Produktbild: Fürsten im Fadenkreuz

Fürsten im Fadenkreuz Geheimoperationen im Zeitalter der Ritter 1100-1550

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41569

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2020

Abbildungen

mit 8 Abbildungen und 6 Karten sowie 1 Stammtafel

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

347

Maße (L/B/H)

22,3/14,7/3,3 cm

Gewicht

583 g

Farbe

Dunkellila / Seidengrau

Auflage

1

Originaltitel

Special Operations in the Age of Chivalry, 100-1550

Übersetzt von

Andreas Wirthensohn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-75037-3

Beschreibung

Rezension




"Es ist Hararis Verdienst, mit seinem Buch etwas Licht in die Schattenwelt der mittelalterlichen Spezialkommandos zu bringen.




Neue Zürcher Zeitung, Thomas Speckmann






"Grandios erzählter Geschichtsstoff. Harari kann seinen packenden und detailverliebten Erzählstil zum Gewinn des Lesers entfalten.




Kleine Zeitung, Ingo Hasewend






"Eine ebenso lehrreiche wie unterhaltsame Lektüre für alle Harari-Fans, die diesen faszinierenden Autor einmal von einer anderen Seite kennenlernen wollen.




Buch Magazin






"Wer Hararis Bestseller bereits gelesen hat, dem bietet sich nun die Möglichkeit zu ergründen, wie Harari als Historiker zuvor gearbeitet hat.




Augsburger Allgemeine, Richard Mayr






"Die glänzend geschriebene und zudem quellenkritisch interessante Erzählung von haarsträubenden Aktionen, von List, Verrat und Mord bietet ganz nebenbei auch eine hervorragende Einführung in die Welt des Mittelalters.




NZZ Bücher am Sonntag, Kathrin Meier-Rust






"Der historische Laie, der Harari aus seinen populärwissenschaftlichen Bestsellern kennt, wird nicht enttäuscht und kann mit Fürsten im Fadenkreuz in eine faszinierende Epoche eintauchen ().




Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Hendrik Müller

Produktdetails

Verkaufsrang

41569

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2020

Abbildungen

mit 8 Abbildungen und 6 Karten sowie 1 Stammtafel

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

347

Maße (L/B/H)

22,3/14,7/3,3 cm

Gewicht

583 g

Farbe

Dunkellila / Seidengrau

Auflage

1

Originaltitel

Special Operations in the Age of Chivalry, 100-1550

Übersetzt von

Andreas Wirthensohn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-75037-3

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    5/5

    11.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fürsten im Fadenkreuz - Geheimoperationen im Zeitalter der Ritter 1100-1550

    Yuval Noah Harari ist natürlich seit seinen Weltbestsellern (Eine kurze Geschichte der Menschheit, Homo Deus, 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert) auch hierzulande bekannt und berühmt, besonders für seinen faszinierenden Blick in die Zukunft der Menschheit. Aber wussten Sie, dass er eigentlich Historiker mit Schwerpunkt Kriegsgeschichte ist?Ich war jedenfalls zuerst überrascht, aber dann begeistert von dem Thema seines neuen, erstmals auf Deutsch vorliegenden Buchs: „Fürsten im Fadenkreuz: Geheimoperationen im Zeitalter der Ritter“.Eines muss vorneweg gesagt werden: Anders als seine eher breitentauglichen Titel richtet sich dieses Buch doch recht eindeutig an Hobby-Mediävisten; man muss zwar kein Historiker sein, aber ein gesundes Vorwissen über das Mittelalter, wichtige Akteure und Gegebenheiten ist von großem Vorteil bei der Lektüre.Lässt man sich aber darauf ein, so bekommt man Geschichtsschreibung auf höchstem Niveau, voller Intrigen, Winkelzüge und Kommandooperationen wie aus einem Spionagethriller, nur eben im Zeitalter der Burgen. Ein wunderbares Buch zu einem bislang wenig beachteten Thema.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    06.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    SEK sind keine Erfindung der Neuzeit

