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Produktbild: Mama

Mama

9

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

29087

Erscheinungsdatum

16.08.2021

Verlag

Verlag Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

2108 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783218013031

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

29087

Erscheinungsdatum

16.08.2021

Verlag

Verlag Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

2108 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783218013031

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  • yellowdog

    5/5

    18.09.2021

    eBook (ePUB 3)

    Die Lichtung im Wald

    Der Wald als Schauplatz der Handlung ist entscheidend für die bedrohliche Atmosphäre, die sich im Jessica Linds Roman Mama immer mehr und mehr entwickelt. Das Paar Amira und Josef fahren in die Waldhütte, die zu Josefs Kindheit gehörte. Sein Vater ist im Wald ums Leben gekommen, dennoch hängt Josef an dieser Gegend. Die Erzählperspektive wird aber von Amira bestimmt. Sie und Josef haben einen Kinderwunsch und bekommen auch ein Baby, Louisa. Und als sie ca. 3 Jahre später zurück in die Hütte kommen, spürt Amira immer mehr eine Bedrohung. Durch einen mysteriösen fremden Wanderer, durch eine wilde Hündin, die im Wald herumstreift und in der Angst um ihr Kind. Als Leser hat man aber auch Angst, dass Amira selbst, von ihren irrationalen Gefühlen bestimmt, sich zu einer Tat hinreißen lässt. Doch der Verlauf der Handlung lässt viel Interpretationsspielraum und mehrere Erklärungsansätze, ohne das alles aufgeklärt wird. Wie die Autorin die Romanhandlung mit sparsamen Mitteln immer mehr verdichtet und durch psychologische Momente beklemmende Stimmungen entstehen lässt, ist geschickt und wirkungsvoll gemacht. Ein großartiges Debüt.

  • Newspaper

    aus Wachtendonk

    5/5

    18.09.2021

    eBook (ePUB 3)

    Verwirrend. Bedrückend. Strange.

    Inhalt: „Amira wünscht sich ein Kind. Als sie schwanger wird, gesellen sich Ängste und Sorgen zu ihrer Vorfreude. Wie wird sie die Mutterschaft verändern? Ein Ausflug zur abgelegenen Waldhütte ihres Partners Josef bringt nicht die ersehnte Entspannung: Rätselhafte Begegnungen häufen sich, Raum und Zeit scheinen außer Kraft und Amira weiß nicht, ob sie ihrer Wahrnehmung noch trauen kann. Was ist Traum, was Realität? Zwischen tiefer Verunsicherung und inniger Mutterliebe beginnt ein Ringen um Selbstbehauptung und Unabhängigkeit – denn der Wald scheint seine Gäste ungern wieder freizugeben …“ Schreibstil/Art: Die unfassbar guten Beschreibungen lassen ein zum Teil absurdes Bild im Kopf entstehen. Die Sprache - ungewöhnlich, fast schon poetisch, märchenhaft, die Sätze kurz aber aussagestark. Formulierungen, Vergleiche und die Darbietung der bedrohlichen Lage, sind unglaublich ausgedrückt. Das Spielchen zwischen Horror, Wahn, Traum und Realität kann eigentlich niemand so wirklich auseinanderhalten. Diese Art den Lesenden an das Geschehen zu binden und mit in die Geschichte einzubeziehen, hat mir ausgesprochen gut gefallen. Irgendwann vermischen sich die Zeitebenen, die Stimmung wird noch düsterer und bedrohlicher als sie eigentlich schon ist. Selbst ich als Nicht-Mama verspürte die Ängste von Amira, zu versagen, seiner Rolle als Mutter nicht gerecht zu werden, nicht gut genug zu sein. Fazit: Vorab kann ich sagen, dass ich befürchte dieses Buch könnte für den einen oder anderen Leser zu speziell sein. Den Stil muss man mögen. Denn trotz der wenigen Seiten, musste ich mir zwischendurch Zeit nehmen um das Gelesene besser zu verstehen, zu verdauen. Beeindruckend fand ich es, dass die Debütautorin mit der Wahrnehmung ein verwirrendes Spielchen treibt. Ich könnte mir vorstellen, dass man das Buch noch einmal gelesen haben muss, um auch die versteckten, verzwickten Komponente zu verstehen.

