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Botschaften an mich selbst

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9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

08.03.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2359 KB

Originaltitel

Notes To Self

Übersetzt von

Cornelia Röser

Sprache

Deutsch

EAN

9783641252403

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Erscheinungsdatum

08.03.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2359 KB

Originaltitel

Notes To Self

Übersetzt von

Cornelia Röser

Sprache

Deutsch

EAN

9783641252403

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  • Bewertung

    aus Bern

    5/5

    30.08.2022

    eBook (ePUB)

    Botschaften an Frauen

    Emilie Pine schreibt über Themen, die bisher zu kurz gekommen sind; ihre unfreiwillige Kinderlosigkeit, Menstruationsbeschwerden, problematische Elternbeziehungen, usw. Es sind Themen, die viele Frauen kennen, über die aber sehr wenige reflektierende Texte erschienen sind. Die Autorin schreibt sehr ausführlich darüber, man selbst reagiert oft so: Oh, das geht also auch Anderen so.

  • selina (ig: literaturnen)

    5/5

    02.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wer ist schon ein besserer lehrer als das leben selbst?

    in emilie pines 'botschaften an mich selbst' geht es (wider meiner anfänglichen erwartung) nicht um küchentischweisheiten, sondern um die emotionale aufarbeitung eines ganzen lebens. die botschaften selbst erfolgen dabei aus erkenntnissen durch (schriftliche) reflexion der eigenen erinnerungen, in all ihrer zerrissenheit. so handeln die 6 essays unter anderem von sucht, unfruchtbarkeit, der tabuisierung weiblicher körper, burnout und einer kindheit & jugend zwischen essstörung, exzessen & sexueller gewalt. im vordergrund scheint dabei jeweils die verarbeitung von emotionen zu stehen - die, für die pine sich jahrelang schämte & schwach fühlte und die sie jetzt endlich loslassen will. das gefühl des kontrollverlustes zieht sich hier wie ein roter faden durch das werk. einen suchtkranken menschen zu lieben; keine kinder zu wollen, sich umzuentscheiden aber dann nicht in der lage zu sein; als kind kaum einfluss auf das eigene schicksal haben zu können; das gefühl fehlender sexueller autonomie; als frau gesundheitlich sowie in der arbeit übergangen zu werden. das alles sind beispiele für die art mangelnder kontrolle, die pine im rückblick auf ihre bisherigen lebenserfahrungen bemerkt. mich hat das lesen dieser beschreibungen sehr berührt, weil mir so deutlich wurde wie leicht ich in jeder dieser situationen sein könnte oder sogar schon war. und genau das ist meiner meinung nach auch das, was diese essaysammlung so relevant macht: während pine ihre persönlichen erfahrungen & innersten gefühle offenbart bilden die einzelnen essays doch eine allgemeine lebensrealität ab, die viele frauen auf die ein oder andere art teilen. pine macht deutlich wie schwer es ist eine "gute" feministin sich selbst gegenüber zu sein und wie wichtig es ist verinnerlichte tabus, pflichten & sexismen zu beseitigen um ein erfüllendes leben zu führen. eindeutig 5 von 5 sternen von mir. ehrwähnenswert: weder tabuisierte noch romantisierte darstellungen & gendern in der übersetzung.

  • Mareike Kollenbrandt

    aus Jülich

    5/5

    15.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ehrlich, schockierend und so wahr...

    Es ist ein mutiges Buch. In "Botschaften an mich selbst", schreibt Emilie Pine über schreckliche und traurige Dinge in ihrem Leben. Da geht es um den alkoholkranken Vater und wie sich das auf ihr Leben ausgewirkt hat. Sie erzählt von ihrer wilden Jugend und den damit zusammenhängenden sexuellen Übergriffen. Sie spricht von ihrem unerfüllten Kinderwunsch, ein Kapitel in dem man wirklich mitleidet. Ein Buch, welches schonungslos über Dinge aufklärt, die den meisten Frauen bekannt sind, über die aber niemand sprechen möchte...

