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Mein Tutu

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 4 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

10.02.2021

Illustriert von

Marta Abad Blay

Verlag

Freies Geistesleben

Seitenzahl

32

Maße (L/B/H)

22,3/21,3/0,8 cm

Gewicht

290 g

Auflage

1

Originaltitel

Mi Tutú!

Übersetzt von

Nicole Abad Bender

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7725-2914-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 4 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

10.02.2021

Illustriert von

Marta Abad Blay

Verlag

Freies Geistesleben

Seitenzahl

32

Maße (L/B/H)

22,3/21,3/0,8 cm

Gewicht

290 g

Auflage

1

Originaltitel

Mi Tutú!

Übersetzt von

Nicole Abad Bender

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7725-2914-6

Herstelleradresse

Freies Geistesleben GmbH
Landhausstr. 82
70190 Stuttgart
DE

Email: info@geistesleben.com

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Klischeefreies Buch mit kleinem Manko

Bewertung aus Wien am 11.11.2022

Bewertungsnummer: 1823651

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt des Buches: Tino liebt sein rosa Tutu und würde es am liebsten jeden Tag tragen. Als er das erste Mal mit seinem Tutu in den Kindergarten kam, haben ihn alle sehr erstaunt angeschaut. Doch Tino und sein Tutu wurden im nächsten Moment von allen Kindern akzeptiert und er spielte mit Leo Superhelden mit Telma Autorennen und mit allen Kindern zusammen baute er letztlich eine Matschtorte… Gedanken zum Buch: Dieses Buch beleuchtet den Kindergartenalltag aus kindlichen Augen. Beim Lesen merkt man sofort, wie unvoreingenommen Kinder eigentlich sind. Sie gucken zwar anfänglich erstaunt und fragen ihn, warum er einen „Mädchenrock“ trägt, akzeptieren aber seine Entscheidung, ein rosa Tutu zu tragen augenblicklich und binden ihn in ihr Spiel mit ein. Der einzige Satz, der mich ein wenig störte war: „Das ist kein Mädchenrock, das ist ein Tutu“. Ich bin ja letztlich der Meinung, dass jede*r alles tragen darf und es daher keine „Mädchenröcke“ gibt. Auch Jungs können Röcke tragen, wenn sie das möchten. Ich lese beim Vorlesen die Sätze mit dem „Mädchenrock“ einfach nicht vor. Ein bisschen irritiert war ich zudem, dass Tinos Name in der Geschichte nie vorkommt. Man erfährt ihn nur durch den Klappentext. Außerdem war mir nicht ganz klar, ob und wer Geburtstag hat bzw. wer Vicky und Anna sind. Vielleicht seine beiden Mamas? Freundinnen? Pädagoginnen? Aber ich denke, derartige Fragen stellen nur wir uns als Erwachsene. Meinem Sohn war das schlichtweg egal, man kann ja seine eigene Fantasie einsetzen, um die Geschichte zu vervollständigen. Fazit: eine liebevolle und unaufgeregte Geschichte, die Geschlechterklischees aufbricht und daher in jedem Kindergarten aufliegen sollte (auch wenn ich persönlich einen Satz nicht vorlesen würde).

Klischeefreies Buch mit kleinem Manko

Bewertung aus Wien am 11.11.2022
Bewertungsnummer: 1823651
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt des Buches: Tino liebt sein rosa Tutu und würde es am liebsten jeden Tag tragen. Als er das erste Mal mit seinem Tutu in den Kindergarten kam, haben ihn alle sehr erstaunt angeschaut. Doch Tino und sein Tutu wurden im nächsten Moment von allen Kindern akzeptiert und er spielte mit Leo Superhelden mit Telma Autorennen und mit allen Kindern zusammen baute er letztlich eine Matschtorte… Gedanken zum Buch: Dieses Buch beleuchtet den Kindergartenalltag aus kindlichen Augen. Beim Lesen merkt man sofort, wie unvoreingenommen Kinder eigentlich sind. Sie gucken zwar anfänglich erstaunt und fragen ihn, warum er einen „Mädchenrock“ trägt, akzeptieren aber seine Entscheidung, ein rosa Tutu zu tragen augenblicklich und binden ihn in ihr Spiel mit ein. Der einzige Satz, der mich ein wenig störte war: „Das ist kein Mädchenrock, das ist ein Tutu“. Ich bin ja letztlich der Meinung, dass jede*r alles tragen darf und es daher keine „Mädchenröcke“ gibt. Auch Jungs können Röcke tragen, wenn sie das möchten. Ich lese beim Vorlesen die Sätze mit dem „Mädchenrock“ einfach nicht vor. Ein bisschen irritiert war ich zudem, dass Tinos Name in der Geschichte nie vorkommt. Man erfährt ihn nur durch den Klappentext. Außerdem war mir nicht ganz klar, ob und wer Geburtstag hat bzw. wer Vicky und Anna sind. Vielleicht seine beiden Mamas? Freundinnen? Pädagoginnen? Aber ich denke, derartige Fragen stellen nur wir uns als Erwachsene. Meinem Sohn war das schlichtweg egal, man kann ja seine eigene Fantasie einsetzen, um die Geschichte zu vervollständigen. Fazit: eine liebevolle und unaufgeregte Geschichte, die Geschlechterklischees aufbricht und daher in jedem Kindergarten aufliegen sollte (auch wenn ich persönlich einen Satz nicht vorlesen würde).

