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Sechzehn Pferde Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

22/15,2/4,4 cm

Gewicht

641 g

Farbe

Anthrazit / Khaki

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Sixteen Horses

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397488-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Greg Buchanan [...] legt mit seinem Debüt ›Sechzehn Pferde‹ einen atemberaubenden Roman vor. ("Hohenloher Tagblatt")
Der Roman ›Sechzehn Pferde‹ des Schotten Greg Buchanan verstört zutiefst, aber das brillant. ("Sächsische Zeitung")
[ein] Roman von einerseits erzählerischer Finesse und formaler Komplexität, andererseits von verstörender Wucht und unfassbaren Details. ("Neue Württembergische Zeitung")
Ein dunkler, aber absolut lesenswerter Erstling! ("medienprofile")
Greg Buchanan, bisher vor allem als Videospielautor tätig, legt mit seinem Debütroman einen äußerst packenden Krimi vor, der vor allem mit dichter Atmosphäre glänzt. ("Buchkultur")
Ein tiefschwarzer, bedrohlicher Thriller […]. ("Kronen Zeitung")
Hartgesottene bekommen hier [...] einen stilistisch auf hohem Niveau angesiedelten, ultrafinsteren und packenden Thriller geboten, der sich wohltuend von traditionellen Killer-Thrillern abhebt. ("VIRUS")
[...] eine Studie in Dunkelgrau [...]. Bleibt lang im Kopf. ("Welt am Sonntag")
[...] eines der großartigsten Bücher des Jahres [...]. ("Deutschlandfunk Kultur")
Buchanan hat ein vielschichtiges Porträt eines im Sterben befindlichen Dorfes und seiner Bewohner geschrieben. ("Die Presse")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

22/15,2/4,4 cm

Gewicht

641 g

Farbe

Anthrazit / Khaki

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Sixteen Horses

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397488-1

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

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  • mesu

    5/5

    12.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verwirrende Abgründe einer Seele

    Dieses Buch ist merkwürdig, verwirrend aber es fasziniert irgendwie. Eine mysteriöse Bluttat auf einem öden Acker. Sechzehn eingegrabene Pferdeköpfe und Schweife. Dr. Cooper die Veterinärforensikerin hat bei diesem Fall keine leichte Aufgabe. Der Acker ist verseucht und einige Bewohner der kleinen Stadt werden sogar infiziert. Mit Hilfe des ansässigen Polizisten Alec Nichols soll sie diese brutale Tat klären. Doch es offenbaren sich menschliche Abgründe und zunehmend bedrohliche Situationen, die auch Alec und seine Familie betreffen. Verstörende, aber gut die Spannung haltende Geschichte über vergangene Schuld und das Böse, das in jedem stecken kann. Finde ich gelungen und ist mal ein etwas anderes Buch. Lesenswert!

  • mesu

    5/5

    12.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verwirrende Abgründe einer…

    Verwirrende Abgründe einer Seele Dieses Buch ist merkwürdig, verwirrend aber es fasziniert irgendwie. Eine mysteriöse Bluttat auf einem öden Acker. Sechzehn eingegrabene Pferdeköpfe und Schweife. Dr. Cooper die Veterinärforensikerin hat bei diesem Fall keine leichte Aufgabe. Der Acker ist verseucht und einige Bewohner der kleinen Stadt werden sogar infiziert. Mit Hilfe des ansässigen Polizisten Alec Nichols soll sie diese brutale Tat klären. Doch es offenbaren sich menschliche Abgründe und zunehmend bedrohliche Situationen, die auch Alec und seine Familie betreffen. Verstörende, aber gut die Spannung haltende Geschichte über vergangene Schuld und das Böse, das in jedem stecken kann. Finde ich gelungen und ist mal ein etwas anderes Buch. Lesenswert!

  • Ulrike Frey

    aus Haltern am See

    5/5

    23.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend mit unvorhersehbarem Ende

    Ein friedliches, ländliches Cover, das so gar nicht auf den Inhalt vorbereitet. Doch gleich im ersten Kapitel lesen wir etwas über Pferde, doch nicht über Pferde im allgemeinen. Es sind nur Köpfe der Pferde, die im Kreis aufgespießt sind. Und jeder Kopf zeigt ein Auge, das den Betrachter anklagend anzusehen scheint. Und diese sorgen dafür, dass das ganze Dorf Ilmarsh an der englischen Küste unter Quarantäne gesetzt wird. Ich konnte nur den Kopf schütteln und begann zu grübeln. Der Inhalt scheuchte mich durch den Roman, ich konnte gar nicht schnell genug blättern, auch wenn es mir ab und an etwas durcheinander vorkam, was nicht nur an den Vorkommnissen auf einer naheliegenden Insel lag. Der Ortspolizist Alec Nichols hat Cooper Allan, die Veterinärasforensikerin zur Seite, denn so etwas können sie einzeln nicht lösen. Beide haben ihre Probleme, doch sie versuchen, diese bestens zu lösen. Der Autor Greg Buchanan hat einen fulminanten Roman geschrieben, der vor nichts zurückschreckt. Ich habe schon lange keinen dermaßen spannenden Roman gelesen, der allerdings nichts schwache Nerven und Gemüter ist. Der Roman wurde mit 448 Seiten bei S. Fischer veröffentlicht und wird von mir voll empfohlen mit 5 Sternen.

