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Dicht Aufzeichnungen einer Tagediebin

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2020

Abbildungen

mit 1 schwarzweissen Fotos

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,3/11,8/2,7 cm

Gewicht

290 g

Farbe

Rubin

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-06251-4

Beschreibung

Rezension

Ein Roman zwischen Depression und Dullijöh. Ein Buch wie der Hamlet-Monolog der Wiener Generation Z: Sein oder nichts sein. Man entscheidet sich deutlich für das Erste. Erst einmal leben. Werden kann man dann immer noch irgendetwas.   ("Neue Zürcher Zeitung")
Kann Stefanie Sargnagel bitte auch ein Buch über meine Jugend schreiben? Das wäre schön! ("Bela B Felsenheimer")
So fesselnd wie schockierend. ("Missy Magazin")
In "Dicht" lässt sich problemlos alles nachholen, wozu man als Jugendliche selbst zu feige und fad war ("Buchkultur")
Wofür steht also wohl der Titel? Für „hackevoll“ gewiss, aber mehr noch für: Intensität. ("fr.de (Frankfurter Rundschau Online)")
Alles, was ein Bildungsroman braucht. ("Kurier Wien")
Wir dürfen Gott danken, dass Sargnagel dieses Buch zustande gebracht hat. Stefanie Sargnagels Debütroman ist lustig, melancholisch, unverschämt, erfahrungssatt. Er macht Lust, noch einmal jung zu sein und sich das Leben zu versauen. ("Junge Welt")
Eigentlich ist es fast schon Kitsch, auf jeden Fall Sozialromantik, aufgefangen nur durch die Situationskomik und den bisweilen derben Wiener Schmäh. Der rückt so manchen Dialog in die Nähe von Büchners Lenz. ("Berliner Zeitung")
Ein Roman so erfrischend und ehrlich wie ein Dosenbier. ("Wiener Zeitung")
Der Sargnagel-Sound: absurd und böse, auf eine abgründige Art urkomisch. ("Der Tagesspiegel")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2020

Abbildungen

mit 1 schwarzweissen Fotos

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,3/11,8/2,7 cm

Gewicht

290 g

Farbe

Rubin

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-06251-4

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    aus Bruck an der Leitha

    5/5

    24.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ehrlich echt

    Herrlich, wie liebevoll Sargnagel ihre Jugend beschreibt. Dabei bleibt sie ehrlich, zeigt ihre schwachen Seiten, ohne dabei schwach zu wirken. Und alles mit wunderbarem Lokalkolorit. War für mich echt ein Highlight.

  • Milena Ramsauer

    5/5

    15.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Sucht einer Autorin nach Kunst und Leben

    Sargnagel hat nicht nur einen großartigen Debütroman verfasst, sondern in das Buch auch ihre Kindheit in Wien beschrieben. Mit ihrem erzählerisch ausgezeichneten Schreibstil, beschreibt sie ihren Lebensweg, geprägt durch ihre Bekanntschaften und Erfahrungen. Kurz gesagt, kann man am Ende wahrnehmen, wie die Autorin zu der Person geworden ist, die sie jetzt ist.

  • Bewertung

    5/5

    05.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die sympathischere Lisa Eckhart! Stefanie...

    Die sympathischere Lisa Eckhart! Stefanie Sargnagel erzählt in ihrem ersten Roman gekonnt über das Aufwachsen in Wien zwischen Punks, Beisln und abgehängten Trinkern. Eine unterhaltsame Coming of Age Story des Enfant Terrible der österreichischen Literatur,

  • yellowdog

    4/5

    19.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dicht in Wien

    Der Titel Aufzeichnungen einer Tagediebin ist Programm. Die Wienerin Stefanie Sargnagel zeichnet ein Bild ihrer Jugendzeit, die sie nicht selten mit abhängen und kiffen oder saufen zugebracht hat. Schließlich bricht sie die Schule ab. Später wird sie aber doch noch Studentin am der Akademie der bildenden Künste Wien Es wimmelt in dem Buch von ungewöhnlichen Typen. Zu nennen ist da besonders der durchgeknallte, aber liebenswürdige Michi. Es ist ein eigenwilliger Humor, voller Ironie. Diese Form muss man natürlich mögen, sonst ist der Text wohl kaum bekömmlich.

