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Wir Juden Schriften 1932 bis 1966

1

18,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2021

Herausgeber

Marie Luise Knott + weitere

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,5/11,9/3,3 cm

Gewicht

330 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-31773-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2021

Herausgeber

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,5/11,9/3,3 cm

Gewicht

330 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-31773-3

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    08.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeitgeschehen

    Dieses Buch versammelt chronologisch alle zu Lebzeiten veröffentlichten Aufsätze Arendts zum Thema und zeigt so auch ihre Entwicklung in den diskutierten Fragen, beispielsweise ihre teilweise sehr wechselnde Haltung zu Israel und dem Zionismus. Herausgegeben, zum Teil neu übersetzt und eingeordnet von Marie Luise Knott und Ursula Ludz schließt der Band eine wichtige Lücke in der Arendt-Literatur. Obwohl ich recht schnell lese, habe ich für dieses Buch lang gebraucht. Nicht, weil es langweilig wäre oder uninteressant. Nein, ganz im Gegenteil. Mich haben jedoch Erzählungen so mitgenommen, dass ich öfter Pause machen musste oder es auch für ein paar Tage ganz beiseite gelegt habe. Jeder, der sich näher über die Zeit informieren möchte, sollte dieses gesammelte Werk unbedingt lesen. Gerade in der heutigen Zeit benötigt es wieder ganz viel Aufklärung und Hintergrundinformationen. Zu viel scheint vergessen oder verdrängt zu werden. Das darf nicht sein! Daher von mir eine ganz klare Empfehlung!

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Unsere Meinungen

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    Eine außergewöhnliche Philosophin

    Als achte Buchempfehlung in der Corona-Quarantäne möchte ich das Buch „Hannah Arendt: Wir Juden. Schriften 1932 bis 1966“ vorstellen. Was immer man von Hannah Arendt halten mag, sie war eine außergewöhnliche Philosophin. Sie gehörte keiner Richtung, Lehre oder Schule an. Keinem ihrer Leser oder Leserinnen hat sie es einfach gemacht. Sie schrieb bedeutende Bücher zum Totalitarismus, zur Politik und über das Zusammenleben, die nicht zu ignorieren sind. Wichtige philosophische, aber auch kontrovers diskutierte Referenzen waren für sie Aristoteles, Kant und Heidegger, um nur drei Personen hervorzuheben. Als eine vom Nationalsozialismus verfolgte Jüdin hat sich Hannah Arendt wiederholt mit dem – mörderischen – Antisemitismus, mit dem Status des Flüchtlings und des Staatenlosen beschäftigt, aber auch mit der Geschichte des Judentums, dessen Weg in die Assimilierung oder hin zum Zionismus. Marie Luise Knott und Ursula Ludz haben nun einen sehr interessanten Sammelband zusammengestellt, der Texte von Hannah Arendt enthält, in denen sie sich mit dem Judentum im Wechsel der Geschichte, von der Aufklärung ab, über die Greul des Nationalsozialismus bis hin zur Staatsgründung Israels auseinandersetzt. Einige Arbeiten erscheinen in dem Buch zum ersten Mal in einer deutschen Übersetzung. In einem „Brief“ an Karl Jaspers heißt es im Jahr 1947: „So ist es heute für uns Juden in der Tat fast unmöglich, einem Deutschen, der uns begegnet, nicht mit der Frage aufzuwarten: Was hast du in den zwölf Jahren von 1933 bis 1945 getan?“ Für uns heute bedeutet das, worauf Arendt dezidiert hinwies, dass es sich nicht bei den zwölf Jahren belassen lässt. Die Wurzeln und Ursachen des Faschismus, Totalitarismus und der politischen Ausnahmezustände bestehen weiter. Es gibt weiterhin Antisemitismus, Rassismus und Imperialismus.

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