  • Nicole Korzonnek

    aus Hamburg

    3/5

    06.02.2022

    eBook (ePUB 3)

    Wo endet die Wirklichkeit - wo beginnt der Wahn?

    Oder ist alles doch nur eine Art böser Traum? Vielleicht sogar ein Märchen? In Jessica Linds Debüt verschwimmen die Grenzen zur Realität ebenso wie sich die Genres vermischen. Amira und Josef wünschen sich ein Kind. Sie mehr als er. Gemeinsam wandeln sie im ersten Teil auf den Spuren seiner Vergangenheit in einer abgelegenen Waldhütte, um ihrer beider Zukunft dort zu finden. Was wie eine gängige Beziehungsgeschichte beginnt, driftet nach ein wenig Vorlauf in eine Story voller Fantasien, gefühlten Bedrohnungen, Wahnvorstellungen, Hoffnungen und Ängsten ab. Dank ihres puristischen Schreibstils schafft Lind einen fast schon schwebenden Zustand um ihre Protagonistin Amira, die derart viel Raum einnimmt, dass Josef leider etwas eindimensional gerät. Es fehlt Amira ein Gegenpart, der ab einem gewissen Zeitpunkt in der Geschichte vielleicht ein wenig Halt geben könnte. Vor allem zum Ende hin bleiben viele Fragen offen. Aber das Buch will auch nichts mit Logik zu tun haben, geht es doch um Gefühle und Atmosphären, die durch Märchen und Horrorelemente, Schein und Wahn ausgelöst werden. Ein emotionaler und intuitiver Roman, der nur wenig Raum für Antworten lässt, dafür aber viele Fragen stellt.

  • Lines Books

    aus Nentershausen

    5/5

    08.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beklemmend und verstörend

    Auf dieses Buch war ich unglaublich gespannt. Der Titel und auch der Klappentext klangen einfach zu gut und ich war gespannt was mich hier erwarten würde. Der Einstieg ins Buch dauerte etwas. Ich musste mich erst einmal an alles gewöhnen. Nach ca. 60 Seiten war ich vollends in der Story versunken. Die Geschichte an sich beginnt eher ruhig. Erst nach und nach steigerte sich die Spannung. Zunehmend wurde es gruseliger und diese Atmosphäre gefiel mir unglaublich gut! Das Ganze wurde zunehmend beklemmender und beängstigender. Ein Buch welches mir Gänsehaut bescherte. Hier ist nichts so wie es scheint. Zum Inhalt kann ich leider nichts weiter sagen da die Spoiler Gefahr zu groß ist. Aber so viel kann ich schonmal sagen: Zu sehen wie der Kinderwunsch das Leben von Amira beeinflusst war beängstigend. Sie scheint jeglichen Bezug zur Realität verloren zu haben und das machte mir wirklich Angst. Das Ganze hat die Autorin eindringlich wiedergegeben. Auch der Schreibstil der Autorin ist einfach nur grandios. Sie schreibt fesselnd, einnehmend und bildhaft. Klare Leseempfehlung. Fazit: Mit „Mama" gelingt Jessica Lind ein faszinierender Roman der mir mehr als einmal Gänsehaut bescherte.

