Produktbild: Ich war der Lärm, ich war die Kälte

Ich war der Lärm, ich war die Kälte Vom internationalen literaturfestival berlin ausgezeichnet als Außergewöhnliches Buch 2024

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.08.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

2350 KB

Originaltitel

Furious Thing

Übersetzt von

Astrid Arz

Sprache

Deutsch

EAN

9783641246600

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.08.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

2350 KB

Originaltitel

Furious Thing

Übersetzt von

Astrid Arz

Sprache

Deutsch

EAN

9783641246600

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  • Bewertung

    5/5

    08.09.2022

    eBook (ePUB)

    Nicht nur für Jugendliche ab 14 Jahren spannend!

    Eigentlich bin ich ja keine Leserin von Kinder- und Jugendbüchern, aber neue Aufgaben erfordern manchmal ein Umdenken. Und da Jenny Downhams erster Roman „Bevor ich sterbe“ 2008 ein Riesenerfolg war und mich das Thema des aktuell als Taschenbuch erschienenen Buches lockte, habe ich mich also einmal an ein Jugendbuch herangewagt. Zum Inhalt möchte ich nur noch ein wenig ergänzen. Lexi ist ein uneheliches Kind und lebte eigentlich glücklich und zufrieden mit ihrer Mutter zusammen. Beide verbindet eine innige Liebe. Doch dann verliebt sich Lexis Mutter in den verheirateten John und bekommt mit ihm noch eine Tochter – Iris. Am Anfang ist alles noch gut und die Familie scheint auf dem Weg zu einer richtigen Bilderbuchfamilie zu werden. Doch dann passiert etwas und Lexis Leben zerfällt in Trümmern. Ab hier können Sie dann der Inhaltsangabe auf Thalia.de folgen. Das Buch wird aus der Sicht von Lexi geschildert. Es beginnt in der Gegenwart. Lexis Mutter und John wollen ihre Verlobung groß feiern, aber Lexi hasst die Vorstellung, dass diese Hochzeit stattfindet. Peu á peu lernen wir die Familie und die Umstände kennen. Wir lernen Lexi von ihrer unangenehmen und aggressiven Seite kennen, aber auch ihre Mutter, ihren Stiefvater und ihre süße, kleine Schwester. Im Laufe der Geschichte bekommen wir ein immer besseres Bild davon, was eigentlich in dieser Familie schiefläuft. Ist wirklich Lexi diejenige, die Schuld an dem ganzen Desaster ist? Oder ist doch jemand anderes der oder die Schuldige. Auf der Hochzeitsfeier kommt es zum großen Finale. Dieses Buch ist packend, traurig, herzzerreißend und doch auch Mut machend. Es ist ein Buch über das Erwachsenwerden. Es ist ein Buch über die erste Liebe. Und es ist ein Buch über eine Familie, bei der ganz viel schief läuft. Ich hatte anfangs eine Ahnung, worauf die Geschichte hinauslaufen wird, wie wahrscheinlich auch die meisten Leser*innen. Aber diese Vermutung hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Aber das, was sich nach und nach herauskristallisiert, hat mich dann doch überrascht (warum eigentlich?) und sehr erschüttert, weil es so einfach und doch so perfide ist. Es ist so leicht, Menschen zu zerstören. Zum Glück ist Lexi ein Kämpferin und kämpft für sich selbst und ihre Familie. Dieses Buch ist zwar ursprünglich für Jugendliche ab 14 Jahren gedacht, aber ich habe es auf als fast 60jährige mit großer Spannung gelesen. Ich musste es immer wieder aus der Hand legen, weil ich Lexis Verzweiflung so hautnah gespürt habe. Die Autorin schreibt wirklich packend und zieht einen in die Geschichte hinein, und die Übersetzerin Astrid Arz hat das Buch wunderbar aus dem Englischen übersetzt. Am Ende des Buches gibt eine Übersicht mit Beratungsangeboten für Betroffene mit Telefonnummern und Adressen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für mich war das Buch eine ausgesprochen positive Entdeckung und Überraschung. Ganz offensichtlich gibt es in dem Jugendbuch-Genre doch mehr Bücher als die ganzen Young Romance-, Fantasy- und Dystopie-Romane mich haben erwarten lassen. Eine unbedingte Leseempfehlung auch für erwachsende Leser*innen!

