Gutscheinbedingungen

**Gültig bis 24.06.2026 auf tolino vision color (4016621130183, 4016621131456) online auf thalia.at, in der Thalia App und in allen Thalia Buchhandlungen in Österreich. In den Buchhandlungen nur gültig auf lagernde Ware. Pro Einkauf einmal einlösbar. Nur gültig gegen Vorlage oder im Onlineshop hinterlegter Bonuscard. Infos zur Einlösung in der Buchhandlung sind auf der Bonuscard-Vorteilspreisseite zu finden. Click & Collect nur bei Onlinevorabzahlung möglich. Keine Einlösung bei Scan & Go-Bezahlung. Keine Barauszahlung. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen und Gutscheinen. Nicht gültig für Geschenkkarten, Versandkosten und Services. Nur solange der Vorrat reicht.

Produktbild: Sechzehn Pferde

Sechzehn Pferde Roman

15

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

6396 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Sixteen Horses

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

EAN

9783104911915

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

6396 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Sixteen Horses

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

EAN

9783104911915

Kundinnen und Kunden meinen

15 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

(0)

Ich war's (nicht)! Oder doch...?

Bewertung am 29.07.2023

Bewertungsnummer: 1990008

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Autor schickt den Leser in ein Labyrinth des Unwissens, in dem sich erst langsam ein ganze Menge an zunächst unzusammenhängend erscheinenden Katatstrophen zusammenfügen, die sich am Ende aber doch so ganz anders, als erwartet, auflösen. Das Ende erscheint nach diesem Ritt durch die Finsternis fast schon zu banal, macht aber dennoch ernüchternd-traurigen Sinn. Kleine Ursachen, fatale Wirkung, könnte man auch sagen. Faszinierend finde ich die Darstellung der Personen, alle sind in gewisser Weise Gefangene ihrer selbst, ihrer eigenen Entscheidungen und Fehlentscheidungen, leiden mehr oder weniger an deren Folgen, ohne sich zugleich dessen bewusst zu sein, dass sie zugleich in ein ganz anderes, weitaus komplexeres Ursache-Wirkungs-Netz eingesponnen sind oder darin sukzessive mehr und mehr eingesponnen werden und zugleich in ihre eigenen Irrtümer. Äußerst realistisch, diese Sichtweise. Zugleich auch sehr ernüchternd und brutal, so wie die Realität im Allgemeinen, wenn jemand den Mut hat, ihr tatsächlich ins hässliche Angesicht zu blicken. Einzig der Tod der jüngsten Protagonistin ergibt im Gesamtkontext für mich wenig Sinn, ebenso bleiben einige Fragen offen, dennoch ein faszinierend geschriebenes Buch, das erschreckender Weise in diesem Mikrokosmos auch eine Art äußerst dunkler, leider aber duchaus realitätsnaher Spiegel unserer Gesellschaft und Zeit ist. Auf einmal werden aus den Guten die Bösen, dann wieder umgekehrt, dann ist's doch wieder anders, zumindest aus der Sicht des Lesers. Was in diesem Buch beschrieben wird, kann im Prinzip jedem und überall geschehen, wenn nur ein paar Faktoren zusammenspielen. Erst recht dann, wenn man, wie einer der Protagonisten, der eigentliche Hauptauslöser ist, der erst diese unselige Kettenreaktion in Gang setzte, dem dies allerdings bis zum Ende nicht einmal selbst in irgendeiner Weise bewusst ist. Nur die Folgen sind und bleiben dennoch auf erschreckende Weise real und unkorrigierbar. Der Autor kann jedenfalls schreiben und das auf ganz eigene, klischeefreie Art. Hoffentlich gibt's bald mehr von ihm in vergleichbarer Qualität.

Ich war's (nicht)! Oder doch...?

