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Über Leben Zukunftsfrage Artensterben: Wie wir die Ökokrise überwinden -

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.05.2020

Abbildungen

mit Abbildungen

Verlag

Penguin

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

22/14,7/3 cm

Gewicht

448 g

Farbe

Kaffee / Avocado

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60131-9

Beschreibung

Rezension

»Das vielleicht Beste an diesem Buch ist die kritische Einbettung der Ökothemen in wirtschaftliche Zusammenhänge.« ("Spektrum der Wissenschaft")
»Terra X-Moderator Dirk Steffens ist vielleicht der beste Erklärer von Natursachverhalten. Zusammen mit Fritz Habekuß zeigt er einmal mehr, wie in der Natur alles mit allem zusammenhängt.« ("WWF Magazin")
»Schwerer Stoff, doch leicht zu lesen, da unterhaltsam geschrieben.« ("BUNDmagazin 04/2020")
»[…] ein aufrüttelndes Buch […]« ("Kai Riedemann (TV DIGITAL)")
»Die Autoren gewinnen uns mit einer Liebeserklärung an die Natur und aktivieren uns, ohne Ängste zu schüren.« ("Buchmarkt, „Benzes besonderes Buch")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.05.2020

Abbildungen

mit Abbildungen

Verlag

Penguin

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

22/14,7/3 cm

Gewicht

448 g

Farbe

Kaffee / Avocado

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60131-9

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Die Natur verhandelt nicht

inlibrisfutura.de am 05.04.2021

Bewertungsnummer: 1329748

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir erleben eine Welt des Überflusses, der immer breiteren Schere zwischen arm und reich und eine Welt des Wandels. Wir alle nutzen die Natur und unsere aller Um- bzw. Mitwelt aus und gefährden die weltweite Biodiversität. Das alles ist uns bewusst - und dennoch geschieht nur wenig, was Klimawandel, Urwaldrodung und Co. aufhält.⁣ ⁣ Dirk Steffens und Fritz Habekuss, bekannt aus der ZDF-Serie TerraX und der Zeit, erzählen immer wieder von den Schrecken, die der Mensch der Natur bringt. Aber sie zeigen auch die äußerst beeindruckenden Leistungen vieler kleinster Lebewesen unseres Planeten und ihre Bedeutung für die globale Ökologie.⁣ ⁣ Wer mehr über Kieselalgen und Korallen wissen möchte ist hier ebenso gut beraten wie derjenige, der über das zunehmende Baumsterben und die katastophalen Auswirkungen der Land- und Tierwirtschaft lesen will. Ohne zu fordern zeigen uns die beiden Experten auf, was jeder von uns für die Natur tun könnte, die die Grundlage unseres Lebens ist.⁣

Die Natur verhandelt nicht

inlibrisfutura.de am 05.04.2021
Bewertungsnummer: 1329748
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir erleben eine Welt des Überflusses, der immer breiteren Schere zwischen arm und reich und eine Welt des Wandels. Wir alle nutzen die Natur und unsere aller Um- bzw. Mitwelt aus und gefährden die weltweite Biodiversität. Das alles ist uns bewusst - und dennoch geschieht nur wenig, was Klimawandel, Urwaldrodung und Co. aufhält.⁣ ⁣ Dirk Steffens und Fritz Habekuss, bekannt aus der ZDF-Serie TerraX und der Zeit, erzählen immer wieder von den Schrecken, die der Mensch der Natur bringt. Aber sie zeigen auch die äußerst beeindruckenden Leistungen vieler kleinster Lebewesen unseres Planeten und ihre Bedeutung für die globale Ökologie.⁣ ⁣ Wer mehr über Kieselalgen und Korallen wissen möchte ist hier ebenso gut beraten wie derjenige, der über das zunehmende Baumsterben und die katastophalen Auswirkungen der Land- und Tierwirtschaft lesen will. Ohne zu fordern zeigen uns die beiden Experten auf, was jeder von uns für die Natur tun könnte, die die Grundlage unseres Lebens ist.⁣

