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Produktbild: Die Geschichte eines Lügners

Die Geschichte eines Lügners Roman

17

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

12935

Erscheinungsdatum

11.01.2021

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

5594 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Maria Hummitzsch + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783492996242

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

12935

Erscheinungsdatum

11.01.2021

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

5594 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Maria Hummitzsch
  • Michael Schickenberg

Sprache

Deutsch

EAN

9783492996242

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Ein diebisches und kurzweiliges Vergnügen

Bewertung am 02.09.2021

Bewertungsnummer: 1560119

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Eigentlich hatte ich das Buch nur mitgenommen, weil es im Sale war und mir von einer Freundin empfohlen wurde, die mir aber nichts weiter verraten wollte. Der Roman lag einige Zeit auf meinem Reader und ich hatte angenommen, es handele sich hier um eine Kriminal Geschichte - nicht so mein Genre. Die Überraschung war dann äußerst positiv, denn "Die Geschichte eines Lügners" ist eine wirklich gelungene Charakterstudie, voller kleiner und großer Gemeinheiten, Intrigen, Eitelkeiten und zwischenmenschlichen Dramen, inklusive Blick auf die Buchbranche. Trotzdem die Pointen der einzelnen Abschnitte etwas vorhersehbar waren, hatte ich viel Spaß mit Roman. Ein ganz tolles Buch, welches ich unbedingt empfehlen würde!

Ein diebisches und kurzweiliges Vergnügen

Bewertung am 02.09.2021
Bewertungsnummer: 1560119
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Eigentlich hatte ich das Buch nur mitgenommen, weil es im Sale war und mir von einer Freundin empfohlen wurde, die mir aber nichts weiter verraten wollte. Der Roman lag einige Zeit auf meinem Reader und ich hatte angenommen, es handele sich hier um eine Kriminal Geschichte - nicht so mein Genre. Die Überraschung war dann äußerst positiv, denn "Die Geschichte eines Lügners" ist eine wirklich gelungene Charakterstudie, voller kleiner und großer Gemeinheiten, Intrigen, Eitelkeiten und zwischenmenschlichen Dramen, inklusive Blick auf die Buchbranche. Trotzdem die Pointen der einzelnen Abschnitte etwas vorhersehbar waren, hatte ich viel Spaß mit Roman. Ein ganz tolles Buch, welches ich unbedingt empfehlen würde!

Spannend erzählte Charakterstudie eines skrupellosen Menschen

hapedah am 21.06.2021

Bewertungsnummer: 1436657

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der alternde Schriftsteller Erich Ackermann, der gerade einen Literaturpreis erhalten hat, trifft in Berlin den jungen Kellner Maurice Swift, der selbst Ambitionen hat, Autor zu werden. Ackermann, der seine Homosexualität nie ausgelebt hat, fühlt sich sehr zu dem gut aussehenden und charmanten Maurice hin gezogen und hilft ihm, Kontakte in der Literaturszene zu knüpfen. Doch Swift mangelt es an Ideen, als Erich ihm ein dunkles Geheimnis aus seiner Jugend anvertraut, verwendet er es in seinem Roman - damit gelingt Maurice der Durchbruch als Autor, während Ackermanns Kariere schlagartig beendet ist. "Die Geschichte eines Lügners" von John Boyne hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Meisterhaft versteht es der Autor, den Leser in den Bann seiner Geschichte zu ziehen, äußerst gespannt bin ich dem Lebensweg eines Protagonisten gefolgt, von dem mir zeitig klar war, dass er ein unangenehmer Mensch ist, auch wenn sich der tatsächliche Abgrund von Maurice´s Skrupellosigkeit erst nach und nach aufgetan hat. Auch die Figuren, denen Swift im Lauf der Handlung begegnet, waren umfangreich beschrieben, so dass ich sie als sehr greifbar empfunden habe. Besonders Ackermann hat mich emotional berührt, trotz der schrecklichen Tat in seiner Jugend war er mir recht schnell sympathisch und ich habe beim Lesen Mitgefühl für seine lebenslange Einsamkeit empfunden. In drei Abschnitten und zwei Zwischenspielen wird das Leben von Maurice Swift über dreißig Jahre hinweg begleitet. Und obwohl ich den Szenenwechsel zwischen dem ersten Abschnitt und dem ersten Zwischenspiel als sehr abrupt empfunden habe, mochte ich das Buch bis zur letzten Seite kaum aus der Hand legen. Geschickt baut John Boyne den psychologisch raffinierten Spannungsbogen auf, der den Leser im Bann seiner Erzählung fest im Griff hat. Mein erstes Buch des Autors hat mich blendend unterhalten, es wird sicher nicht das letzte bleiben, das ich von ihm gelesen habe. Dafür spreche ich sehr gern eine Leseempfehlung aus. Fazit: Mit der Charakterstudie eines skrupellosen Protagonisten hat mich John Boyne bis zur letzten Buchseite hin gefesselt und begeistert, den Roman empfehle ich gern weiter.

