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Produktbild: Niegeschichte

Niegeschichte Science Fiction als Kunst- und Denkmaschine

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25,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.10.2019

Verlag

Matthes & Seitz Berlin Verlag

Seitenzahl

942 (Printausgabe)

Dateigröße

1650 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783957578235

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

16.10.2019

Verlag

Matthes & Seitz Berlin Verlag

Seitenzahl

942 (Printausgabe)

Dateigröße

1650 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783957578235

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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4/5

Science Fiction als dialektische Maschine

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine siebente Buchempfehlung in der Corona-Quarantäne ist das neue Buch von Dietmar Dath „Niegeschichte“. Ich muss zugeben, dass der Hinweis eines Freundes mich zu dem Buch führte. Das Buch behandelt in einem fast tausendseitigen Umfang die „Science Fiction als Kunst- und Denkmaschine“. Außerdem muss ich auch zugeben, dass ich kein Leser von Science Fiction-Geschichten bin. Aber das Thema bzw. das Buch machte mich neugierig. Beim Lesen ergriff mich allerdings ein Unbehagen, das sich vielleicht genauso wenig in Worte fassen lässt wie die Sprunghaftigkeit des Autors Dietmar Dath. Dietmar Dath schickt den Leser und die Leserin gleich von der ersten Seite weg in das kosmologische Planetarium von Dietmar Dath. Mit Hyperlichtgeschwindigkeit fliegt man an Theoreme, AutorInnennamen und Buchtitel vorbei, die einen den Atem rauben. Ganze Galaxien scheint man zu durchrasen. Zwischendurch leuchten immer wieder Definitionen auf, die wie glasklare Pixel auf dem Lesemonitor erscheinen. So wie Dietmar Dath die Besatzung seiner Lesereise durch das Buch „Niegeschichte“ vorbei an die verschiedensten Galaxien jagt, so hat er mit seiner Schreibe schon ganze Universen geschaffen. Zu seinem Repertoire gehören zahlreiche Romane, Erzählungen Hörspiele, Theaterstücke, Sachbücher, Essays und Übersetzungen. Keine Frage: In Dietmar Daths riesigem Essay zum Science Fiction finden sich eine Unmenge von Literaturhinweise und interessanter Überlegungen. Eine seiner Schlussthesen lautet: „SF ist eine Maschine, die Wissen vergessen hilft, um neues Wissen in Vorstellung und Darstellung zu ermöglichen.“ Im Getriebe der Dialektik – Dietmar Dath ist ein bekennender marxistisch-leninistischer Hegelianer – scheint die Science Fiction so etwas wie die Wunsch- und Traummaschine des ins Future fliegenden Subjekts zu sein. Für ihn ist die Science Fiction jenes Genre, in dem die letzten zwei Jahrhunderte ihre politischen wie wissenschaftlichen Fragen und Probleme ästhetisch behandelte, um vorausschauend oder träumend neue Welten zu besiedeln.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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4/5

Science Fiction als dialektische Maschine

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine siebente Buchempfehlung in der Corona-Quarantäne ist das neue Buch von Dietmar Dath „Niegeschichte“. Ich muss zugeben, dass der Hinweis eines Freundes mich zu dem Buch führte. Das Buch behandelt in einem fast tausendseitigen Umfang die „Science Fiction als Kunst- und Denkmaschine“. Außerdem muss ich auch zugeben, dass ich kein Leser von Science Fiction-Geschichten bin. Aber das Thema bzw. das Buch machte mich neugierig. Beim Lesen ergriff mich allerdings ein Unbehagen, das sich vielleicht genauso wenig in Worte fassen lässt wie die Sprunghaftigkeit des Autors Dietmar Dath. Dietmar Dath schickt den Leser und die Leserin gleich von der ersten Seite weg in das kosmologische Planetarium von Dietmar Dath. Mit Hyperlichtgeschwindigkeit fliegt man an Theoreme, AutorInnennamen und Buchtitel vorbei, die einen den Atem rauben. Ganze Galaxien scheint man zu durchrasen. Zwischendurch leuchten immer wieder Definitionen auf, die wie glasklare Pixel auf dem Lesemonitor erscheinen. So wie Dietmar Dath die Besatzung seiner Lesereise durch das Buch „Niegeschichte“ vorbei an die verschiedensten Galaxien jagt, so hat er mit seiner Schreibe schon ganze Universen geschaffen. Zu seinem Repertoire gehören zahlreiche Romane, Erzählungen Hörspiele, Theaterstücke, Sachbücher, Essays und Übersetzungen. Keine Frage: In Dietmar Daths riesigem Essay zum Science Fiction finden sich eine Unmenge von Literaturhinweise und interessanter Überlegungen. Eine seiner Schlussthesen lautet: „SF ist eine Maschine, die Wissen vergessen hilft, um neues Wissen in Vorstellung und Darstellung zu ermöglichen.“ Im Getriebe der Dialektik – Dietmar Dath ist ein bekennender marxistisch-leninistischer Hegelianer – scheint die Science Fiction so etwas wie die Wunsch- und Traummaschine des ins Future fliegenden Subjekts zu sein. Für ihn ist die Science Fiction jenes Genre, in dem die letzten zwei Jahrhunderte ihre politischen wie wissenschaftlichen Fragen und Probleme ästhetisch behandelte, um vorausschauend oder träumend neue Welten zu besiedeln.

Meinung aus der Buchhandlung

Niegeschichte

von Dietmar Dath

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