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Produktbild: Das Vorkommnis
Band 1

Das Vorkommnis Roman | »Ein literarisches Kunstwerk, ein virtuoses Meisterstück.« (Elke Heidenreich)

Aus der Reihe Biographie einer Frau
125

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

16362

Erscheinungsdatum

16.02.2022

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1449 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423441100

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

16362

Erscheinungsdatum

16.02.2022

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1449 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423441100

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  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    17.02.2022

    eBook (ePUB 3)

    Zum Inhalt: Bei einer Lesung…

    Zum Inhalt: Bei einer Lesung wird eine Frau von einer ihr fremden Frau angesprochen, die ihr sagt, dass sie den gleichen Vater haben. Es bleibt bei einer kurzen Begegnung, löst aber enorme Emotionen aus. Plötzlich werden für die Frau fragen der Vergangenheit aufgewühlt, die sie enorm beschäftigen. Auf wird ihr Gefühlsleben völlig auf den Kopf gestellt. Meine Meinung: So ein ungewöhnliches, aber auch ungeheuer interessantes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Ich kann gar nicht so richtig sagen, was den Reiz des huches ausmacht, es ist einfach gut. Sehr gut und irgendwie besonders geschrieben. Ein Buch, dass schon eine ganze Weile im Kopf bleiben wird. Es hatte fast etwas poetisches, etwas leichtes, aber auch viel schwermütiges. Zum Beispiel wie relativ kühl über das Kind gesprochen wurde. Irgendwie fehlen mir die Worte um dieses Buch wirklich zu würdigen. Fazit: Außergewöhnlich

  • leseratte1310

    3/5

    04.06.2022

    eBook (ePUB 3)

    Viele Gedanken

    Nach der Lesung wird die Autorin von einer Frau angesprochen: „Wir haben übrigens denselben Vater“. Obwohl diese Begegnung flüchtig ist, löst sie in der Protagonistin doch einiges aus. Dieser Roman ist der Auftakt zu der Reihe „Biographie einer Frau“. Der Schreibstil ist anspruchsvoll und schon besonders, aber auch distanziert. Es werden keine Namen genannt in diesem Roman. Ich kann nicht verstehen, warum dieser Satz der Fremden so viel in der Protagonistin auslöst. Die Tatsache, dass ihr Vater ein uneheliches Kind hatte, war ihr doch wohl nicht unbekannt. Ihre Gedanken drehen sich um ihr Leben, ihre Familie, ihre Ehe und ihr Muttersein. Sie stellt alles in Frage, wird unsicherer und verliert ein wenig den Boden unter den Füßen. Die Gedanken springen hin und her und führen zu keinem Ergebnis. Ich konnte mich in die Erzählerin nicht hineinversetzen; sie kam mir nicht nahe und war mir auch nicht sympathisch. Dieses Buch konnte mich nicht erreichen.

  • Lesemanege

    5/5

    28.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Highlight - 1. Teil der Trilogie

    Schon der Titel ließ mich wundern und weckte meine Neugier, denn das Wort „Vorkommnis“ ist wohl keines des alltäglichen Sprachgebrauchs. Erwartet habe ich einen Roman der Geheimniskrämerei. Bekommen habe ich genau das Gegenteil. In „Das Vorkommnis“ lernt eine Frau und Mutter unerwartet, ja aus heiterem Himmel, ihre ihr bisher unbekannte Halbschwester kennen. Der Umgang der namenlosen Ich-Erzählerin mit dem gelüfteten Familiengeheimnis steht im Mittelpunkt. Die Frage nach der Wirkung, die diese neue Frau auf bisher als sicher geglaubte Gewissheiten haben kann, bestimmt den inneren Dialog der Protagonistin mit sich selbst. Was ist wahr, was nicht? Was ist Realität, was Fiktion? Ihr ist nicht mehr klar, was wirklich passierte und was sie lediglich falsch erinnert, welche Vorstellung sie davon hat, wie sie sich verhalten hätte und wie sie sich tatsächlich verhalten hat. Nichts bleibt unausgesprochen, jeder Gedanke wird geteilt. Das Verständnis der Protagonistin von Familie wird durch das Vorkommnis in Frage gestellt. Überhaupt werden unglaublich viele Fragen aufgeworfen - an sich selbst, an die Welt - doch nicht immer gibt es eine Antwort. Beständig setzt sich die Ich-Erzählerin über Jahre mit dem Vorkommnis auseinander und erzählt dabei auch ein Stück DDR-Geschichte, die aber nicht im Vordergrund steht. Julia Schoch stellt Ratlosigkeit dar und die Frage danach, wie mit einer solchen Situation umzugehen ist, welch rationale wie irrationale Gedankengänge ein Mensch haben kann, dessen Selbstverständnis über die eigene Familie ausgehebelt wurde. Dabei erzeugt sie eine ganze besondere Dramaturgie, der sich zu entziehen nicht leicht fällt, weil sich die innere Zerrissenheit der Protagonistin mit jedem kleinteiligen Gedanken auf die Lesenden überträgt. Obwohl dies jederzeit möglich wäre, denn die einzelnen Szenen sind teils recht kurz gefasst und lassen dadurch leicht Raum, um über das Geschriebene zu sinnieren. „Das Vorkommnis“ war für mich ein grandioser Auftakt dieser Trilogie und ließ mich in ungeduldiger Vorfreude auf den zweiten Teil zurück. Highlight!