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    13.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine beeindruckende und großartiger Essaysammlung

    Emilies Vater lebt mittlerweile in Griechenland, da ist es schön warm – viel besser als in Irland. Aber als er schwerkrank ins Krankenhaus eingeliefert wird, lernt Emilie viel über das desolate Gesundheitssystem auf Korfu. Und sie weiß auch, dass die angeschlagene Leber ihres Vaters kein Schicksal ist, sondern schlicht und einfach von seinem Alkoholismus kommt. Doch trotz seiner oft ablehnenden Haltung ihr gegenüber hilft sie ihm durch die schwere Zeit. So beginnt das erste Essay in dem Sammelband “Botschaften mich selbst” der irischen Autorin Emilie Pine. In mehreren kurzen Storys erzählt sie aus ihrem Leben und spricht dabei sehr persönliche und intime Themen an. Seien es die Monatsblutungen, der Wunsch nach einem Kind oder die wilden Jahre in London. Sie berichtet sehr authentisch und offen über ihre Familie, über sich selbst und ihre eigene Entwicklung. Und auch wenn es dabei um sehr Ernst zu nehmende Themen wie Einsamkeit und Alkoholismus, offenen oder selbst verinnerlichten Sexismus, Scheidung, Armut und die Rolle als alleinerziehende Mutter geht, verliert sie in ihren Essays nie ihren leichten, humorvoll-ironischen Unterton. Nicht umsonst ist Emilie Pine für “Botschaften an mich selbst” im englischen Original “Notes To Self” mit dem “Irish Book of the year”-Award ausgezeichnet worden. Ihre Botschaften haben es in sich.

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Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Oliver Mertens

    Oliver Mertens

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    23.06.2023

    eBook (ePUB)

    Was bedeutet es eine Frau zu sein im 21. Jahrhundert?

    Das Buch beginnt damit, dass Pine ihren alkoholkranken Schriftsteller-Vater gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester in seinem eigenen Kot liegend in einem griechischen Spital findet. Echt harter Tobak, aber dabei bleibt es nicht. Pine schreibt in ihrem Buch in sechs schmerzhaften Essays über persönliche Themen, die andere gerne ausblenden und die eigentlich gerade in der Schilderung des individuell privaten immer auch eine politische Dimension haben. Über ihre Kindheit, in der sie mit 10 Jahren eine Essstörung entwickelte, über sexuelle Übergriffe in ihrer Jugend. Eine Jugend, deren Beschreibung mit der frühen Flucht aus dem elterlichen Einflussbereich an eine englische Christiane F. erinnert. Aber auch über jene Misogyne, die ihr als erfolgreiche Universitätsprofessorin entgegengebracht wurde und über ihre Infertilität. Dabei ist hier kein Opfer-Duktus hörbar, vielmehr lässt sich das Buch als ein Versuch der Ermächtigung und Vergegenwärtigung durch das Schreiben lesen: „Ich schreibe, um das Schweigen zu durchbrechen, das ich so lange gewahrt habe. Ich schreibe es auf, damit ich mich wenigstens in meinem eigenen Leben gegenwärtig fühlen kann. Ich schreibe es, weil es das Machtvollste ist, zu dem ich mich imstande sehe.“ – Viel Intimes gibt Pine von sich preis, obwohl “preisgeben” trifft es nicht wirklich. Viele dieser Themen kennen westlich sozialisierte Frauen aus ihrem eigenen Leben. Dass sich jetzt eine von ihnen traut, die Scham zu brechen und darüber zu schreiben und das auf eine erzählerische Art, die getragen von einem subtilen unzerstörbaren Humor, macht Mut. Zugleich ist es ein Plädoyer für die Befreiung des weiblichen Körpers aus dem manchmal unsichtbar wirkenden, aber deshalb nicht weniger eng geschnürrten Korsett gesellschaftlicher Zuschreibungen an die Frau im 21. Jahrhundert. Ich würde allen dieses Buch empfehlen, nicht nur Frauen. 

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