Produktbild: Ein Sommer in Cassis
Band 1

Ein Sommer in Cassis Kriminalroman

28

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Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.09.2020

Verlag

Tredition

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/3,3 cm

Gewicht

574 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-11356-5

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.09.2020

Verlag

Tredition

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/3,3 cm

Gewicht

574 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-11356-5

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

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  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    04.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vive la France?

    Die Romane von Peter Berg sind kein normalen Krimis. Und das ist gut so. Krimis habe ich in meinem Leben nämlich schon genug gelesen. Nach dem Motto: Action, Gewalt und die Kugeln fliegen einem um die Ohren, Leichen pflastern den Weg. Gähn! Genauso ist es hier nicht. Der Autor macht das, was ich bisher in keinem Krimi so erlebt habe: Er nimmt sich Zeit für das Ambiente. Der Ort, an dem die Geschichte spielt hat die Hauptrolle. Herrlich. Das heißt nicht, dass die Story langweilig wäre, o nein. Sie ist ausgewogen und spannend und nie langweilig. So gefällt mir dieser Roman auch als Krimimuffel ausnehmend gut. Wie auch in Oh wie schön ist Trinidad beschreibt der Autor Cassis und die Mittelmeerküste Frankreichs so plastisch, dass ich meine wirklich dort gewesen zu sein. Danke für diesen Sommer-Urlaub.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    21.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein philosophischer Krimi

    Es ist ein wahrlich philosophischer Krimi, bei dem ich als Leser das Gefühl hatte, auf Serpentinen einen Berg zu besteigen, um am Gipfel ein Geheimnis zu enthüllen. Nach jeder Kurve kam ich dem Geheimnis näher, aber es waren immer wieder nur neue Aspekte des Ganzen. Der Autor hat dabei immer wieder sehr persönliche Fragen einfließen lassen, Fragen, die mir sehr bekannt vorkamen. Fragen zu mir und meiner Einstellung zu mir selbst, zu meinem Umgang mit mir selbst. Diese Fragen taten der stetig anwachsenden Spannung keinen Abbruch, sondern enthüllten die Vielfältigkeit des Augenblicks. Für Krimiliebhaber ist dieses Buch ein Muss.

  • Magnolia

    5/5

    21.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    (K)ein Sommerkrimi

    Sommer, Sonne, Unbeschwertheit. Dazu ein Kriminalkommissar, der endlich in Südfrankreich seinen wohlverdienten Urlaub genießen will. Eine Wasserleiche kommt ihm dazwischen. Er, ganz Polizist, kann so gar nicht verstehen, dass die Franzosen von einem tragischen Unglücksfall ausgehen. Deutet doch alles auf ein Verbrechen hin. Als dann eine zweite Tote wiederum lapidar als Suizid abgetan wird, muss Jan, der deutsche Kommissar, wohl selber ermitteln. Ein etwas holpriger Schreibstil, über den ich dann hinweggesehen habe, wollte ich doch einen leichten Sommerkrimi lesen. Der Anfang ließ sich noch einigermaßen gut an, aber je weiter ich las, desto mehr war mir der Ursprung abhanden gekommen. In weiten Teilen waren das Liebschaften in der Konstellation älterer Mann – junge, begehrenswerte, sehr hübsche Frau, ausführlich abgehandelt. Der Held war wohl der Hahn im Korb. Es war viel die Rede von Prostitution, von einer Konkubine, die des Nachts eingesperrt um Aufmerksamkeit bettelt, kurz: Ein Lotterleben vom Feinsten. Und ganz nebenbei wurde dem Verbrechersyndikat das Handwerk gelegt. „Ein Sommer in Cassis“ ist für mich vieles, aber ein Krimi ist es nur bedingt. Gestört hat mich das Geplänkel drumherum. Nichts Halbes und nichts Ganzes.