Spannend erzählte Charakterstudie eines skrupellosen Menschen

hapedah am 21.06.2021
Bewertungsnummer: 1436657
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der alternde Schriftsteller Erich Ackermann, der gerade einen Literaturpreis erhalten hat, trifft in Berlin den jungen Kellner Maurice Swift, der selbst Ambitionen hat, Autor zu werden. Ackermann, der seine Homosexualität nie ausgelebt hat, fühlt sich sehr zu dem gut aussehenden und charmanten Maurice hin gezogen und hilft ihm, Kontakte in der Literaturszene zu knüpfen. Doch Swift mangelt es an Ideen, als Erich ihm ein dunkles Geheimnis aus seiner Jugend anvertraut, verwendet er es in seinem Roman - damit gelingt Maurice der Durchbruch als Autor, während Ackermanns Kariere schlagartig beendet ist. "Die Geschichte eines Lügners" von John Boyne hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Meisterhaft versteht es der Autor, den Leser in den Bann seiner Geschichte zu ziehen, äußerst gespannt bin ich dem Lebensweg eines Protagonisten gefolgt, von dem mir zeitig klar war, dass er ein unangenehmer Mensch ist, auch wenn sich der tatsächliche Abgrund von Maurice´s Skrupellosigkeit erst nach und nach aufgetan hat. Auch die Figuren, denen Swift im Lauf der Handlung begegnet, waren umfangreich beschrieben, so dass ich sie als sehr greifbar empfunden habe. Besonders Ackermann hat mich emotional berührt, trotz der schrecklichen Tat in seiner Jugend war er mir recht schnell sympathisch und ich habe beim Lesen Mitgefühl für seine lebenslange Einsamkeit empfunden. In drei Abschnitten und zwei Zwischenspielen wird das Leben von Maurice Swift über dreißig Jahre hinweg begleitet. Und obwohl ich den Szenenwechsel zwischen dem ersten Abschnitt und dem ersten Zwischenspiel als sehr abrupt empfunden habe, mochte ich das Buch bis zur letzten Seite kaum aus der Hand legen. Geschickt baut John Boyne den psychologisch raffinierten Spannungsbogen auf, der den Leser im Bann seiner Erzählung fest im Griff hat. Mein erstes Buch des Autors hat mich blendend unterhalten, es wird sicher nicht das letzte bleiben, das ich von ihm gelesen habe. Dafür spreche ich sehr gern eine Leseempfehlung aus. Fazit: Mit der Charakterstudie eines skrupellosen Protagonisten hat mich John Boyne bis zur letzten Buchseite hin gefesselt und begeistert, den Roman empfehle ich gern weiter.

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Die Geschichte eines Lügners

von John Boyne

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

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4/5

Wenn einer lügt wie gedruckt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Literatur und Lüge sind zwei Konzepte, die sich durchaus ähnlich sind: In beiden geht es darum, etwas zu erschaffen, dass nur in der Vorstellung existiert und es so zu vermitteln, dass es die Anderen als wahr erachten. Aber was, wenn Karriere und Leben eines Schriftstellers ausschließlich auf Lügen basiert? Maurice Swift hat ein Ziel, erfolgreicher Schriftsteller zu werden. Dabei geht es ihm weniger darum, Kunst zu erschaffen, sondern für sein Schreiben ausgezeichnet und berühmt zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, bricht er bereits früh in seinem Leben mit etwaigen moralischen Bedenken und spielt seine starke körperliche Anziehungskraft auf Frauen wie auch Männer als auch psychologische Manipulation und Fadenspinnerei aus. Für die Leser*innen entsteht dadurch eine herrlich verachtenswerte Hauptfigur, die jedoch über Jahrzehnte hinweg mit ihren Lügen davon zu kommen scheint und man es kaum erwarten kann, bis ihn – doch hoffentlich – eines Tages Gerechtigkeit ereilen wird. In einer an John Irving erinnernden Erzählform schildert Boyne die Biografie seines Protagonisten aus den wechselnden Perspektiven verschiedener Menschen, die für Swift in den unterschiedlichen Jahrzehnten seines Lebens bestimmend waren: Als junger Mann trifft er auf den gealterten und jüngst mit einem hochrangigen Preis ausgezeichneten Autor Erich Ackermann, der sich sogleich zu dem attraktiven Swift hingezogen fühlt und ihn für ein halbes Jahr als seinen Assistenten anstellt. Auf den verschiedenen Reisen erzählt er ihm Stück für Stück eine prägende und dabei wenig ehrenvolle Episode seiner Jugend, worin Swift den Stoff für sein erstes Buch findet. Was sich von da an entwickelt, ist eine immer mehr an Tempo und Dramatik annehmende Spirale aus Lügen, Betrug und den nachhaltigen Bemühungen, diese unter allen Umständen und ungeachtet jeglicher moralischen Bedenken zu beschützen. Und wo es zu Beginn der Ereignisse vielleicht noch eher als moralischer Graubereich erscheint, entwickeln sich die Taten des aufstrebenden Literaten mit deutlicher Konsequenz zu unargumentierbaren (Gewalt-) Verbrachen. Faszinierend liest sich dabei, wie die Hauptfigur ihre Handlungen vor den Mitmenschen wie sich selbst begründet und ein moralisches Weltbild aufbaut, in dem es eine Rechtfertigung für die Art gibt, wie er denkt und agiert. Eine weitere Stärke des Buchs sind die verschiedenen Zweierkonstellationen bestehend aus Swift und dem jeweils für ihn bestimmenden „Lebensmenschen“ oder Mentor: John Boyne baut dabei vielschichtige Netze aus emotionalen oder wirtschaftlichem Abhängigkeiten, spielt Liebe, Ehrgeiz, Neid und persönliche Traumata gegeneinander aus. Auch wenn in manchen Teilen einzelne Figuren überzeichnet wirken (wie die Schwester seiner Frau) und gegen Ende des Romans die Ereignisse wenig subtil mit dem großen Vorschlaghammer daherkommen, bleibt „Die Geschichte einer Lügners“ ist ein kurzweilig und spannungsreich geschriebener Roman über Lug und Trug und irgendwo dazwischen Literatur.
  • Lukas Bärwald
  • Buchhändler/-in

