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Produktbild: Das blinde Licht

Das blinde Licht Irrfahrten der Wissenschaft | Lieblingsbuch von Barack Obama 2021

1

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

21162

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

187 (Printausgabe)

Dateigröße

1964 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Cuando dejamos de entender el mundo

Übersetzt von

Thomas Brovot

Sprache

Deutsch

EAN

9783518764695

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

21162

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

187 (Printausgabe)

Dateigröße

1964 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Cuando dejamos de entender el mundo

Übersetzt von

Thomas Brovot

Sprache

Deutsch

EAN

9783518764695

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Ekelpornographie

Bewertung am 25.02.2025

Bewertungsnummer: 2421978

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor schwelgt in jedem Kapitel in Beschreibungen, wie Menschen elend zu Grunde gehen. Wie Heisenberg auf Helsoland in die Hose macht, habe ich das Buch angewidert in eine Ecke gefeuert.

Ekelpornographie

Bewertung am 25.02.2025
Bewertungsnummer: 2421978
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor schwelgt in jedem Kapitel in Beschreibungen, wie Menschen elend zu Grunde gehen. Wie Heisenberg auf Helsoland in die Hose macht, habe ich das Buch angewidert in eine Ecke gefeuert.

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Das blinde Licht

von Benjamín Labatut

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Meinung aus der Buchhandlung

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

Wissenschaftsgeschichte als Literatur

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sicherlich muss man den Buchtitel, den der Schriftsteller seinem bzw. die Schriftstellerin ihrem Buch gibt, von dem Buchtitel der Übersetzung unterscheiden, der weitestgehend der übersetzende Verlag, die übersetzende Person, aber auch die semantischen Möglichkeiten der übersetzenden Sprache zu verantworten haben. Der Originaltitel des Buches von Benjamín Labatut lautet "Un verdor terrible" und lässt sich vielleicht mit "Ein schreckliches Grün" übersetzen. Womöglich bezog sich Benjamín Labatut bei der Titelfindung auf einige Textstellen seines Buches, in denen er einen grünen Farbton erwähnt. Die englischsprachige Übersetzung ("When We Cease to Understand the World") übernimmt den Titel der vierten Geschichte im Buch und macht ihn zum Buchtitel. Die deutsche Übersetzung überträgt den Buchtitel mit "Das blinde Licht. Irrfahrten der Wissenschaft" und bezieht sich anscheinend auf eine Textstelle, in der es um das blendende Licht der Atombombe geht. Der Untertitel "Irrfahren der Wissenschaft" erscheint mir allerdings in zweierlei Hinsicht "irreführend" zu sein. Das Buch von Benjamín Labatut ist weder ein wissenschaftsgeschichtliches Buch, zu dem der Untertitel passen könnte, noch beschreibt Benjamín Labatut in seinen Geschichten, die das Buch enthält, "Irrfahrten der Wissenschaft". Vielmehr handelt es sich um Erfolge in den Naturwissenschaften, auch wenn es in diesen wissenschaftlichen Erfolgsgeschichten sehr mörderisch und gewaltvoll zugeht und die Protagonisten von ihrem Unglück und Versagen eingeholt werden. Diese "Fahrten" der Wissenschaften führen weniger in die "Irre" als dass sie einer "negativen Dialektik" (Adorno) gehorchen. Man könnte vielleicht sagen, dass der chilenische Autor Benjamín Labatut seine Schicksalsgeschichten (oder auch non-fiction novels) anhand von naturwissenschaftlichen Erfindungen und Entdeckungen ausarbeitet, die spannungsreich, kenntnisreich und verblüffend von ihm - mit Tempo - erzählt werden. So verfolgen wir die Zyankalikapseln der Nationalsozialisten, Fritz Habers Arbeiten am Giftgas und am Stickstoff und Karl Schwarzschilds Überlegungen im Schützengraben zu Albert Einstein Relativitätstheorie. Weitere Protagonisten im Wissenschaftsuniversum der Literatur bei Benjamin Labatut sind u.a. Shinchi Mochizuki, Werner Heisenberg, Louis de Broglie, Niels Bohr, Alexander Grothendieck und Erwin Schrödinger. Wie der Autor selbst schreibt, beruht seine fiktionale Literatur auf Fakten, und die kann er uns gut erzählen: lehrreich und spannend.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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5/5