Bewertung am 29.07.2023
Bewertungsnummer: 1990008
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Autor schickt den Leser in ein Labyrinth des Unwissens, in dem sich erst langsam ein ganze Menge an zunächst unzusammenhängend erscheinenden Katatstrophen zusammenfügen, die sich am Ende aber doch so ganz anders, als erwartet, auflösen. Das Ende erscheint nach diesem Ritt durch die Finsternis fast schon zu banal, macht aber dennoch ernüchternd-traurigen Sinn. Kleine Ursachen, fatale Wirkung, könnte man auch sagen. Faszinierend finde ich die Darstellung der Personen, alle sind in gewisser Weise Gefangene ihrer selbst, ihrer eigenen Entscheidungen und Fehlentscheidungen, leiden mehr oder weniger an deren Folgen, ohne sich zugleich dessen bewusst zu sein, dass sie zugleich in ein ganz anderes, weitaus komplexeres Ursache-Wirkungs-Netz eingesponnen sind oder darin sukzessive mehr und mehr eingesponnen werden und zugleich in ihre eigenen Irrtümer. Äußerst realistisch, diese Sichtweise. Zugleich auch sehr ernüchternd und brutal, so wie die Realität im Allgemeinen, wenn jemand den Mut hat, ihr tatsächlich ins hässliche Angesicht zu blicken. Einzig der Tod der jüngsten Protagonistin ergibt im Gesamtkontext für mich wenig Sinn, ebenso bleiben einige Fragen offen, dennoch ein faszinierend geschriebenes Buch, das erschreckender Weise in diesem Mikrokosmos auch eine Art äußerst dunkler, leider aber duchaus realitätsnaher Spiegel unserer Gesellschaft und Zeit ist. Auf einmal werden aus den Guten die Bösen, dann wieder umgekehrt, dann ist's doch wieder anders, zumindest aus der Sicht des Lesers. Was in diesem Buch beschrieben wird, kann im Prinzip jedem und überall geschehen, wenn nur ein paar Faktoren zusammenspielen. Erst recht dann, wenn man, wie einer der Protagonisten, der eigentliche Hauptauslöser ist, der erst diese unselige Kettenreaktion in Gang setzte, dem dies allerdings bis zum Ende nicht einmal selbst in irgendeiner Weise bewusst ist. Nur die Folgen sind und bleiben dennoch auf erschreckende Weise real und unkorrigierbar. Der Autor kann jedenfalls schreiben und das auf ganz eigene, klischeefreie Art. Hoffentlich gibt's bald mehr von ihm in vergleichbarer Qualität.

Düster und dystopisch

Dirk Knappe aus Hagen am 14.08.2022

Bewertungsnummer: 1766800

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Greg Buchanan verfügt über einen sehr ausgefeilten und exzellenten Schreib-, bzw Sprachstil. Sein vorliegendes Werk läßt sich den vorhandenen Kategorien nur schwer zu ordnen; ist es ein Roman, oder Krimi? Letztendlich spielt das keine Rolle... . Mich hat "16 Pferde" total begeistert und an die Sprachgewalt eines Corman MacCarthy und die Düsternis des hierzulande leider recht unbekannten Derek Raymond erinnert. Vielleicht kommt Buchanan David Peace am nächsten, oder wie wäre es mit Andrew Vachss? Auch musikalisch ist mir "ein naher Verwandter" von Greg Buchanan eingefallen, David Eugene Edwards mit seiner Gruppe 16 Horsepower und dem Projekt Woven Hands. Viel Freude erst einmal mit "16 Pferde" (absolute Leseempfehlung!!) und hören Sie doch mal in die musikalische Welt von David Eugene Edwards rein.

Düster und dystopisch

Dirk Knappe aus Hagen am 14.08.2022
Bewertungsnummer: 1766800
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Greg Buchanan verfügt über einen sehr ausgefeilten und exzellenten Schreib-, bzw Sprachstil. Sein vorliegendes Werk läßt sich den vorhandenen Kategorien nur schwer zu ordnen; ist es ein Roman, oder Krimi? Letztendlich spielt das keine Rolle... . Mich hat "16 Pferde" total begeistert und an die Sprachgewalt eines Corman MacCarthy und die Düsternis des hierzulande leider recht unbekannten Derek Raymond erinnert. Vielleicht kommt Buchanan David Peace am nächsten, oder wie wäre es mit Andrew Vachss? Auch musikalisch ist mir "ein naher Verwandter" von Greg Buchanan eingefallen, David Eugene Edwards mit seiner Gruppe 16 Horsepower und dem Projekt Woven Hands. Viel Freude erst einmal mit "16 Pferde" (absolute Leseempfehlung!!) und hören Sie doch mal in die musikalische Welt von David Eugene Edwards rein.

