Produktbild: Der erste Mensch

Der erste Mensch In den Höhlen der französischen Küste liegen dunkle Geheimnisse verborgen. — Kriminalroman. Ein Fall für Michel de Palma

1

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.07.2021

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/11,3/3,2 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1

Originaltitel

Premier Homme

Übersetzt von

Gerhard Meier

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20915-2

Beschreibung

Rezension

»Bonnot schickt seinen Ermittler auf ein Terrain, das sich Prähistoriker und Psychiater teilen. Wahn und Wissenschaft, Magie und Halluzinationen überlagern sich hier nicht nur motivisch, sondern geschichtlich. Bonnots Roman zielt auf die Entstehung der Psychiatrie aus dem Geiste des Schamanismus. Er spannt einen faszinierenden gedanklichen Kosmos auf. Besonders schön ist auch die Vorstellung einer großen Sensibilität der ersten Menschen. Wenn sie in modernen Gesichtskonstruktionen mit ungeschlachten Gesichtern dargestellt werden, liegt diese Brutalität vielleicht eher im Auge des modernen Betrachters.« ("Perlentaucher")
»Da schwingen viele Reminiszenzen an diverse Klassiker der Genrekultur mit – und Michel de Palma, Bonnots Ermittler, ist ein spannendes Gegengewicht zu all dieser Opulenz –, eine reduzierte und konzentrierte Verneigung vor Simenons Maigret. Genau die richtige Lektüre für Menschen, die in Zeiten der Coronakrise mal für ein paar Stunden im wahrsten Sinne des Wortes abtauchen wollen.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Xavier-Marie Bonnot schickt seinen Ermittler auf eine Jagd durch eine der schönsten Gegenden Südfrankreichs. Zerklüftete Felsen, das Meer, das tosend gegen sie kracht, eine historische Fundgrube – und zwischendrin ein Mörder, dessen Weg von frühester Kindheit an vorgeschrieben schien. Der erste Mensch überzeugt durch die zahlreichen Wendungen und verführt durch die ruhige Hand des Autors bis zur letzten Seite.
»Bonnots Beschreibungen der psychiatrischen Behandlungsmethoden der 1960er-Jahre führen bis an die Grenze des Erträglichen. Überforderte Eltern, Geschwisterrivalitäten, übereifrige Ärzte bilden einen tödlichen Cocktail. Wer hier dem Wahnsinn verfallen ist, wird immer fragwürdiger. Packend, emotional geschrieben, ein Roman, der in Erinnerung bleiben wird.« ("EKZ Bibliotheksservice")
»Bei einem Krimi liest man im Allgemeinen atemlos auf eine Aufklärung der Geheimnisse hin. Bei Bonnot aber bedauert man mit jeder Seite, dass der Lesestoff schwindet.« ("Neues Deutschland")
»Hier geht es auf eine große Zeitreise.
»Dieses Buch liest sich streckenweise wie ein literarisches Gemälde. Ein Buch mit einem Kommissar, der von Moral nicht viel wissen möchte. Ein einmal etwas anders geschriebener Krimi.« ("Magazin Köllefornia")
»Bonnot hat in seinen Roman eine ganze Menge hineingepackt. Die Verweise reichen von Michel Foucault und C. G. Jung über Franz Anton Mesmer und Justinus Kerner bis hin zu Jean Clottes und dem italienischen Kriminalanthropologen Cesare Lombroso. Das ist ungewöhnlich für einen Spannungsroman, aber mit Gewinn zu lesen. Hinzu kommen des Kommissars Faible für die Welt der Oper und der klassischen Musik. Nach der ersten Lektüre haben sich zwar (fast) alle mit dem Kriminalfall in Verbindung stehenden Fragen erledigt.
»Bonnots Roman ist keineswegs nur etwas für Liebhaber frankokantabrischer Höhlenkunst und Menschen, die sich für schamanische Rituale oder C. G. Jungs Traumdeutung interessieren, sondern auch für solche, die dramatische Spannung schätzen. Der erste Mensch ist aber auch ein prickelnder Genuss für Südfrankreichreisende.« ("Mare-Magazin")
»Bonnot zeigt menschliche Urgründe und Abgründe der Gegenwart, verspinnt Urgeschichte und Archäologie mit Psychoanalyse, Familiendrama mit Forschung. Und das mit so viel Lokalkolorit, Spannung und Lesespaß, dass ich für Stunden, nein, mehrere Abende, glücklich abgetaucht bin, entflohen der Corona-Krise.« ("Mein Frankreich")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.07.2021

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/11,3/3,2 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1

Originaltitel

Premier Homme

Übersetzt von

Gerhard Meier

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20915-2

EU-Ansprechpartner

Unionsverlag AG
Siemensstr. 16
35463 Fernwald
DE
mail@unionsverlag.ch

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck oHG
Neptunstraße 20
8032 Zürich
CH
produktsicherheit@beck.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    4/5

    25.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein solider Krimi. Nicht zu flott...

