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Produktbild: Die Akte Hürtgenwald
Band 1

Die Akte Hürtgenwald Kriminalroman

9

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.02.2021

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

346 (Printausgabe)

Auflage

2023

Sprache

Deutsch

EAN

9783839267240

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

10.02.2021

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

346 (Printausgabe)

Auflage

2023

Sprache

Deutsch

EAN

9783839267240

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  • Claudia

    aus Stolberg

    5/5

    06.05.2021

    eBook (ePUB)

    Spannender Kriminalroman mit Lokalkolorit

    Ein ursprünglich aus Bayern stammender Kölner Kriminalkommissar wird nach Stolberg strafversetzt. Eher zufällig stößt er auf die Akte Hürtgenwald aus dem Jahre 1956, die ihn nicht mehr loslässt und in den eingemeindeten Vorort Gressenich führt. In 2 Zeitebenen wird die Handlung dem Leser näher gebracht. Da ist zum einen das Geschehen der Nachkriegszeit in einen sehr geschichtsträchtigen Gebiet. Denn hier haben sehr verlustreiche Schlachten im 2. Weltkrieg stattgefunden. Und zum anderen finden die Ermittlungen in der Gegenwart statt. Mittelpunkt der Ereignisse damals und heute ist das Dorf Gressenich und der Gressenicher Wald. Der Autor lässt das Geschehen vor den Augen des Lesers entstehen und führt ihn durch das Dorf und den angrenzenden Wald, wo bis heute die Spuren des Krieges noch deutlich erkennbar sind. Der Autor erzählt Einiges über die Historie des Ortes, seine Bodenschätze und sonstige Besonderheiten der Gegend. Es gelingt ihm auch vortrefflich, die Eigenheiten des Bevölkerung darzustellen, was mitunter zu einem Schmunzeln führt. Die Handlung ist gut und spannend erzählt, erfährt immer wieder unerwartete Wendungen, zeigt gute Recherche und wird durch kurze Kapitel und einem flüssigen Schreibstil zu einem page-turner. Ich lebe auch als ehemals Auswärtige seit über 35 Jahren in Gressenich und habe das Buch verschlungen. Ich fühlte mich fast wie ein Teil der Geschichte, weil mir die Örtlichkeiten gut bekannt sind und ich gewissermaßen jeden Stein wieder erkannt habe. Dennoch hat die Geschichte meinen Blickwinkel verändert. Aber auch ohne genaue Ortskenntnis entsteht für den Leser eine interessante Lektüre, die sich zu lesen lohnt. Ein wirklich gelungenes Buch!

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    26.03.2021

    eBook (ePUB)

    Im Mai 1956 kommt es mal…

    Im Mai 1956 kommt es mal wieder zu einer Explosion, die die Einwohner rund um den Ort Stolberg erschreckt. Ja, sie wissen, dass im Hürtgenwald immer mal wieder Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg zur Explosion kommen. Dass dabei Menschen getötet werden, daran werden sie sich nie gewöhnen. 53 Jahre später streitet sich der Kölner Kommissar Straubinger mit einem Kölner Taxifahrer. Das eigentlich harmlose Geplänkel führt zur Suspendierung des Beamten. Den Grund werden „normale“ Bürger rasch erkennen. Der Taxifahrer ist verwandt mit einem „hohen Tier“. Pech für Straubinger, da er nicht nur suspendiert sonder gleichzeitig strafversetzt wird. Er soll künftig Akten in einem Kaff nahe der Stadt Aachen ordnen. Die Schlacht im Hürtgenwald ist legendär und gilt als schwerster Kampf zwischen der Wehrmacht und den Soldaten der USA. In dem Kriminalroman „Die Akte Hürtgenwald“ geht es genau um dieses Areal. Dabei geht es nicht ausschließlich um den Todesfall aus dem Jahr 1956. Auch im Jahr 2009 wird ein Mann getötet und es deutet alles darauf hin, dass dieser Mord mit den Geschehnissen damals zusammenhängt. „Die Akte Hürtgenwald“ ist unkompliziert geschrieben und lässt sich gut lesen. Auch wenn für mich schon recht bald klar war, wer die Täter waren, so las ich dennoch gerne weiter. Spannend ist hier nämlich, wie die Ermittler den Mördern auf die Schliche kommen. Das ist gar nicht so einfach und interessant zu lesen. Mir gefiel ebenfalls, dass der Autor die Ereignisse rund um den Hürtgenwald beschreibt und auch die „Altlasten“ der Region nicht vergisst.

  • Rita

    aus Wolframs-Eschenbach

    4/5

    06.05.2021

    eBook (ePUB)

    Wer ist Opfer, wer ist Täter?

