The Street

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Die Straße. Roman

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Beschreibung

Als alleinerziehende Mutter kämpft Lutie Johnson unerschütterlich für ihre eigene Würde und darum, ihren kleinen Sohn Bubb inmitten all der Armut, Gewalt und rassistischen Verachtung, die sie umgibt, zu einem anständigen Menschen heranzuziehen. Schauplatz ist die 116th Street auf der Upper Westside in Manhattan. Keiner entrinnt dieser verkommenen Welt, in der Menschen zwangsläufig roh und stumpf und zu kriminellen Verzweiflungstaten hingerissen werden. Lutie ist entschlossen, den Absprung in ein besseres Leben zu schaffen, doch die Niedertracht der Straße und die Bosheit eines menschenverachtenden Systems stellen sich ihr mit aller Macht in den Weg.
Ann Petry besitzt den unverwechselbaren Ton einer überragenden Erzählerin, ihr Stoff hat bis heute nichts von seiner erschütternden Dringlichkeit verloren.

Birgit Koß, Deutschlandfunk, 5.2.2020

Glasklar und einfühlsam schildert die Autorin ihre Personen und deren Milieu: Den schmierigen, teuflischen Hauswart, die jederzeit wachsame, ein Bordell betreibende Nachbarin, den Bandleader, der mit einer Karriere als Sängerin wirbt und Lutie doch nur in sein Bett bekommen will. Auch die unsympathischsten Charaktere zeichnet Ann Petry mit Empathie und zeigt, wie sie aufgrund ihrer prekären Lebensumstände so geworden sind, wie sie sind. Sie beschreibt den elenden Kreislauf des Lebens in Harlem, aus dem sich die Menschen egal mit wieviel Mühe nicht lösen können.

In wortgewaltigen Bildern lässt Ann Petry das Leben in der 116ten Straße während des Zweiten Weltkrieges erstehen, ausgezeichnet übersetzt von Uda Strätling. Ein zutiefst berührender und analytischer Roman, der als erster seiner Zeit die Situation der schwarzen Frau in den Blick genommen und leider viel zu wenig an Aktualität verloren hat.

Ann Petry (1908-1997) war Journalistin, Pharmazeutin, Lehrerin und Gemeindeaktivistin. Ihre drei Romane, zahlreichen Kurzgeschichten, journalistischen Texte und Kinderbücher beschäftigen sich mit der Frage, was es bedeutet, Afroamerikaner bzw. weiß zu sein, sowie mit Rassismus in all seinen Facetten. »The Street« war der erste Roman einer afroamerikanischen Frau, der sich über eine Million Mal verkaufte..
Uda Strätling, geboren 1954, lebt in Hamburg und hat u. a. Emily Dickinson, Henry David Thoreau, Sam Shepard, John Edgar Wideman, Aldous Huxley und Marilynne Robinson übersetzt. Zwei Mal wurde sie mit dem Förderpreis der Freien und Hansestadt Hamburg ausgezeichnet und erhielt das Stipendium des Deutschen Literaturfonds e.V.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2020

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22,1/15,2/3,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2020

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22,1/15,2/3,5 cm

Gewicht

570 g

Übersetzer

Uda Strätling

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01160-5

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Hinter den Mauern des Lebens

Bewertung am 07.06.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman handelt von Lutie Johnson, einer jungen schwarzen Amerikanerin, die leidenschaftlich gegen ihre eigene Armut ankämpft. Nach dem Bruch ihrer frühen Ehe muss sie alleine den Unterhalt für sich und ihren Sohn Bubb bestreiten. Das Geld fehlt an allen Ecken und Enden und so bleibt ihr nur der Umzug in ein erbärmliches Mietshaus in einer Strasse voller Gewalt, Dreck und Hoffnungslosigkeit. Ihrem Sohn möchte sie die Chancen auf ein besseres Leben ermöglichen. Leider trifft sie immer wieder auf Menschen, die es nicht gut mit ihr meinen und sie als schwarze, hübsche Frau nur als Begierde-Objekt sehen. Mit den Themen Rassismus, Gewalt, Armut und Erniedrigung zwischen Schwarzen und Weissen ist das Buch noch immer sehr aktuell. Gefallen hat mir insbesondere die wechselnden Perspektiven. Mit viel Empathie beleuchtet die Autorin die Romanfiguren. Sie klagt nicht an, sondern zeigt, welche Erfahrungen und Werte im Leben entscheidend sind für die Handlungen von Menschen, ohne dabei verwerfliche Taten zu entschuldigen.