    Ein solider Krimi. Nicht zu flott im Tempo, aber mit interessanten Figuren und vielen Infos über (Unterwasser-) Archäologie, Höhlen und das Tauchen. Für alle, die es nicht immer so ganz seicht brauchen, sondern etwas tiefer eintauchen möchten.

Kundinnen und Kunden meinen

5

0

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (1)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Brandstötter

    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    26.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn ein prähistorischer Fall plötzlich real wird

    Drei Wochen noch, dann hat er endlich Ruhe von den Gesetzlosen. Michel de Palma, Hauptkommissar in Marseille, genannt der "Baron", sehnt den Ruhestand sicherlich nicht herbei. Dennoch ist es Fakt: Der Baron geht in Pension! Was er dann machen wird, steht noch in den Sternen. Doch zuvor gibt es noch einen kniffligen Fall zu lösen. Pauline Barton holt ihn aus seinem Büro heraus. Sie ist Archäologin. Ihr Kollege Rémy Fortin, Höhlenforscher und exzellenter Taucher, hatte bei seinen Forschungen in den Unterwasserhöhlen der Calanques einen schweren Unfall. Wobei: Sie glaubt nicht so recht an einen Unfall. Dafür war Rémy viel zu erfahren. Sofort kommt auch der Name Christine Autran ins Spiel. Ihr Vater war vor vierzig Jahren nicht minder berühmt in Fachkreisen wie Rémy heute. Ihre Abhandlungen über die Bedeutung von Relikten aus Urzeiten sind legendär, ebenso wue ihr Bruder Thomas. Auch der machte von sich reden – allerdings auf abscheuliche Art: Als Serienmörder. Dabei hinterließ er Handabdrücke, wie man sie aus Urzeiten kennt. Die Spuren des Vaters… Die Folgen des Unfalls haben bei Rémy Fortin Spuren hinterlassen. Lediglich die Lider kann er noch als Kommunikationsmittel benutzen. De Palma reicht das vorerst. Ein anderes Mal werde er weitere Fragen stellen und er verabschiedet sich. Es wird aber kein anderes, kein weiteres Mal geben. Rémy Fortin ist seinen Verletzungen erlegen. Die letzte Hinterlassenschaft sind Fotos seines letzten Tauchganges. Dabei ist ein so genannter Hirschkopfmensch zu erahnen, kaum zu sehen. Eine Wiederentdeckung? Denn schon vierzig Jahre zuvor wurde eine ähnliche (vielleicht sogar dieselbe?) Skulptur entdeckt. Eine Sensation. Mit dabei war Pierre Autran, dessen Tochter die Fußstapfen des Vaters vergrößerte und dessen Sohn in psychiatrischer Sicherheitsverwahrung den Rest seines Lebens verbringen wird. Beziehungsweise sollte, so war der Plan. Doch Thomas Autran kann den Klauen der Justiz entkommen. Michel de Palma sieht darin eine Riesengefahr. Denn Thomas ist unberechenbar in dem, was er tut. Die einzige Konstante – die sich bewahrheiten wird – ist, dass er weiter töten wird! De Palma weiß, was das heißt. Schließlich war er es, der Thomas einst ins Gefängnis brachte! Und das werden weder er noch Thomas je vergessen können. Xaver-Marie Bonnot schickt den Baron auf eine Jagd durch eine der schönsten Gegenden Südfrankreichs. Zerklüftete Felsen, das Meer, das tosend gegen sie kracht, eine historische Fundgrube – und zwischendrin ein Mörder, dessen Weg von frühester Kindheit an vorgeschrieben schien. Ein Mann, der immer noch nicht weiß, ob er wirklich geliebt wurde oder nur ein Spielball derer war, die ihn zu einem wahren Menschen formen sollten. Doch dieser Mann ist gefährlich. Davon sind der Baron und die Leser:innen überzeugt. Es ist kein Phantom, das von Michel de Palma gejagt wird. Er weiß, wen er finden muss, um den Fall zu lösen. Bis die entscheidende Wendung ihn und Leser wie Leserin ins Mark trifft. Der dritte auf Deutsch erschiene Roman um den nicht aus der Ruhe zu bringenden Baron von Marseille, Michel de Palma, überzeugt mich über weite Strecken. Es dauert zwar etwas bis der Krimi hier Fahrt aufnimmt, dennoch mit einigen überraschenden Wendungen ab der Mitte. Es ist sicher von Vorteil sich in der Gegend um Marseille auszukennen. Auch Kenntnisse der französischen Geschichte des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts wären nicht schlecht. Ich habe mir an ein paar Stellen aufgrund dieser Unkenntnis etwas schwer getan mich zurecht zu finden.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der erste Mensch