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4/5

Wenn einer lügt wie gedruckt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Literatur und Lüge sind zwei Konzepte, die sich durchaus ähnlich sind: In beiden geht es darum, etwas zu erschaffen, dass nur in der Vorstellung existiert und es so zu vermitteln, dass es die Anderen als wahr erachten. Aber was, wenn Karriere und Leben eines Schriftstellers ausschließlich auf Lügen basiert? Maurice Swift hat ein Ziel, erfolgreicher Schriftsteller zu werden. Dabei geht es ihm weniger darum, Kunst zu erschaffen, sondern für sein Schreiben ausgezeichnet und berühmt zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, bricht er bereits früh in seinem Leben mit etwaigen moralischen Bedenken und spielt seine starke körperliche Anziehungskraft auf Frauen wie auch Männer als auch psychologische Manipulation und Fadenspinnerei aus. Für die Leser*innen entsteht dadurch eine herrlich verachtenswerte Hauptfigur, die jedoch über Jahrzehnte hinweg mit ihren Lügen davon zu kommen scheint und man es kaum erwarten kann, bis ihn – doch hoffentlich – eines Tages Gerechtigkeit ereilen wird. In einer an John Irving erinnernden Erzählform schildert Boyne die Biografie seines Protagonisten aus den wechselnden Perspektiven verschiedener Menschen, die für Swift in den unterschiedlichen Jahrzehnten seines Lebens bestimmend waren: Als junger Mann trifft er auf den gealterten und jüngst mit einem hochrangigen Preis ausgezeichneten Autor Erich Ackermann, der sich sogleich zu dem attraktiven Swift hingezogen fühlt und ihn für ein halbes Jahr als seinen Assistenten anstellt. Auf den verschiedenen Reisen erzählt er ihm Stück für Stück eine prägende und dabei wenig ehrenvolle Episode seiner Jugend, worin Swift den Stoff für sein erstes Buch findet. Was sich von da an entwickelt, ist eine immer mehr an Tempo und Dramatik annehmende Spirale aus Lügen, Betrug und den nachhaltigen Bemühungen, diese unter allen Umständen und ungeachtet jeglicher moralischen Bedenken zu beschützen. Und wo es zu Beginn der Ereignisse vielleicht noch eher als moralischer Graubereich erscheint, entwickeln sich die Taten des aufstrebenden Literaten mit deutlicher Konsequenz zu unargumentierbaren (Gewalt-) Verbrachen. Faszinierend liest sich dabei, wie die Hauptfigur ihre Handlungen vor den Mitmenschen wie sich selbst begründet und ein moralisches Weltbild aufbaut, in dem es eine Rechtfertigung für die Art gibt, wie er denkt und agiert. Eine weitere Stärke des Buchs sind die verschiedenen Zweierkonstellationen bestehend aus Swift und dem jeweils für ihn bestimmenden „Lebensmenschen“ oder Mentor: John Boyne baut dabei vielschichtige Netze aus emotionalen oder wirtschaftlichem Abhängigkeiten, spielt Liebe, Ehrgeiz, Neid und persönliche Traumata gegeneinander aus. Auch wenn in manchen Teilen einzelne Figuren überzeichnet wirken (wie die Schwester seiner Frau) und gegen Ende des Romans die Ereignisse wenig subtil mit dem großen Vorschlaghammer daherkommen, bleibt „Die Geschichte einer Lügners“ ist ein kurzweilig und spannungsreich geschriebener Roman über Lug und Trug und irgendwo dazwischen Literatur.

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Die Geschichte eines Lügners

von John Boyne

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