  • Sonjalein1985

    5/5

    23.11.2020

    eBook (ePUB)

    Wenn das Monster erwacht

    Inhalt: Die 15-jährige Lexi leidet seit einiger Zeit unter immer heftiger werdenden Wutausbrüchen, die sie selber nur „das Monster“ nennt. Wenn dieses Monster erwacht schlägt sie Dinge kaputt, schreit und beleidigt. Lexi versucht diese Wut zu unterdrücken, doch dadurch geht sie nicht weg. Dabei will sie eigentlich nur zu ihrer Familie dazugehören, die sich immer mehr von ihr abwendet. Meinung: „Ich war der Lärm, ich war die Kälte“ von Jenny Downham ist ein mitreißendes und berührendes Buch über Familie, Schwierigkeiten, Erwachsenwerden und erste Liebe, das mich sehr gut unterhalten konnte. Im Mittelpunkt steht die 15-jährige Lexi. Sie fühlt sich selbst als ein Außenseiter in ihrer eigene Familie und auch sonst komplett alleine gelassen. Lexi leidet unter Aggressionsproblemen, die wirkliche Schwierigkeit liegt allerdings woanders. Und so ist es kein Wunder, dass ich, von Seite zu Seite mehr mit Lexi mitgefiebert habe und auch selbst wütend geworden bin. Die 15-Jährige hat mir richtig gut gefallen. Sie würde praktisch alles für ihre kleine Schwester und ihren Stiefbruder tun. Und sie hat ständig das Gefühl, ihre Mutter beschützen zu müssen. Leider reitet sie sich immer in Situationen, in denen sie missverstanden wird und bekommt dann die Missbilligung ihrer Umgebung ab. Ihre Mutter ist oftmals überfordert. Sie will es ihrem neuen Partner recht machen und vergisst dabei alles andere. Ihre kleine Schwester Iris, das gemeinsame Kind ihrer Mutter und ihres Stiefvaters, scheint wunderschön und perfekt und wird von allen geliebt. Lexi ist jedoch nicht eifersüchtig, sondern liebt ihre Schwester ebenfalls abgöttisch. Kass ist ihr Stiefbruder und heimlicher Schwarm. Allerdings wohnt er weiter weg und so vermisst sie ihn ganz schrecklich. Und dann wäre da natürlich noch John, der Stiefvater. Er wirkt charmant und wie ein Märchenprinz. Jedoch wird schnell klar, wie wenig er von seiner Stieftochter hält. Die Geschichte ist mitreißend und ich habe die ganze Zeit über mit Lexi mitgefiebert und mitgelitten. Oftmals wollte ich die eine oder andere Figur schütteln und war selber richtig wütend. Jedoch nie auf Lexi. Sehr sympathisch waren mir auch Meryam, die beste Freundin der Mutter und ihr Sohn Ben. Gerade Ben gibt sich unheimlich Mühe nett zu Lexi zu sein, auch wenn er dafür oft eine abweisende Reaktion von ihr kassiert. Ben ist freundlich, liebenswert und einfach ein toller Kerl. Mir hat das Buch auf jeden Fall gut gefallen. Es wirkt echt und ungekünstelt und regt zum Nachdenken darüber an, dass man andere Menschen nicht einfach so verurteilen sollte, solange man nicht hinter deren Fassade blicken kann. Fazit: Mitreißendes und gelungenes Buch. Sehr zu empfehlen.

  • ninas.zeilen

    4/5

    10.12.2020

    eBook (ePUB)

    schockierend, mitreißend, beängstigend!

