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Bogners Abgang Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2021

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

21/13,5/2,2 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Mauve / Weinrot

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07204-6

Beschreibung

Rezension

"Platzgumer erzählt die Geschichte nicht linear, er rollt sie analytisch auf, setzt stückweise zusammen, was sich der Leser noch gar nicht vorstellen kann. ... Damit hält der Autor die Spannung am Leben. Und er erzählt aus mehreren Perspektiven ... Das macht den schmalen Roman
auch formal so vielschichtig, ohne ihm Bedeutungsschwere anzudichten." Gerhard Zeillinger, Der Standard, 10.07.21
„Bogners Abgang ist ein psychologisch fein gearbeiteter, ungewöhnlicher Künstlerroman, der spannungsgeladen wie ein Thriller auf sein Ende zurast.“ Florian Baranyi, ORF Sommerbuchempfehlungen, 15.06.21
„Mit großer sprachlicher Gelassenheit und feinem Gespür für emotionale Schieflagen transportiert Platzgumer dieses Porträt eines zerrütteten Künstlers und verknüpft es mit einem spannenden, fintenreichen Kriminalfall.“ Bernd Melichar, Kleine Zeitung, 05.06.21
„Hans Platzgumer ist ein Autor, der auf wenigen Seiten eine starke Geschichte erzählen kann. […] Der Roman überzeugt durch ein hohes Maß an sprachlicher Genauigkeit und eine enorme Motivdichte.“ Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten, 02.06.21
„Dieses Klare, dieses Schlichte, entwickelt einen unglaublichen Sog. Man mag nicht mehr aufhören mit dem Buch. Hans Platzgumer erzeugt eine wirklich bemerkenswerte Spannung.“ Irene Binal, Ö1 ex libris, 18.04.21
„Lange führt Hans Platzgumer die Stränge der Erzählungen parallel, dann verknüpft er sie raffiniert. Immer wieder legt er Spuren, die auch in die Irre führen könnten. Oder eben nicht.“ Martin Sailer, ORF Tirol, 12.04.21
„Platzgumer dreht die drei Stränge zusammen, bis aus ihnen ein dichtes Tau entsteht, aus dem sich niemand befreit." Oliver Creutz, stern, 25.03.21
„Fragen aufzuwerfen ohne mit dem Finger auf jemanden zu zeigen, ist eine Stärke, die sich Bogners Abgang beispiellos zu eigen macht.“ ORF ZIB 13, 23.03.21
„Bogners Abgang ist eine dunkel-graue Komödie von beinahe Dürrenmatt’scher Dimension.“ Joachim Leitner, Tiroler Tageszeitung, 16.03.21
„Ein messerscharfes, spannendes und aufwühlendes Psychogramm mehrerer Charaktere, deren Schicksal durch eine affektive Tat miteinander verwoben werden. […] So entwickelt der Roman durch die klare, präzise und knappe Sprache einen unglaublichen Sog. Trotz der wenigen Worte entsteht eine beklemmende, atmosphärische Dichte. Man fühlt sich wie an Bord eines Zuges, dessen unheilvollen Talfahrt immer mehr Geschwindigkeit aufnimmt und sofort ahnt man, dass die Schienen wohl in einer zugemauerten Sackgasse enden werden.“ Andreas Gstettner-Brugger, FM4, 16.03.21
„Wie dabei Platzpatronen, Fahrerflucht und Kunstkritik miteinander verwoben werden und die Spannung sukzessive gesteigert wird, ist außerordentlich gut gemacht. Am Ende gibt es zwei Tote und ein Geständnis. Und das alles, ohne dass "Bogners Abgang" ein Krimi ist oder sein möchte. Alle Achtung! Ein rundum gelungener Abgang.“ Wolfgang Huber-Lang, APA, 15.03.21
„Platzgumer hat eine ausgezeichnete Kenntnis vom Innenleben seiner Figuren.“ Martin Wanko, Vorarlberger Nachrichten, 13.03.21

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2021

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

21/13,5/2,2 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Mauve / Weinrot

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07204-6

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Kolbergerstr. 22
81679 München
DE
info@hanser.de

