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Grégoire Delacourt

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Julia Fischer

Spieldauer

3 Stunden und 6 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

06.07.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

43

Verlag

SAGA Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

4066338303790

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Julia Fischer

Spieldauer

3 Stunden und 6 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

06.07.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

43

Verlag

SAGA Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

4066338303790

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  • Bewertung

    5/5

    17.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Gute Charakterstudie

    Ich mag es, wenn ein Autor es nicht darauf anlegt, dass der Leser sich mit seinen Protagonisten identifiziert - ja sie gar unsympathisch findet, gleichzeitig aber eine wirklich gute Geschichte liefert. Genau das ist hier der Fall. Ich mag die Protagonistin nicht, sie suhlt sich im Selbstmitleid, geht mit ihren Mitmenschen abschätzig ins Gericht, unterstellt ihnen, lediglich Lügen zu leben. Gleichzeitig flüchtet sie in ihren biederen Kokon aus totaler Mittelmäßigkeit, genießt sie fast, gleich einer Märtyrerin, die sich ihrem Schicksal ergibt und ihr kleines trostloses Dasein genießt. Nachdem sie durch totalen Zufall im Lotto gewinnt, zieht sie es vor, diesen zu verschweigen, hat Angst, ihren Mann dadurch zu verlieren, der sich eindeutig ein (materiell) besseres Leben wünscht. Abgesehen von dem Plottwist, den ich wirklich gut finde und der mich überrascht hat, fand ich das Bild der Frau spannend, das der Autor hier zeichnet. Es geht um SIE; um ihre Wünsche, ihre Abneigungen, ihre Erfahrungen, ihre Ängste, ihre desillusionierten Träume. Ich ich ich. Aus einer Betrachterrolle heraus behaupte ich, dass diese Frau ihren Mann nicht wirklich geliebt hat, sondern ihn als Mittel zum Zeck genutzt hat, um ihre Rolle in dieser armseligen Vorstellung von sich, als der armen, kleinen, die Maman vermissenden Frau zu unterstützen, ie sich für alle aufopfert und doch nichts anderes will, als ihre kleine, biedere Welt weiter ihr eigen nennen zu können. Als der Plottwist geschah, empfand ich Genugtuung. Aber genau das macht die Geschichte so gut. Das Buch wurde nicht umsonst zu einem Bestseller.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    28.10.2019

    eBook (ePUB)

    Die Macht des Geldes - Eine interessante Geschichte

    Kurz zum Inhalt: Jocelyne, 47, führt einen Kurzwarenladen im nordfranzösischen Arras. Die Kinder sind aus dem Haus und Jocelynes ganze Leidenschaft gilt ihrem Internet-Blog übers Sticken, Nähen und Stricken. Sie liebt ihr kleines Leben, liebt sogar ihren ungehobelten Mann - bis durch einen riesigen Lottogewinn alles aus den Fugen gerät. Delacort ist es gelungen das alte Thema, wie Geld Menschen verändern kann, spannend und feinfühlig in eine Geschichte zu verpacken. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Eine klare Leseempfehlung.

  • Marie-Therese Reisenauer

    aus Wien

    5/5

    19.01.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Petitesse! Petitesse!

    Zum Glück gibt es sie jedes Jahr. Kleinode der Unterhaltungsliteratur, welche nach Beendigung das Lächeln auf die Lippen zaubern. "Alle meine Wünsche" zählt dazu. Auch ich habe mich schon öfters dabei ertappt, über das "was wäre wenn" eines Solosechsers phantasiert zu haben. Im Buch geschieht genau das. Dass "Geld eh nicht alles" ist, den Kalauer kennen wir. Aber wie das in diesem schmalen Bändchen nahe gebracht wird, ist allerbestes Obers! Kaufen - Lesen - Schenken, so einfach geht das.

  • Bewertung

    5/5

    14.11.2012

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geld macht nicht glücklich!

    Jocelyne´s Leben ist eigentlich perfekt. Sie liebt ihre Arbeit,ihren Handarbeitsblog und sogar ihren Mann. Doch dann gewinnt sie 18 Millionen Euro. Sie verschweigt ihren Gewinn, denn sie hat Angst vor den Veränderungen, die sein könnten. Jocelyn zeigt uns, dass Geld vielleicht beruhigt, aber noch lange nicht glücklich macht. Ein wunderschönes Buch, kann es nur wärmstens empfehlen.

  • Katharina Hosse

    aus Dorsten

    5/5

    15.09.2012

    eBook (ePUB)

    Wundervoll!

    Dieses Buch ist wie ein wunderschöner, trauriger Seufzer. Ich wollte eigentlich nur die ersten paar Seiten lesen, aber es war unmöglich, es wieder aus der Hand zu legen. Eine bezaubernde Erzählung über das Glück und das Leben, melancholisch, hauchzart, klug, völlig unverkitscht und sehr bewegend. Bitte unbedingt lesen!

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Maria Brandstetter

    Maria Brandstetter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eein kleines wunderbares Buch

    Dieses Buch hat mich verzaubert. Jocelyne - schon ewig verheiratet - hat ein Kurzwarengeschäft und ist im Großen und Ganzen zufrieden mit ihrem Leben. Im Geheimen wünscht sie sich vielleicht etwas mehr Zuneigung und Anererkennung. Durch einen Lottogewinn verändert sich auf einmal alles anders. Eine wirklich schöne Geschichte! Besonders nett finde ich die Ausstattung des gebundenen Buches, ideales Geschenk!
  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Simone Vogl

    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.12.2012

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klein und sehr fein

    Die nur 126 Seiten sind einfach nur schön zu lesen. In einer einfachen Sprache geschrieben, mit so viel Herz, Gefühl und Wärme. Sehr empfehlenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Führer

    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.10.2012

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Diamant auf der Kette

    Tiefgründig, eine sehr schöne Geschichte, mit sehr viel Stil. Was Geld aus einem macht bzw. nicht macht. Eine wunderschöne kleine Geschichte. Ja, es ist wirklich ein literarisches Juwel. Ein Genuss!!!
  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    15.10.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hoch lebe die Mittelmäßigkeit!

    Die Heldin in dieser Geschichte lebt die Mittelmäßigkeit. Sie ist weder schön noch charmant. Etwas übergewichtig, mittelalt (47 Jahre jung), hat 2 Erwachsene Kinder und einen Ehemann der nicht ihr Märchenprinz ist. Es könnte jetzt eine traurige Geschichte werden, ist es aber nicht. Die Melancholie schwingt zwar in jedem Satz ein wenig mit, aber dennoch ist Jocelyne eine durch und durch zufriedene Frau. Bis eben jene Mittelmäßigkeit ein jähes Ende findet. Grégoire Delacourt hat mit „Alle meine Wünsche“ einen wirklich sehr lesenswerten und charmanten, kleinen aber feinen Roman, über eine wirklich wunderbare Protagonistin geschrieben. Auch wenn es in diesen Roman über Mittelmäßig geht ist er selber aber davon nicht betroffen. Selbst die naiv wirkende Sprache ist gut gesetzt. Viele Sätze klingen belanglos, bekommen aber durch die ständigen Wiederholungen eine ungeahnte Tiefe. Ich bin ganz erstaunt, wie viel Feingefühl und Verve der Autor an den Tag legt und aus der Sicht einer ganz wunderbaren Frau schreibt. Ein beinahe zu kurzer Roman (=deswegen auch nur 4 von 5 Sternen), der mir mehr als einmal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

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