Hinter den Mauern des Lebens

Bewertung am 07.06.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman handelt von Lutie Johnson, einer jungen schwarzen Amerikanerin, die leidenschaftlich gegen ihre eigene Armut ankämpft. Nach dem Bruch ihrer frühen Ehe muss sie alleine den Unterhalt für sich und ihren Sohn Bubb bestreiten. Das Geld fehlt an allen Ecken und Enden und so bleibt ihr nur der Umzug in ein erbärmliches Mietshaus in einer Strasse voller Gewalt, Dreck und Hoffnungslosigkeit. Ihrem Sohn möchte sie die Chancen auf ein besseres Leben ermöglichen. Leider trifft sie immer wieder auf Menschen, die es nicht gut mit ihr meinen und sie als schwarze, hübsche Frau nur als Begierde-Objekt sehen. Mit den Themen Rassismus, Gewalt, Armut und Erniedrigung zwischen Schwarzen und Weissen ist das Buch noch immer sehr aktuell. Gefallen hat mir insbesondere die wechselnden Perspektiven. Mit viel Empathie beleuchtet die Autorin die Romanfiguren. Sie klagt nicht an, sondern zeigt, welche Erfahrungen und Werte im Leben entscheidend sind für die Handlungen von Menschen, ohne dabei verwerfliche Taten zu entschuldigen.

Grandioses Buch - ein Genuss!

Bewertung aus Muttenz am 04.03.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rezessionen welche abschreiben was über den Inhalt bereits bei der Buchbeschreibung lesbar ist, sind für mich Wichtigtuerei! Sorry, aber das musste ich einmal los werden. Persönlich gemachte Erfahrungen, Gefühle, Emotionen beim Lesen eines Buches sind von Interesse, so denke ich. Ich muss gestehen, derartige "Softliteratur" ist normalerweise nicht mein Ding. Die von allen Teilnehmerinnen/Teilnehmer geäusserte positive Kritik in der Sendung SRF-Literaturclub hat mich "gwundrig" gemacht. Gekauft, gelesen und ebenfalls begeistert! Ich bin überzeugt, Ihnen wird es beim Lesen gleich ergehen. Ein Genuss!

Grandioses Buch - ein Genuss!

Bewertung aus Muttenz am 04.03.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rezessionen welche abschreiben was über den Inhalt bereits bei der Buchbeschreibung lesbar ist, sind für mich Wichtigtuerei! Sorry, aber das musste ich einmal los werden. Persönlich gemachte Erfahrungen, Gefühle, Emotionen beim Lesen eines Buches sind von Interesse, so denke ich. Ich muss gestehen, derartige "Softliteratur" ist normalerweise nicht mein Ding. Die von allen Teilnehmerinnen/Teilnehmer geäusserte positive Kritik in der Sendung SRF-Literaturclub hat mich "gwundrig" gemacht. Gekauft, gelesen und ebenfalls begeistert! Ich bin überzeugt, Ihnen wird es beim Lesen gleich ergehen. Ein Genuss!

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Falsche Hautfarbe, falsche Adresse

Bewertet: Hörbuch (MP3-CD)

"Ist nicht gut, wenn die Frau arbeiten geht und der Mann ist daheim". Das hat Lutie Johnson immer zu hören bekommen und den Gehalt dieser Aussage dann auch bald selbst erfahren. Der Mann ist nämlich irgendwann weg weil er weder eine Arbeit findet noch die Untätigkeit erträgt. Also beginnt er mit einer anderen Frau von vorne. So bleibt Lutie Johnson mit ihrem Sohn Bob zurück und mietet für sie beide eine Wohnung in der 116. Strasse. Die Verhältnisse dort sind eigentlich unzumutbar und sie will möglichst bald wieder weg aber für mehr reicht es derzeit nicht. Lutie Johnson ist tüchtig, arbeitsam, hat sich um bestmögliche Ausbildung bemüht und kümmert sich fürsorglich um ihren Sohn. Sie ist auch gutaussehend und begabt - aber Lutie Johnson ist schwarz! Und damit steht fest, dass ein Aufstieg für sie so gut wie unmöglich ist! Das und nur das ist die klare Botschaft, die die Gesellschaft für Lutie und andere Personen ihrer Hautfarbe bereithält. ___Das Buch ist 1946 erschienen und spielt im New York der 40er Jahre. Auf Deutsch wieder aufgelegt wurde es 2020, also 74 Jahre später in jenem Jahr in dem George Floyd erstickt ist weil ein Polizist 8 Minuten auf seinem Hals gekniet ist, Breonna Taylor in ihrem eigenen Bett von 6 durch Polizisten abgefeuerte Kugeln getötet wurde, in jenem Jahr, in dem der um seine Wiederwahl kandidierende Präsident die Black Lives Matter Bewegung als Terrorismus diskreditiert und Armeeeinheiten zur Zerschlagung ihrer Kundgebungen aussendet. The Street von Ann Petry ist bestürzende und dabei umwerfend gute Literatur. ___Ich habe die Hörbuchausgabe in einer ganz besonders gelungenen, ungekürzten Lesung von Bettina Hoppe genossen.
5/5

Falsche Hautfarbe, falsche Adresse

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