, dem Tag der Dinnerparty, der Abendgesellschaft beschränkt, was aber der Geschichte keineswegs schadet. Viele Schriftsteller haben dieses Element des Geschichtenerzählens übernommen und spontan fallen mir Joey Goebels Ich gegen Osborne, Replay von Benjamin Stein, hier bleibt der Protagonist während des ganzen Romans im Bett, oder auch eben oben bereits erwähnten Roman von Jean-Baptiste Del Amo ein. Wahrscheinlich könnte ich hier die Liste noch unendlich fortsetzen, aber ich will natürlich die Leser meiner Rezensionen nicht zu sehr langweilen. Der Titel meiner Rezension ist ein Zitat aus diesem Roman, das mir sehr gut gefallen hat. Unbestritten ist, dass Virginia Woolf einen ausgezeichneten Roman geschrieben hat und im Jahr 1925 mit der Veröffentlichung ihres vierten Romans, Geschichte geschrieben hat.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Mrs. Dalloway