Graue Bienen
Band 24554

Graue Bienen

Roman

Buch (Taschenbuch)

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Graue Bienen

Ebenfalls verfügbar als:

Hörbuch

Hörbuch

ab 17,95 €
Taschenbuch

Taschenbuch

ab 16,00 €
eBook

eBook

ab 11,99 €
  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

40625

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18/11,5/2,8 cm

Beschreibung

Rezension

»Andrej Kurkow hat diese gewissen Nebensätze, die so lakonisch sind, dass man von ihm sogar die Gebrauchsanweisung eines Rasenmähers lesen würde.«
»Andrej Kurkow ist ein Schriftsteller mit einem feinen Gespür für die Melancholie des Übergangs.«
Andrej Kurkow hat diese gewissen Nebensätze, die so lakonisch sind, dass man von ihm sogar die Gebrauchsanweisung eines Rasenmähers lesen würde.«

Details

Verkaufsrang

40625

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18/11,5/2,8 cm

Gewicht

328 g

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Serye pchely

Übersetzt von

  • Sabine Grebing
  • Johanna Marx

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24554-7

Weitere Bände von detebe

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

4.6

5 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Ich mag den Schreibstil

Daniela Heinen aus Sankt Augustin am 02.06.2024

Bewertungsnummer: 2214087

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch habe ich teilweise sehr gerne gelesen. Es geht um Serge, einen alten Mann, der in einem zerstörten Dorf in der Ostukraine lebt. Mit ihm lebt dort nur noch ein weiterer alter Mann, der aber eigentlich schon ein "Feind" aus der Kindheit ist. Aber wenn sonst keiner da ist, hält man halt zusammen. Mir hat gerade dieser Teil des Buches sehr gut gefallen. Wie die beiden Männer dort leben, wie sie sich in ihr Schicksal ergeben haben, welche Gefühle und Gedanken sie haben ... das hat mich sehr berührt und war authentisch. Danach beginnt eine Art Roadmovie, als Serge sich mit seinen Bienenvölkern auf den Weg auf die Krim macht, damit die Bienen dort die besten Pollen ernten können. Dieser Teil der Geschichte hat mir etwas weniger gefallen, weil es viele Wiederholungen gibt. Aber insgesamt habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Die Situation in der Ukraine wird hier, für mein Empfinden, sehr gut beschrieben. Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut, darum werde ich mir noch weitere Bücher von ihm anschauen.
Melden

Ich mag den Schreibstil

Daniela Heinen aus Sankt Augustin am 02.06.2024
Bewertungsnummer: 2214087
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch habe ich teilweise sehr gerne gelesen. Es geht um Serge, einen alten Mann, der in einem zerstörten Dorf in der Ostukraine lebt. Mit ihm lebt dort nur noch ein weiterer alter Mann, der aber eigentlich schon ein "Feind" aus der Kindheit ist. Aber wenn sonst keiner da ist, hält man halt zusammen. Mir hat gerade dieser Teil des Buches sehr gut gefallen. Wie die beiden Männer dort leben, wie sie sich in ihr Schicksal ergeben haben, welche Gefühle und Gedanken sie haben ... das hat mich sehr berührt und war authentisch. Danach beginnt eine Art Roadmovie, als Serge sich mit seinen Bienenvölkern auf den Weg auf die Krim macht, damit die Bienen dort die besten Pollen ernten können. Dieser Teil der Geschichte hat mir etwas weniger gefallen, weil es viele Wiederholungen gibt. Aber insgesamt habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Die Situation in der Ukraine wird hier, für mein Empfinden, sehr gut beschrieben. Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut, darum werde ich mir noch weitere Bücher von ihm anschauen.

