Produktbild: Das Heim

Das Heim Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.05.2021

Verlag

Fischer Tor

Seitenzahl

426

Maße (L/B/H)

19/12,5/3 cm

Gewicht

379 g

Farbe

Schwarz / Mauve

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Hemmet

Übersetzt von

Nina Hoyer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70377-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Seit seinem Debüt [...] gilt Mats Strandberg als der schwedische Stephen King. Mit seinem zweiten Thriller [...] beweist er, dass er den Vergleich verdient hat. ("Brigitte")
Strandberg hat es drauf coole Storys extrem cool zu schreiben, was für ein tolles Buch. ("kamikaze-radio.de")
Erneut überzeugt Strandberg mit den Figurenzeichnungen. ("St. Galler Tagblatt")
Gruselig und packend. Lange Lesenächte sind gewiss. ("Südhessen Woche")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.05.2021

Verlag

Fischer Tor

Seitenzahl

426

Maße (L/B/H)

19/12,5/3 cm

Gewicht

379 g

Farbe

Schwarz / Mauve

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Hemmet

Übersetzt von

Nina Hoyer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70377-7

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  • sleepwalker

    5/5

    02.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Zwanzig Jahre ist es her,…

    Zwanzig Jahre ist es her, dass Joel, Protagonist in Mats Strandbergs Roman „Das Heim“, zu Hause war. Jetzt ist er in das westschwedische Städtchen gekommen, um seine demenzkranke Mutter Monika zu pflegen. Als sich ihr Zustand rapide verschlechtert, besorgt er ihr einen Platz im Seniorenwohnheim „Nebelfenn“, wo sich die Ereignisse nach und nach überschlagen und das Buch von einer tragischen Familiengeschichte schnell zu einem Horror-Roman wird. Denn Monika scheint immer weniger sie selbst zu sein. Aber wer ist sie, wenn sie nicht sie selbst ist? Ist es ihre Krankheit, die sie so „seltsam“ werden lässt? Und wieso weiß sie Dinge, die sie eigentlich gar nicht wissen kann? Der Autor erzählt die Geschichte alternierend aus den Perspektiven von Joel und seiner Jugendfreundin Nina, die als Pflegekraft im Seniorenheim arbeitet. Die beiden hatten ebenfalls 20 Jahre lang keinen Kontakt, nachdem Nina eine gemeinsame Musikkarierre zugunsten eines bürgerlichen Lebens aufgegeben hatte. Joel versuchte es alleine, rutschte in eine Drogensucht und scheiterte in jeder Hinsicht. Trotz ihrer Differenzen stellt sich zwischen ihnen schnell wieder eine Vertrautheit ein. Die erste Hälfte des Buchs ist langsam, fast träge erzählt. Der Autor beschreibt Monikas Umzug ins Heim und ihre neuen Mitbewohner:innen. Aber dann wird die Geschichte packend, spannend und enorm gruselig. Vor allem der immer wieder auftauchende „Fettfleck“, der sich durch das ganze Buch zieht, erinnerte mich an „Das verräterische Herz“ von Edgar Allan Poe und steigerte bei mir den Gruselfaktor enorm. Und abgesehen vom Grusel-Element ist das Buch für mich sehr realistisch. Die Demenz der Heimbewohner hat der Autor treffend beschrieben, ebenso die teilweise Überforderung der Angestellten. Ihre Arbeit ist auch ohne einen Dämon eine stetige Herausforderung. Joel kämpft gegen seine eigenen Dämonen: seine Sucht (auch wenn er sechs Jahre clean ist, hat er oft das Verlangen danach), seinen Bruder Björn, der ihm die ganze Arbeit alles überlässt, weil er meint, Joel sei es der Mutter schuldig und noch dazu sein schlechtes Gewissen, weil er die Mutter im Heim „abgeliefert hat“. Ich finde das Setting und die Protagonisten sehr gut ausgearbeitet. Die Charaktere sind gut in ihren Stärken und Schwächen gut und vielschichtig beschrieben. Auch sprachlich fand ich das Buch gut, es ist sehr flott zu lesen und bis auf wenige holprige Stellen ist es auch sehr gut übersetzt. Die „Zwischenkapitel“, die mit „Nebelfenn“, also dem Namen des Seniorenheims überschrieben sind, beschreiben das Leben im Heim und die dort lebenden Personen näher und geben einerseits einen tiefen Einblick in das Leben mit Demenz, andererseits zeigen sie, wie das vorher friedliche Leben im Heim angespannter und zunehmend ungemütlich wird. Der Horror des Dämons war für mich ebenso greifbar wie die Verzweiflung, mit der die 95jährige Wiborg immer wieder versucht, ihre schon lange verstorbenen Eltern anzurufen. Das Buch war daher für mich auf mehreren Ebenen eine unbehagliche, aber lohnende Lektüre. Einerseits, weil das Horror-Element gut ausgearbeitet ist, andererseits sind die Elemente Demenz, Ausgeliefertsein, Einsamkeit hervorragend damit verflochten. Eingesperrt sein ist ein sehr zentrales Element. Die Menschen sind physisch im Heim mehr oder weniger eingesperrt, die Haustüren sind nur mit Codekarten zu öffnen. Sie sind aber auch irgendwie in sich selbst eingesperrt, denn ihre Erinnerungen und das, was einmal ihre Identität ausmachte, schwinden. Aber auch Joel ist in seinem Leben und seinen Schuldgefühlen gefangen, ebenso wie Nina in ihrer Ehe. Der Roman ist düster und hintergründig. Der Verfall, der mit der Demenz einhergeht, die klaustrophobische Atmosphäre im Heim, ein bisschen Rassismus, Überforderung und Überlastung von Pflegepersonal – das alles macht die bedrückende, ergreifende Stimmung aus, die der Autor stets eher subtil und leise erschafft. Wer das mag, ist mit dem Buch hervorragend bedient. Von mir 5 Sterne.

