Trockenschwimmen mit Opa

Trockenschwimmen mit Opa

Eine Opa-/Vater-/Sohn-Geschichte über Freundschaft, Alzheimer und König Artus in Südengland.

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung

Elliots Großvater lebt längst nicht mehr in der Welt, die der 11-jährige Elliot kennt und in der Zauberer lediglich in Märchen vorkommen. Seit Elliots Großvater an Alzheimer erkrankt ist, ist er irgendwie seltsam. Opa füttert Kobolde unter dem Tisch und versucht Tag für Tag den Kater Lanzelot zu duschen. Den einst so geliebten Ferien bei ihm kann Elliot nicht mehr unbeschwert entgegen fiebern. Doch die Ferien sind da! Gemeinsam mit seinem Vater gibt Elliot sein Bestes, um die Männer-WG mit am Laufen zu halten.
Erst als Elliot den Mut hat, Opas Gedankenwelt zu betreten, wird alles leichter. In Opas Welt kann Elliot zusammen mit ihm die tollsten Abenteuer erleben! Sie kämpfen gemeinsam gegen die Feinde König Arturs und schwimmen sogar auf ihren blauen Matratzen über die Weltmeere ohne dabei nass zu werden.
Und plötzlich verschwindet selbst der Elefant, der auf Elliots Brust gesessen hat, und alles so unfassbar schwer gemacht hat. Ferien bei Opa sind doch klasse! Und Trockenschwimmen erst recht!
Ab 10 Jahren.

Petra Steckelmann ist ein Kind der Siebziger und wurde in Hamburg geboren.
Nach Zwischenstopps in verschiedenen Berufen lebt sie heute als freie Schriftstellerin für Kinder- und Jugendbücher in ihrer Geburtsstadt und findet auf langen Spaziergängen am Elbstrand die Ideen zu ihren Büchern.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.10.2021

Illustrator

Mele Brink

Verlag

Edition Pastorplatz

Seitenzahl

168

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.10.2021

Illustrator

Mele Brink

Verlag

Edition Pastorplatz

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

22,4/16/1,7 cm

Gewicht

430 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-943833-50-8

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Opa ist schon wunderlich

Daggy am 06.10.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Elliots Großvater ist an Alzheimer erkrankt und die Oma, die ihn bislang täglich versorgt hat, nimmt sich eine kleine Auszeit und Elliot und sein Vater ziehen während der Sommerferien zu ihm Tintagel. Der Ort ist geprägt durch die Geschichte um König Arthus. Hier über dem Ort steht die Burg auf der er geboren wurde. Aus diesem Anlass findet eine Aufführung statt, bei der Elliot und seine Freundin mitmachen. Das Zusammenleben mit Opa gestaltet sich nicht so einfach, er lebt oft in seiner eigenen Welt und Elliot und sein Papa wissen dann nicht, wie sie reagieren sollen. So liegt Opa jeden Morgen auf seiner blauen Matratze und schwimmt zu immer neuen Zielen. Er mag oder kann nicht aufstehen und so wird eine Aufstehhilfe angeschafft. Doch dann entscheidet sich Elliot seinem Opa beim Schwimmen Gesellschaft zu leisten und die beiden haben dabei viel Spaß. Überhaupt ist ein einfacher sich auf Opas Ideen einzulassen, als ihm zu erklären, dass das nicht die Welt von Heute ist, in der er sich befindet. Trotzdem ist es immer wieder traurig zu erleben, wie Opa seine Familie nicht erkennt und alle mögen die kleinen Momente in denen Opa wieder der Alte ist. Der Elefant auf Elliots Brust drückt ihn immer wieder, aber im Laufe der Geschichte gelingt es Elliot ihn zu vertreiben. Es ist schwer zu sehen, wie Opa sich verändert, aber Papa und Elliot lernen immer besser damit umzugehen. Da Menschen wie Opa Struktur brauchen, hat Oma eine große „Gebrauchsanweisung“ geschrieben, aber die beiden halten sich nicht so genau daran. Irgendwie ist es auch nicht schön einen Zettel mit der Adresse an der Kleidung zu tragen. Aber dank Elliots Einfühlungsvermögens und Spürsinns finden sie Opa trotzdem wieder. Leider müssen viel Kinder diese schlimme Krankheit in ihrer Familie kennenlernen und von Elliots Erfahrungen kann man schon einiges lernen. Sicher hat die Geschichte auch das Interesse an König Arthur geweckt und man möchte mehr über ihn und seinem Zauberer Merlin erfahren. Das Buch beschönigt diese Krankheit nicht, es fordert aber dazu auf sich auf den Kranken einzulassen und ihn in seiner Welt zu besuchen. 12 Kapitel finden auf 150 Seiten Platz, dazwischen Zeichnungen auf grauem Hintergrund, damit Opas weiße Haare besser zur Geltung kommen. Beeindruckt hat mich die Schattenfigur Arthus im Einband und ich freue mich immer sehr über das Lesebändchen, dass ich als besonderen Luxus empfinde.