  • Bewertung

    5/5

    21.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Urlaub bitter süss

    KHK Jens Schneider ist jetzt nach seinem letzten Fall wirklich urlaubsreif. Er reist nach Cassis an der Cóte Azur. Leider verhallt sein Wunsch nach Ruhe ungehört. Schon bald wird die Leiche einer jungen Frau geborgen. Es ist Isabelle, die junge Kellnerin, die den Kommissar häufig bediente. Manchmal „knisterte“ es dabei zwischen den Beiden. Gerade der Start des Romans zog mich durch seine lebensechte, detailgetreue Beschreibung gleich mit ins geschehen. Ich erlebe die Betroffenheit der Protagonisten, kann aber auch die Schönheit und die Atmosphäre der Landschaft aufnehmen. Ist hier ein Mord geschehen, oder war es doch ein tragischer Unglücksfall, wie die Polizei verlauten lässt??? Dann wird Anja, eine Deutsche, tot aufgefunden. Hier ist dann Kommissar Schneider zur falschen Zeit am falschen Ort. Er landet im Gefängnis. Was ist nur los in Cassis??? Für mich war der Blick auf die Themen im Hintergrund auch sehr interessant. Der Autor hat aktuelle Themen, wie die Rolle der Polizei, die große Liebe, die Edelprostitution mit ihren Abgründen und die Frage nach dem Woher und Wohin des Lebens, geschickt den Protagonisten auf den Leib geschrieben. Dabei bedient er sich eines ausgewogenen Schreibstils, der den Leser gut unterhält, aber auch Raum zum Nachdenken lässt. Abgerundet wird das Szenario durch die wundervolle Urlaubskulisse an der Còte Azur. Wobei der Blick hinter die Kulissen sehr ernüchternd sein kann. Das gerade dem Hauptprotagonist sich die Sinnfrage stellt ist auch symptomatisch für seinen Beruf. Die Auszeit eines Urlaubs lädt vielleicht auch ein, ehrlich mit sich selbst zu sein. Als Fazit möchte ich den Krimi von Peter Berg mit den Wellen des Meeres vergleichen. Mal sind sie ganz nahe, überrollen mich, dann ziehen sie sich zurück und geben mir Raum. In diesem Kreislauf erlebe ich das Geschehen und darf mich immer schon auf die nächste Welle freuen.

  • ullap64

    aus Kleve

    4/5

    30.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mord in Südfrankreich

    Der aus Frankfurt stammende Kriminalkommissar Jens Schneider verbringt seinen Sommerurlaub im schönen südfranzösischen Cassis. Schnell begibt sich sein Ermittlerherz wieder auf Spurensuche, als die Leiche einer jungen Frau aus dem Wasser gezogen wird. War es Selbstmord oder stecken ganz andere Dinge dahinter? Was geht in diesem kleinen Ort vor sich und wer weiss alles davon? Auf den ersten Blick handelt es sich um einen typischen Mittelmeerkrimi: sowohl die heimischen Ermittler als auch die Dorfbevölkerung mauern, tolle Landschaftsbeschreibungen stehen im Vordergrund, der fremde Tourist wird misstrauisch beäugt, bis er selbst in größter Gefahr steckt. Das besondere an diesem Buch ist jedoch für mich die Erzählperspektive aus der Ich-Position des Deutschen, zusätzlich ergänzt durch seine eigenen Tagebuchaufzeichnungen. Jens Schneider bleibt für mich - auch wenn eine Liebesbeziehung in die Geschichte verwoben ist - immer sehr nüchtern und distanziert, eine grosse Nähe konnte ich nicht zu ihm aufbauen, was dem Unterhaltungswert allerdings auch nicht geschadet hat. Der Fall bleibt spannend, die Nebencharaktere interessant und teilweise auch sympathisch. Gerne habe ich mich ein kurzes Stück mit am Mittelmeer gefühlt, diesen Krimi der etwas anderen Art kann ich guten Gewissens empfehlen.

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