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Schuld

Bewertung aus Berlin am 09.05.2021

Bewertungsnummer: 1490797

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schuld oder Nichtschuld, das ist die zentrale Frage in dem Roman „Bogners Abgang“ des österreichischen Schriftstellers Hans Platzgumer. Dabei geht es nicht vorrangig um die rechtliche Schuld, sondern die moralische: Ist am Ende nur schuld, wer sich schuldig fühlt? Ausgangspunkt von Platzgumers Drama, das in moderner Form an eine griechische Tragödie erinnert, ist ein nächtlicher Unfall in Innsbruck. Mit dem Resultat eines toten Fußgängers. Verwickelt in den Vorfall sind mindestens zwei Personen, darunter die junge Studentin Nicola, die angetrunken Auto gefahren ist, und der Künstler Bogner, der inmitten einer Sinnkrise steckt. In sachlich-nüchternem Ton, eher berichtend als erzählend, zeichnet Platzgumer ein Psychogramm der beiden Protagonisten, wobei – in Anlehnung an den Titel, Bogner im Fokus steht. Der Künstler ist eine tragische Figur, die uns spannende Einblicke in die Kunstwelt und -Szene verschafft, zu der Bogner selbst gehören möchte und nach der er sich verzehrt. Leidenschaftlich verzehrt. Ein bisschen scheint es, als wenn die Kunst das einzige ist, das seinem Leben Sinn (und Feuer) gibt. Und dann kommt Kurt Niederer ins Spiel, ein Kunstkritiker, der wie bereits sein Name verspricht, sich Bogners Kunst auf eher niederträchtige Weise annimmt. Die Tragödie nimmt ihren Lauf … Nicht umsonst startet das Werk mit einem Zitat des österreichischer Psychiaters Reinhard Haller: „Nichts beeinflusst Stimmung und Motivation, nichts Befindlichkeit und Lebensqualität, nichts unser Selbstwertgefühl so sehr wie manche Kränkung.“ Wie bereits in seinem Vorgängerroman „Am Rand“ setzt sich Platzgumer in diesem literarischen Werk mit der Frage der Moral, dem richtigen Handeln auseinander, wobei hier (subjektiv) die Schuldfrage bzw. das eigene (vernichtende) Urteil im Fokus steht. Als wiederkehrendes Element treffen wir in „Bogners Abgang“ auch auf suizidale Gedanken und die Bergwelt. „Bogners Abgang“ überzeugt durch seine Kompaktheit: Knapp und kurz auf ca. 140 Seiten zeichnet Platzgumer scharf und fein die Protagonisten seiner Tragödie, lässt eine Eigendynamik entstehen und führt uns spannungsgeladen zum Höhepunkt. Final bleibt man als LeserIn ganz sicher mit der quälenden Frage zurück, wer denn nun eigentlich die (meiste) Schuld trägt? Fazit: Kompakt. Spannend. Mit Nachhall.

