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Produktbild: Geschichten mit Marianne

Geschichten mit Marianne

5

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.02.2020

Verlag

Jung und Jung Verlag

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

644 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783990271759

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

28.02.2020

Verlag

Jung und Jung Verlag

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

644 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783990271759

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Fad und enttäuschend

Bewertung aus Wien am 03.05.2021

Bewertungsnummer: 1491261

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Geschmäcker sind verschieden und die Menschen, die dafür eine Auszeichnung hergeben, haben ja viel mehr Bücher als ich gelesen. Vielleicht liegt es genau daran: Man liest zu viel Mist und denkt dann, Mist, der anders ist, ist besser als der restliche Mist. Ich weiß es nicht. In meinem Fall bin ich Opfer eines Hypes, andererseits habe ich mich nach dieser Enttäuschung wieder mehr großer Literatur gewidmet. Von dem her kann ich sagen, dass das Buch inspirierend, wenn auch nicht freiwillig, ist. Eigentlich verschießt der Autor mit der ersten Geschichte sein ganzes Pulver. Alles, was folgt, hat die gleiche Struktur und erzählt die gleiche Geschichte. Wer gerne Open-World-Spiele mit Missionen spielt, kennt die Herausforderung, dass die Missionen variieren sollten, sonst wird es schnell fad. Die Geschichten mit Marianne leiden an der fehlenden Varianz genauso wie an ihrer fehlenden Ausdrucksfähigkeit. Geschrieben wird einfach und klar. Szenen reihen sich aneinander wie Codes aus den bekannten Genre-Texten.

Fad und enttäuschend

Bewertung aus Wien am 03.05.2021
Bewertungsnummer: 1491261
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Geschmäcker sind verschieden und die Menschen, die dafür eine Auszeichnung hergeben, haben ja viel mehr Bücher als ich gelesen. Vielleicht liegt es genau daran: Man liest zu viel Mist und denkt dann, Mist, der anders ist, ist besser als der restliche Mist. Ich weiß es nicht. In meinem Fall bin ich Opfer eines Hypes, andererseits habe ich mich nach dieser Enttäuschung wieder mehr großer Literatur gewidmet. Von dem her kann ich sagen, dass das Buch inspirierend, wenn auch nicht freiwillig, ist. Eigentlich verschießt der Autor mit der ersten Geschichte sein ganzes Pulver. Alles, was folgt, hat die gleiche Struktur und erzählt die gleiche Geschichte. Wer gerne Open-World-Spiele mit Missionen spielt, kennt die Herausforderung, dass die Missionen variieren sollten, sonst wird es schnell fad. Die Geschichten mit Marianne leiden an der fehlenden Varianz genauso wie an ihrer fehlenden Ausdrucksfähigkeit. Geschrieben wird einfach und klar. Szenen reihen sich aneinander wie Codes aus den bekannten Genre-Texten.