Kundinnen und Kunden meinen

Sechzehn Pferde

von Greg Buchanan

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Johannes Altenberger

Thalia Salzburg – Europark

Zum Portrait

5/5

Literarisches Krimi-Ereignis

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kalt. Nass. Düster. Dieses literarische Krimi-Ereignis erzeugt einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Sprachliche Schönheit trotz verstörender Bilder. Ein wahrlich großartiges Debüt.
  • Johannes Altenberger
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Literarisches Krimi-Ereignis

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kalt. Nass. Düster. Dieses literarische Krimi-Ereignis erzeugt einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Sprachliche Schönheit trotz verstörender Bilder. Ein wahrlich großartiges Debüt.

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

Zum Portrait

4/5

Dilemma

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jeder Krimi ist nur so gut wie sein Ende. Kaum eine andere literarische Gattung ist so von einer befriedigenden Auflösung abhängig. Der Krimi lebt von einem faszinierenden Rätsel, das die Leser*innen immer neue Theorien darüber spinnen lässt, warum, wie und wer für das Verbrechen verantwortlich ist. Und zum großen Finale erwartet man sich – quasi als Belohnung für den Weg, den man den Roman hindurch gegangen ist – eine überraschende und zugleich überzeugende Aufklärung. Aber sollte man ein Buch wirklich nach seinen vielleicht letzten zwanzig Seiten beurteilen? Bei Greg Buchanans Debütroman ist das ein äußerst schwierig zu entscheidender Fall, aber später dazu mehr. „Sechzehn Pferde“ erzählt von einem englischen Küstenstädtchen, das sich schon seit geraumer Zeit im wirtschaftlichen Untergang befindet. Dort werden eines Tages die abgeschnitten Köpfe der titelgebenden Pferde gefunden, halb eingegraben in einem Feld, mit einem Auge gen Himmel gerichtet. Schon bald wird Alec Nichols von der örtlichen Polizei hinzugezogen, der seit dem Tod seiner Frau mit seinem 18-jährigen Sohn zusammenlebt und immer wieder psychotische Anfälle zu haben scheint. Unterstützung erhält er nach Kurzem von der Veterinärforensikerin Cooper Allen, die mit ihrem analytischen Blick dazu beitragen soll, das bestialische Verbrechen aufzuklären und der kleinen Gemeinschaft ihre Ruhe zurück zu geben. Ähnlich wie in Joel Dickers „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“ wechselt immer wieder die Erzählperspektive, wodurch aus unterschiedlichen Blickwinkeln und zeitlichen Ebenen das Geschehen beleuchtet wird; besondere Spannung entsteht, wenn über oder aus der Perspektive des (bis dahin anonym bleibenden) Täters erzählt wird und schnell klar wird, dass es sich dabei um jemanden aus dem Herzen der Gemeinschaft handeln muss. Buchanan gelingt es über den gesamten Verlauf des Romans eine beklemmende Atmosphäre rund um den Handlungsschauplatz Ilmarsh zu kreieren, wo unter jeder aufgeschlagenen Decke menschliche Abgründe zu lauern scheinen, ganze Straßenzüge leerstehen und die Felder nach und nach verdörren. Und vor dieser unheimlichen Kulisse treibt jemand sein Unwesen, der nicht nur eine starke sadistische Neigung in sich trägt, sondern es auch meisterhaft versteht, Andere so zu manipulieren, dass er selbst sich kaum je selbst die Hände schmutzig zu machen braucht. Und nun kommen wir zurück zum Dilemma der Beurteilung: Das düster unheimliche Setting, die faszinierend undurchsichtigen Figuren, der stetige Spannungsaufbau und die mysteriösen Verbrechen – alles außergewöhnlich gut gelungen und sowohl sprachlich elegant als auch hoch unterhaltsam. Aber das Ende. Auch wiederum ähnlich wie beim „Verschwinden der Stephanie Mailer“ geht es im Finale alles recht, fast zu schnell. Der Täter wird enttarnt, einige Absätze lang seine Beweggründe erläutert, Epilog, Ende. Und da bleiben dann doch recht viele Fragen offen und so einige größere Teile dieses Rätsels eben nicht aufgelöst. Aber wie soll man nun einen Krimi bewerten, der bis kurz vor dem Finale begeistert aber dann – und ich muss es so sagen – schon etwas enttäuscht? Darf dieser Abschluss den Rest überschatten, ist der Weg nun doch nicht das Ziel? Entscheiden Sie am besten selbst, denn dieser Weg lohnt sich allemal.
  • Lukas Bärwald
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