  • mesu

    5/5

    14.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Subtiler, nervenzehrender Horror

    Joel kehrt nach Jahren in seine Heimat zurück um sich um seine demenzkranke Mutter Monika zu kümmern. Doch diese muss in ein Heim. Und dann beginnt der namenlose Schrecken.... Monika verändert sich dramatisch, magert ab, spricht von Dingen,die sie niemals wissen kann und ängstigt damit nicht nur die anderen Heimbewohner sondern auch die Pfleger. Joel sucht Hilfe bei seiner Jugendfreundin Nina, die seine Mutter betreut. Zusammen begeben sie sich auf eine unglaublich gefährliche Suche nach der Wahrheit, die lebensbedrohlich und tödlich enden könnte. Mit subtiler langsam aufbauender Spannung zieht der Autor seine Leser in den Bann. Mit jeder Seite wird die Geschichte beklemmender und merkwürdiger. Atemlos liest sich dieses unterschwellige Horror Szenario bis zum Ende. Klug inszeniert und richtig gut geschrieben!

  • mesu

    5/5

    14.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Subtiler nervenzehrender…

    Subtiler nervenzehrender Horror Joel kehrt nach Jahren in seine Heimat zurück um sich um seine demenzkranke Mutter Monika zu kümmern. Doch diese muss in ein Heim. Und dann beginnt der namenlose Schrecken.... Monika verändert sich dramatisch, magert ab, spricht von Dingen,die sie niemals wissen kann und ängstigt damit nicht nur die anderen Heimbewohner sondern auch die Pfleger. Joel sucht Hilfe bei seiner Jugendfreundin Nina, die seine Mutter betreut. Zusammen begeben sie sich auf eine unglaublich gefährliche Suche nach der Wahrheit, die lebensbedrohlich und tödlich enden könnte. Mit subtiler langsam aufbauender Spannung zieht der Autor seine Leser in den Bann. Mit jeder Seite wird die Geschichte beklemmender und merkwürdiger. Atemlos liest sich dieses unterschwellige Horror Szenario bis zum Ende. Klug inszeniert und richtig gut geschrieben!

  • Jasminh86

    aus Wuppertal

    5/5

    26.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Beklemmende Vorkommnisse im…

