Spinner
Band 24384

Spinner

Ungekürzte Ausgabe, Lesung

Hörbuch (CD)

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Beschreibung

Details

Gesprochen von

Benedict Wells

Spieldauer

6 Stunden und 51 Minuten

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Beschreibung

Rezension

»Ein Ausnahmetalent in der jungen deutschen Literatur.«
»Ein Ausnahmetalent in der jungen deutschen Literatur.«
»Mann, kann der Mann schreiben! Benedict Wells ist wohl eines der größten Talente, das unser Land in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat. Er verfügt über diese Leichtigkeit des Schreibens, die jeden mit Neid erfüllt, der sich daran schon mal versucht hat. Wie selbstverständlich kommen seine Figuren daher, und wir wollen sofort mehr von ihnen wissen.«

Details

Gesprochen von

Benedict Wells

Spieldauer

6 Stunden und 51 Minuten

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

6

Verlag

Diogenes

Sprache

Deutsch

EAN

9783257804317

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Die Angst vor der eigenen Zukunft und das Versagen

Lisa am 31.05.2024

Bewertungsnummer: 2212619

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Benedict Wells gehört zu meinen Lieblingsautoren und hat mich auch dieses Mal mit seiner Geschichte überzeugt. Als *Spinner* 2009 veröffentlicht wurde, sorgte er für sehr gemischte Meinungen. Ursprünglich war es Wells erster Roman, den er mit gerade einmal 19 Jahren verfasste und für mich war genau dieser Aspekt unglaublich berührend, während ich dieses Buch las, da er dadurch genau die Ängste und Sorgen beschreibt, die man zur Zeit der eigenen Jugend oftmals verspürt. Jesper ist meiner Meinung nach auf dem Cover wahnsinnig gut getroffen, mir gefallen generell die eher schlichten aber doch starken Darstellungen auf den Covern von Wells. Besonders hilfreich während des Lesens war die Einteilung in die Wochentage, was einem den Verlauf dieser für Jesper prägenden Woche viel deutlicher macht und näher bringt. Diese Orientierungslosigkeit in der Jugend und das Verlorenheitsgefühl in einer sich immer weiter drehenden Welt, können wahrscheinlich viele von uns nachempfinden, was für mich dieses Buch so nahbar gemacht hat. Während dieser turbulenten Woche gibt es zwei Menschen die einen immer wichtigeren Teil in Jesper´s Leben einnehmen, Gustav und Frank. Anfangs wusste ich nicht so recht wie ich die Beziehung zwischen Jesper und den beiden einschätzen soll, da er zu Beginn des Buches noch etwas verhaltener den beiden gegenüber wirkt aber dies legte sich dann zum Ende des Buches. Das Ende des Buches hat mich beim Lesen wirklich wahnsinnig glücklich gemacht, weil ich so froh darüber war, wie weit sich Jesper in dieser Woche entwickelt hat und bereit ist einen neuen Weg zu bestreiten. Außerdem gefiel mir sehr, dass das Buch in der gleichen Situation endet, wie es angefangen hat, nur mit einem anderen Verlauf aufgrund Jesper´s Entscheidung sich seinen Ängsten zu stellen. Abschließen kann ich nur sagen, dass man dieses Buch lesen muss um zu verstehen und fühlen zu können, was Benedict Wells uns mitgeben möchte. Für mich war es wirklich ein tolles Buch, obwohl es nicht immer einfach war, klare Empfehlung von mir!
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Die Angst vor der eigenen Zukunft und das Versagen

Lisa am 31.05.2024
Bewertungsnummer: 2212619
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Benedict Wells gehört zu meinen Lieblingsautoren und hat mich auch dieses Mal mit seiner Geschichte überzeugt. Als *Spinner* 2009 veröffentlicht wurde, sorgte er für sehr gemischte Meinungen. Ursprünglich war es Wells erster Roman, den er mit gerade einmal 19 Jahren verfasste und für mich war genau dieser Aspekt unglaublich berührend, während ich dieses Buch las, da er dadurch genau die Ängste und Sorgen beschreibt, die man zur Zeit der eigenen Jugend oftmals verspürt. Jesper ist meiner Meinung nach auf dem Cover wahnsinnig gut getroffen, mir gefallen generell die eher schlichten aber doch starken Darstellungen auf den Covern von Wells. Besonders hilfreich während des Lesens war die Einteilung in die Wochentage, was einem den Verlauf dieser für Jesper prägenden Woche viel deutlicher macht und näher bringt. Diese Orientierungslosigkeit in der Jugend und das Verlorenheitsgefühl in einer sich immer weiter drehenden Welt, können wahrscheinlich viele von uns nachempfinden, was für mich dieses Buch so nahbar gemacht hat. Während dieser turbulenten Woche gibt es zwei Menschen die einen immer wichtigeren Teil in Jesper´s Leben einnehmen, Gustav und Frank. Anfangs wusste ich nicht so recht wie ich die Beziehung zwischen Jesper und den beiden einschätzen soll, da er zu Beginn des Buches noch etwas verhaltener den beiden gegenüber wirkt aber dies legte sich dann zum Ende des Buches. Das Ende des Buches hat mich beim Lesen wirklich wahnsinnig glücklich gemacht, weil ich so froh darüber war, wie weit sich Jesper in dieser Woche entwickelt hat und bereit ist einen neuen Weg zu bestreiten. Außerdem gefiel mir sehr, dass das Buch in der gleichen Situation endet, wie es angefangen hat, nur mit einem anderen Verlauf aufgrund Jesper´s Entscheidung sich seinen Ängsten zu stellen. Abschließen kann ich nur sagen, dass man dieses Buch lesen muss um zu verstehen und fühlen zu können, was Benedict Wells uns mitgeben möchte. Für mich war es wirklich ein tolles Buch, obwohl es nicht immer einfach war, klare Empfehlung von mir!