4/5

Dilemma

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jeder Krimi ist nur so gut wie sein Ende. Kaum eine andere literarische Gattung ist so von einer befriedigenden Auflösung abhängig. Der Krimi lebt von einem faszinierenden Rätsel, das die Leser*innen immer neue Theorien darüber spinnen lässt, warum, wie und wer für das Verbrechen verantwortlich ist. Und zum großen Finale erwartet man sich – quasi als Belohnung für den Weg, den man den Roman hindurch gegangen ist – eine überraschende und zugleich überzeugende Aufklärung. Aber sollte man ein Buch wirklich nach seinen vielleicht letzten zwanzig Seiten beurteilen? Bei Greg Buchanans Debütroman ist das ein äußerst schwierig zu entscheidender Fall, aber später dazu mehr. „Sechzehn Pferde“ erzählt von einem englischen Küstenstädtchen, das sich schon seit geraumer Zeit im wirtschaftlichen Untergang befindet. Dort werden eines Tages die abgeschnitten Köpfe der titelgebenden Pferde gefunden, halb eingegraben in einem Feld, mit einem Auge gen Himmel gerichtet. Schon bald wird Alec Nichols von der örtlichen Polizei hinzugezogen, der seit dem Tod seiner Frau mit seinem 18-jährigen Sohn zusammenlebt und immer wieder psychotische Anfälle zu haben scheint. Unterstützung erhält er nach Kurzem von der Veterinärforensikerin Cooper Allen, die mit ihrem analytischen Blick dazu beitragen soll, das bestialische Verbrechen aufzuklären und der kleinen Gemeinschaft ihre Ruhe zurück zu geben. Ähnlich wie in Joel Dickers „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“ wechselt immer wieder die Erzählperspektive, wodurch aus unterschiedlichen Blickwinkeln und zeitlichen Ebenen das Geschehen beleuchtet wird; besondere Spannung entsteht, wenn über oder aus der Perspektive des (bis dahin anonym bleibenden) Täters erzählt wird und schnell klar wird, dass es sich dabei um jemanden aus dem Herzen der Gemeinschaft handeln muss. Buchanan gelingt es über den gesamten Verlauf des Romans eine beklemmende Atmosphäre rund um den Handlungsschauplatz Ilmarsh zu kreieren, wo unter jeder aufgeschlagenen Decke menschliche Abgründe zu lauern scheinen, ganze Straßenzüge leerstehen und die Felder nach und nach verdörren. Und vor dieser unheimlichen Kulisse treibt jemand sein Unwesen, der nicht nur eine starke sadistische Neigung in sich trägt, sondern es auch meisterhaft versteht, Andere so zu manipulieren, dass er selbst sich kaum je selbst die Hände schmutzig zu machen braucht. Und nun kommen wir zurück zum Dilemma der Beurteilung: Das düster unheimliche Setting, die faszinierend undurchsichtigen Figuren, der stetige Spannungsaufbau und die mysteriösen Verbrechen – alles außergewöhnlich gut gelungen und sowohl sprachlich elegant als auch hoch unterhaltsam. Aber das Ende. Auch wiederum ähnlich wie beim „Verschwinden der Stephanie Mailer“ geht es im Finale alles recht, fast zu schnell. Der Täter wird enttarnt, einige Absätze lang seine Beweggründe erläutert, Epilog, Ende. Und da bleiben dann doch recht viele Fragen offen und so einige größere Teile dieses Rätsels eben nicht aufgelöst. Aber wie soll man nun einen Krimi bewerten, der bis kurz vor dem Finale begeistert aber dann – und ich muss es so sagen – schon etwas enttäuscht? Darf dieser Abschluss den Rest überschatten, ist der Weg nun doch nicht das Ziel? Entscheiden Sie am besten selbst, denn dieser Weg lohnt sich allemal.

Meinung aus der Buchhandlung

Sechzehn Pferde

von Greg Buchanan

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Sechzehn Pferde