  • Manfred Fürst

    aus Kirchbichl

    4/5

    27.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es wird derb dahergeredet, ordentlich gekifft, viel getrunken und gekotzt

    Stefanie Sargnagels fünftes Buch ist gleichzeitig ihr erstes, das in durchgehender Prosa verfasst ist und an dem sie mit Unterbrechungen fast drei Jahre gearbeitet hat. Ein Debüt, wenn man so will, das zu einer gewitzten autobiografischen Coming-of-Age- Story gerät. Ein anarchischer Spaß, der sich nahtlos als eine Art Prequel in ihr Werk einfügt. In Dicht rollt Sargnagel ihr Aufwachsen im Wien der Nullerjahre auf. Zwischen Elitegymnasium im noblen Währing und Herumlungern mit Freunden in Parks und Beiseln. Girls talk -denn sie haben zu viel Sauerstoff zum Quatschen. Es wird derb dahergeredet, ordentlich gekifft, viel getrunken und gekotzt. Ihre Freizeitaktivitäten werden penibel in bürgerliche und nicht bürgerliche unterteilt. Das sehr philosophische Resümee ihrer Clique, einer Gruppe aus Außenseitern, kiffenden Studenten, verkrachten Schülern, Psychotikern und Quartalssäufern: „Wie schön, dass wir uns alle hatten“. Sargnagels bewusst drastische Schilderungen der „argen Sachen“, die sie im Alter von 15 bis 20 Jahren erlebt hat, erscheinen bisweilen belangloser als sie sind -realistisch betrachtet. Denn in den grindigen Lokalitäten und Suchtler-Stuben, in denen sich die junge Steffi herumtreibt, kommt es immer wieder zu versuchten Übergriffen. Vom verbalen Sexismus tagesversoffener Zeitgenossen ganz zu schweigen. Davon erzählt Stefanie Sargnagel in einem zwar wenig zimperlichen, aber alles in allem recht heiteren Parlando. Sargnagel erzählt auch von Menschen, die sich mit ihr auf den Weg machten und verloren gingen. Einem von ihnen, im Buch wird er „Aids-Michl“ oder schlicht Michi genannt, ist Dicht denn auch gewidmet: A Tribut To Michi. Dicht ist keine hohe literarische Kunstform, sondern eher im Stil eines lapidaren Schulaufsatzes geschrieben. Wem es zu banal ist, muss auch nicht bis zum Ende durchhalten. Stefanie Sargnagel, Autorin 1986 als Stefanie Sprengnagel in Wien geboren. Sie bricht die Schule ab, beginnt dann ein Studium an der Akademie der bildenden Künste bei Daniel Richter. 2013 erscheint ihr erstes Buch, „Binge Living“, in dem sie ihre Erfahrungen als Angestellte eines Callcenters einfließen lässt, 2015 folgt „Fitness“. 2016 liest Sargnagel in Klagenfurt um den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2017 bringt Sargnagel ihr Buch „Statusmeldungen“ beim Rowohlt-Verlag heraus, bei dem 2020 auch Dicht erscheint, ihr erste Roman.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dorian O.

    Dorian O.

    Thalia Wien – Westbahnhof

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Absolute Empfehlung.

    S. Sargnagels Tagebuchroman handelt vom Erwachsenwerden( und dem Dabei-Scheitern), Außenseitertum und Freundschaft. Neben absurden, witzigen Erlebnissen werden in späteren Tagebuchpassagen auch ernste, berührende Szenen eines jungen Wiener Lebens geschildert. Besonders hat mir die Sprache des Romanes gefallen, Formulierungen klingen oft frisch und unverbraucht. Themen werden gut auf den Punkt gebracht ohne die Satzlängen überzustrapazieren.
  • Zum Bewerterprofil von Jessica Esser

    Jessica Esser

    Thalia Leoben – LCS

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Aufwachsen in Wien wird von...

    Das Aufwachsen in Wien wird von der Autorin sehr gut beschreiben. Sie erzählt ihre eigene Geschichte, wie sie erwachsen wurde, mit welchen Personen sie in ihrem Leben und besonders in ihrer Jugend zu tun hatte.
  • Zum Bewerterprofil von Oliver Mertens

    Oliver Mertens

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    3/5

    09.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So, jetzt hab ich's auch endlich...

    So, jetzt hab ich's auch endlich Mal gelesen. Is eh lustig und grindig und schlau und milieu und empathisch, das Buch, aber ich glaube, sargnagels Stärke liegt doch eher in der kurzen Form. Die lange ist mir erzählerisch nicht dicht genug. Zum Roman ist Dosenbier zu empfehlen.
  • Zum Bewerterprofil von S. Naderer

    S. Naderer

    Thalia Amstetten

    Buchhändler*in

    5/5

    20.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Vom feinsten!

    Dass mich Sargnagel nicht nur belustigen (wie etwa bei "Statusmeldungen"), sondern auch rühren kann, hätte ich echt nicht erwartet. Ein wunderbares Portrait von Wien und seinen verrückten Vögeln, das mal schockiert, mal amüsiert und mal bewegt.

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