    Mit "Ich war der Lärm, ich war die Kälte" bin ich Genretechnisch einen ganz neuen Weg gegangen, kann aber nicht sagen, das es eine schlechte Idee war. Darum geht´s: Lexi, ein junges Mädchen, ohne Freunde, ohne Hobbies, ohne Zukunft, die nichts anderes möchte als von ihrer Familie geliebt werden, stattdessen von ihrem künftigen Stiefvater unterdrückt wird und deshalb mit heftigen Aggressionsproblemen zu kämpfen hat. Alleine schon das Cover ist ein absoluter Eyecatcher, der mich tatsächlich eine Vermutung zum Ende der Geschichte austellen ließ, die sich zum Glück nicht bestätigt hat! Der Klappentext war für mich interessant genug um den Weg mit diesem Buch zu gehen. Das Buch wird schonungslos ehrlich und mitreißend aus Lexi´s Sicht erzählt und wow, dieses Mädchen trieb mir die Tränen in die Augen, immer und immer wieder, ich hätte sie am liebsten in den Arm genommen und ihr all die Liebe gegeben, die sie verdient hat. Ich kann wegen Spoilergefahr zum Inhalt gar nicht so viel erzählen, ihr müsst dieses Buch selber lesen aber ich war von Anfang bis Ende so unbeschreiblich wütend, so richtig haareraufend und kurz-vorm-Schreikrampf wütend! Auf wirklich alle, die in diesem Buch eine Rolle spielen (außer Lexi) Was sie alles tut für ein bisschen Anerkennung und Akzeptanz ihrer Familie hat mir wirklich das Herz gebrochen, denn die Liebe und die Akzeptanz der eigenen Familie, egal ob blutsverwandt oder nicht, sollte selbstverständlich sein! Mich hat dieses Buch völlig sprachlos zurückgelassen, ich finde auch jetzt noch nicht die richtigen Worte für diese Geschichte... Vielen Dank an "Testleser-werden"/Randomhouse für das bereitgestellte Exemplar, dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise!

  • Bewertung

    aus Köln

    5/5

    07.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Jugendbuch auch für die Großen

    In dem Buch begleiten wir Lexi bei ihren Problemen beim Älterwerden. Die Jugendliche strauchelt im Umgang mit dem Kontakt mit ihrer Umgebung. Da das Buch aus der Perspektive von der Pubertierenden formuliert ist, können wir ihre Gefühle und Gedanken in den Situationen begleiten und die am Anfang gedachten Probleme der Familie mit dem Mädchen, wandeln sich zu Problemen von dem Mädchen mit der Familie. Auch wenn das Buch im jugendlichen Stil verfasst ist, finde ich kann man viel daraus mitnehmen über Aktion und Reaktion im Umgang mit anderen Menschen. In diesem Fall wird ein junges Mädchen beschreiben, aber einige Gefühlsreaktionen kennen wir alle, nur mit dem Unterschied, das Lexi diese herauslässt. Das Buch hat mir persönlich gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen. Besonders interessant sind für mich Bücher, die nicht nur eine schöne Welt zeichnen, sondern auch Themen ansprechen, die zum Andenken anregen.