Melden

Durch´s Kriegsgebiet mit Bienen

Buecherseele79 am 03.10.2022

Bewertungsnummer: 1798306

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sergej lebt im Donbass, in der grauen Zone. Das Dorf ist fast verlassen, neben ihm lebt noch sein Feindfreund Paschka im Dorf. Täglich stecken die beiden zwischen dem Kriegsgeschehen von ukrainischen Soldaten und prorussischen Separatisten. Im Frühjahr bricht Sergej wieder auf - mit seinen Bienen - damit sie in Ruhe Hönig sammeln können. "Aber die Bienen, sie verstanden doch überhaupt nicht, was Krieg war! Die Bienen konnten sich nicht von Frieden auf Krieg umstellen und von Krieg auf Frieden wie die Menschen." (Seite 200) "Graue Bienen" von Andrej Kurkow konnte aktueller nicht sein. Und der Autor bringt in einfachem Schreibstil diesen Schrecken in fast kleinen Häppchen an die Leserschaft. Zu Beginn war ich etwas enttäuscht, dümpelt die Geschichte doch eher vor sich hin, auch wenn ich nicht wusste ob ich Sergej und Paschka bewundern soll, dass sie in einem Kriegsgebiet ihr Leben, irgendwie, weiterleben. Wirklich passieren tut hier nichts, beide gehen mit einer gewissen Gleichgültigkeit an die Situation heran. Sergej leidet unter dem Weggang von Frau und Tochter. Auch so hat er keine Kontakte, lebt für dich und seine Bienen. Man merkt wie diese Situation ihn abstumpft und Sergej eher so ein Einzelgänger wird. Das Verhältnis von Sergej und Paschka war hier und da lustig, sind sie doch Feinde seit Kindheitstagen, auf der anderen Seite haben sie nur sich. Interessant und aufwühlend wird es als Sergej mit seinen Bienen durch die Ukraine und dann in russische Besatzungsgebiete fährt um seinen Bienen das Bestmögliche zu ermöglichen. Hier schaut man zusammen mit Sergej über den Tellerrand und der ist alles andere als locker und fröhlich. Während Sergej ohne Strom oder Post lebt, geht in anderen Dörfern das Leben normal weiter. Dieser Spalt lässt einen stocken. Auch wie die Mitmenschen mit Sergej umgehen ist oft nicht einfach. Extrem wird es als Sergej einen alten Imkerfreund auf der Krim besuchen möchte. Hier erhält man Einblicke in die russischen Gepflogenheiten und die ja, das muss jeder für sich selbst lesen und erleben. Es deckt sich aber mit vielen Berichten. Was für mich auf jeden Fall das Highlight sind - die Bienen. Wie viel Liebe Sergej für sie hat, was er für einen Aufwand betreibt, auch Wissenswertes erfährt man über die fleißigen Arbeiterinnen - das gibt wieder kleine Lichtblicke. Ein Buch was durch seine Einfachheit besticht aber auf keinen Fall oberflächlich oder übertrieben erscheint. Ein Buch was aktueller nicht sein könnte.
Melden

