Produktbild: Muldental

Muldental

Aus der Reihe detebe
9

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2020

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,2 cm

Gewicht

274 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07094-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2020

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,2 cm

Gewicht

274 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07094-1

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Kristall86

    aus an der Nordsee

    5/5

    06.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    !ein Lesehighlight 2020!…

    !ein Lesehighlight 2020! „Muldental“ ist mein drittes Buch von Daniela Krien. Und auch diesmal hat sich mich völlig begeistert! In diesem Buch erzählt sie 11 Geschichten über Menschen die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber eines haben sie doch gemeinsam: sie erleben alle den Fall der Mauer - die Wende ist da! Mit ihrer einnehmenden Art folgt man Krien sofort. Ihr flüssiger Schreibstil ist brilliant und klar aber hat auch eine gewisse Stoischkeit. Genau diese Art machen ihre Kurzgeschichten aber aus. Sie macht aus sehr wenig unheimlich viel. Jede Geschichte hat ihren eigenen Träger, ihren Plot und jede bewegt zutiefst die Seele des Lesers. Das war richtig großes Kino! Ich will hier gar nicht zu viel verraten, denn dieses Buch muss man lesen! 5 von 5 Sterne hierfür!

  • https://lieslos.blog/

    5/5

    27.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In der Kürze liegt die Würze! Eine wunderbare Kurzgeschichtensammlung!

    Ich habe bisher einen Bogen um Kurzgeschichten gemacht, da ich angenommen habe, nur in längere Romane wirklich eintauchen und zufrieden wieder auftauchen zu können. Bereits Joey Goebel hat mich mit „Irgendwann wird es gut“ eines Besseren belehrt, und Daniela Krien hat mich nun mit ihren Erzählungen, die in den Wendejahren und überwiegend in den neuen Bundesländern spielen, komplett vom Gegenteil überzeugt. In Windeseile versank ich in jeder dieser 11 ernsten und interessanten Geschichten, die trotz oder gerade wegen ihrer Kürze eine unglaubliche Intensität und Tiefe entfalten. Es war so, als wäre ich immer wieder aufs Neue in eine andere Welt katapultiert worden, völlig darin aufgegangen und plötzlich wieder hinausgeschleudert worden. Wieder in der Realität gelandet, musste ich mich dann erst mal wie ein nasser Hund schütteln, um wirklich anzukommen. „In der Kürze liegt die Würze“ ist ein Sprichwort, das hier voll und ganz zutrifft. Der Leser trifft Protagonisten, die nach dem Mauerfall nicht auf der Sonnenseite des Lebens gelandet sind. Es sind traurige, tragische oder erschütternde Schicksale. Man sollte dieses 230-seitige Juwel in Häppchen zu sich nehmen. Nicht nur, um länger davon zu haben, sondern auch, um den Inhalt der Kurzgeschichten verdauen zu können. Daniela Krien präsentiert hier nämlich keine leichte Kost. Es sind berührende, aufwühlende und bewegende Geschichten, die das Leben schrieb, die nachwirken, die zum Nachdenken anregen und die den Wunsch nach Austausch