Produktbild: Im Netz des Lemming
Band 6

Im Netz des Lemming Kriminalroman

Aus der Reihe Lemming-Kriminalromane
103

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38756

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.04.2021

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,7/11,3/1,9 cm

Gewicht

192 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-7942-6

Beschreibung

Rezension

"Slupetzky greift in seinem neuesten Roman nicht nur brandaktuelle Themen - Mobbing, Fake News, Dirty Campaigning - auf, er versteht es einmal mehr, eine spannende Story in eine literarisch höchstwertige Sprache zu kleiden, bei der auch der sprichwörtliche Wiener Charme nicht zu kurz kommt." Aus der Jurybegründung für die Glauser-Nominierung 2021

Produktdetails

Verkaufsrang

38756

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.04.2021

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,7/11,3/1,9 cm

Gewicht

192 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-7942-6

Herstelleradresse

Haymon Verlag
Erlerstraße 10
6020 Innsbruck
AT

Email: order@studienverlag.at

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  • Sophy

    aus Wien

    4/5

    04.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    erschreckend und aufklärend zugleich

    habe das Buch aufgrund einer Rezension aus dem Fernsehen bestellt. Der Roman ist recht kurz, könnte für meinen Geschmack etwas detaillierter geschrieben sein Die Story ist gut, ich hätte mir gewünscht, sie wäre mehr ausgeschmückt worden. Daher ein Stern Abzug. Das Thema extrem aktuell und gleichzeitig erschreckend, wie schnell falsche Tatsachen, aufgrund der "neuen Medien" die Runde machen. Es mahnt zu Vorsicht, nicht alles zu glauben, was man Presse und Co entnehmen kann!!!

  • kuddel

    5/5

    10.04.2020

    eBook (ePUB)

    toller Krimi mit aktueller Gesellschaftskritik

    Stefan Slupetzky hat einen sehr gesellschaftskritischen und politisch aktuellen Krimi rund um seine Figur Lemming geschrieben. Lemming ist Nachtwächter im Zoo, früher war er Polizist. Ein Freund des Sohnes und er haben den gleichen Weg mit der Straßenbahn, als der Junge plötzlich verstört auf eine Handynachricht reagiert, bei der nächsten Haltestelle hinausläuft und sich durch einen Sprung von der Brücke das Leben nimmt. Der Lemming versucht ihn zu halten, aber es gelingt ihm nicht. Die Medien verbreiten daraufhin, dass Lemming als Pädophiler den Jungen bedrängt, verfolgt und schließlich in den Tod getrieben hat. Eine mediale Hatz beginnt und der Shitstorm bricht über die ganze Familie nieder. Warum hat der Junge so reagiert und wer hat ihm die verhängnisvolle Nachricht geschrieben. Gemeinsam mit einem befreundeten Polizisten versucht er den Fall aufzuklären, dabei stoßen sie auf ähnliche Fälle und suchen nach Schnittstellen. Der Autor hat hier wunderbare „Originale“ als Protagonisten geschaffen, die sich auf der Suche nach der Wahrheit mit vielen Problemen herumschlagen müssen. Die sozialen Medien sind leider nicht sozial, sondern werden gerne missbraucht für Fake News, Mobbing und Verleumdung, das alles läuft gerne unter der Überschrift der Meinungsfreiheit, damit sich keiner schuldig fühlen muss. Die Presse mischt im Namen der Pressefreiheit den Shitstorm genüsslich mit auf. Der ernste Hintergrund wird durch Lokalkolorit, die Wiener Mundart und den typischen Humor aufgelockert. Tolle Diskussionen, verbale Schlagabtäusche und geschickte Wortspielerein geben dem Leser viel Nachzudenken. Thematisiert wird zwar die aktuelle österreichische Politik, doch ist die Problematik sowie die Aussage des Buches ohne weiteres auf andere Länder übertragbar. So ist ein toller Krimi entstanden, der voller wichtiger Gedanken zu aktuellen brisanten Themen ist, vor allem aber die Stimmungsmache und Meinungsmanipulation anprangert, die durch das WWW so leicht ermöglicht wird und immer öfter geschieht. Sehr lesenswert!

  • Bewertung

    aus Hirschberg

    5/5

    01.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend und aktuell

    Das Cover erscheint kühl und klar. Und doch wird man auf den ersten Blick nicht schlau daraus. Auch der Titel verrät nicht allzu viel über das Buch. Es geht um den Lemming, der in Wirklichkeit Ludwig Wallisch heißt. Ich habe das erste Mal ein Buch von Stefan Slupetzky lesen dürfen und war beeindruckt. Ich finde, dass das Buch ein sehr aktuelles Thema behandelt - Cybermobbing. Darauf sollte man ein Auge werfen und sich informieren. Hier in der Geschichte wurde es gut verarbeitet und der Leser wird direkt in die Handlung hineingezogen. Ich habe das Buch gern gelesen und mir wurde beim Lesen auch nicht langweilig. Ich würde den Krimi jedem empfehlen, der etwas kritisches, aktuelles lesen möchte.