    Dieses Buch von Yuval Noah Harari unterscheidet sich deutlich von seinen anderen Bestsellern wie „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ oder „Homo deus“. Der Militärhistoriker hat sich in diesem Werk, das bereits 2007 unter dem Titel „Special Operations in the Age of Chivalry, 1100-1550“ erschienen und erst jetzt ins Deutsche übersetzt worden ist, einem interessanten Thema gewidmet: Militärische Spezialeinheiten im Mittelalter. Wobei er das Mittelalter nicht wie üblich mit 1492 (Entdeckung Amerikas) enden lässt, sondern bis 1550 erstreckt. Das Buch ist in die folgenden Kapitel unterteilt: Spezialkommandos, Strategie und Politik im Zeitalter der Ritter - ein analytischer Überblick Das Tor zum Nahen Osten: Antiochia, 1098 Die Rettung König Balduins: Kharpurt, 1123 Die Ermordung König Konrads: Tyros, 1191 Für einen Sack Goldmünzen: Calais, 1350 Fürsten im Fadenkreuz: Aufstieg und Fall des Hauses Valois-Burgund, 1407-1483 Die Mühle von Auriol: Auriol, 1536 Mit der Darstellung seiner Betrachtungen wendet er sich, wie er schreibt, an die interessierten Laien. Daher liest sich dieses Sachbuch stellenweise eher wie ein Augenzeugenbericht denn als wissenschaftliche Expertise, was ja nicht unbedingt ein Nachteil sein. Vor allem für Einsteiger in diese Materie ist dieses Buch gut geeignet. Der detailverliebte Schreibstil lässt das Mittelalter wieder farbenprächtig auferstehen. Allerdings werden blutige Schlachten nicht ausgespart. Zwischendurch geht Harari der Frage der Ritterlichkeit („Chivalry“) oder dem, was wir dafür halten, nach. Dabei fällt auf, dass mit der im Minnelied besungenen Tugend nicht ganz so weit her war. Ohne Spitzeldienste, Vorauskommandos und Verrat, der mittels klingender Münze einhergeht, ist auch im Mittelalter kein Blumenstrauß bzw. eine Schlacht zu gewinnen. Der Autor zeigt die schmutzige Seite des Krieges: Belagerung und Aushungern von Burgen oder Städten sind das Mittel der Wahl. Fazit: Ein populärwissenschaftlicher Einblick in Kriege des Mittelalters abseits der romantischen Balladen. Für Einsteiger in die Materie sehr gut geeignet, daher 5 Sterne.

  • inlibrisfutura.de

    4/5

    28.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spezialkommandos in Mittelalter und früher Neuzeit

    "Insbesondere sind Spezialkommandos ein ideales Versuchsfeld für die Beziehungen zwischen Rittertum und militärischer Realität im Mittelalter und in der Renaissance." Harari zeigt anhand dieses neuen Blickwinkels auf Spezialkommandos, wie die mittelalterliche und frühneuzeitliche Realität des Krieges ausgesehen hat. So war es nicht selten der Fall, dass Städte eingenommen wurden, weil eben solche kleinen Truppen die Stadtmauern überwanden und das Heer einließen. Basierend auf den Verrat von städtischer Miliz führten mittelalterliche Militärhandbücher eben diese Punkt als gefährlichste Bedrohung für die Verteidiger auf. Anhand von anschaulich beschriebenen Beispielen zeigt Harari, dass selbst die stärksten Mauern zwar zigtausende Angreifer und Belagerer abhalten konnten, gegen den Verrat allerdings machtlos waren. Je größer die Stadt und somit auch je umfassender die Mauer war, desto größer war das Risiko des unbemerkten Eindringens dieser Spezialkommandos. "Da es zu diesem Thema gegenwärtig weder akademische Studien noch populärwissenschaftliche Bücher gibt, will es [das Buch] beide Lücken schließen und einen Beitrag zur wissenschaftlichen Erforschung des Krieges im Mittelalter und in der Renaissance leisten, gleichzeitig aber das Thema auch auf lebendige Weise für eine allgemeine Leserschaft darstellen." Der mittlerweile weltweit bekannte Harari schaffte diese lebhafte und wissenschaftlich fundierte Darstellung seiner Thesen bereits in diesem 2007 publizierten Werk, das nun auch in deutscher Übersetzung vorliegt. Hierbei lässt er maritime Kriegsschauplätze außer Acht, was er mit dem Unterschied der Durchführung und Zielsetzung begründet. Da aber auch hier Spezialkommandos eine wesentliche Rolle für den Erfolg darstellen konnten, ließe sich dieses Thema noch ergründen. Mit spannenden und spannend dargestellten Beispielen bringt Harari seiner Leserschaft die Rolle der Spezialkommandos und mit Militärtaktiken des Zeitraums 1100 bis 1550 näher. Auch für Autoren historischer Romane ist dieses Buch ein wahrer Schatz etlicher Ideen für neue Geschichten.

  • Bewertung

    4/5

    26.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kommando-Aktionen sind keine Erfindung...

    Kommando-Aktionen sind keine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Die Sicht auf Mittelalter und frühe Neuzeit war nur allzu lange durch den Fokus auf die vermeintlich "ritterliche" Kampfweise dieser Zeit eingeengt. Der Sieg zählte schon damals mehr als die Wahrung hehrer Prinzipien.

  • Gerhard S.

    aus Erlangen

    3/5

    19.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen akademischer Studie und unterhaltsamer Populärwissenschaft

    Yuval Noah Harari schreibt über "Spezialkommandos" als integraler und äußerst wichtiger Bestandteil des militärischen und politischen Werkzeugkastens - damals wie heute. Anschaulich und lebendig schildert er für die "nichtprofessionelle Leserschaft" eine Reihe von Geheimdienstoperationen im Nahen Osten wie in Frankreich in der Zeit zwischen 1098 und 1536. Dankenswerterweise um auf vielfältigen Quellen basierende Ausgewogenheit bemüht. Längen scheinbar wohl unvermeidlich.