Schuld

Bewertung aus Berlin am 09.05.2021
Bewertungsnummer: 1490797
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schuld oder Nichtschuld, das ist die zentrale Frage in dem Roman „Bogners Abgang“ des österreichischen Schriftstellers Hans Platzgumer. Dabei geht es nicht vorrangig um die rechtliche Schuld, sondern die moralische: Ist am Ende nur schuld, wer sich schuldig fühlt? Ausgangspunkt von Platzgumers Drama, das in moderner Form an eine griechische Tragödie erinnert, ist ein nächtlicher Unfall in Innsbruck. Mit dem Resultat eines toten Fußgängers. Verwickelt in den Vorfall sind mindestens zwei Personen, darunter die junge Studentin Nicola, die angetrunken Auto gefahren ist, und der Künstler Bogner, der inmitten einer Sinnkrise steckt. In sachlich-nüchternem Ton, eher berichtend als erzählend, zeichnet Platzgumer ein Psychogramm der beiden Protagonisten, wobei – in Anlehnung an den Titel, Bogner im Fokus steht. Der Künstler ist eine tragische Figur, die uns spannende Einblicke in die Kunstwelt und -Szene verschafft, zu der Bogner selbst gehören möchte und nach der er sich verzehrt. Leidenschaftlich verzehrt. Ein bisschen scheint es, als wenn die Kunst das einzige ist, das seinem Leben Sinn (und Feuer) gibt. Und dann kommt Kurt Niederer ins Spiel, ein Kunstkritiker, der wie bereits sein Name verspricht, sich Bogners Kunst auf eher niederträchtige Weise annimmt. Die Tragödie nimmt ihren Lauf … Nicht umsonst startet das Werk mit einem Zitat des österreichischer Psychiaters Reinhard Haller: „Nichts beeinflusst Stimmung und Motivation, nichts Befindlichkeit und Lebensqualität, nichts unser Selbstwertgefühl so sehr wie manche Kränkung.“ Wie bereits in seinem Vorgängerroman „Am Rand“ setzt sich Platzgumer in diesem literarischen Werk mit der Frage der Moral, dem richtigen Handeln auseinander, wobei hier (subjektiv) die Schuldfrage bzw. das eigene (vernichtende) Urteil im Fokus steht. Als wiederkehrendes Element treffen wir in „Bogners Abgang“ auch auf suizidale Gedanken und die Bergwelt. „Bogners Abgang“ überzeugt durch seine Kompaktheit: Knapp und kurz auf ca. 140 Seiten zeichnet Platzgumer scharf und fein die Protagonisten seiner Tragödie, lässt eine Eigendynamik entstehen und führt uns spannungsgeladen zum Höhepunkt. Final bleibt man als LeserIn ganz sicher mit der quälenden Frage zurück, wer denn nun eigentlich die (meiste) Schuld trägt? Fazit: Kompakt. Spannend. Mit Nachhall.

Ein Buch mit Tiefgang über Bogners Abgang

Bewertung am 30.04.2021

Bewertungsnummer: 1487319

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Bogners Abgang“ von Hand Platzgumer ist ein Buch, das viele moralische, juristische und ethische Diskussionen aufwirft. Was ist richtig? Was ist falsch? Wo liegt die Schuld? Und wie unterschiedlich gehen Menschen mit Situationen um? Die Protagonisten Nicola und Andreas werden – ohne voneinander zu wissen – beide in einen Unfall verwickelt, der ihr Leben zu diesem Zeitpunkt einschneidend bestimmt und verändert. Der Autor stellt auf außergewöhnliche Art die Gedankengänge und Taten der beiden dar und man ist als LeserIn einfach gefesselt! Dann noch die Nebenschauplätze, das Experiment des Künstlers Andreas – obwohl das Buch nur wenige Seiten hat, zieht es die LeserInnen in seinen Bann und lässt einen auch darüber hinaus nicht mehr los. 5 Punkte von mir für dieses Buch, das mich wirklich nachhaltig beeindruckt hat!

Ein Buch mit Tiefgang über Bogners Abgang

Bewertung am 30.04.2021
Bewertungsnummer: 1487319
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Bogners Abgang“ von Hand Platzgumer ist ein Buch, das viele moralische, juristische und ethische Diskussionen aufwirft. Was ist richtig? Was ist falsch? Wo liegt die Schuld? Und wie unterschiedlich gehen Menschen mit Situationen um? Die Protagonisten Nicola und Andreas werden – ohne voneinander zu wissen – beide in einen Unfall verwickelt, der ihr Leben zu diesem Zeitpunkt einschneidend bestimmt und verändert. Der Autor stellt auf außergewöhnliche Art die Gedankengänge und Taten der beiden dar und man ist als LeserIn einfach gefesselt! Dann noch die Nebenschauplätze, das Experiment des Künstlers Andreas – obwohl das Buch nur wenige Seiten hat, zieht es die LeserInnen in seinen Bann und lässt einen auch darüber hinaus nicht mehr los. 5 Punkte von mir für dieses Buch, das mich wirklich nachhaltig beeindruckt hat!

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von Hans Platzgumer

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Ingrid Führer

Thalia Gmunden – SEP

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5/5

Bogners Abgang

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Titel wird am Schluss klar, warum der Autor diesen gewählt hat. Lauter offene Fragen. Der Leser hat nun Zeit darüber nachzudenken. Wenn ein Buch einfach plötzlich aufhört und mich fragend zurücklässt, mag ich eigentlich gar nicht. Aber es war echt ein gutes Buch. Top! Lesetipp!
  • Ingrid Führer
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