Gutscheinbedingungen

**Gültig bis 24.06.2026 auf tolino vision color (4016621130183, 4016621131456) online auf thalia.at, in der Thalia App und in allen Thalia Buchhandlungen in Österreich. In den Buchhandlungen nur gültig auf lagernde Ware. Pro Einkauf einmal einlösbar. Nur gültig gegen Vorlage oder im Onlineshop hinterlegter Bonuscard. Infos zur Einlösung in der Buchhandlung sind auf der Bonuscard-Vorteilspreisseite zu finden. Click & Collect nur bei Onlinevorabzahlung möglich. Keine Einlösung bei Scan & Go-Bezahlung. Keine Barauszahlung. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen und Gutscheinen. Nicht gültig für Geschenkkarten, Versandkosten und Services. Nur solange der Vorrat reicht.

Produktbild: Bogners Abgang

Bogners Abgang Roman

12

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.03.2021

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

144 (Printausgabe)

Dateigröße

1882 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783552072435

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

15.03.2021

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

144 (Printausgabe)

Dateigröße

1882 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783552072435

Kundinnen und Kunden meinen

12 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Der Roman beginnt mit…

YukBook aus München am 25.01.2025

Bewertungsnummer: 2913507

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman beginnt mit Arbeitsnotizen des titelgebenden Protagonisten, die sowohl Unbehagen als auch Neugier in mir weckten. Darin beschreibt der Künstler Andreas Bogner, wie er eine Pistole seines Schwiegervaters studiert, um ihre „Persönlichkeit“ und Brutalität zu porträtieren. Man hat schon ein ungutes Gefühl, dass die Waffe eine unheilvolle Rolle spielen wird, zumal es in Bogners Privat- und Berufsleben nicht zum Besten steht. In einem zweiten Handlungsstrang lernen wir die Studentin Nicola Pammer kennen, die eines Nachts an einer Kreuzung in Innsbruck in einen Autounfall verwickelt wird. Es liegt nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen den beiden Figuren gibt, aber der Autor spannt uns lang auf die Folter und führt außerdem eine dritte Person – einen Kunstkritiker – ein, um dessen Anerkennung Bogner ringt. Anhand dieser Konstellation beschreibt der Autor sehr scharfsinnig, ob und wie Menschen Verantwortung für ihr Handeln übernehmen, mit Schuldgefühlen umgehen und was dabei in ihren Köpfen vorgeht. Sein Erzählstil ist prägnant und schnörkellos, was die Dramatik der Ereignisse verschärft. Ich war verblüfft, wie ich auf gerade mal 140 Seiten ein recht klares Bild der Lebenssituation zweier Menschen bekam, deren Wege sich zufällig und folgenreich kreuzen. Nahestehende können ihnen noch so viel Hilfe anbieten - am Ende müssen sie ihre Konflikte mit sich selbst ausmachen. Ein starkes Buch – dicht und intensiv.

Der Roman beginnt mit…

YukBook aus München am 25.01.2025
Bewertungsnummer: 2913507
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman beginnt mit Arbeitsnotizen des titelgebenden Protagonisten, die sowohl Unbehagen als auch Neugier in mir weckten. Darin beschreibt der Künstler Andreas Bogner, wie er eine Pistole seines Schwiegervaters studiert, um ihre „Persönlichkeit“ und Brutalität zu porträtieren. Man hat schon ein ungutes Gefühl, dass die Waffe eine unheilvolle Rolle spielen wird, zumal es in Bogners Privat- und Berufsleben nicht zum Besten steht. In einem zweiten Handlungsstrang lernen wir die Studentin Nicola Pammer kennen, die eines Nachts an einer Kreuzung in Innsbruck in einen Autounfall verwickelt wird. Es liegt nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen den beiden Figuren gibt, aber der Autor spannt uns lang auf die Folter und führt außerdem eine dritte Person – einen Kunstkritiker – ein, um dessen Anerkennung Bogner ringt. Anhand dieser Konstellation beschreibt der Autor sehr scharfsinnig, ob und wie Menschen Verantwortung für ihr Handeln übernehmen, mit Schuldgefühlen umgehen und was dabei in ihren Köpfen vorgeht. Sein Erzählstil ist prägnant und schnörkellos, was die Dramatik der Ereignisse verschärft. Ich war verblüfft, wie ich auf gerade mal 140 Seiten ein recht klares Bild der Lebenssituation zweier Menschen bekam, deren Wege sich zufällig und folgenreich kreuzen. Nahestehende können ihnen noch so viel Hilfe anbieten - am Ende müssen sie ihre Konflikte mit sich selbst ausmachen. Ein starkes Buch – dicht und intensiv.

