Produktbild: What light there is – Über die Schönheit des Moments

What light there is – Über die Schönheit des Moments

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Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.08.2022

Verlag

Penguin

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,4/11,6/1,8 cm

Gewicht

187 g

Farbe

Champagner

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-10833-7

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.08.2022

Verlag

Penguin

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,4/11,6/1,8 cm

Gewicht

187 g

Farbe

Champagner

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-10833-7

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein neuer Buchtipp für Sie!

    In seinem neuen Buch:" What light there is " befasst sich der John Burnside mit dem Zauber von Vergangenem. Er unterteilt sein Buch in vier Kapitel „Erde“, „Himmel (über das Verlieren)“, „Die Sterblichen“, „Die Göttlichen“. Wir lesen von Erinnerungen an die Kindheit, den Prägungen und daraus resultierenden späteren Sichtweisen. Das was war, lässt er wieder aufleben. Burnside bedient sich dabei der Texte verschiedener Literatur und Betrachtungen von Gemälden, die mit den eigenen inneren Bilderwelten entsprechende Empfindungen auslösen. Die Vergänglichkeit ist sein zentrales Thema, vor allem geht es um den Prozess des Alterns, um die Zeit die verfliegt, um die Zeit, die scheinbar nicht vergehen will und sehr ausgiebig um Sterben und Tod. Alles läuft auf die Sensibilisierung, auf das bewusste Erleben des Moments zu, auf das Bewahren von Erinnerungen.

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    28.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut empfehlenswert

    "Für eine Sekunde nur ist er da, flackert auf, offenbart und entzieht sich dir wieder: der Augenblick. Er berührt dich in Form einer möglichen, aber nie geliebten Liebe, in der Anmut einer Schneeflocke, die sich auf deiner Haut sogleich in Wasser verwandelt, oder als kostbare Erinnerung, gebannt in einer Fotografie. John Burnside lädt dich in seinem Buch ein, mit ihm eine Hymne auf die Magie der Vergänglichkeit zu singen." - so lautet der Klappentext dieses wunderbaren Buches. John Burnside, Jahrgang 1955, der als "einer der profiliertesten Autoren der europäischen Gegenwartsliteratur" bezeichnet wird, ist mehrfach ausgezeichnet. Neben Romanen und Kurzgeschichten schreibt er Werke mit autobiografischen Zügen. Der leuchtend rote Einband mit gelber und orangefarbener Schrift sowie der Untertitel "Über die Schönheit des Moments" zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Der Haymon-Verlag hat das Buch ausgesprochen schön gestaltet. Die Farben ziehen sich durch das Buch, rote Seiten teilen die Abschnitte "Erde", "Himmel", "Die Sterblichen" und "Die Göttlichen" voneinander. Ein Lesebändchen ergänzt die Ausstattung. In mehr oder weniger kurzen Texten schreibt Burnside über die Vergänglichkeit und den Verlust, eines Augenblicks, einer Person, eines Lebens. Seine Sprache ist virtuos, poesievoll, auch in philosophischen Ausführungen. Und, soweit ich das beurteilen kann, ausgezeichnet übersetzt von Bernhard Robben. Gedichte und Zitate ergänzen die Überlegungen oder regten vielleicht auch dazu an. Vielleicht deuten diese Sätze schon an, dass es kein Buch ist, das in einem durchgelesen werden kann. Es braucht Zeit, um das Gelesene zu überdenken. Ich bin sicher, viele Zitate aus Literatur und Kunst nicht als solche erkannt zu haben. Dennoch habe ich dieses Büchlein mit viel Gewinn gelesen. Es gibt viele Anregungen zum Nachdenken, und es wird nachwirken. Fazit: ein Buch für Sprachliebhaber und alle, die sich mit dem Leben auseinandersetzen

  • Aischa

    aus Kissing

    3/5

    26.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Gedanken treiben dahin

    "What light there is" ist mein erster Kontakt zum umfangreichen Werk des vielfach ausgezeichneten schottischen Romanciers und Lyrikers John Burnside. Und wahrscheinlich war dies mein Fehler. Nicht etwa, weil der Roman - oder ist es doch eher ein Memoir? - schlecht wäre, nein, sicher nicht. Aber ich hatte immer wieder das Gefühl, ich hätte manches besser einordnen können, wenn ich mehr von Burnside gekannt und über ihn gewusst hätte. Doch nicht nur was den Autor und sein Werk angeht stieß ich auf viele Wissenslücken meinerseits. Auch seinen Bildungskanon betreffend kam ich mir unzulänglich vor, zu viele seiner Referenzen und Zitate aus Film, Literatur und Kunst musste ich mühevoll recherchieren: Sei es Nathan Coleys Textskulptur "Heaven is a place where nothing ever happens" im britischen Folkestone, sei es der Film "Brigadoon", die Spielerposition des Outfielders im Cricket, die alte britische Ballade "Barbara Allen" oder das osteuropäische Arthouse-Kino der 1960er Jahre - ich kam mir bei der Lektüre manchmal vor wie ein in eine Universitätsvorlesung katapultierter Grundschüler: schlichtweg überfordert. Nun lasse ich mich nicht so leicht ins Bockshorn jagen, und schließlich meinte schon Voltaire "Lesen stärkt die Seele". Letzlich wurde mein Durchhaltevermögen auch belohnt. Und zwar einerseits von Passagen in wunderbarer Sprache, gerade dort, wo Burnside in Kindheitserinnerungen schwelgt und die Schönheit der Natur beschreibt. Hier findet sich geradezu eine Verschmelzung von Nature Writing und biografischen Rückblicken. Andererseits haben mich die Betrachtungen zur Ars moriendi, der Kunst des Sterbens, überrascht. Ich weiß nicht genau wie, aber Burnside hat es geschafft, über ein so bedeutungsschweres Thema wie das Sterben mit einer überraschenden Leichtigkeit zu schreiben. Auch wenn ich nicht jede seiner Ansichten teile, wert sich damit zu beschäftigen sind sie allemal. Das Buch ist - trotz seiner oft poetischen, zarten Ausdrucksweise - keine leichte Kost. Weder sollte man es am Stück, noch zur Entspannung lesen, nein, es fordert volle Konzentration und am besten ein Gegenüber, mit dem man das Gelesene diskutieren kann. Der Autor mischt Autobiografisches mit zahlreichen Zitaten, er philosophiert und reflektiert, es war für mich kein wirklicher Erzählstrang erkennbar, sondern er lässt seine Gedanken schweifen und auch mal springen. Fazit: Anstrengende und dennoch lohnenswerte Lektüre, meines Erachtens aber nicht unbedingt als Einstieg in Burnsides Welt geeignet.