  • Bewertung

    5/5

    24.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Untergang einer Kleinstadt

    In einer Kleinstadt in England werden die abgetrennten Köpfe von 16 Pferden auf einem Acker gefunden. Die lokale Polizei ermittelt und ruft eine erfahrene Veterinärforensikerin hinzu. Alec Nichols and Dr. Cooper Allen versuchen gemeinsam das Rätsel zu lösen, dass sich duch die ganze Stadt über mehrere Jahre hinweg zu ziehen scheint. Ein wirklich düsterer und nahezu dystopischer Roman über eine sterbende Stadt und die Abgründe der Menschen die in Ihr leben. Wirklich sehr zu empfehlen!! Aber Achtung: das Buch ist nichts für Zarte Nerven. Die Beschreibungen von Tierleid und Misshandlungen waren nicht ohne!

  • Bewertung

    aus München

    4/5

    10.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ungewöhnlich

    Sechzehn Pferdeköpfe werden an einem kleinen Ort der englischen Küste gefunden. Eine hinzugezogene Tierforensikerin soll bei der Klärung der mysteriösen Tat behilflich sein. Schnell wird durch einen menschlichen Toten ein brisanter Kriminalfall daraus. Greg Buchanan spielt mit Sprache und Genres. Ganz bewusst entzieht er sich einer Einordnung und ist auch nicht vordergründig an der Krimihandlung interessiert. Vielmehr will er Stimmungen erzeugen, Ängste und Unsicherheiten beschreiben und den Niedergang einer Gegend, wie es sie viele auf der Welt gibt. Die Einwohner des Dorfes und ihr Versuch zu überleben sind es, die eigentlich im Mittelpunkt stehen. Es ist also kein Who-done-it-Roman und für mich auch kein wirklicher Krimi oder Thriller. Der Grundton der Geschichte ist düster und beklemmend und mir hat gefallen, wie der Autor die Landschaft und das Innenleben seiner Akteure gleichermaßen beleuchtet. Ein gemächliches Buch welches man konzentriert genießen muss.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (15)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Johannes Altenberger

    Johannes Altenberger

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literarisches Krimi-Ereignis

    Kalt. Nass. Düster. Dieses literarische Krimi-Ereignis erzeugt einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Sprachliche Schönheit trotz verstörender Bilder. Ein wahrlich großartiges Debüt.
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    10.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dilemma

    Jeder Krimi ist nur so gut wie sein Ende. Kaum eine andere literarische Gattung ist so von einer befriedigenden Auflösung abhängig. Der Krimi lebt von einem faszinierenden Rätsel, das die Leser*innen immer neue Theorien darüber spinnen lässt, warum, wie und wer für das Verbrechen verantwortlich ist. Und zum großen Finale erwartet man sich – quasi als Belohnung für den Weg, den man den Roman hindurch gegangen ist – eine überraschende und zugleich überzeugende Aufklärung. Aber sollte man ein Buch wirklich nach seinen vielleicht letzten zwanzig Seiten beurteilen? Bei Greg Buchanans Debütroman ist das ein äußerst schwierig zu entscheidender Fall, aber später dazu mehr. „Sechzehn Pferde“ erzählt von einem englischen Küstenstädtchen, das sich schon seit geraumer Zeit im wirtschaftlichen Untergang befindet. Dort werden eines Tages die abgeschnitten Köpfe der titelgebenden Pferde gefunden, halb eingegraben in einem Feld, mit einem Auge gen Himmel gerichtet. Schon bald wird Alec Nichols von der örtlichen Polizei hinzugezogen, der seit dem Tod seiner Frau mit seinem 18-jährigen Sohn zusammenlebt und immer wieder psychotische Anfälle zu haben scheint. Unterstützung erhält er nach Kurzem von der Veterinärforensikerin Cooper Allen, die mit ihrem analytischen Blick dazu beitragen soll, das bestialische Verbrechen aufzuklären und der kleinen Gemeinschaft ihre Ruhe zurück zu geben. Ähnlich wie in Joel Dickers „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“ wechselt immer wieder die Erzählperspektive, wodurch aus unterschiedlichen Blickwinkeln und zeitlichen Ebenen das Geschehen beleuchtet wird; besondere Spannung entsteht, wenn über oder aus der Perspektive des (bis dahin anonym bleibenden) Täters erzählt wird und schnell klar wird, dass es sich dabei um jemanden aus dem Herzen der Gemeinschaft handeln muss. Buchanan gelingt es über den gesamten Verlauf des Romans eine beklemmende Atmosphäre rund um den Handlungsschauplatz Ilmarsh zu kreieren, wo unter jeder aufgeschlagenen Decke menschliche Abgründe zu lauern scheinen, ganze Straßenzüge leerstehen und die Felder nach und nach verdörren. Und vor dieser unheimlichen Kulisse treibt jemand sein Unwesen, der nicht nur eine starke sadistische Neigung in sich trägt, sondern es auch meisterhaft versteht, Andere so zu manipulieren, dass er selbst sich kaum je selbst die Hände schmutzig zu machen braucht. Und nun kommen wir zurück zum Dilemma der Beurteilung: Das düster unheimliche Setting, die faszinierend undurchsichtigen Figuren, der stetige Spannungsaufbau und die mysteriösen Verbrechen – alles außergewöhnlich gut gelungen und sowohl sprachlich elegant als auch hoch unterhaltsam. Aber das Ende. Auch wiederum ähnlich wie beim „Verschwinden der Stephanie Mailer“ geht es im Finale alles recht, fast zu schnell. Der Täter wird enttarnt, einige Absätze lang seine Beweggründe erläutert, Epilog, Ende. Und da bleiben dann doch recht viele Fragen offen und so einige größere Teile dieses Rätsels eben nicht aufgelöst. Aber wie soll man nun einen Krimi bewerten, der bis kurz vor dem Finale begeistert aber dann – und ich muss es so sagen – schon etwas enttäuscht? Darf dieser Abschluss den Rest überschatten, ist der Weg nun doch nicht das Ziel? Entscheiden Sie am besten selbst, denn dieser Weg lohnt sich allemal.

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