  • Bewertung

    aus Peine

    5/5

    07.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abgründig und verstörend

    Schon immer war Mutterschaft in unserer Gesellschaft mit hohen Erwartungen verknüpft. Von Müttern wird nicht nur erwartet, dass sie es als Erfüllung empfinden, ein Kind zu bekommen, es wird im Grunde vorausgesetzt, dass Frauen ohne jedes Zögern bereit sind, dafür für eine Zeit ihr eigenes Leben in den Hintergrund zu stellen. Beruf, Hobbies, Zeit für Freunde. Und nicht nur das, sondern auch Befriedigung von Grundbedürfnissen, wie Schlaf, Ruhe, Intimität, Sex. All das bitte vor Glück strahlend, denn man hat ja ein Kind. Oft geht diese Rechnung sogar auf, aber eben nicht immer. Mütter, die Schwierigkeiten haben, diese Erwartungen zu erfüllen, fühlen sich ins Abseits gedrängt, sprechen nicht über ihre Schwierigkeiten und Befürchtungen, aus Angst man könne glauben sie seien einfach egoistisch, als Mütter eher ungeeignet. Ich habe selbst vier Kinder und kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich das Gefühl hatte, zu versagen und im Grunde alles falsch zu machen. Viele Bereiche von Mutterschaft sind ein Tabuthema und darum bin ich dankbar für Bücher wie "Mama", in denen auch das abgründige und beängstigende dieser Veränderung im Leben behandelt werden. Amira wünscht sich ein Kind, ist sich sicher, dass sie es anders machen wird als andere Eltern. Doch dann beginnen schon vor der Schwangerschaft seltsame Bilder sie zu verfolgen. In der Waldhütte, in der ihr Mann aufgewachsen ist, und in der sie Urlaub machen, wird sie von einem Wanderer beobachtet. Eine Hündin taucht immer wieder auf und ängstigt Amira. Und dann ist da auf einmal ihr Kind, Luise, drei Jahre alt. Als habe Amira einen Zeitverlust erlitten. Sie kämpft um Luise, droht immer wieder sie zu verlieren, wenn Luise im Wald verstecken spielt, giftige Blätter isst, der Hündin begegnet. Und Amira scheint den Wald mit Luise nicht mehr verlassen zu können. Realität und Wahnvorstellungen vermischen sich, Zeit und Raum verlieren an Bedeutung. Josef, der Vater, der erst seine Zweifel hatte, sich dann aber sehr auf das Kind gefreut hat, wird ihr fast fremd, erscheint sogar als Feind. Von Anfang an ist der Wald gleichzeitig Bedrohung und Schutz. Zwar bleibt "Mama" auf einer metaphorischen Ebene, die Gefühle von Verzweiflung, Einsamkeit und Bedrohung, die Mutterschaft mit sich bringen kann, wenn auch nicht muss, werden deutlich. Ein Kapitel trägt den Titel " Du bist Schuld, wenn ihr etwas passiert". Ein Satz, der mich bei meinem ersten Kind verfolgt hat und starke Ängste ausgelöst hat. Für mich hat sich alles zum Guten gewandt, aber ich wünschte über diese Themen: Ängste, Überforderung, postnatale Depression, würde offener gesprochen und es gäbe mehr Hilfsangebote. Rosarote Schwangerschaftsratgeber, die Hyperemesis, und den "Baby Blues" belächeln, helfen jedenfalls ebensowenig weiter, wie die zahlreichen vermeintlichen Hochglanzfamilien, die man auf Social Media verfolgen kann. Darum finde ich es äußerst gelungen, wie sich dieser Roman dem Thema nähert. Sprachlich und inhaltlich packend, zieht er Lesende in einen bedrückenden Alptraum von Mutterschaft. Hat mich bisher eine schlaflose Nacht gekostet. Große Empfehlung. Ein wenig hat er mich an Charlotte Perkins Gilmans "The Yellow Wallpaper" und Ian Reids " The Ending" erinnert, die mich auf ähnliche Art verstört haben.

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Majo C.

    Majo C.

    Thalia Wien – Westbahnhof

    Buchhändler*in

    5/5

    26.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch um sich darin zu verlieren

    Linds Schreibstil ist zum Einatmen, zum Aufsaugen, zum sich in den Zeitschleifen verlieren. Die Autorin lässt uns permanent mitfiebern, uns fragen wie es denn wohl weitergeht. Wird Amira das Kind bekommen, das sie sich wünscht? Wird sie eine gute Mutter sein? Wird sie langsam verrückt oder ist etwas an den Märchen von Josefs Vater dran? Warum sieht ihm dieser Wanderer so ähnlich? Unmöglich aus der Hand zu legen. Man muss einfach wissen, was es damit auf sich hat, ob man der Protagonistin und ihrer Sicht auf die Dinge überhaupt vertrauen darf, ob es sich hier um einen Fall von postpartaler Depression oder Schizophrenie handelt oder doch etwas Übernatürliches im Spiel ist. Lind spielt mit vielen großen Gefühlen; Kindeswunsch und -verlust, (Fantasien über) Gewalt an Kindern, Entfremdung vom eigenen Umfeld, Realitätsverlust, Verantwortung. Das alles ohne ins Kitschige oder Groteske abzurutschen. Ihr Schreibstil holt mich in all ihren Werken komplett ab. Nach einem ihrer Bücher ist es schwer eines von jemand anderem in die Hand zu nehmen.

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