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Von Riesenalks und Auerochsen
Im Jahr 1844 thronen zwei große, schwarzweißgefiederte Vögel auf einem Basaltfelsen vor der Küste Islands. Doch Museumssammler haben es auf sie abgesehen. Mit ihrem watschelnden Gang versuchen die pinguinähnlichen Tiere zum Rand der Klippe zu fliehen; sie können jedoch nicht fliegen und werden in die Enge getrieben. So rotten die Sammler unwissentlich eine ganze Art aus: die Riesenalke. In seinen Essays begibt sich John Burnside auf die Spuren einer wilderen, reichhaltigeren Welt, und reflektiert auf kluge und berührende Art und Weise das Problem des menschenverursachten Aussterbens. Dabei geht es nicht nur um Artensterben, Burnside schließt verlorene Orte, Sprachen und kulturelle Vielfalt mit ein. So ist Von Riesenalks und Auerochsen Natur-, Kulturgeschichte und Zivilisationskritik zugleich, die für ein neues Verständnis unserer eigenen Sterblichkeit und unseres Platzes in der Welt eintritt. Eine tieftraurige Beschwörung dessen, was wir verloren haben – und ein dringliches Plädoyer dafür, das zu schützen, was uns noch bleibt.
- »Wie kein anderer beherrscht Burnside die Kunst, uns die Welt mit anderen Augen sehen zu lassen: Dieses Buch ist ein funkelndes Stück Literatur.« Matthias Jügler
Buch (Gebundene Ausgabe)
ab 25,50€