Schuld

Bewertung aus Berlin am 09.05.2021

Bewertungsnummer: 1490797

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schuld oder Nichtschuld, das ist die zentrale Frage in dem Roman „Bogners Abgang“ des österreichischen Schriftstellers Hans Platzgumer. Dabei geht es nicht vorrangig um die rechtliche Schuld, sondern die moralische: Ist am Ende nur schuld, wer sich schuldig fühlt? Ausgangspunkt von Platzgumers Drama, das in moderner Form an eine griechische Tragödie erinnert, ist ein nächtlicher Unfall in Innsbruck. Mit dem Resultat eines toten Fußgängers. Verwickelt in den Vorfall sind mindestens zwei Personen, darunter die junge Studentin Nicola, die angetrunken Auto gefahren ist, und der Künstler Bogner, der inmitten einer Sinnkrise steckt. In sachlich-nüchternem Ton, eher berichtend als erzählend, zeichnet Platzgumer ein Psychogramm der beiden Protagonisten, wobei – in Anlehnung an den Titel, Bogner im Fokus steht. Der Künstler ist eine tragische Figur, die uns spannende Einblicke in die Kunstwelt und -Szene verschafft, zu der Bogner selbst gehören möchte und nach der er sich verzehrt. Leidenschaftlich verzehrt. Ein bisschen scheint es, als wenn die Kunst das einzige ist, das seinem Leben Sinn (und Feuer) gibt. Und dann kommt Kurt Niederer ins Spiel, ein Kunstkritiker, der wie bereits sein Name verspricht, sich Bogners Kunst auf eher niederträchtige Weise annimmt. Die Tragödie nimmt ihren Lauf … Nicht umsonst startet das Werk mit einem Zitat des österreichischer Psychiaters Reinhard Haller: „Nichts beeinflusst Stimmung und Motivation, nichts Befindlichkeit und Lebensqualität, nichts unser Selbstwertgefühl so sehr wie manche Kränkung.“ Wie bereits in seinem Vorgängerroman „Am Rand“ setzt sich Platzgumer in diesem literarischen Werk mit der Frage der Moral, dem richtigen Handeln auseinander, wobei hier (subjektiv) die Schuldfrage bzw. das eigene (vernichtende) Urteil im Fokus steht. Als wiederkehrendes Element treffen wir in „Bogners Abgang“ auch auf suizidale Gedanken und die Bergwelt. „Bogners Abgang“ überzeugt durch seine Kompaktheit: Knapp und kurz auf ca. 140 Seiten zeichnet Platzgumer scharf und fein die Protagonisten seiner Tragödie, lässt eine Eigendynamik entstehen und führt uns spannungsgeladen zum Höhepunkt. Final bleibt man als LeserIn ganz sicher mit der quälenden Frage zurück, wer denn nun eigentlich die (meiste) Schuld trägt? Fazit: Kompakt. Spannend. Mit Nachhall.

Schuld

Bewertung aus Berlin am 09.05.2021
Bewertungsnummer: 1490797
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schuld oder Nichtschuld, das ist die zentrale Frage in dem Roman „Bogners Abgang“ des österreichischen Schriftstellers Hans Platzgumer. Dabei geht es nicht vorrangig um die rechtliche Schuld, sondern die moralische: Ist am Ende nur schuld, wer sich schuldig fühlt? Ausgangspunkt von Platzgumers Drama, das in moderner Form an eine griechische Tragödie erinnert, ist ein nächtlicher Unfall in Innsbruck. Mit dem Resultat eines toten Fußgängers. Verwickelt in den Vorfall sind mindestens zwei Personen, darunter die junge Studentin Nicola, die angetrunken Auto gefahren ist, und der Künstler Bogner, der inmitten einer Sinnkrise steckt. In sachlich-nüchternem Ton, eher berichtend als erzählend, zeichnet Platzgumer ein Psychogramm der beiden Protagonisten, wobei – in Anlehnung an den Titel, Bogner im Fokus steht. Der Künstler ist eine tragische Figur, die uns spannende Einblicke in die Kunstwelt und -Szene verschafft, zu der Bogner selbst gehören möchte und nach der er sich verzehrt. Leidenschaftlich verzehrt. Ein bisschen scheint es, als wenn die Kunst das einzige ist, das seinem Leben Sinn (und Feuer) gibt. Und dann kommt Kurt Niederer ins Spiel, ein Kunstkritiker, der wie bereits sein Name verspricht, sich Bogners Kunst auf eher niederträchtige Weise annimmt. Die Tragödie nimmt ihren Lauf … Nicht umsonst startet das Werk mit einem Zitat des österreichischer Psychiaters Reinhard Haller: „Nichts beeinflusst Stimmung und Motivation, nichts Befindlichkeit und Lebensqualität, nichts unser Selbstwertgefühl so sehr wie manche Kränkung.“ Wie bereits in seinem Vorgängerroman „Am Rand“ setzt sich Platzgumer in diesem literarischen Werk mit der Frage der Moral, dem richtigen Handeln auseinander, wobei hier (subjektiv) die Schuldfrage bzw. das eigene (vernichtende) Urteil im Fokus steht. Als wiederkehrendes Element treffen wir in „Bogners Abgang“ auch auf suizidale Gedanken und die Bergwelt. „Bogners Abgang“ überzeugt durch seine Kompaktheit: Knapp und kurz auf ca. 140 Seiten zeichnet Platzgumer scharf und fein die Protagonisten seiner Tragödie, lässt eine Eigendynamik entstehen und führt uns spannungsgeladen zum Höhepunkt. Final bleibt man als LeserIn ganz sicher mit der quälenden Frage zurück, wer denn nun eigentlich die (meiste) Schuld trägt? Fazit: Kompakt. Spannend. Mit Nachhall.

Kundinnen und Kunden meinen

Bogners Abgang

von Hans Platzgumer

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Ingrid Führer

Thalia Gmunden – SEP

Zum Portrait

5/5

Bogners Abgang

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Titel wird am Schluss klar, warum der Autor diesen gewählt hat. Lauter offene Fragen. Der Leser hat nun Zeit darüber nachzudenken. Wenn ein Buch einfach plötzlich aufhört und mich fragend zurücklässt, mag ich eigentlich gar nicht. Aber es war echt ein gutes Buch. Top! Lesetipp!
  • Ingrid Führer
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Bogners Abgang

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Titel wird am Schluss klar, warum der Autor diesen gewählt hat. Lauter offene Fragen. Der Leser hat nun Zeit darüber nachzudenken. Wenn ein Buch einfach plötzlich aufhört und mich fragend zurücklässt, mag ich eigentlich gar nicht. Aber es war echt ein gutes Buch. Top! Lesetipp!

Meinung aus der Buchhandlung

Bogners Abgang

von Hans Platzgumer

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Bogners Abgang