    Josef Straubinger, ein bayerischer Hauptkommissar hat sich durch seine impulsive Art selbst in Bedrängnis gebracht und wird nun strafversetzt ins Archiv der Polizeihauptwache Süd in Stolberg. Aber ganz zufällig findet er in einem verschlossenen Schrank eine Akte, die seine Aufmerksamkeit mehr auf sich lenkt als das reine Aktensortieren - die sehr dünne Akte Hürtgenwald. Sein Vorgesetzter kann ihm dazu nur sagen, daß Kollege Wolfberg bei seiner Pensionierung die Akte aufbewahrt hat, damit sie nicht vernichtet wird – zusammen mit einem Zettel „Wonach hat Vandenberg gesucht?“ Straubinger ist jetzt angefixt und will der Angelegenheit nachgehen, denn alles ist dem Aufräumen vorzuziehen. Er begibt sich nach Gressenich und Umgebung, um die Gegend zu erkunden, die Bewohner zu befragen und eventuell den Fall aufzuklären. Parallel dazu geht die Geschichte zurück in den Mai 1956, denn hier scheint der Ursprung zu liegen. Im Gressenicher Wald bei „Buche 19“ gab es damals noch viele Landminen, es kam zu einer Explosion und verunglückt ist Heinrich III. Vandenberg. Es war mein erstes Buch des Autors und seine Beschreibungen der Gegend und der Atmosphäre haben mir ausgesprochen gut gefallen. Stolberg und die Umgebung mit dem historischen Hintergrund kannte ich nicht, deshalb empfand ich diese Ausführungen als sehr interessant. Das Tempo und die Spannung waren eher verhalten, da es sich im großen und ganzen um einen alten Fall handelte und keine Eile geboten war. Der Plot war mit vielen Figuren angelegt und die Zusammenhänge haben sich erst im Laufe der Zeit erschlossen. Die Dorfbewohner und ihren ganzen Verwicklungen, Animositäten etc. wurden sehr menschlich und vor allem facettenreich beschrieben. Straubinger als Typ war mir gleich sympathisch und ließ mich das ein und andere Mal schmunzeln. Und wie immer beim Gmeiner-Verlag paßt das Cover ausgezeichnet zum Inhalt des Buches. Es ist ein solider, ruhiger Regionalkrimi und ich habe unterhaltsame Lesestunden damit verbracht.

  • Bewertung

    5/5

    06.05.2021

    eBook (PDF)

    Spannender Krimi mit viel Atmosphäre u einem sympathischen Kommissar, gerne mehr davon

    Fazit: Ich bin nur schwer davon losgekommen, sowohl der Fall als auch die Haupt- und Nebenpersonen waren spannend und interessant. Auch Land und Leute, und, in diesem Fall, auch die Historie, wurden interessant beschrieben. Kurz: der Krimi ist ein Treffer. Es ist ja immer, besonders wenn der Autor eine Reihe plant, besonders wichtig, wie er die Hauptcharaktere anlegt. Sie sollten dem Leser sympathisch sein, nicht langweilig sein und ihren unverwechselbaren Charakter haben. Besonders bei letzterem schießen etliche Autoren nach meinem Gefühl über das Ziel hinaus. Josef Straubinger ist unprätentiös und dennoch unverwechselbar, neugierig, einfühlsam und kann auch mal rabiat werden oder sich seiner Haut wehren, ist Bayer ohne in irgendwelche Klischees zu verfallen - schlicht so, dass man gerne Zeit mit ihm verbringt. Auch der Fall überrascht und hat etliche Wendungen, die ich nicht vorhergesehen habe. Also ich freue mich auf den nächsten Fall mit Josef Straubinger und seinen Kollegen und neuen Freunden in Stolberg.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    06.05.2021

    eBook (PDF)

    Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe

    Dieser Krimi von Lutz Kreutzer hat mich bis zum Schluss gefesselt. Die beiden Handlungsstränge, der aus 1956 und der aus der Gegenwart wechseln sich regelmäßig ab und verraten die Hintergründe der aktuellen Verbrechen. Worum geht’s? Josef Straubinger, KHK aus Bayern, wird, nachdem er einen Taxifahrer geohrfeigt hat, in die Polizeihauptwache Süd in Stolberg strafversetzt. Da es nicht das erste Dienstvergehen war und der Taxler außerdem über eine einflussreiche Verwandtschaft verfügt, muss er nun im Keller der Stolberger Dienststelle Akten schlichten. Als er auf den sogenannten „Giftschrank“, also ungeklärte Fälle stößt, fällt ihm eine extra dünne Akte namens „Hürtgenwald“ in die Hände. Mit dem untrüglichen Instinkt für Schwierigkeiten geht er den dürftigen Informationen nach und landet prompt in verwirrenden Sumpf von Mord, Intrigen, Vertuschung und NS-Gedankengut. Meine Meinung: Dieser Krimi hat mich, wie schon erwähnt, in den Bann gezogen. Ich habe ihn in einer Nacht gelesen. Schon der historische Schauplatz, der Hürtgenwald ist gespenstisch, denn dort haben sich die US-Army und die deutsche Wehrmacht zwischen Oktober 1944 und Februar 1945 drei erbitterte Schlachten geliefert. Am bekanntesten ist wohl die „Allerseelenschlacht“, die vor allem für die Soldaten der US-Army letal ausging. Das Territorium ist auch 1956 noch vermint und regelmäßig werden Überreste von gefallenen Soldaten gefunden, wie wir aus den Rückblicken des kleinen Jungen erfahren, der mit seiner Mutter zum Pilze suchen unterwegs ist, obwohl das wegen der nach wie vor explosiven Kriegsrelikte verboten ist. Wie die Ereignisse von 1956 in die Gegenwart spielen und mit der Akte aus dem Giftschrank zusammenhängen, wird stückchenweise durch die akribische Recherche von Josef Straubinger enthüllt. Dabei verbeißt er sich derart in den Fall, dass ihm zusätzliche Minuspunkte ziemlich egal sind. Die Charaktere, allen voran natürlich Straubinger, sind authentisch gezeichnet. Straubinger ist mir in seine Unangepasstheit sehr sympathisch. Die Dorfbewohner und ihre Geheimnisse sind detailliert beschrieben. Als Leser kann man hier gut mitleben. Gut gefallen hat mir der Exkurs in die analoge Fotografie. Ganz nebenbei und unterschwellig erfahren Straubinger und die Leser, wie man früher Fotos entwickelt hat. Fazit: Obwohl es hier keine wilden Verfolgungsjagden, sondern eher mühsame Polizeiarbeit gibt, hat mich der Krimi bis zur letzten Seite gefesselt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (9)

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  • Produktbild: Die Akte Hürtgenwald