auslösen. Ich war froh um die Leserunde, mit der ich über das Gelesene diskutieren konnte. Die Kurzgeschichten spielen zwar, wie oben schon erwähnt, in den Wendejahren und überwiegend in den neuen Bundesländern und die Protagonisten stammen aus der ehemaligen DDR, aber sie könnten sicherlich auch in anderen Zeiten und an anderen Orten angesiedelt sein. Man kann die meisten Geschichten auch „allgemeingültig“ lesen. Nur wenige lassen sich klar und eindeutig nur auf sog. „Wendeverlierer“ beziehen. Die Autorin bewertet nicht. Sie beobachtet scharfsinnig und beleuchtet äußere Umstände und Innenleben ihrer Figuren wie mit einem Scheinwerferlicht, um es anschließend detailliert und treffsicher zu beschreiben. Die Geschichten sind sprachlich beeindruckend und inhaltlich fesselnd. Kein Wort ist zu viel, keines zu wenig. Manche Metaphern muss man einfach mehrfach lesen, weil sie so treffend und deshalb faszinierend sind. Daniela Krien schafft es, im Verlauf des Buches die gesamte Palette an Gefühlen beim Leser auszulösen. Bei der einen Geschichte spürt man Empörung, bei der anderen Beklemmung, dann tiefes Mitgefühl und den Impuls zu trösten, dann Wut... oder eine Mischung aus allem... Das ist m. E. hohe Kunst! Raffiniert schließt sie am Ende den Kreis und gibt dem Band aus einzelnen Erzählungen einen Rahmen, eine Art Klammer, die alle Geschichten umfasst. Wie sie das macht, möchte ich hier nicht erwähnen. Das würde das Lesevergnügen mindern. Was mich ebenfalls beeindruckt hat, war, dass sie es geschafft hat, mir nach all den erschütternden, beklemmenden, empörenden oder lähmenden - kurz: aufwühlenden - Geschichten mein Herz zu erwärmen und ein zufriedenes und erfreutes Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Natürlich verrate ich auch hier nicht, wie ihr das gelungen ist. Nach dem Zuklappen des Buches hat man von Dramen und Tragödien gelesen, macht sich ein zufriedenes Gefühl breit und ploppt der Gedanke auf: „Es ist nicht alles nur schlimm. Es gibt Hoffnung, es gibt das Gute!“. Vielleicht wollte sie diese Botschaft vermitteln? Abschließend noch eine kurze Übersicht bzw. knappe Zusammenfassung der Inhalte und Themen, damit Ihr Euch besser vorstellen könnt, um was es geht: Eine Ehefrau, die von der Stasi genötigt wird, ihren Mann auszuspionieren. Ablehnung und Vorurteile rufen Wut und Gewalt hervor. Versuchungen, schnell und einfach an Geld zu kommen. Schwangerschaftsabbruch. Absturz vom wohl-situierten Meister zum schwer alkoholkranken Gelegenheitsjobber. Liebloses Aufwachsen und Mobbing und was sich daraus entwickeln kann. Trennungen, Trennungsschmerz und andere Folgen des Mauerbaus. Mögliche Folgen einer nicht tragfähigen Mutter-Tochter-Beziehung. Die Erfahrung, nicht mehr gebraucht zu werden. Die Erkenntnis, dass unterm Strich und am Ende nicht alles aussichtslos ist. Wie nach diesen Ausführungen unschwer zu vermuten ist, bin ich begeistert von diesem Werk. Ich empfehle es unbedingt! Aber, wie gesagt: Ich würde es in Portionen genießen, nicht gerade vor dem Schlafen lesen und parallel zum Ausgleich eine leichte und beschwingende Lektüre bereithalten.