Groteske Versuchsanordnung…

Bories vom Berg aus München am 13.09.2020

Bewertungsnummer: 2732319

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Groteske Versuchsanordnung Der neue Band von Xaver Bayer mit dem deskriptiven Titel «Geschichten mit Marianne» enthält zwanzig Kurzgeschichten, in denen genannte Dame jeweils als Initiatorin, Begleiterin, Partnerin, Stichwortgeberin und sogar als Domina fungiert. Gemeinsam ist ihnen, dass alle diese zunächst harmlos beginnenden Geschichten einen völlig unerwarteten Verlauf nehmen, der kafkaeske Züge trägt. Das wird besonders deutlich in einer als Schnitzeljagd per WhatsApp angelegten, grotesken Erzählung, deren Handlungsort ein verfallenes «Schloss» ist. Man muss sich als Leser also auf allerlei Überraschungen gefasst machen, die allesamt irreal erscheinen und einen traumatischen Verlauf nehmen. Ein namenloser Ich-Erzähler ist mit der titelgebenden Protagonistin liiert, die Beiden wohnen nicht zusammen, leben aber häufig für einige Zeit in Mariannes diversen Domizilen. Während man von Marianne nur erfährt, dass sie sehr wohlhabend ist, deutet beim Ich-Erzähler, der in ihrer Wohnung immerhin seinen Schreibtisch stehen hat, einiges darauf hin, dass er mit Literatur zu tun hat, aber sicher ist auch das nicht. In diesen jeweils für sich stehenden Kurzgeschichten bleibt immer alles vage, was dem Leser reichlich Raum für allerlei Assoziationen und eigene Deutungen lässt. Die unbetitelten Geschichten, meist ausgelöst durch die spontane Abenteuerlust der Beiden, kippen nach einem zunächst plausibel erscheinenden Anfang plötzlich ins Irreale ab. Gleich in der ersten Geschichte ist Er bei Ihr zum Essen eingeladen, Marianne serviert ihm ein mehrgängiges Menü, während direkt vor der Haustür Terroristen ein Massaker anrichten. Nach dem seelenruhig eingenommenen Essen greifen die beiden Gourmets schließlich mit den Gewehren des Vaters in den Straßenkampf ein, wobei Marianne schon bald tödlich getroffen zusammensinkt. Ähnlich makaber endet der dörfliche Perchtenlauf, aus dem plötzlich blutiger Ernst wird, und auch ein Waldspaziergang wird unversehens zu einer tödlichen Treibjagd auf Menschen. Eine Spazierfahrt mit dem Auto, die immer weiter in unbekanntes Gelände führt, wird zur Falle und endet in einem Kreisel, aus dem es kein Zurück mehr gibt. Im Fahrstuhl zu Mariannes Wohnung zeigt das Display schon die 18te Etage an, obwohl das Haus nur zwölf hat, der Aufzug fährt einfach immer höher. In einer anderen Geschichte berichte er ihr am Telefon von zwei Drohnen, die ihn plötzlich auf allen seinen Wegen begleiten und nicht abzuschütteln sind; auch als er sie in eine Falle lockt und zerstört, sind sie bei nächster Gelegenheit wieder da. Nach einem Flohmarktbesuch, bei dem die Beiden wegen der Unkenntnis der Verkäufer äußerst Wertvolles für lächerliche Beträge ergattert haben, zerstören sie, zuhause angekommen, bei einem Glas Wein genüsslich ihre Beute. Zunächst geht ihre kostbare Brocard-Vase in Stücke, es folgen das Aquarell von Joseph Beuys und die rare Erstpressung einer LP von Can, zuletzt verbrennen sie Stück für Stück seinen ganzen Bücherkarton voller Rarissima im Ofen. Auf dem Weg zu einem Swinger-Club diskutieren die Beiden über die beste Art, sich das Leben zu nehmen, und dieses Thema beherrscht dann auch den gesamten Aufenthalt in diesem Etablissement, dessen erotische Verheißungen allesamt ungenutzt bleiben. Man merkt den Geschichten die Neugier an, mit der ihr Autor seine skurrilen literarischen Irrfahrten inszeniert, um damit seine Protagonisten in die absurdesten Situationen zu stürzen. Er tut dies in einem gefälligen Plauderton, viele seiner Kurzgeschichten beginnen denn auch völlig unverfänglich, geradezu spielerisch mit einer harmlosen Idee, womit er das bald ins Makabre kippende Geschehen wirkungsvoll konterkariert. Von diesem Wettstreit zwischen Wirklichkeit und Traum wird in angenehm lesbaren, teilweise amüsanten, aber immer auch nachdenklich machenden Geschichten erzählt, die unerwartet zum Albtraum werden. Aus übermütigem Spiel wird in einer Art grotesken Versuchsanordnung plötzlich immer bitterer Ernst.