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  • Zum Bewerterprofil von Philipp Brandstötter

    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    3/5

    01.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geheimmissionen im Mittelalter

    Wenn man an Spezialoperationen denkt, fallen den meisten Menschen sicher Einheiten wie die britische SAS oder die deutsche GSG 9 ein. Die Einheiten sind für Sonderaufträge zuständig, für die normale Polizei- oder Bundesheereinheiten aufgrund zu gro§er Herausforderungen nicht geeignet sind. Geiselbefreiungen oder auch die Rettung von Menschen aus vom Wasser eingeschlossenen Gebäuden gehören unter anderem zu ihrem Tagesgeschäft. Der Großteil von uns ist sich allerdings nicht bewusst, dass es diese Arten von Spezialeinheiten auch schon vor fast 1000 Jahren auf der Erde gab. Auch vor Über 500 Jahren sind diese speziellen Aufgaben nicht immer automatisch einer größeren Gruppe an militärischen Verbänden zugeteilt worden, sondern auch gerne mal kleineren VerbŠnden. Der durch seine Weltbestseller "Die kurze Geschichte der Menschheit" oder auch den wirklich lesenswerten Titel "Homo Deus" einer breiten Öffentlichkeit bekannten Autor Yuval Harrari blickt aber nicht nur in gegenwärtige Probleme, sondern ist auch ein sehr guter Historiker, welcher sich durch ganze Berge an mittelalterlichen Schriftquellen gearbeitet hat. Auch im Zeitalter der Ritter gab es eine ganze Reihe an Spezialeinheiten, die für eine bestimmte Aufgabe ausgewählt und aufgestellt wurden. Deren Aufgaben waren kaum unterschiedlich zu deren moderner Spezialeinheiten unserer Zeit. Das Sprengen von Brücken etwa oder die Unterbindung von Nachschublinien, sind nicht etwa erst seit dem 20. und 21. Jahrhundert im Zeitalter der Digitalisierung ein wichtiger Faktor Harari legt in seinem Buch eine ganze Reihe an Fällen vor, in welchem durch den gezielten Einsatz einer kleinen und spezialisierten Gruppe von Soldaten ein wesentlich größeres (Schandens-) Potenzial am Gegner verursacht werden konnte als durch den Einsatz einer ganzen Armee. Im ersten Kapitel werden exemplarisch die vom Jahr 476 bis zum Jahr 1538 dauernden Konflikte kurz vorgestellt. Das Erste, was ich dabei gelernt habe, ist die Tatsache, dass die meisten Fürsten, Kaiser und Gouverneure einer größeren Armee nur einen begrenzten Zeitrahmen hatten, um militärische Unternehmungen vorzunehmen. Der Großteil der Armeen löste sich einfach nach der erfolgreichen Operation wieder in ihre Einzelbestandteile auf. Bei Spezialkommandos ist das etwas anders. Diese mussten eine ganze Weile an Energie in ihre Ausbildung stecken und genossen daher aufgrund ihrer Erfahrung ein breites Ansehen. Die Erstürmung einer Burg oder das Vergiften eines Getreidelagers waren Aufgaben, die zur damaligen Zeit ein gewisses Fingerspitzengefühl erforderten und daher nicht von jedermann durchführt werden konnten. Die gezielte Ermordung eines gegnerischen Herrschers war ebenso eine Herausforderung. Zum Einen musste die feindliche Wehranlage Überwunden werden und danach auch noch die Leibgarde des Fürsten oder Kaiser eliminiert werden. Durch die gezielte Ausschaltung eines militärischen Anführers war oft ein ganzes Heer führungslos. Ohne Führung drohte das Auseinanderbrechen einer militärischen Hierarchie und damit das schnelle aber wenig blutige Ende des Gegners. Viele große Schlachten und militärische Konflikte der Weltgeschichte, wie etwa die Kreuzzüge oder der Untergang des byzantinischen Reiches, wurden durch den Einsatz von Spezialkräften möglich, wenn nicht zumindest beschleunigt.
  • Zum Bewerterprofil von Martin Berger

    Martin Berger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    5/5

    17.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unritterliche Ritter und ihre Taten

    Bei militärischen Auseinandersetzungen im Mittelalter denkt man meist an in Eisen gerüstete Ritter, die sich mit Lanzen und Schwertern bekämpfen, an berühmte Schlachten wie Crecy (1346), Poitiers (1356) oder Hattin (1187). Doch auch damals gab es schon Geheimoperationen, natürlich nicht in der Form wie wir es heute kennen. Entführung, Vergiftung oder Meuchelmord konnten großen Einfluss auf den Ausgang eines Krieges haben. Harari beschreibt einige ausgewählte Kommandoaktionen des Mittelalters und lenkt den Blick des Lesers dabei auf einen bisher vernachlässigten Aspekt der Militärgeschichte, der jedoch hochinteressant ist. (Siehe auch: Asbridge, Kreuzzüge)

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