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Wir Juden Schriften 1932 bis 1966

1

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

04.11.2019

Herausgeber

Marie Luise Knott + weitere

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

3394 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492995047

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

04.11.2019

Herausgeber

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

3394 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492995047

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  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    08.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeitgeschehen

    Dieses Buch versammelt chronologisch alle zu Lebzeiten veröffentlichten Aufsätze Arendts zum Thema und zeigt so auch ihre Entwicklung in den diskutierten Fragen, beispielsweise ihre teilweise sehr wechselnde Haltung zu Israel und dem Zionismus. Herausgegeben, zum Teil neu übersetzt und eingeordnet von Marie Luise Knott und Ursula Ludz schließt der Band eine wichtige Lücke in der Arendt-Literatur. Obwohl ich recht schnell lese, habe ich für dieses Buch lang gebraucht. Nicht, weil es langweilig wäre oder uninteressant. Nein, ganz im Gegenteil. Mich haben jedoch Erzählungen so mitgenommen, dass ich öfter Pause machen musste oder es auch für ein paar Tage ganz beiseite gelegt habe. Jeder, der sich näher über die Zeit informieren möchte, sollte dieses gesammelte Werk unbedingt lesen. Gerade in der heutigen Zeit benötigt es wieder ganz viel Aufklärung und Hintergrundinformationen. Zu viel scheint vergessen oder verdrängt zu werden. Das darf nicht sein! Daher von mir eine ganz klare Empfehlung!

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    Ralf Rother

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    Buchhändler*in

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    5/5

    02.04.2020

    eBook (ePUB 3)

    Eine außergewöhnliche Philosophin

    Als achte Buchempfehlung in der Corona-Quarantäne möchte ich das Buch „Hannah Arendt: Wir Juden. Schriften 1932 bis 1966“ vorstellen. Was immer man von Hannah Arendt halten mag, sie war eine außergewöhnliche Philosophin. Sie gehörte keiner Richtung, Lehre oder Schule an. Keinem ihrer Leser oder Leserinnen hat sie es einfach gemacht. Sie schrieb bedeutende Bücher zum Totalitarismus, zur Politik und über das Zusammenleben, die nicht zu ignorieren sind. Wichtige philosophische, aber auch kontrovers diskutierte Referenzen waren für sie Aristoteles, Kant und Heidegger, um nur drei Personen hervorzuheben. Als eine vom Nationalsozialismus verfolgte Jüdin hat sich Hannah Arendt wiederholt mit dem – mörderischen – Antisemitismus, mit dem Status des Flüchtlings und des Staatenlosen beschäftigt, aber auch mit der Geschichte des Judentums, dessen Weg in die Assimilierung oder hin zum Zionismus. Marie Luise Knott und Ursula Ludz haben nun einen sehr interessanten Sammelband zusammengestellt, der Texte von Hannah Arendt enthält, in denen sie sich mit dem Judentum im Wechsel der Geschichte, von der Aufklärung ab, über die Greul des Nationalsozialismus bis hin zur Staatsgründung Israels auseinandersetzt. Einige Arbeiten erscheinen in dem Buch zum ersten Mal in einer deutschen Übersetzung. In einem „Brief“ an Karl Jaspers heißt es im Jahr 1947: „So ist es heute für uns Juden in der Tat fast unmöglich, einem Deutschen, der uns begegnet, nicht mit der Frage aufzuwarten: Was hast du in den zwölf Jahren von 1933 bis 1945 getan?“ Für uns heute bedeutet das, worauf Arendt dezidiert hinwies, dass es sich nicht bei den zwölf Jahren belassen lässt. Die Wurzeln und Ursachen des Faschismus, Totalitarismus und der politischen Ausnahmezustände bestehen weiter. Es gibt weiterhin Antisemitismus, Rassismus und Imperialismus.

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