Produktbild: Frau Shibatas geniale Idee

Frau Shibatas geniale Idee

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.10.2021

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

2/12,5/20 cm

Gewicht

289 g

Farbe

Aubergine / Zitronengelb

Auflage

1

Übersetzt von

Luise Steggewentz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01259-0

Beschreibung

Rezension

»Zudem ist ›Frau Shibatas geniale Idee‹ eine präzise und ionische Studie über die untergeordnete Rolle der Frau in der japanischen Arbeitswelt.« ("WDR 5 Literaturmagazin "Bücher"")
»Heiterer und zugleich treffsicherer war ein feministischer Text selten.« ("Literarische Welt daily")
»Eine satiregeküsste Spitze Richtung Babywahn, Männerwelt und Mutterglückmythen.« ("Annabelle")
»Emi Yagis Erstlingsroman ist eine gekonnt satirisch vorgetragene Kritik an Japans starrer patriarchalischer Gesellschaft, [...].« ("dpa")
»Emi Yagi zeigt in ›Frau Shibatas geniale Idee‹ klug und unterhaltsam die patriarchalen Strukturen in Japan auf.« ("Die Presse")
»Raffiniert erzählt Emi Yagi von einer mutigen Frau, die aus den Strukturen der Männerwelt ausbricht.« ("Barbara")
»[...] super klare, tolle, bildhafte Sprache [...]« ("NDR Kultur Podcast "Land in Sicht"")
»Trotz der humorvollen Schilderung rüttle [der Roman] auch auf, sagt [Annette König], weil er zeige, wie sich gesellschaftlicher Druck auf den einzelnen Menschen auswirke.« ("SRF BuchZeichen")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.10.2021

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

2/12,5/20 cm

Gewicht

289 g

Farbe

Aubergine / Zitronengelb

Auflage

1

Übersetzt von

Luise Steggewentz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01259-0

Herstelleradresse

Atlantik Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
Deutschland
Url: www.hoca.de
Telephone: +49 40 441880
Fax: +49 40 44188202

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  • Bewertung

    5/5

    13.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine vergnügliche Idee, wie man...

    Eine vergnügliche Idee, wie man sich als Frau durch eine vorgetäuschte Schwangerschaft im Berufsleben Freiräume schaffen kann. Plötzlich ist die Titelheldin von vielen Hilfsarbeiten, für die sich ihre männlichen Kollegen zu fein waren, befreit. Doch neue Probleme tauchen auf...

  • Bianca Penz

    5/5

    02.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman bei dem ich einfach...

    Ein Roman bei dem ich einfach lachen musste. Um besser behandelt zu werden, behauptet Frau Shibata schwanger zu sein. Ein grandioses Buch, das den Leser mit viel Liebe und Humor in seinem Bann zieht.

  • Bewertung

    5/5

    29.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frau Shibata ist sehr einfallsreich!

    Nachdem sie der ständigen Bevormundungen ihrer männlichen Kollegen und deren Unfähigkeit Kaffee zu kochen oder hinter sich aufzuräumen überdrüssig ist, entgegnet Frau Shibata nach einer weiteren Aufforderung das benutzte Geschirr nach einer Besprechung wegzuräumen: ”Ich kann nicht, ich bin schwanger.” Es ist eine bizarre Form des Widerstandes, aber wirkungsvoll, denn ab sofort muss sie nicht mehr die lästigen Aufgaben übernehmen, für die sich ihre männlichen Bürokollegen zu überqualifiziert sehen (obgleich Frau Shibata ebenfalls einen Studienabschluss hat und nicht so schusselig wie ihr Kollege Herr Higashinakano). Geschirr wegräumen, Kaffee kochen, Müll entsorgen, Überstunden machen, all das gehört nun der Vergangenheit an. Die viele freie Zeit nutzt Frau Shibata mit Fitnesskursen und dem Zubereiten gesunder Mahlzeiten, wo früher Fertiggerichte für einen späten Feierabend herhalten mussten. Die Kapitel gliedern sich nach dem Fortschritt der Schwangerschaftswochen, in denen Frau Shibata sich (angeblich) befindet. Im fortschreitenden Stadium wird sie immer einfallsreicher, wobei es natürlich schwieriger wird die Not(wendige)lüge aufrecht zu erhalten – doch Frau Shibata schafft es, auch die sie beobachtenden Leser:innen zu täuschen, und unweigerlich hinterfragt man, ob sie nicht wirklich schwanger sein könnte. Auf den ersten Blick wirkt dieses Buch wie eine ungemein unterhaltsame Geschichte über eine Idee wie sie wohl in dem Ausmaß nur im patriarchalen asiatischen Arbeitsalltag vorkommen kann. Sexismus, erwartete Frauenbilder und Diskriminierung scheinen in Japan wohl aber ein großes Thema zu sein, und so hat dieses humorvolle Experiment von Frau Shibata ganz zwangsweise einen gewissen Tiefgang. Emi Yagi findet eine individuelle Lösung zu einem festgefahrenen Problem für ihre Protagonistin. Für mich war es ein cleveres und humorvolles Lesevergnügen!

