Kein Recht, keine Gnade: wenn der Mord an einem Polizisten eine Stadt spaltetJake Brigance, Held der Bestseller "Die Jury" und "Die Erbin", ist zurück. Diesmal steht er als Pflichtverteidiger im Zentrum eines aufsehenerregenden Mordprozesses in Clanton, Mississippi. Sein Mandant Drew Gamble soll einen örtlichen Deputy umgebracht haben. Die Mehrheit von Clanton fordert lautstark einen kurzen Prozess und die Todesstrafe. Dabei ist Drew Gamble gerade einmal 16 Jahre alt. Jake Brigance arbeitet sich in den Fall ein und versteht schnell, dass er alles tun muss, um den Jungen zu retten. Auch wenn er in seinem Kampf für die Wahrheit nicht nur seine Karriere, sondern auch das Leben seiner Familie riskiert.Gekürzte Lesung mit Charles Brauerca. 21h 10min
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
aus Krems an der Donau
5/5
21.06.2021
Hörbuch-Download
todlangweilig
große Enttäuschung, das Buch ist langatmig und ohne interessante Wendungen oder Charaktere
Sabs.music
aus New York City
5/5
06.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Packender Justiz-Thriller, dem es hier und da an Tiefe fehlt
Als ich das Buch kaufte, war mir nicht bewusst, dass es eine der Fortsetzungen von „A time to kill“ war. Ich war einfach vom Klappentext angetan und wurde nicht enttäuscht.
Das erste Kapitel ist keine leichte Kost und kann für Überlebende von häuslicher Gewalt eventuell triggernd wirken. Dennoch ist die Beschreibung wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte. Das Buch nimmt dann rasch an Fahrt auf und die Charaktere sind gut gezeichnet. Ich tat mir sehr leicht, mich in sie hineinzuversetzen. Bei den Kofers machte es Grisham ein wenig zu einfach… Gerne hätte ich mehr über seine Familie gelesen und auch über ihn - war es nur der Alkohol, der ihn zum Monster machte?
[Ab jetzt eventuell Spoiler!!] Bei allem Mitgefühl muss ich leider sagen, dass Jodie mir mit der Zeit auf die Nerven ging. Ja, sie hatte es nicht leicht, und ja, sie tut mir unglaublich leid dafür, dass die häusliche Gewalt erleben musste. Aber ihre Reaktion auf Kieras Schwangerschaft und den Versuch, sie zur Abtreibung zu zwingen, fand ich zu hart. Auch dass sie Jake nach Geld fragte, zeichnete sie für mich sehr unsympathisch.
Vom Smallwood-Fall hätte ich (entgegen der Meinung vieler anderen Lesenden) noch viel mehr lesen können. Ich fand die Story spannend und das Ende diesbezüglich enttäuschend. Hat diese verdammte Anlage nun funktioniert oder nicht? Wer war Mr. Nickel wirklich? Was war seine Geschichte, seine Beweggründe?
Auch wenn das Buch sehr spannend war, hatte es hier und da Längen - bspw. die Fahrt zu dieser NGO und Einführung von Libby als Figur. Wozu? Es gab so viele andere tolle weibliche Figuren in Jakes Umfeld. Libby hat es, meiner Meinung nach, nicht gebraucht.
Und dann noch zum viel kritisierten Ende… Während ich verstehen kann, wieso viele der Lesenden das Ende als unbefriedigend sehen, frage ich mich, was ein befriedigendes Ende gewesen wäre. „Die Jury“ hat nicht zu Unrecht Diskussionen und viel Aufregung in anderen Ländern ausgelöst. Bei allem Hass für Stu und bei allem Verständnis für die absolut ausweglose Situation von Drew, war es dennoch Mord. Mit 16 darf er wählen und Autofahren und muss sich der Konsequenz seines Handelns bewusst sein. Ich habe absolut keine Ahnung, ob ich ihn für schuldig oder unschuldig befunden hätte - auch wenn wir, denke ich, nicht diskutieren müssen, dass die Todesstrafe das größte Unrecht ist. Und zwar immer.
Ich habe für das Buch ca. 1 Woche gebraucht, wobei ich die letzten 200 Seiten am Stück gelesen habe.
Ich emfehle das Buch allen, die sich gern in eine vergangene Zeit zurückversetzen wollen, vor Handys und Social Media, die in das Gefühl des amerikanischen Südens eintauchen wollen, die einen spannenden Justizthriller miterleben möchte, wo man selber unschlüssig ist, wie man entschieden hätte.
Bewertung
5/5
29.09.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Unfassbar gut geschrieben und...
Unfassbar gut geschrieben und spannend bis zur letzten Seite!
Definitiv eine Empfehlung!
Bewertung
aus Aumühle
5/5
13.12.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Grisham's Comeback - gelungen! Bitte wieder weiter so - nicht anders!
John Grisham machte die Welt und mich in den späten 80er Jahren mit DIE JURY und DIE FIRMA aufmerksam. mit DIE AKTE legte er einen grandiosen Bestseller nach .... aber dann wurden seine Werke leider immer langweiliger und beliebiger. Andere Autoren wie David Baldacci oder Harlan Coben zuletzt überholten den Altmeister des Court Crime. Schade, dachte ich. Dann aber unternahm ich einen letzten Versuch quasi mit DER POLIZIST - und wurde nicht enttäuscht. Ich will hier nicht zuviel verraten - nur ein Tipp - lesen Sie diesen Roman. Sie werden überrascht sein. Sehr gut! Er ist zurück!
Bewertung
aus Mömbris
5/5
21.11.2021
eBook (ePUB)
Alles drin.
"Der Polizist" ist ein typischer Grisham. Vollgepackt bis unters Dach mit einem Mord, einem Versicherungsfall, persönlichen Schicksalen und menschlichen Abgründen. Inclusive Einblicken in das verwirrende, teilweise absurde amerikanische Rechtssystem. Dazu die bekannten (wenn man Grisham öfter liest) symphatischen Protagonisten. Innerhalb 3 Tagen durchgelesen. Empfehlenswert.
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