Groteske Versuchsanordnung…

Bories vom Berg aus München am 13.09.2020
Bewertungsnummer: 2732319
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Groteske Versuchsanordnung Der neue Band von Xaver Bayer mit dem deskriptiven Titel «Geschichten mit Marianne» enthält zwanzig Kurzgeschichten, in denen genannte Dame jeweils als Initiatorin, Begleiterin, Partnerin, Stichwortgeberin und sogar als Domina fungiert. Gemeinsam ist ihnen, dass alle diese zunächst harmlos beginnenden Geschichten einen völlig unerwarteten Verlauf nehmen, der kafkaeske Züge trägt. Das wird besonders deutlich in einer als Schnitzeljagd per WhatsApp angelegten, grotesken Erzählung, deren Handlungsort ein verfallenes «Schloss» ist. Man muss sich als Leser also auf allerlei Überraschungen gefasst machen, die allesamt irreal erscheinen und einen traumatischen Verlauf nehmen. Ein namenloser Ich-Erzähler ist mit der titelgebenden Protagonistin liiert, die Beiden wohnen nicht zusammen, leben aber häufig für einige Zeit in Mariannes diversen Domizilen. Während man von Marianne nur erfährt, dass sie sehr wohlhabend ist, deutet beim Ich-Erzähler, der in ihrer Wohnung immerhin seinen Schreibtisch stehen hat, einiges darauf hin, dass er mit Literatur zu tun hat, aber sicher ist auch das nicht. In diesen jeweils für sich stehenden Kurzgeschichten bleibt immer alles vage, was dem Leser reichlich Raum für allerlei Assoziationen und eigene Deutungen lässt. Die unbetitelten Geschichten, meist ausgelöst durch die spontane Abenteuerlust der Beiden, kippen nach einem zunächst plausibel erscheinenden Anfang plötzlich ins Irreale ab. Gleich in der ersten Geschichte ist Er bei Ihr zum Essen eingeladen, Marianne serviert ihm ein mehrgängiges Menü, während direkt vor der Haustür Terroristen ein Massaker anrichten. Nach dem seelenruhig eingenommenen Essen greifen die beiden Gourmets schließlich mit den Gewehren des Vaters in den Straßenkampf ein, wobei Marianne schon bald tödlich getroffen zusammensinkt. Ähnlich makaber endet der dörfliche Perchtenlauf, aus dem plötzlich blutiger Ernst wird, und auch ein Waldspaziergang wird unversehens zu einer tödlichen Treibjagd auf Menschen. Eine Spazierfahrt mit dem Auto, die immer weiter in unbekanntes Gelände führt, wird zur Falle und endet in einem Kreisel, aus dem es kein Zurück mehr gibt. Im Fahrstuhl zu Mariannes Wohnung zeigt das Display schon die 18te Etage an, obwohl das Haus nur zwölf hat, der Aufzug fährt einfach immer höher. In einer anderen Geschichte berichte er ihr am Telefon von zwei Drohnen, die ihn plötzlich auf allen seinen Wegen begleiten und nicht abzuschütteln sind; auch als er sie in eine Falle lockt und zerstört, sind sie bei nächster Gelegenheit wieder da. Nach einem Flohmarktbesuch, bei dem die Beiden wegen der Unkenntnis der Verkäufer äußerst Wertvolles für lächerliche Beträge ergattert haben, zerstören sie, zuhause angekommen, bei einem Glas Wein genüsslich ihre Beute. Zunächst geht ihre kostbare Brocard-Vase in Stücke, es folgen das Aquarell von Joseph Beuys und die rare Erstpressung einer LP von Can, zuletzt verbrennen sie Stück für Stück seinen ganzen Bücherkarton voller Rarissima im Ofen. Auf dem Weg zu einem Swinger-Club diskutieren die Beiden über die beste Art, sich das Leben zu nehmen, und dieses Thema beherrscht dann auch den gesamten Aufenthalt in diesem Etablissement, dessen erotische Verheißungen allesamt ungenutzt bleiben. Man merkt den Geschichten die Neugier an, mit der ihr Autor seine skurrilen literarischen Irrfahrten inszeniert, um damit seine Protagonisten in die absurdesten Situationen zu stürzen. Er tut dies in einem gefälligen Plauderton, viele seiner Kurzgeschichten beginnen denn auch völlig unverfänglich, geradezu spielerisch mit einer harmlosen Idee, womit er das bald ins Makabre kippende Geschehen wirkungsvoll konterkariert. Von diesem Wettstreit zwischen Wirklichkeit und Traum wird in angenehm lesbaren, teilweise amüsanten, aber immer auch nachdenklich machenden Geschichten erzählt, die unerwartet zum Albtraum werden. Aus übermütigem Spiel wird in einer Art grotesken Versuchsanordnung plötzlich immer bitterer Ernst.

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Geschichten mit Marianne

von Xaver Bayer

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Oliver Mertens

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

Marianne hat immer eine gute Idee,...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Marianne hat immer eine gute Idee, wie man der Welt abhanden kommen kann. Sei es in labyrinthischen Kellern, Swingerclubs oder in sich selbst. Man muss sich halt nur einlassen auf die Dekonstruktion des Realen und ihr verschmitztes Lächeln. Langweilig wird es mit Marianne nie.
  • Oliver Mertens
  • Buchhändler/-in

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5/5

Marianne hat immer eine gute Idee,...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Marianne hat immer eine gute Idee, wie man der Welt abhanden kommen kann. Sei es in labyrinthischen Kellern, Swingerclubs oder in sich selbst. Man muss sich halt nur einlassen auf die Dekonstruktion des Realen und ihr verschmitztes Lächeln. Langweilig wird es mit Marianne nie.

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Ingrid Führer

Thalia Gmunden – SEP

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5/5

ja die Marianne...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Geschichte die ganz harmlos Beginnen Ende abrupt und unkonventionell. Ich war jedes Mal vom Schluss überwältigt und sprachlos. Es sind wunderbar Geschichten, doch das Ende lässt einen erstaunt zurück. Super Buch.
  • Ingrid Führer
  • Buchhändler/-in

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5/5

ja die Marianne...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Geschichte die ganz harmlos Beginnen Ende abrupt und unkonventionell. Ich war jedes Mal vom Schluss überwältigt und sprachlos. Es sind wunderbar Geschichten, doch das Ende lässt einen erstaunt zurück. Super Buch.

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Geschichten mit Marianne

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