KI-Beratung Beta

Produktbild: Rattennest

Rattennest Argentinien und die Nazis

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.08.2021

Verlag

Ch. Links Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

5927 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783862845064

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

16.08.2021

Verlag

Ch. Links Verlag

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

5927 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783862845064

Noch keine Bewertungen vorhanden

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.

Kundinnen und Kunden meinen

Bewertungen (0)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Brandstötter

    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    3/5

    05.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Auf der Jagd nach Kriegsverbrechern in Argentinien

    Am Ende des Zweiten Weltkriegs versuchen viele hochrangige NS-Größen ihre Flucht vor dem zusammenbrechenden Terrorregime, welches sie eins erschaffen haben und sie groß gemacht hat. Vielen hochrangigen Nationalsozialisten aus dem direkten Umfeld von Adolf Hitler gelingt tatsächlich die Flucht aus Deutschland, zuerst in vielen Fällen nach Italien - anschließend dann nach Übersee. Ihre erzwungene Reise, um der gerechten Strafe zu entgehen, führt viele nach Argentinien. Die dort regierende Militärjunta hat Sympathie für die einstigen Machthaber in Nazi-Deutschland. Zu den bekanntesten Namen derer, die sich erfolgreich absetzen konnten, zählen etwa Adolf Eichmann oder auch der einstige NS-Arzt Josef Mengele. Doch diese sind nur die bekannteren Namen der einstigen Täter, die man auch heute noch kennt. Viel weniger bekannt ist etwa Erich Priembke, einst stellvertretender Oberbefehlshaber der Wehrmachtsverbände in Rom. Als im Frühjahr 1944 bei einem geglückten Anschlag auf eine NS-Einrichtung 33 normale Soldaten sterben, beschließt er eigenmächtig ein Exempel zu statuieren. Nicht weniger als die fünffache Zahl an italienischen Zivilisten soll durch seinen direkten Befehl in einer nahen Höhle des Partisanenanschlages erschossen werden, möglicherweise sogar durch seine eigene Hand. Da sich nun der Krieg dem Ende nähert, werden solche Täter reihenweise gesucht und verhaftet, doch auch ihm gelingt es über die „Rattenlinie“ nach Argentinien zu fliehen. Jahrelang lebt er unter seinem fast gleichen Namen „Enrice“ in einer kleinen deutschsprachigen Gemeine in den Anden. Dann kommt ihm jedoch 1994 ein Kamerateam der deutschen Zeitschrift bzw. damaligen Fernsehsenders „Der Stern“ auf die Spur. Über eine weitere Person, ebenfalls in der kleinen argentinischen Gemeinde mit hohem deutschen Einwohneranteil, kommen sie ihm auf die Schliche. Tagelang beschatten sie ihn und können ihn schließlich dazu bewegen im gesetzten Alter seine Verbrechen aufzudecken und ihn einer gerechten Strafe in Europa, am internationalen Gerichtshof in Den Haag, zuzuführen. Es ist nur einer der weniger bekannten Fälle, in denen die argentinische Militärjunta solche Verbrecher deckt und viele trotzdem bis an ihr Lebensende unbehelligt ein schönes Leben in der Ferne weiterführen können. Stellenweise ist es leider sehr schwer zu lesen, zumal viele der beteiligten Personen seitens des „Stern“-Teams mir leider nicht bekannt waren. Auch die zu Hilfe gerufenen Mitarbeiter des „Simon Wiesenthal Instituts“, deren primäre Aufgabe es ist einstige Kriegsverbrecher zur Strecke zu bringen, kannte ich leider ebenfalls fast alle nicht. Das macht das Nachvollziehen dieses wichtigen Buches für mich an vielen Stellen dann doch sehr schwierig und ich musste irgendwann aufhören zu lesen. Dennoch ein interessanter Titel, der einem wieder einmal zeigt, wie wichtig es ist, auch noch nach Jahrzehnten die Suche nach einstigen Tätern nicht aufzugeben und somit einen wichtigen Teil zur deutschen Aufarbeitung einstiger Kriegsverbrechen in Europa und teilweise auch anderen Teilen der Welt mit Nachdruck zu verfolgen.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Rattennest