Durch´s Kriegsgebiet mit Bienen

Buecherseele79 am 03.10.2022
Bewertungsnummer: 1798306
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sergej lebt im Donbass, in der grauen Zone. Das Dorf ist fast verlassen, neben ihm lebt noch sein Feindfreund Paschka im Dorf. Täglich stecken die beiden zwischen dem Kriegsgeschehen von ukrainischen Soldaten und prorussischen Separatisten. Im Frühjahr bricht Sergej wieder auf - mit seinen Bienen - damit sie in Ruhe Hönig sammeln können. "Aber die Bienen, sie verstanden doch überhaupt nicht, was Krieg war! Die Bienen konnten sich nicht von Frieden auf Krieg umstellen und von Krieg auf Frieden wie die Menschen." (Seite 200) "Graue Bienen" von Andrej Kurkow konnte aktueller nicht sein. Und der Autor bringt in einfachem Schreibstil diesen Schrecken in fast kleinen Häppchen an die Leserschaft. Zu Beginn war ich etwas enttäuscht, dümpelt die Geschichte doch eher vor sich hin, auch wenn ich nicht wusste ob ich Sergej und Paschka bewundern soll, dass sie in einem Kriegsgebiet ihr Leben, irgendwie, weiterleben. Wirklich passieren tut hier nichts, beide gehen mit einer gewissen Gleichgültigkeit an die Situation heran. Sergej leidet unter dem Weggang von Frau und Tochter. Auch so hat er keine Kontakte, lebt für dich und seine Bienen. Man merkt wie diese Situation ihn abstumpft und Sergej eher so ein Einzelgänger wird. Das Verhältnis von Sergej und Paschka war hier und da lustig, sind sie doch Feinde seit Kindheitstagen, auf der anderen Seite haben sie nur sich. Interessant und aufwühlend wird es als Sergej mit seinen Bienen durch die Ukraine und dann in russische Besatzungsgebiete fährt um seinen Bienen das Bestmögliche zu ermöglichen. Hier schaut man zusammen mit Sergej über den Tellerrand und der ist alles andere als locker und fröhlich. Während Sergej ohne Strom oder Post lebt, geht in anderen Dörfern das Leben normal weiter. Dieser Spalt lässt einen stocken. Auch wie die Mitmenschen mit Sergej umgehen ist oft nicht einfach. Extrem wird es als Sergej einen alten Imkerfreund auf der Krim besuchen möchte. Hier erhält man Einblicke in die russischen Gepflogenheiten und die ja, das muss jeder für sich selbst lesen und erleben. Es deckt sich aber mit vielen Berichten. Was für mich auf jeden Fall das Highlight sind - die Bienen. Wie viel Liebe Sergej für sie hat, was er für einen Aufwand betreibt, auch Wissenswertes erfährt man über die fleißigen Arbeiterinnen - das gibt wieder kleine Lichtblicke. Ein Buch was durch seine Einfachheit besticht aber auf keinen Fall oberflächlich oder übertrieben erscheint. Ein Buch was aktueller nicht sein könnte.

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Graue Bienen

von Andrej Kurkow

4.6

0 Bewertungen filtern

Meinungen aus unserer Buchhandlung

Profilbild von Sigrid Klonner

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Sigrid Klonner

Thalia Salzburg – Europark

Zum Portrait

5/5

wunderbar geschriebener Roman über den Konflikt in der Ukraine

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sergeji ist einer von zwei Bewohnern eines verlassenen Dorfes im Donbass, der Grauen Zone, wo prorussische Seperatisten und ukrainische Kämpfer einander bekriegen. Nur: Sergeji interessiert sich nicht für den Krieg, möchte sich nicht einmischen. Er möchte seine Bienen in friedlichere Regionen bringen, damit sie nicht gestört werden. Auf seiner Reise erfährt der Protagonist Freundlichkeit, Feindseligkeit, Repressalien und Terror gegen die Tataren auf der Krim. Auf eine lakonische Art beschreibt Kurkow nicht nur die Reise seines Protagonisten, sondern die Auswirkungen des Ukraine-Konflikts auf den sogenannten kleinen Mann, einen Mann, der sicherlich kein Held sein will oder ist. Unter anderem ist dieses Buch deshalb lesenswert, da mit einer bewundernswerten Leichtigkeit von Dingen erzählt wird, die alles andere als leicht sind.
5/5

wunderbar geschriebener Roman über den Konflikt in der Ukraine

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sergeji ist einer von zwei Bewohnern eines verlassenen Dorfes im Donbass, der Grauen Zone, wo prorussische Seperatisten und ukrainische Kämpfer einander bekriegen. Nur: Sergeji interessiert sich nicht für den Krieg, möchte sich nicht einmischen. Er möchte seine Bienen in friedlichere Regionen bringen, damit sie nicht gestört werden. Auf seiner Reise erfährt der Protagonist Freundlichkeit, Feindseligkeit, Repressalien und Terror gegen die Tataren auf der Krim. Auf eine lakonische Art beschreibt Kurkow nicht nur die Reise seines Protagonisten, sondern die Auswirkungen des Ukraine-Konflikts auf den sogenannten kleinen Mann, einen Mann, der sicherlich kein Held sein will oder ist. Unter anderem ist dieses Buch deshalb lesenswert, da mit einer bewundernswerten Leichtigkeit von Dingen erzählt wird, die alles andere als leicht sind.

Sigrid Klonner
  • Sigrid Klonner
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Meinungen aus unserer Buchhandlung

Graue Bienen

von Andrej Kurkow

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Graue Bienen