»Dinosaurier gibt es nicht« erzählt von dem kleinen Dinosaurier mit dem Namen, der so kompliziert ist, dass nur Kinder und Paläontologen ihn richtig aussprechen können.
Dieser kleine Dinosaurier schlüpft eines Tages aus einem Osterei, das im Nest auf der Fensterbank des Ich-Erzählers liegt. Es ist ein Compsognathus. Und der ist sehr neugierig, stellt viele Fragen und vor allem stellt er das Leben des Erzählers völlig auf den Kopf.
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Dino-Buch mit spannenden Dialogen und Einblicken
VierHummeln am 16.01.2022
Bewertungsnummer: 1639938
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Habt ihr schon mal von einem Compsognathus gehört? Dieser kleine grüne Dinosaurier spielt die wesentliche Rolle in “Dinosaurier gibt es nicht”. Der Einstieg in das Buch erfolgt mit der Einführung von Zawinul. Diesen geliehenen Namen trägt der Protagonist. Denn wenn man Zawinul heißt, ist alles, “was eigentlich unmöglich war” möglich! So auch, dass aus einem Osterei auf der Fensterbank ein kleiner Dino schlüpft! Das Buch zeichnet sich durch lustige und teils auch zum Nachdenken anregende Dialoge zwischen dem Composagnathus und Zawinul aus. Beispielsweise philosophieren sie beim Spaziergang durch die Stadt über den Gesichtsausdruck von Autos. Begleitend finden sich Linolschnitte die Einblick in die Erzählung geben. Fast auf jeder Seite findet sich eine Abbildung - manche sogar eine ganze Seite ein. Das Buch ist bei Antolin gelistet und es können somit fleißig Punkte gesammelt werden! Ich denke ab 8 Jahren können sich die Kids in die Geschichte und Dialoge gut einfinden. Ein Dino-Buch mit spannenden Dialogen und Einblicken, wie Dinos unsere Welt sehen könnten!
Meinung aus der Buchhandlung
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Dinosaurierbücher gibt es ja eine ganze Menge. Ich glaube in Summe sogar fast mehr Titel, als es zu so ziemlich jedem anderen Kinderbuchthema am Markt gibt. Aufgrund der großen Anzahl an verfügbarer Literatur ist es umso erstaunlicher, dass hier nach vielen Jahren zum ersten Mal ein Buch neu aufgelegt wurde. Das hier vorliegende Buch von Frau Hanna Johannsen ist somit eine Neuauflage eines Titels, welchen ich bereits vor über 15 Jahren schon einmal gelesen habe. War wieder positiv überrascht wie gut mir so ein Buch nach so langer Zeit gefallen hat.
Hauptfigur und gleichzeitig der einzige Protagonist ist Zawinul. Eigentlich heißt er nicht so, er hat seinen Namen von seinem besten Freund erhalten, der auch eigentlich einen anderen Namen trägt. Zawinul ist somit die Hauptfigur und gleichzeitig die einzige Person, die aus ihrer eigenen Sicht die Vorgänge, die ihm widerfahren, sehr detailliert beschreibt. Das Buch wird durch wirklich sehr gekonnte Illustrationen in schwarz-weiß, welches Zawinuls Erlebnisse schildert, wunderbar untermauert.
Eines schönen Morgens findet Zawinul auf der Fensterbank seines Zimmers drei bemalte Eier. Keine Ostereier allerdings, wie er selbst feststellen wird. Ostern ist ja die Zeit der Eier und die gibt es im Sommer in dieser Form eigentlich nicht mehr. Die drei Eier sind mit sehr liebevollen Bemalungen versehen. Alle drei haben fantastische Tierwesen als Abbild. Auf dem ersten ein schöner und schnörkelloser Drache, auf dem zweiten ein blauer Hase und auf dem dritten Ei, ein Tier, welches im entferntesten an einen übergroßen Leguan erinnert. Noch während er die Eier so betrachtet und sich fragt, wer diese wohl hier abgelegt haben mag, beginnt aus dem ersten ein Tier zu schlüpfen.
Gerade das Ei mit dem Leguan bringt ein sehr seltsames Tier zur Welt, welches Zawinul noch nie gesehen hat. Und als wäre das noch nicht genug, beginnt es gleich darauf mit ihm zu sprechen. Der geschlüpfte Leguan entpuppt sich als lebender Dinosaurier. Zunächst ist er fasziniert. Wie kann es sein, dass ein eigentlich ausgestorbenes Tier plötzlich leibhaftig vor ihm steht? Zawinul weiß darauf keine befriedigende Antwort. Auch der Dinosaurier selbst ist ratlos. So beschließen beide auf Nachforschung zu gehen. Da das Buch selbst schon fast 20 Jahre alt ist, es wurde Anfang der 1990er Jahre geschrieben, gibt es natürlich noch kein Internet, somit müssen Zawinul und der Dino in die Bibliothek.
Sie entlehnen mehrere Bücher, um zumindest die Gattung des Dinos herauszufinden. Es handelt sich um einen Comsognathus, einen sehr kleinen Dino wie beide schnell feststellen können. Einzig die Tatsache, dass er ständig „Knatus“ sagt, nervt Zanwinul sehr bald. Außerdem hat er ständig Hunger und muss von ihm gefüttert werden. Da er sich ja nicht selbst was zu essen kaufen kann, muss ihn Zawinul auch hier unterstützen. Außerdem, beim Eintritt ins Museum, in die Straßenbahn oder auch, wenn er gerne ins Kino gehen möchte. Somit entwickelt sich der Dino schnell zu einer Plage für ihn. Auch da seine Nachbarn glauben, dass er sich einen Hund zugelegt hat, der ständig bellt, bringt Zawinul schnell in Schwierigkeiten.
Ein wirklich herzerwärmendes Buch, welches ich vor über 15 Jahren schon einmal gelesen habe. Sowohl die Geschichte an sich, als auch die Illustrationen sind dieselben wie damals. Einzig das Deckblatt wurde optisch etwas verändert, mit einer ebenfalls sehr lieben Farbstiftzeichnung. Einziges Manko ist die Länge, habe es in nur einem Rutsch an einem Tag ausgelesen.
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