Pflichtlektüre

Bewertung aus Ahrensburg am 05.04.2021

Bewertungsnummer: 1330141

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch "Über Leben" handelt vom Artensterben und den schädlichen Eingriffen des Menschen in Flora und Fauna. Die Autoren Dirk Steffens, Terra X-Moderator, und Fritz Habekuss, ZEIT-Redakteur, haben ein Plädoyer für den Schutz unseres Planeten geschrieben und regen zum Nach- und Umdenken an. Längst weiß man das alle Lebewesen auf der Erde miteinander vernetzt sind. Wenn eine Art ausstirbt und verschwindet hat das Auswirkungen auf andere Arten und kann für den Menschen katastrophal sein. "Über Leben" erläutert zum einen was Artenvielfalt ist und zum anderen was sich für die Menschheit in Zukunft ändern muss. Denn das Anthropozän, das Zeitalter des Menschheit, hat gravierende Spuren in der Natur hinterlassen. Dabei ist die Natur für den Menschen überlebenswichtig. Doch da findet sich auch schon der Haken. Vieles in der Natur hat keinen Preis, sondern lediglich einen Wert, den wir kaum noch wahrnehmen. Die Globalisierung lässt geografische Hürden verschwinden und Ökosysteme kippen. "Nirgendwo auf dem Planeten geschieht etwas, das nicht anderswo Folgen hätte", heißt es in dem Buch. Und so ist es auch. Der ökologische Fußabdruck der Deutschen ist viel zu groß und die Erde ist schon längst viel zu klein für unseren Lebensstil. Insektensterben, invasive Arten und Umweltverschmutzung machen zudem deutlich das sich auch im Rechtsverständnis etwas ändern muss. Denn auch Flüsse sollten Rechte erhalten und daurch geschützt werden. Wie wichtig Umweltschutz ist, zeigt sich auch an der Corona-Krise, denn Umweltschutz ist auch Seuchenschutz. Wir müssen die Natur schützen, um uns zu schützen, denn nur wir haben es in der Hand. Ein großartiges und gut recherchiertes Buch mit einer wichtigen Botschaft!

Pflichtlektüre

Bewertung aus Ahrensburg am 05.04.2021
Bewertungsnummer: 1330141
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch "Über Leben" handelt vom Artensterben und den schädlichen Eingriffen des Menschen in Flora und Fauna. Die Autoren Dirk Steffens, Terra X-Moderator, und Fritz Habekuss, ZEIT-Redakteur, haben ein Plädoyer für den Schutz unseres Planeten geschrieben und regen zum Nach- und Umdenken an. Längst weiß man das alle Lebewesen auf der Erde miteinander vernetzt sind. Wenn eine Art ausstirbt und verschwindet hat das Auswirkungen auf andere Arten und kann für den Menschen katastrophal sein. "Über Leben" erläutert zum einen was Artenvielfalt ist und zum anderen was sich für die Menschheit in Zukunft ändern muss. Denn das Anthropozän, das Zeitalter des Menschheit, hat gravierende Spuren in der Natur hinterlassen. Dabei ist die Natur für den Menschen überlebenswichtig. Doch da findet sich auch schon der Haken. Vieles in der Natur hat keinen Preis, sondern lediglich einen Wert, den wir kaum noch wahrnehmen. Die Globalisierung lässt geografische Hürden verschwinden und Ökosysteme kippen. "Nirgendwo auf dem Planeten geschieht etwas, das nicht anderswo Folgen hätte", heißt es in dem Buch. Und so ist es auch. Der ökologische Fußabdruck der Deutschen ist viel zu groß und die Erde ist schon längst viel zu klein für unseren Lebensstil. Insektensterben, invasive Arten und Umweltverschmutzung machen zudem deutlich das sich auch im Rechtsverständnis etwas ändern muss. Denn auch Flüsse sollten Rechte erhalten und daurch geschützt werden. Wie wichtig Umweltschutz ist, zeigt sich auch an der Corona-Krise, denn Umweltschutz ist auch Seuchenschutz. Wir müssen die Natur schützen, um uns zu schützen, denn nur wir haben es in der Hand. Ein großartiges und gut recherchiertes Buch mit einer wichtigen Botschaft!