Opa ist schon wunderlich

Daggy am 06.10.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Elliots Großvater ist an Alzheimer erkrankt und die Oma, die ihn bislang täglich versorgt hat, nimmt sich eine kleine Auszeit und Elliot und sein Vater ziehen während der Sommerferien zu ihm Tintagel. Der Ort ist geprägt durch die Geschichte um König Arthus. Hier über dem Ort steht die Burg auf der er geboren wurde. Aus diesem Anlass findet eine Aufführung statt, bei der Elliot und seine Freundin mitmachen. Das Zusammenleben mit Opa gestaltet sich nicht so einfach, er lebt oft in seiner eigenen Welt und Elliot und sein Papa wissen dann nicht, wie sie reagieren sollen. So liegt Opa jeden Morgen auf seiner blauen Matratze und schwimmt zu immer neuen Zielen. Er mag oder kann nicht aufstehen und so wird eine Aufstehhilfe angeschafft. Doch dann entscheidet sich Elliot seinem Opa beim Schwimmen Gesellschaft zu leisten und die beiden haben dabei viel Spaß. Überhaupt ist ein einfacher sich auf Opas Ideen einzulassen, als ihm zu erklären, dass das nicht die Welt von Heute ist, in der er sich befindet. Trotzdem ist es immer wieder traurig zu erleben, wie Opa seine Familie nicht erkennt und alle mögen die kleinen Momente in denen Opa wieder der Alte ist. Der Elefant auf Elliots Brust drückt ihn immer wieder, aber im Laufe der Geschichte gelingt es Elliot ihn zu vertreiben. Es ist schwer zu sehen, wie Opa sich verändert, aber Papa und Elliot lernen immer besser damit umzugehen. Da Menschen wie Opa Struktur brauchen, hat Oma eine große „Gebrauchsanweisung“ geschrieben, aber die beiden halten sich nicht so genau daran. Irgendwie ist es auch nicht schön einen Zettel mit der Adresse an der Kleidung zu tragen. Aber dank Elliots Einfühlungsvermögens und Spürsinns finden sie Opa trotzdem wieder. Leider müssen viel Kinder diese schlimme Krankheit in ihrer Familie kennenlernen und von Elliots Erfahrungen kann man schon einiges lernen. Sicher hat die Geschichte auch das Interesse an König Arthur geweckt und man möchte mehr über ihn und seinem Zauberer Merlin erfahren. Das Buch beschönigt diese Krankheit nicht, es fordert aber dazu auf sich auf den Kranken einzulassen und ihn in seiner Welt zu besuchen. 12 Kapitel finden auf 150 Seiten Platz, dazwischen Zeichnungen auf grauem Hintergrund, damit Opas weiße Haare besser zur Geltung kommen. Beeindruckt hat mich die Schattenfigur Arthus im Einband und ich freue mich immer sehr über das Lesebändchen, dass ich als besonderen Luxus empfinde.

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