  • Bewertung

    5/5

    14.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn es einfach irgendwann reicht...

    ... mit Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz oder in der Gesellschaft. Diese Geschichte nimmt uns mit auf ein absolut skurriles, aber interessantes Gedankenexperiment. Woche für Woche begleiten wir Frau Shibata durch ihre nicht reale Schwangerschaft, mit allen Gefühlen und Komplikationen, die ihr dabei über den Weg laufen. Wer bereit ist sich darauf einzulassen, wird hier ganz viel Vergnügen daran haben.

  • Bewertung

    5/5

    14.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diese Frau...

    Witzig, unverschämt ehrlich und "unaufrichtig". Frau Shibata geht in ihrer selbstgewählten Rolle sehr auf und unterhält die Leserschaft mit amüsanten Beobachtungen und Episoden, der Vergangenheit. Frau Shibatas Beobachtungen sind sehr vergleichbar mit dem Umgang von Frauen in europäischen Büros/Angestelltenverhältnisse. Mir hat sehr gefallen, dass aus ihrer spontanen Idee nie ihrerseits Zweifel kamen und sie es hartnäckig durchzog. Der Twist war genial gewählt.

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Bewertungen (24)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Anita Summer

    Anita Summer

    Thalia Wiener Neustadt – Hauptplatz

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Irrwitzig, ironisch und gesellschaftskritisch

    Frau Shibatas geniale Idee ist ein humorvolles und zugleich feministisches Werk, das mit einem Schuss Ironie aufzeigt, wie sehr wir nach wie vor in traditionellen Geschlechterrollen gefangen sind. Das Buch regt dazu an, über die bestehenden Ungleichheiten und den Gender-Gap nachzudenken – auf unterhaltsame, intelligente Weise. Ein kurzweiliges, nachdenklich stimmendes Buch, das gesellschaftskritische Themen clever vermittelt und gleichzeitig unterhält – empfehlenswert für alle, die Humor und Tiefgang schätzen.
  • Zum Bewerterprofil von Christina Koppenberger

    Christina Koppenberger

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.05.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein geniales Debüt

    Ein wirklich gelungener Roman, der die patriachalen Gesellschaftsstrukturen Japans ankreidet. Frau Shibata wird in ihrem Job nicht sehr ernst genommen, obwohl sie mindestens genauso qualifiziert ist wie ihre männlichen Arbeitskollegen. Sie wird von diesen oftmals in das vorherrschende Frauen-Rollenbild gedrängt und mit Aufgaben wie Kaffekochen, Staubwischen etc. von ihrer eigentlichen Arbeit abgehalten und ausgenutzt. Bis es ihr schließlich zu viel wird und durch die simple Aussage "Ich kann nicht, ich bin schwanger" eröffnet sich eine neue Welt für sie: Sie wird nun mit Respekt behandelt, nicht mehr umhergescheucht, ihre Mitmenschen begegnen ihr entgegenkommend. Doch wie hält sie nun den Schwindel aufrecht? Mit der mehr gewonnenen Freizeit konzentriert sie sich mehr auf sich selbst, genießt die durch die Täuschung gewonnene Emanzipation sichtlich. Die Autorin hält somit den patriachalischen Gesellschaftsstrukturen Japans den Spiegel vors Gesicht, kommentiert mit Charm und zynischem Humor das immer noch währende, jedoch veraltete Rollenbild der Frau in vor allem Männer-dominierten Bereichen des Arbeitslebens. Wie wir es von der japanischen Literatur bereits gewohnt sind, geht auch dieses Werk in eine etwas skurrile Richtung, jedoch werden wir von der Autorin gekonnt elegant mit einem Hauch an Feminsimus durch die Kapitel geführt, und erleben gemeinsam mit Frau Shibata ihren Aufbruch in die Emanzipation (leider durch eine List angestoßen) und werden dabei köstlichst unterhalten.
  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Perfekte Täuschung