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    27.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familienbande

    Die Ich-Erzählerin des Buches, die bis zuletzt namenlos bleibt, wie übrigens der überwiegende Teil der anderen Personen, fängt ihre Erzählung mit dem Vorkommnis an, dass nämlich eine unbekannte Frau an sie herangetreten ist mit dem Satz, sie hätten beide denselben Vater. Ausgehend von diesem Ereignis entspinnt sich eine gedankliche Reise der Erzählerin, die Zeitsprünge macht zwischen hier und jetzt sowie zwischen Zeiten, zu denen die Frau selbst noch nicht auf der Welt war. Hierbei macht sie sich und mir als Leserin immer wieder klar, welche Unterschiede sie zwischen ihrer Erinnerung und dem tatsächlichen Geschehen findet, indem sie die Vergangenheit hinterfragt. „Das hier ist nicht die Geschichte meiner Familie. Die Geschichte meiner Familie gibt es nicht. Da ist nur die Geschichte einer Verwirrung.“ (Seite 89) Dies hört sich trocken und spröde an, ist aber tatsächlich so interessant und unterhaltsam, dass ich an den Seiten klebe und nicht aufhören kann, weiterzulesen und zuzuschauen, was dabei herauskommt. Die Worte und Sätze habe ich dabei gedanklich durchgekaut, viele Sätze, ganze Seiten erneut gelesen, weil ich fasziniert war von der Art und Weise, wie präzise und fein diese Frau sich selbst und ihr Verhalten, ihre Handlungen reflektiert. Manchmal hatte ich das Gefühl, eine Konversation mit ihr zu führen, mit ihr, die ein Mensch ist, den ich gerne kennenlernen würde, habe ich gedacht. Ehe, Muttersein, Kindheit, Adoption, Alleinsein, alle diese Themen finden Platz und kreisen um das Thema Schwester herum, obwohl sie es nicht betreffen, jedenfalls nicht unmittelbar. Erst auf den letzten Seiten geht der Erzählung ein wenig die Luft raus, man merkt, dass es endet, aber dies noch nicht das Ende ist. Mich hat das Buch insgesamt unglaublich gut unterhalten und ich freue mich darauf, den nächsten Teil der Trilogie lesen zu können, der vor kurzem erschienen ist. Danke für schöne Lesestunden. Von mir gibt es gerne eine Leseempfehlung.

  • nil_liest

    aus Frankfurt

    5/5

    06.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Wir haben übrigens denselben…

    „Wir haben übrigens denselben Vater.“ ‚Das Vorkommnis‘ ist der Auftakt einer Trilogie, dass der Biografie einer Frau. Es beginnt mit genau dem titelgebenden Vorkommnis. Die Protagonistin ist Autorin und beendet soeben eine Lesung in Lübeck. Es kommt eine Frau auf sie zu und sagt: „Wir haben übrigens denselben Vater.“ Und das ist der Satz der alles ins Wanken bringt. Nicht sofort, denn die Erkenntnis über das Vorkommnis muss noch einsickern. Aber dann setzt es sich fest und bringt das familiäre Gleichgewicht aus Elternhaus und eigener Ehe ins Wanken. Alles wird in Frage gestellt und hinterfragt. Sie nimmt die neue Erkenntnis der Halbschwester mit und trägt sie wie eine Schwangerschaft mit sich herum. Bis nach Detroit wo sie ein Schreibstipendium antritt. Es ist das was man von Julis Schoch erwartet. Leise mäandert, sezierende Gedanken. Ein entschleunigtes Lesen. Man muss gewillt sein ihr in jeden Winkel der Gedanken folgen zu wollen und das in einer starken Prosa. Ich mag Julia Schochs Schreibstil ungemein, auch wenn ich ihr inhaltlich nicht ganz zuträglich bin. Es mag paradox erscheinen, aber ich lese Julia Schoch fast ausschließlich wegen ihrer Schreibkunst und nicht des Inhalts wegen. Fazit: Knappe 200 Seiten in Gedankenwühlerei, wenig Substanz, aber sprachgewaltig tolle Prosa.

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