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Oberflächliche Unterhaltung

Bewertung am 04.01.2024

Bewertungsnummer: 2101872

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Ich weiß nicht, ob mich jemand versteht.“ Schwachsinniger Satz. Oder zumindest im Kontext des Buches „Spinner“, von Benedict Wells. Denn wenn der „Spinner“ Jesper Lier tatsächlich so ein tiefgründiger Außenseiter wäre, wie das Buch ihn gerne dastehen lässt, würden diese sieben Worte eine gewisse Kraft entfalten; seine Perspektive auf das Berlin der frühen 2000er könnte einen gewissen Mehrwert für den Leser schaffen. Leider sind Jesper Liers Herausforderungen – übermäßiger Alkohol Konsum, ein fragend-verzweifelter Blick in Richtung Zukunft, kein Erfolg in der Liebe, Eifersucht und eine durch seinen Wunsch, Schriftsteller zu sein ausgedrückte Geltungsbedürftigkeit, ziemlich normale Probleme für ein Mittelstandskind in seinen frühen 20ern. Die Beziehungen zu seinem verstorbenen Vater, seiner durch die Trauer von Jesper distanzierten Mutter und seinem ebenso weit entfernten, scheinbar souveränen kleinen Bruder hätten das Potenzial, Jesper von einem flachen Bildnis der Probleme einer Generation zu einer intim erlebbaren Figur mit Tiefe hervorzuheben. Diese werden aber leider kaum ausgearbeitet und erreichen somit leider nicht die Intensität der Beziehungen in „Vom Ende der Einsamkeit“, Benedict Wells‘ erfolgreichstem Buch. Man muss allerdings dazu sagen, dass Benedict Wells den „Spinner“ bereits mit neunzehn Jahren schrieb, und das Buch auch keineswegs schlecht ist. Die Erlebnisse des gebürtigen Münchners zauberten mir oft ein Lächeln, hin und wieder sogar ein Lachen ins Gesicht. Wenn Jesper sich zum Beispiel auf der Party seiner im Gegensatz zu ihm voll im Leben stehenden Tante maßlos betrinkt, nichts mit sich anzufangen weiß und ein Kind ankotzt, fühlt man als junger Mensch eine gewisse Verbundenheit zu ihm. Man findet sich in dieser etwas überspitzten, aber nicht ganz unrealistischen Situation selbst wieder. Das Buch kann also definitiv unterhalten, ich gebe ihm 3/5 Sternen, da ich zuvor „Vom Ende der Einsamkeit" gelesen hatte, und dementsprechend die Fallhöhe doch relativ groß war. Jonas Janssen, 04. Januar 2024
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Oberflächliche Unterhaltung

Bewertung am 04.01.2024
Bewertungsnummer: 2101872
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Ich weiß nicht, ob mich jemand versteht.“ Schwachsinniger Satz. Oder zumindest im Kontext des Buches „Spinner“, von Benedict Wells. Denn wenn der „Spinner“ Jesper Lier tatsächlich so ein tiefgründiger Außenseiter wäre, wie das Buch ihn gerne dastehen lässt, würden diese sieben Worte eine gewisse Kraft entfalten; seine Perspektive auf das Berlin der frühen 2000er könnte einen gewissen Mehrwert für den Leser schaffen. Leider sind Jesper Liers Herausforderungen – übermäßiger Alkohol Konsum, ein fragend-verzweifelter Blick in Richtung Zukunft, kein Erfolg in der Liebe, Eifersucht und eine durch seinen Wunsch, Schriftsteller zu sein ausgedrückte Geltungsbedürftigkeit, ziemlich normale Probleme für ein Mittelstandskind in seinen frühen 20ern. Die Beziehungen zu seinem verstorbenen Vater, seiner durch die Trauer von Jesper distanzierten Mutter und seinem ebenso weit entfernten, scheinbar souveränen kleinen Bruder hätten das Potenzial, Jesper von einem flachen Bildnis der Probleme einer Generation zu einer intim erlebbaren Figur mit Tiefe hervorzuheben. Diese werden aber leider kaum ausgearbeitet und erreichen somit leider nicht die Intensität der Beziehungen in „Vom Ende der Einsamkeit“, Benedict Wells‘ erfolgreichstem Buch. Man muss allerdings dazu sagen, dass Benedict Wells den „Spinner“ bereits mit neunzehn Jahren schrieb, und das Buch auch keineswegs schlecht ist. Die Erlebnisse des gebürtigen Münchners zauberten mir oft ein Lächeln, hin und wieder sogar ein Lachen ins Gesicht. Wenn Jesper sich zum Beispiel auf der Party seiner im Gegensatz zu ihm voll im Leben stehenden Tante maßlos betrinkt, nichts mit sich anzufangen weiß und ein Kind ankotzt, fühlt man als junger Mensch eine gewisse Verbundenheit zu ihm. Man findet sich in dieser etwas überspitzten, aber nicht ganz unrealistischen Situation selbst wieder. Das Buch kann also definitiv unterhalten, ich gebe ihm 3/5 Sternen, da ich zuvor „Vom Ende der Einsamkeit" gelesen hatte, und dementsprechend die Fallhöhe doch relativ groß war. Jonas Janssen, 04. Januar 2024

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