    Beklemmende Vorkommnisse im Nebelfenn! "Das Heim" von Mats Strandberg und dem Fischer Tor-Verlag ist ein Horror-Roman, der mir unheimlich gut gefallen hat. Obwohl ich von Horror nicht viel gespürt habe, hat mich diese mysteriöse und übernatürliche Handlung überzeugt. Mich hat der Mix aus dunklen Geheimnissen und mysteriösen/exorzistischen Szenen bestens unterhalten. Mats Strandberg schreibt unheimlich bildlich und detailliert, sodass mir die komplette Handlung während des Lesens wie ein Film vor meinen Augen abgelaufen ist. Kurze und abwechslungsreiche Kapitel in einem flüssigen Schreibstil sorgen für einen schnellen und runden Lesefluss. Denn es wird abwechselnd aus drei Perspektiven geschildert. So konnte ich nicht nur die Protagonisten Joel und Nina gut kennenlernen, auch in dessen Gefühle, Gedanken und Handlungen habe ich mich sehr gut hineinversetzen können. Dazwischen gibt es erschreckende Einblicke in das Leben aus dem Nebelfenn, dem Altenheim für Demenzkranke. Da die Perspektiven sich immer abwechseln, konnte gut Spannung aufgebaut werden. Auch wenn der Roman ruhig anfängt, wird die Handlung nach und nach logisch und verständlich aufgebaut, sodass ab der Mitte ein leichter Gruselfaktor entsteht. Die spürbare übernatürliche Atmosphäre im Nebelfenn hat mir oft Gänsehautmomente beschert, aber auch der Alltag der demenzkranken Bewohner hat mich emotional getroffen und berührt. Nicht nur der Verfall der Menschen wird realistisch dargestellt, auch dessen Hilflosigkeit hat mich getroffen. Schleichende Wesensveränderungen, stereotypisches und aggressives Verhalten und trostloses Dahinvegetieren beschreibt Mats Strandberg erschreckend authentisch. Die bedrückende Atmosphäre im Nebelfenn war vom ersten Augenblick an deutlich zu spüren, sodass meiner Meinung nach der Mix aus übernatürlichen und realistischen Handlungen sehr gut gelungen ist. Die Beziehung zwischen Joel und Nina wird nach und nach häppchenweise aufgeklärt, sodass ich mir, besonders am Anfang, oft selbst meine Gedanken über die beiden gemacht habe. Was in ihrer Jugend passierte und warum beide getrennte Wege gegangen sind, sorgt im Laufe der Handlung für ein gelungenes Werk, wo mit ihren Ängsten gespielt wird. Auch ihre geplatzten Träume und dunklen Geheimnisse kommen ans Tageslicht, die sie nicht mehr verheimlichen können. Denn die krassen Vorkommnisse im Nebelfenn lassen kein Schweigen und Verdrängen mehr zu, denn anders kann Joels' Mutter Monika nicht geholfen werden. Joel und Nina haben mir beide sehr gut gefallen, denn es sind Charaktere, die große psychologische Tiefe besitzen. Joels' Probleme und Ninas' Schilderungen aus ihrem Berufsalltag machen sie zu lebendigen und authentischen Figuren. Obwohl "Das Heim" ein Horroschocker auf sanfte Art ist, hat mir diese übernatürliche Story unheimlich gut gefallen. Es wirkt nichts zu extrem oder unglaubwürdig, weshalb ich den einen oder anderen Schauer abbekommen habe. Vergleichbar zu Stephen King ist die Handlung ruhig, mir hat das Buch trotzdem super gefallen. Besonders die psychologischen Aspekte! Ein gelungener Roman mit düsterer Atmosphäre, der mir gut gefallen hat. Das Nebelfenn hat für das perfekte Setting gesorgt!

  • Bewertung

    5/5

    02.12.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Auch der zweite Streich von Standberg...

    Auch der zweite Streich von Standberg lässt die Herzen der Horrorfans wieder höher schlagen und steht den Werken von Stephen King in Nichts nach! Große Leseempfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (16)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Rainer Kleinferchner

    Rainer Kleinferchner

    Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    Ausgezeichneter Horror ala Exorzist und Co

    Endlich mal wieder ein richtig guter Horror-Roman, der in mir Assoziationen zu "Der Exorzist" und Co weckt. Die Atmosphäre des Seniorenheims, Hauptschauplatz des Buches wird derart authentisch beschrieben, dass bereits dieser Ort für viele Leser/innen zum Horror werden könnte. Respekt hierbei an alle Pflegekräfte, die oft unter enorm belastenden Umständen ihrer Profession nachgehen und den Lebensabend der alten, hilfsbedürftigen Menschen dadurch erträglicher machen. Wenn sich eine böse Macht den Umstand der Hilflosigkeit dieser teils dementen Personenen zu nutze macht und sich erst schleichend, dann aber mit immer deutlich werdender böser Absicht offenbart, dann beginnt das wahre Grauen für alle Beteiligten. Ein atmosphärisch dichter und auf ganzer Linie überzeugender Horrorroman, den ich ausschliesslich bei Nacht gelesen hab, um dessen Wirkung zu verstärken. Hat funktioniert. Das Nachmachen wird jedoch nicht empfohlen.
  • Zum Bewerterprofil von S. Naderer

    S. Naderer

    Thalia Amstetten

    Buchhändler*in

    5/5

    12.12.2018

    eBook (ePUB 3)

    Ein Horrorroman vom Feinsten!

    Max Strandbergs “Das Heim“ überzeugte mich nicht nur vom Cover her, sondern auch vom Inhalt. Ein beeindruckender Horrorroman, der mich vom Stil an Stephen King erinnert. Spannendes und packendes Ende!

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Bewertungen (2)

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