  • Aischa

    3/5

    26.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "What light there is" ist…

    "What light there is" ist mein erster Kontakt zum umfangreichen Werk des vielfach ausgezeichneten schottischen Romanciers und Lyrikers John Burnside. Und wahrscheinlich war dies mein Fehler. Nicht etwa, weil der Roman - oder ist es doch eher ein Memoir? - schlecht wäre, nein, sicher nicht. Aber ich hatte immer wieder das Gefühl, ich hätte manches besser einordnen können, wenn ich mehr von Burnside gekannt und über ihn gewusst hätte. Doch nicht nur was den Autor und sein Werk angeht stieß ich auf viele Wissenslücken meinerseits. Auch seinen Bildungskanon betreffend kam ich mir unzulänglich vor, zu viele seiner Referenzen und Zitate aus Film, Literatur und Kunst musste ich mühevoll recherchieren: Sei es Nathan Coleys Textskulptur "Heaven is a place where nothing ever happens" im britischen Folkestone, sei es der Film "Brigadoon", die Spielerposition des Outfielders im Cricket, die alte britische Ballade "Barbara Allen" oder das osteuropäische Arthouse-Kino der 1960er Jahre - ich kam mir bei der Lektüre manchmal vor wie ein in eine Universitätsvorlesung katapultierter Grundschüler: schlichtweg überfordert. Nun lasse ich mich nicht so leicht ins Bockshorn jagen, und schließlich meinte schon Voltaire "Lesen stärkt die Seele". Letzlich wurde mein Durchhaltevermögen auch belohnt. Und zwar einerseits von Passagen in wunderbarer Sprache, gerade dort, wo Burnside in Kindheitserinnerungen schwelgt und die Schönheit der Natur beschreibt. Hier findet sich geradezu eine Verschmelzung von Nature Writing und biografischen Rückblicken. Andererseits haben mich die Betrachtungen zur Ars moriendi, der Kunst des Sterbens, überrascht. Ich weiß nicht genau wie, aber Burnside hat es geschafft, über ein so bedeutungsschweres Thema wie das Sterben mit einer überraschenden Leichtigkeit zu schreiben. Auch wenn ich nicht jede seiner Ansichten teile, wert sich damit zu beschäftigen sind sie allemal. Das Buch ist - trotz seiner oft poetischen, zarten Ausdrucksweise - keine leichte Kost. Weder sollte man es am Stück, noch zur Entspannung lesen, nein, es fordert volle Konzentration und am besten ein Gegenüber, mit dem man das Gelesene diskutieren kann. Der Autor mischt Autobiografisches mit zahlreichen Zitaten, er philosophiert und reflektiert, es war für mich kein wirklicher Erzählstrang erkennbar, sondern er lässt seine Gedanken schweifen und auch mal springen. Fazit: Anstrengende und dennoch lohnenswerte Lektüre, meines Erachtens aber nicht unbedingt als Einstieg in Burnsides Welt geeignet.

  • margaret k.

    3/5

    30.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Gedanken des Momentes

    In dem Buch schreibt der Autor im Grunde genommen nur seine Gedanken auf. Diese sind ziemlich tiefgründig und nachdenklich und auch ein bisschen weitreichend und philosophisch, sodass das eigentliche Thema "der Augenblick" erst verstanden wird, wenn man in die Geschichte gefunden hat. Dabei kommt hier keine besondere Handlung auf, ist geht hauptsächlich um die Gedankengänge. In diese bin ich ziemlich schwer reingekommen. Der Stil ist sehr komplex und anspruchsvoll und ich muss zugeben, dass ich nicht alles verstanden habe. Allein schon deswegen, weil meine Gedanken manchmal einfach abgeschweift sind. Aber bei dem was ich verstanden habe, konnte ich auch nicht immer zustimmen, sodass es mir schwer gefallen ist den Protagonisten zu verstehen und mit ihm zu fühlen. Das Buch ist keine leichte Kost und ich habe es auch ziemlich oft weggelegt und muss letztendlich sagen, mich konnte es weder berühren noch richtig erreichen. Für mich persönlich ist es leider nichts.

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