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Mein Tutu

von Aránzazu Navarro Tarazona

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Meinung aus der Buchhandlung

S. Naderer

Thalia Amstetten

Zum Portrait

3/5

Super Intetion, mäßig gute Umsetzung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Okay, hear me out... Ich bin total dafür, dass jeder/jede das tragen kann, was er/sie will. Kleidung und Farben haben kein Geschlecht und kein Kind sollte für seinen Geschmack verurteilt werden. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die Autorinnen genau dieser Meinung sind. Doch hier in diesem Buch wird meiner Meinung nach eine Botschaft vermittelt, die viele falsch verstehen können. Tino trägt am liebsten sein Tutu, stößt damit auf viel Verwunderung aber schafft es, durch kurzes Erklären der Situation ("ich liebe nämlich Tutus") alle dazu zu bringen, seine Entscheidung zu respektieren. Auf der allerletzten Seite sieht man, wie ein Kind mit langem Haar und blauem Kleid (offensichtlich Tino) das Tutu in der Schublade verstaut. Für mich klingt das so, als hätte Tino das Tutu nur getragen, weil er/sie früher oder später bemerkt, dass er/sie trans ist. Das ist so natürlich auch vollkommen in Ordnung, doch es suggeriert meiner Meinung nach, dass eben wieder nur Mädchen Tutus tragen und Jungs nicht, was ich schade finde. (Mit Betonung auf "für mich", denn Tino könnte genau so gut einfach Gefallen an langen Haaren und Kleidern gefunden haben. Dass die letzte Seite ohne Text ist, lässt natürlich viel Interpretationsspielraum.) Für Kinder, die durch Kleidungsgeschmäcker als erstes Anzeichen bemerken, dass sie trans sind, ist dieses Buch bestimmt eine tolle Hilfe und Unterstützung, die zeigt, dass es vollkommen okay ist, so zu sein, wie sie sind. Doch für Jungs, die "typische Mädchenkleidung" oder Mädchen, die "typische Jungskleidung" tragen, finde ich das Buch nicht passend.
  • S. Naderer
  • Buchhändler/-in

3/5

Super Intetion, mäßig gute Umsetzung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Okay, hear me out... Ich bin total dafür, dass jeder/jede das tragen kann, was er/sie will. Kleidung und Farben haben kein Geschlecht und kein Kind sollte für seinen Geschmack verurteilt werden. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die Autorinnen genau dieser Meinung sind. Doch hier in diesem Buch wird meiner Meinung nach eine Botschaft vermittelt, die viele falsch verstehen können. Tino trägt am liebsten sein Tutu, stößt damit auf viel Verwunderung aber schafft es, durch kurzes Erklären der Situation ("ich liebe nämlich Tutus") alle dazu zu bringen, seine Entscheidung zu respektieren. Auf der allerletzten Seite sieht man, wie ein Kind mit langem Haar und blauem Kleid (offensichtlich Tino) das Tutu in der Schublade verstaut. Für mich klingt das so, als hätte Tino das Tutu nur getragen, weil er/sie früher oder später bemerkt, dass er/sie trans ist. Das ist so natürlich auch vollkommen in Ordnung, doch es suggeriert meiner Meinung nach, dass eben wieder nur Mädchen Tutus tragen und Jungs nicht, was ich schade finde. (Mit Betonung auf "für mich", denn Tino könnte genau so gut einfach Gefallen an langen Haaren und Kleidern gefunden haben. Dass die letzte Seite ohne Text ist, lässt natürlich viel Interpretationsspielraum.) Für Kinder, die durch Kleidungsgeschmäcker als erstes Anzeichen bemerken, dass sie trans sind, ist dieses Buch bestimmt eine tolle Hilfe und Unterstützung, die zeigt, dass es vollkommen okay ist, so zu sein, wie sie sind. Doch für Jungs, die "typische Mädchenkleidung" oder Mädchen, die "typische Jungskleidung" tragen, finde ich das Buch nicht passend.

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