    Frau Shibata ist nicht wirklich schwanger, doch als ihr diese kleine Notlüge im Büro ausrutscht, muss sie eine Wahl treffen: Entweder sagt sie die Wahrheit oder sie führt ihre Täuschung fort. Sie entscheidet sich für die komplizierte Variante und spielt ab diesem Zeitpunkt eine ledige Schwangere. Anfangs gelingt ihr das gut und sie genießt es auch richtig, die Reaktionen ihres Umfeldes zu beobachten. Doch mit dem Fortschreiten der Scheinschwangerschaft kann sie immer schlechter die Realität von der Einbildung unterscheiden. Eine gute Geschichte. Es ist sehr interessant zu erfahren, welchen Stellenwert eine ledige Frau in Japan im Vergleich zu einer schwangeren hat.
  • Zum Bewerterprofil von Bax vom Hagen

    Bax vom Hagen

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    3/5

    09.06.2024

    eBook (ePUB 3)

    Diese eine Lüge

    Shibata hat keine Lust mehr in einer Firma zu arbeiten, in der ihre Arbeit nicht wertgeschätzt wird und sie jede Kleinigkeit erledigen muss, für die sie so oder so nicht alleine zuständig wäre. Eines Tages wird es ihr dann zu viel und sie behauptet schwanger zu sein, was auf einmal alles verändert. Frau Shibatas geniale Idee ist ein von Emi Yagi geschriebenes Buch, das zeigt, wie die Rolle der Frau in der japanischen Gesellschaft war und zum Teil noch ist und führt einen im Takt der Schwangerschaftswochen durch ihren gut lesbaren Roman, der einen zum Nachdenken und Schmunzeln bringt.  Persönlich muss ich noch dazu sagen, dass es an manchen Stellen recht ereignislos war, es aber dann doch noch schön/interessant zum Lesen war.
  • Zum Bewerterprofil von Anne K.

    Anne K.

    Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

    Buchhändler*in

    4/5

    03.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Flucht in die Schwangerschaft

    Frau Shibata ist die einzige Frau in der Abteilung "Produktionskontrolle" einer Papierrollenfertigungsfirma in Japan. Neben ihren eigentlichen Tätigkeiten wird sie von ihren männlichen Kollegen zudem, ganz selbstverständlich, als die "Frau für alles" erachtet. Das heißt, sie legt Papier nach, wenn der Drucker leer ist, kocht Kaffee, räumt die Büroküche auf,... Doch irgendwann platzt ihr der Kragen. Sie kommt auf eine folgenreiche Idee: Sie gibt vor, schwanger zu sein. Und auch wenn dadurch nicht jede sexistische Bemerkung unterlassen wird, wie "Von Ihnen hätte ich das nicht erwartet", so ändert sich doch das Verhalten der meisten ihrer Kollegen deutlich. Und so spielt Frau Shibata dieses Spiel weiter, ihr Bauch wird runder, sie überlegt sich einen Vornamen, sie kündigt ihren Mutterschutz an,... "Frau Shibatas geniale Idee" zeigt die patriarchal geprägten gesellschaftlichen Strukturen Japans auf und macht deutlich, dass eine Frau unter diesen Bedingungen nicht um ihrer selbst willen oder für ihre gute Arbeit wertgeschätzt wird, sondern lediglich dann, wenn sie ihrer unfreiwillig vorgesehenen Rolle nachkommt, die der Mutter.

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  • Cover
    Verlagslogo
    Titelseite
    Fünfte Woche
    Siebte Woche
    Achte Woche
    Zehnte Woche
    Elfte Woche
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    Vierzehnte Woche
    Fünfzehnte Woche
    Sechzehnte Woche
    Siebzehnte Woche
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    Zwanzigste Woche
    Einundzwanzigste Woche
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    Vierundzwanzigste Woche
    Sechsundzwanzigste Woche
    Siebenundzwanzigste Woche
    Achtundzwanzigste Woche
    Neunundzwanzigste Woche
    Dreißigste Woche
    Zweiunddreißigste Woche
    Vierunddreißigste Woche
    Sechsunddreißigste Woche
    Siebenunddreißigste Woche
    Achtunddreißigste Woche
    Neununddreißigste Woche
    Vierzigste Woche
    Ich stieg aus dem [...]
    Zwölf Monate nach der Geburt
    Dank
    Anmerkung
    Über Emi Yagi
    Impressum