Wissenschaftsgeschichte als Literatur

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sicherlich muss man den Buchtitel, den der Schriftsteller seinem bzw. die Schriftstellerin ihrem Buch gibt, von dem Buchtitel der Übersetzung unterscheiden, der weitestgehend der übersetzende Verlag, die übersetzende Person, aber auch die semantischen Möglichkeiten der übersetzenden Sprache zu verantworten haben. Der Originaltitel des Buches von Benjamín Labatut lautet "Un verdor terrible" und lässt sich vielleicht mit "Ein schreckliches Grün" übersetzen. Womöglich bezog sich Benjamín Labatut bei der Titelfindung auf einige Textstellen seines Buches, in denen er einen grünen Farbton erwähnt. Die englischsprachige Übersetzung ("When We Cease to Understand the World") übernimmt den Titel der vierten Geschichte im Buch und macht ihn zum Buchtitel. Die deutsche Übersetzung überträgt den Buchtitel mit "Das blinde Licht. Irrfahrten der Wissenschaft" und bezieht sich anscheinend auf eine Textstelle, in der es um das blendende Licht der Atombombe geht. Der Untertitel "Irrfahren der Wissenschaft" erscheint mir allerdings in zweierlei Hinsicht "irreführend" zu sein. Das Buch von Benjamín Labatut ist weder ein wissenschaftsgeschichtliches Buch, zu dem der Untertitel passen könnte, noch beschreibt Benjamín Labatut in seinen Geschichten, die das Buch enthält, "Irrfahrten der Wissenschaft". Vielmehr handelt es sich um Erfolge in den Naturwissenschaften, auch wenn es in diesen wissenschaftlichen Erfolgsgeschichten sehr mörderisch und gewaltvoll zugeht und die Protagonisten von ihrem Unglück und Versagen eingeholt werden. Diese "Fahrten" der Wissenschaften führen weniger in die "Irre" als dass sie einer "negativen Dialektik" (Adorno) gehorchen. Man könnte vielleicht sagen, dass der chilenische Autor Benjamín Labatut seine Schicksalsgeschichten (oder auch non-fiction novels) anhand von naturwissenschaftlichen Erfindungen und Entdeckungen ausarbeitet, die spannungsreich, kenntnisreich und verblüffend von ihm - mit Tempo - erzählt werden. So verfolgen wir die Zyankalikapseln der Nationalsozialisten, Fritz Habers Arbeiten am Giftgas und am Stickstoff und Karl Schwarzschilds Überlegungen im Schützengraben zu Albert Einstein Relativitätstheorie. Weitere Protagonisten im Wissenschaftsuniversum der Literatur bei Benjamin Labatut sind u.a. Shinchi Mochizuki, Werner Heisenberg, Louis de Broglie, Niels Bohr, Alexander Grothendieck und Erwin Schrödinger. Wie der Autor selbst schreibt, beruht seine fiktionale Literatur auf Fakten, und die kann er uns gut erzählen: lehrreich und spannend.

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Herbert Hofer

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Ein Koffer voller Pillen für Göring