  • Chattys Bücherblog

    5/5

    17.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Recht auf Würde

    Der sechste Band der Lemming Reihe des österreichischen Autors Stefan Slupetzky, ist ein zeitkritischer, bewegender, erschreckender und auch aktueller Krimi. Auch wenn man die Vorgängerbände nicht kennt, wird man sich recht schnell mit dem Antihelden Ludwig Wallisch, genannt Lemming, anfreunden. Der vorliegende Krimi zeichnet sich durch die Wortgewandheit des Autors aber auch der Aktualität aus. Im Vordergrund steht Cybermobbing und die damit verbundenen Folgen. Wer kennt sie nicht, die Verbreitung von Fake News auf den Social Media Seiten. Aber wer steckt dahinter? Und was ist mit den Betroffenen? Welchen Schutz haben die Betroffenen? Im Zeitalter der Kommunikation per Internet, werden auch die Hetzkamoagnen immer einfacher. Aber wer steckt dahinter und wie kann man sich schützen? Mir hat dieser Krimi, gerade wegen seiner Aktualität, sehr gut gefallen. Auch wenn mit der Lemming manchmal etwas träge und nicht gerade als Blitzmerker vorkam, so habe ich mich dennoch in der Dtory verloren. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Ich fand es sehr interessant, wie der Autor die Grundstimmung und die Fragen der Bevölkerung gegenüber der Regierung, in diesen Krimi eingeflochten hat. Es steckt soviel wahres und aktuelles in diesem Krimi, dass man fast schon einem Sog verfällt. Einem Sog, der Unfassbares greifbar macht und dem Bösen ein Gesicht gibt. Ein Sog, bei dem man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.

  • Bewertung

    aus Issum

    5/5

    26.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine wunderbare Erzählung in Wort und Inhalt

    Buchmeinung zu Stefan Slupetzky – Im Netz des Lemming „Im Netz des Lemming“ ist ein Kriminalroman von Stefan Slupetzky, der 2020 im Haymon Verlag erschienen ist. Dies ist der sechste Band um Leopold „Lemming“ Wallisch. Zum Autor: Stefan Slupetzky, 1962 in Wien geboren, schrieb und illustrierte mehr als ein Dutzend Kinder- und Jugendbücher, für die er zahlreiche Preise erhielt. Seit einiger Zeit widmet er sich vorwiegend der Literatur für Erwachsene und verfasst Bühnenstücke, Kurzgeschichten und Romane. Für den ersten Krimi um seinen Antihelden Leopold Wallisch, «Der Fall des Lemming», erhielt Stefan Slupetzky 2005 den Glauser-Preis, für «Lemmings Himmelfahrt» den Burgdorfer Krimipreis. «Lemmings Zorn» wurde 2010 mit dem Leo-Perutz-Preis ausgezeichnet. Im selben Jahr gründete Slupetzky ein Wienerliedtrio, das Trio Lepschi, mit dem er seither als Texter und Sänger durch die Lande tourt. Stefan Slupetzky lebt mit seiner Familie in Wien. Klappentext: Ein tragischer Suizid und ein Nachtwächter in Bedrängnis Der Lemming versteht sie nicht mehr, die Welt. Und noch weniger versteht er das Kauderwelsch aus Internet-Sprache und Englisch, das sein Sohn Ben mit seinem Freund Mario spricht. Als der Lemming sich mit ebendiesem Mario durch Zufall eine Straßenbahn teilt, passiert das Unfassbare: Auf Marios Handy-Display erscheint eine offenbar schockierende Nachricht, der Bub rennt unvermittelt aus der Bahn und springt von einer Brücke in den Tod. Meine Meinung: Meine erste Begegnung mit Stefan Slupetzky und seiner Romanfigur Leopold Wallisch war eine Offenbarung. Die sprachliche Gestaltung hat mich vom ersten Satz an gefangen genommen, schon der Titel ist ein wunderbares Wortspiel. Inhaltlich hatte ich anfangs ein paar Probleme, weil ich mich mit den politischen Verhältnissen in Österreich nicht so auskenne, aber mit etwas Recherche im Internet war das Problem behoben. Hauptthema des Buches bleibt aber die Meinungsmache im Internet und die Auswirkungen, die es auf die Menschen hat. Und der Lemming muss in dieser Geschichte einiges aushalten, aber es trifft auch seine unbeteiligte Familie. Weitere Personen sind betroffen und der Lemming findet einige Leidensgenossen. Ein absolutes Highlight ist eine echte Diskussion mit mehreren Beteiligten, bei der das Aufeinanderzugehen und das Aufgreifen der Gedanken des Gesprächspartners erfolgt und das Besondere daran hervorgehoben wird, gerade wenn man unterschiedlicher Meinung ist. Unterstützt wird der Lemming vom Kommissar Polivka, der auch dem Fokus der öffentlichen Meinung zum Opfer fällt. Es ist schon ein wunderbarer schwarzer Humor, wenn die beiden Ermittler mit Theaterbärten der digitalen Verfolgung zu entkommen versuchen. Es bleibt aber ein ernstes Thema und die präsentierte Lösung setzt dem Buch die Krone auf. Fazit: Ein wunderbares Buch, das mich sowohl sprachlich als auch inhaltlich mehr als nur überzeugt hat. Mir bleibt nur, das Buch in höchsten Tönen zu loben (fünf von fünf Sternen, 100 von 100 Punkten). Natürlich gibt es eine Leseempfehlung für diesen herausragenden Roman.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ursula Raab

    Ursula Raab

    Thalia Wels – max.center

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.04.2020

    eBook (ePUB)

    Traurige Wirklichkeit

    Der Lemming, Leopold Wallisch, gerät unter falschen Verdacht, als sich der kleine Mario in seiner Gegenwart wegen eines Online-Kommentars in den Tod stürzt. Gemeinsam mit seinem Freund von der Polizei macht er sich auf die nicht ungefährliche Suche nach dem Autor dieses Eintrages und das alles mit einem Schuss Wiener Humor. Das Thema rund um Cybermobbing ist leider traurige Wirklichkeit und es kommt viel zu oft vor, dass Menschen mit Aussagen zu tödlichen Handlungen getrieben werden.

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