Produktbild: An welchem Punkt stehen wir?

An welchem Punkt stehen wir? Die Epidemie als Politik

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

47258

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2021

Verlag

Turia + Kant

Seitenzahl

155

Maße (L/B/H)

20/12,1/1,7 cm

Gewicht

194 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Federica Romanini

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85132-996-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

47258

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2021

Verlag

Turia + Kant

Seitenzahl

155

Maße (L/B/H)

20/12,1/1,7 cm

Gewicht

194 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Federica Romanini

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85132-996-4

Herstelleradresse

Turia + Kant, Verlag
Schottengasse 3A/5/DG1
1010 Wien
AT

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  • Bewertung

    5/5

    29.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Orientierung

    Giorgio Agamben ein wichtiger Denker nicht nur mit "homo sacer" sondern auch aktuell mit Bühern wie "BXVI und das Ende..." ist gerade i d BRD durch sein kluegn UAssagen zum Verfall des politischen Diskurses - viele davon in der NZZ - angeeckt. Dei Tendenzen eines (beabsichtigt oder nicht) Abbaus der Republik unter dem Label "Gesundheit" sind ja schon länger eingeleitet. Man lese Philosophen des späten 20 Jh.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ralf Rother

    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    1/5

    08.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine große Enttäuschung

    Diejenigen, die meine Buchempfehlungen bzw. meine Publikationen verfolgen, wissen, dass ich Giorgio Agambens Schriften seit Anfang der 90ziger Jahre mit Gewinn lese. Jetzt muss ich jedoch meine große Enttäuschung ausdrücken. Aufmerksamen Lesern und Leserinnen sind bestimmt schon Agambens Interventionen zur Covid 19-Pandemiebekämpfung in der internationalen Presse aufgefallen. Für die Publikation des Turia + Kant Verlags wurden sie nun zusammengetragen. Leider hat Agamben nichts von all dem zurückgezogen, was man schon vorab lesen konnte. Zwar widerstrebt es ihm, sich von den rechtsradikalen bzw. populistischen Vorschwörungstheoretikern vereinnehmen zu lassen, dennoch sind seine Diagnosen eine große Zumutung. Zum Beispiel behauptet er – ohne diese Behauptung zu belegen –, dass Bill Gates die WHO lenkt, wodurch er sich einer ähnlichen Semantik bedient wie rechtsradikale Vorschwörungstheoretiker: denn diese unterstellte illegitime Lenkung scheint weder einem Kapitalprozess noch einem politischen Verfahren anzugehören, die dann womöglich kritisierbar bzw. abzulehnen wäre. Die andere Zumutung, die Agamben seinen Lesern und seinen Leserinnen auferlegt, ist die grobe Unkenntnis von naturwissenschaftlichen Verfahren, Erkenntnissen und Methoden. Für Agamben besteht zwischen Covid 19, einer Grippe und einem grippalen Infekt kaum ein Unterschied. Zur Voraussetzung einer „gründlichen“ Kritik der medizinischen, virologischen, wie politischen Bekämpfung der Pandemie sollte zumindest ein fairer Materialumgang gehören. In seinen philosophischen Publikationen zeigt Agamben, wie das gehen kann: Hier leider nicht!

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Bewertungen (1)

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