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manche Bücher setzen mit einer Vehemenz an, durch die man sich unweigerlich an das Bekenntnis des amerikanischen Konzeptkünstlers Bruce Naumann erinnert fühlt, seine Kunst solle wirken wie ein Schlag ins Genick. 
 Einige erste Absätze der aktuelleren Literatur erfüllen diese Vorgabe umwerfend gut: Sterben von Knausgard, Karte und Gebiet von Houellebecq, Tyll von Kehlmann oder Die Tagesordnung von Vuillard beispielsweise. Und jetzt eben Das blinde Licht von Benjamin Labatut. Der hat mit dem letztgenanntem Vuillard nicht nur die Wucht präzise gewählter Details gemeinsam, sondern auch den konzeptuellen Zugang.
 Labatut versammelt in diesem seinem ersten auf Deutsch bei Suhrkamp erschienenen Buch biografische Erzählungen über herausragende Wissenschafter, die mit ihren außergewöhnlichen analytischen Fähigkeiten an gefährliche Grenzen gerieten. An die der eigenen geistigen und körperlichen Gesundheit zuallererst, vor Allem aber auch an jene, mit ihren Entdeckungen zwar das Wissen über die Welt bereichert, dabei aber der Menschheit Mittel in die Hand gelegt zu haben, die ihre massenhafte Vernichtung möglich machen. 
 Auch wenn manche wissenschaftliche Entstehungsgeschichte, die der Autor beschreibt, schon lange vor dem 20ten Jahrhundert, lange vor dessen technischen Möglichkeiten und menschlichen Abgründen begonnen hatte, in genau diesen Schrecken der Massenvernichtung - in den Versuch ihrer Vermeidung aber auch in ihre Umsetzung - darin münden, wie von einem Sog erfasst, alle hier versammelten Biografien und alle hier beschriebenen Entwicklungen. 
Dieses Thema und diese historischen Details bilden unbestreitbar eine überwältigende Ausgangslage für große Literatur. Sie erfordern - neben immenser Recherchearbeit - aber auch einen äusserst souveränen Autor, um ihnen gerecht zu werden. Und ein solcher ist Benjamin Labatut ganz unzweifelhaft! Deshalb ist meine ganz große Bitte an Sie: lesen Sie es!
  • Herbert Hofer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Koffer voller Pillen für Göring

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manche Bücher setzen mit einer Vehemenz an, durch die man sich unweigerlich an das Bekenntnis des amerikanischen Konzeptkünstlers Bruce Naumann erinnert fühlt, seine Kunst solle wirken wie ein Schlag ins Genick. 
 Einige erste Absätze der aktuelleren Literatur erfüllen diese Vorgabe umwerfend gut: Sterben von Knausgard, Karte und Gebiet von Houellebecq, Tyll von Kehlmann oder Die Tagesordnung von Vuillard beispielsweise. Und jetzt eben Das blinde Licht von Benjamin Labatut. Der hat mit dem letztgenanntem Vuillard nicht nur die Wucht präzise gewählter Details gemeinsam, sondern auch den konzeptuellen Zugang.
 Labatut versammelt in diesem seinem ersten auf Deutsch bei Suhrkamp erschienenen Buch biografische Erzählungen über herausragende Wissenschafter, die mit ihren außergewöhnlichen analytischen Fähigkeiten an gefährliche Grenzen gerieten. An die der eigenen geistigen und körperlichen Gesundheit zuallererst, vor Allem aber auch an jene, mit ihren Entdeckungen zwar das Wissen über die Welt bereichert, dabei aber der Menschheit Mittel in die Hand gelegt zu haben, die ihre massenhafte Vernichtung möglich machen. 
 Auch wenn manche wissenschaftliche Entstehungsgeschichte, die der Autor beschreibt, schon lange vor dem 20ten Jahrhundert, lange vor dessen technischen Möglichkeiten und menschlichen Abgründen begonnen hatte, in genau diesen Schrecken der Massenvernichtung - in den Versuch ihrer Vermeidung aber auch in ihre Umsetzung - darin münden, wie von einem Sog erfasst, alle hier versammelten Biografien und alle hier beschriebenen Entwicklungen. 
Dieses Thema und diese historischen Details bilden unbestreitbar eine überwältigende Ausgangslage für große Literatur. Sie erfordern - neben immenser Recherchearbeit - aber auch einen äusserst souveränen Autor, um ihnen gerecht zu werden. Und ein solcher ist Benjamin Labatut ganz unzweifelhaft! Deshalb ist meine ganz große Bitte an Sie: lesen Sie es!

Meinung aus der Buchhandlung

Das blinde Licht

von Benjamín Labatut

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