  • Newspaper

    aus Wachtendonk

    5/5

    07.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hilfe zur Selbsthilfe

    Inhalt: „Lexis Wut brodelt unter der Oberfläche und wartet nur darauf, ans Tageslicht zu kommen Die fünfzehnjährige Lexi kämpft mit Aggressionsproblemen. Sie zertrümmert Möbel, wirft Sachen aus dem Auto und zerstört Handys, wenn ihr die Sicherungen durchbrennen. Dabei möchte Lexi einfach nur von ihrer Familie akzeptiert werden: von ihrem Stiefvater John, der meint: »Warum passieren in deiner Nähe immer schlimme Dinge, Alexandra?«. Vom älteren Stiefbruder Kass, in den sie sich rettungslos verliebt hat. Und von ihrer Mutter, die sich immer mehr von ihr abwendet. Doch ihre Wut zu unterdrücken, lässt sie nicht verschwinden …" Schreibstil/Art: Lexi - eine Jugendliche, die sich in der Familie als das fünfte Rad am Wagen fühlt. Ihr Gefühl, als Außenseiterin wahrgenommen zu werden, kommt unheimlich authentisch rüber. Ihre Verwirrung über die eigene Aggressivität nimmt den Leser direkt mit und lässt dabei zuschauen, wie sie versucht sowohl ihre Mutter als auch die kleine Schwester Iris zu beschützen. Ihre Gefühlswelt wirkt so echt, stellenweise noch etwas unreif/naiv aber dann doch wieder so erwachsen. Ihr Handeln ist ein Hilferuf und hat mich nicht nur einmal zum Nachdenken angeregt. Fazit: Ein mitreißender Jugendroman dessen Bedeutung voller Tiefe und Intensität ist. Lexis Wutausbrüche entstehen wegen dem psychischen Missbrauch und der Unterdrückung ihres Stiefvaters John. Das Thema ist sehr wichtig und wird in diesem Buch auf eine völlig glaubwürdige Art und Weise wiedergegeben. Der Wunsch nach Akzeptanz und Liebe ist so groß, dass sie einfach alles dafür tut. Der Blick hinter die Fassade war zwar erschreckend aber aufrüttelnd und emotional zugleich. 
 Hierzu ein kleines Zitat aus Lexis Gedankenwelt über sich selbst: „Als Kind dachte ich viel über meine Zukunft nach. So wie jetzt hätte ich sie mir nie vorgestellt. Dass ich die Horrorgestalt werden würde. Ich war der Lärm. Ich war die Kälte.“

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Bewertungen (10)

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  • Zum Bewerterprofil von Karin Neustifter

    Karin Neustifter

    Thalia Wels – max.center

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.11.2020

    eBook (ePUB)

    "Mach das Monster!" - Wenn sich die Wut, nicht unterdrücken lässt.

    Spannend und bewegend erzählt, so gewaltig, dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte. Die Geschichte handelt von der 15-Jährigen Alexandra, kurz Lexi genannt, die nirgendwo richtig dazugehört. In der Schule gilt sie als Außenseiter, zu Hause sabotiert sie Familienfeste und zerstört mutwillig Gegenstände, sodass sich selbst ihre Mutter immer mehr von ihr abwendet. Dabei möchte sie eigentlich nur eines, geliebt und akzeptiert werden. Auch mit ihrem Stiefvater hat sie ziemlich oft Stress, denn der Mann, der ihre Mutter so sehr liebt, hat zwei Gesichter. Einmal der charmante Mann und Vater, mit dem herzlichen Lächeln und im nächsten Augenblick, ein unberechenbarer Tyrann, unter dem die ganze Familie leidet. Wäre da nicht noch ihr Stiefbruder Kass, in den sie unsterblich verliebt ist, dann hätte Lexi schon längst aufgegeben. Doch sie kämpft für ihn, ihre Halbschwester Iris und die schwache Mutter. Bis sie die Kontrolle über ihre Wutausbrüche verliert und "das Monster" nicht mehr aufhalten kann. Ein starkes und fesselndes Buch, in der Ich -Perspektive, hat es mir ermöglicht, einen Einblick in die Gefühlswelt von Lexi zu bekommen. Man spürt nahezu die Emotionen und die Verzweiflung, die sie zu ihren Ausbrüchen treiben. Es hat mich erschüttert zu lesen, wie die Manipulation des Stiefvaters, die gesamte Familie verändert hat. Emotionaler Missbrauch durch Familienmitglieder, ein Thema, das nicht oft, in Jugendbüchern behandelt wird. Lexi will uns damit zeigen, dass es manchmal durchaus berechtigt ist, wütend zu sein. Für sie war es ein Hilfeschrei und sie hat nicht aufgegeben, bis sie jemand gehört hat. Ein Buch, eine Geschichte, die das Selbstbewusstsein von jungen Mädchen und Frauen stärken soll, die sich in ähnlichen Situationen befinden. Gedankenmanipulatin ist ein gefährliches Psychospiel, das man unbedingt bekämpfen sollte.

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