  • Bewertung

    5/5

    26.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschildert werden hier sehr eindrucksvolle...

    Geschildert werden hier sehr eindrucksvolle Kurzgeschichten. Dabei betont die klare Sprache den täglichen Kapft der Protagonisten zwischen Demütigungen, Verzweiflung und der Hoffnung auf ein besseres Leben, in einem neuen Vereinten Deutschland.

  • kingofmusic

    aus Bielefeld

    5/5

    04.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schicksale verpackt in berührende Prosa

    Wer mich kennt, weiß von meinem Faible für Kurzgeschichten, Erzählungen, Prosa und Lyrik. Und so war es an der Zeit, mit Hilfe einer Leserunde eine Autorin zu entdecken, deren Bücher mir zwar schon begegnet waren, ich aber noch nichts davon gelesen hatte. Das hat sich mit der vergangenen Lektüre (grundlegend) geändert. Denn nach „Muldental“ steht fest, dass ich das (weitere) literarische Schaffen von Daniela Krien weiterverfolgen werde. Daniela Krien kredenzt ihren Leser*innen in „Muldental“ 11 Erzählungen, die auf „Skizzen von Lebensdramen“ (S. 9) aus ihrem Notizbuch basieren. Dabei bedient sie sich einer Sprache, die mich von der ersten Geschichte „Muldental“ bis zur letzten Geschichte „Muldental II“ (einer extra für die Neuauflage geschriebenen Geschichte) nicht mehr losgelassen hat. Sie erzählt von verzweifelten (Kunst-)Handwerkern, von Frauen, die eine (harte) Lebensentscheidung treffen müssen, von Ex-Häftlingen, mit denen man unweigerlich Mitleid empfindet – die Erzählungen können die geneigte Leserschaft mächtig „runterziehen“. Ich habe auch noch nie (zumindest ist es mir nicht bewusst) eine emotionalere Erzählung als „Freiheit“ gelesen. Unweigerlich braucht man danach eine kurze (Lese-)Pause. Ich habe bei der Lektüre öfter gedacht „Der Flügelschlag eines Schmetterlings kann auch eine Katastrophe auslösen.“ Viele Geschichten spielen mit dem Deutsch-Deutschen „Trauma“ der Wiedervereinigung und führen die Absurdität von Rollen und diesbezüglicher Klischees vor die Augen der Leser*innen. Denn Arbeitslosigkeit zum Beispiel gibt es überall in strukturschwachen Gegenden. Dies wiederum führt zu Perspektivlosigkeit, welche dann in Gewalt und Hass sich selbst und anderen Menschen gegenüber umschlägt. Ein Teufelskreislauf, dem es zu entkommen gilt… Und trotzdem gibt es (so, wie nach jedem Regen die Sonne wieder scheint) am Ende von „Muldental“ ein Licht am Ende des Tunnels. Zeit heilt garantiert nicht alle Wunden, aber wenn es trotz Verzweiflung und Wut im Bauch „irgendwie“ weitergeht, wenn aus Trauer ein Neuanfang wird (eindrucksvoll beschrieben am Ende von „Muldental“) und uns die Liebe begegnet – ja, liebe Leser*innen: dann kann man auch ein Buch wie „Muldental“ zufrieden und „erleichtert“ zuklappen. 5* für ein sprachlich beeindruckendes Buch und eine absolute Leseempfehlung! ©kingofmusic

  • Birkatpet

    aus Wesseling

    4/5

    03.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Buch, tolle Geschichten

    "Wir lesen gerne vom Scheitern - wenn am Ende ein Sieg steht." Daniela Krien nimmt Leser*innen mit auf die Reise nach Muldental, in die ehemalige DDR um die Zeit der Wende. In zehn Kurzgeschichten erzählt sie uns von "Wendeverlierern", Menschen, welche durch die neuen Strukturen, die neue Gesellschaftsordnung entkräftet und demoralisiert wurden, die scheiterten und für die es eher ein Ende, statt ein Anfang war, die strauchelten und ins Wanken gerieten. Mir gefällt Daniela Krien's Sprache sehr. Ich habe mit Begeisterung ihren Debütroman gelesen und auch ihr Erzählband "Liebe im Ernstfall", ebenfalls bei Diogenes erschienen, hat mir gefallen. Das Leben ist nicht immer bunt und schön, und genau dies thematisiert die Autorin, sie gibt denen eine Stimme, die trotz stärkstem Gegenwind versuchen nicht aufzugeben, kämpfen um dem Wind zu trotzen, teils durch das Raster der Gesellschaft fallen. Authentische Personen, authentische Geschichten, die man sonst lieber nur am Rand wahrnimmt, weil sie unangenehm sind, schmerzhaft und aufwühlend. Auch in "Muldental" bleibt Daniela Krien distanziert, aber stechend präzise, lässt die Personen lebendig werden und verleiht ihnen Platz und Raum. Ein tolles Buch, tolle Geschichten einer talentierten und sprachlich großartigen Autorin über das Scheitern, das Kämpfen ums eigenes Leben, über Mut, Lebenswillen und Kraft zur Zeit der Wende.

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Hans Wilhelm Schmölzer

    Hans Wilhelm Schmölzer

    Thalia Villach – Atrio

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Wir lesen gern vom Scheitern – wenn am Ende ein Sieg steht … Meine Helden sind keine Gewinner."

    „Wir lesen gern vom Scheitern – wenn am Ende ein Sieg steht … Meine Helden sind keine Gewinner. Dennoch finden einige von ihnen ihr Glück. Aber auch jene, deren Schicksal ihre Kräfte übersteigt, haben eine Stimme im großen Menschheitslied. Und auch sie verdienen eine Platz in der Literatur.“ Kurzgeschichten in klarer, schöner Sprache über Menschen, die schwierige bis übermächtige Lebenskrisen zu meistern versuchen.
  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Führer

    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tolles Buch. Ein detailgetreuer...

    Ein tolles Buch. Ein detailgetreuer Erzählstil. Kleine Geschichten Reihen sich an einander und werden zu einen Ganzen. Die Figuren und die Geschichten so tragisch zum Teil, wachsen einen ans Herz. Bitte Lesen!!!

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