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Über Leben

von Dirk Steffens, Fritz Habekuss

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Philipp Brandstötter

Thalia Linz – Landstraße

Zum Portrait

5/5

Unsere Welt braucht ihre vielen Lebensformen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In der Geschichte der Menschheit gab es fünf große Massensterben. Sei es nun der Einschlag eines Meteoriten, welcher den Dinosauriern den Garaus machte, oder die Einwirkungen eines Gammablitzes, welche von heute auf morgen ganze Tierarten von unserem Heimatplaneten Erde ausradierten. Immer wieder in der Geschichte der Erde kam es zu einem größeren Aussterben von Tier- und Pflanzenwelt, welche aber auch den Weg frei machte für neue Spezies und neue Fauna und Flora. Nun jedoch, so sind sich Dirk Steffens und Fritz Habekuß einig, stehen wir zum ersten Mal an einer Schwelle. Nicht ein äußerer Einfluss, sondern eine einzelne Spezies ist dabei, sein gesamtes Ökosystem zu verändern. Dass dabei ganze Spezies und auch Pflanzen auf der Strecke bleiben, ist natürlich selbstredend. Der Begriff der „Biodiversität“, also der Artenvielfalt, ist bereits seit einigen Monaten vermehrt in den Medien zu hören. Daher haben sich Dirk Steffens und Fritz Habekuß auf eine Spurensuche begeben, ob und wie weit die Schäden des Menschen noch veränderbar sind, und wo der angerichtete Schaden bereits unumkehrbar geworden ist. Steffens und Habekuß erzählen von einer Tomatenplantage in der Wüste Spaniens welche aufgrund ihrer Größe sogar vom Weltraum aus einsehbar ist. Das Problem dieser Anlage ist nun Folgendes: Da sie sich in einem Wüstengebiet befindet, muss das benötigte Wasser für die kommerziell gezogenen Tomaten aus der Tiefe geholt werden. Da es in der Region jedoch bereits seit mehreren Jahren kaum geregnet hat, sinkt der Grundwasserspiegel immer weiter ab. Das führt dazu, dass bestimmte Bodenregionen aufgrund des Wasserentzugs immer weiter absacken und es daher zu immer stärkerer Bodenerosion kommt. Wenn man glaubt eine Wüste sei eine tote Region, so wird man hier ganz gewaltig enttäuscht. Die Sandwüste ist ein im Untergrund blühendes Habitat vieler Lebewesen. Alle möglichen Kleinstlebewesen, bis hin zu einer speziellen Froschart, leben im Untergrund und kommen dann eben nur an die Oberfläche, wenn es regnet. Da das allerdings eben schon länger nicht mehr der Fall war, beginnt sich auch hier das Leben nun tatsächlich immer weiter in die Tiefe zurückzuziehen. Auch die allgemeine Annahme, dass ein Lemming sich zusammen mit mehreren seiner Artgenossen von einer Klippe stürzt, ist eine Fehleinschätzung vieler Menschen. Es handelt sich dabei lediglich um eine einzelne Walt Disney-Filmszene aus dem Jahre 1951. Die Lemminge bringen sich nicht selber um, sondern flüchteten einfach vor einer Horde Menschen, welche sie jagten und ausrotteten.
  • Philipp Brandstötter
  • Buchhändler/-in

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Unsere Welt braucht ihre vielen Lebensformen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In der Geschichte der Menschheit gab es fünf große Massensterben. Sei es nun der Einschlag eines Meteoriten, welcher den Dinosauriern den Garaus machte, oder die Einwirkungen eines Gammablitzes, welche von heute auf morgen ganze Tierarten von unserem Heimatplaneten Erde ausradierten. Immer wieder in der Geschichte der Erde kam es zu einem größeren Aussterben von Tier- und Pflanzenwelt, welche aber auch den Weg frei machte für neue Spezies und neue Fauna und Flora. Nun jedoch, so sind sich Dirk Steffens und Fritz Habekuß einig, stehen wir zum ersten Mal an einer Schwelle. Nicht ein äußerer Einfluss, sondern eine einzelne Spezies ist dabei, sein gesamtes Ökosystem zu verändern. Dass dabei ganze Spezies und auch Pflanzen auf der Strecke bleiben, ist natürlich selbstredend. Der Begriff der „Biodiversität“, also der Artenvielfalt, ist bereits seit einigen Monaten vermehrt in den Medien zu hören. Daher haben sich Dirk Steffens und Fritz Habekuß auf eine Spurensuche begeben, ob und wie weit die Schäden des Menschen noch veränderbar sind, und wo der angerichtete Schaden bereits unumkehrbar geworden ist. Steffens und Habekuß erzählen von einer Tomatenplantage in der Wüste Spaniens welche aufgrund ihrer Größe sogar vom Weltraum aus einsehbar ist. Das Problem dieser Anlage ist nun Folgendes: Da sie sich in einem Wüstengebiet befindet, muss das benötigte Wasser für die kommerziell gezogenen Tomaten aus der Tiefe geholt werden. Da es in der Region jedoch bereits seit mehreren Jahren kaum geregnet hat, sinkt der Grundwasserspiegel immer weiter ab. Das führt dazu, dass bestimmte Bodenregionen aufgrund des Wasserentzugs immer weiter absacken und es daher zu immer stärkerer Bodenerosion kommt. Wenn man glaubt eine Wüste sei eine tote Region, so wird man hier ganz gewaltig enttäuscht. Die Sandwüste ist ein im Untergrund blühendes Habitat vieler Lebewesen. Alle möglichen Kleinstlebewesen, bis hin zu einer speziellen Froschart, leben im Untergrund und kommen dann eben nur an die Oberfläche, wenn es regnet. Da das allerdings eben schon länger nicht mehr der Fall war, beginnt sich auch hier das Leben nun tatsächlich immer weiter in die Tiefe zurückzuziehen. Auch die allgemeine Annahme, dass ein Lemming sich zusammen mit mehreren seiner Artgenossen von einer Klippe stürzt, ist eine Fehleinschätzung vieler Menschen. Es handelt sich dabei lediglich um eine einzelne Walt Disney-Filmszene aus dem Jahre 1951. Die Lemminge bringen sich nicht selber um, sondern flüchteten einfach vor einer Horde Menschen, welche sie jagten und ausrotteten.

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von Dirk Steffens, Fritz Habekuss

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