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Produktbild: Kommt ein Pferd in die Bar
Artikelbild von Kommt ein Pferd in die Bar
David Grossman

1. Kommt ein Pferd in die Bar

Kommt ein Pferd in die Bar

Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

André Jung

Spieldauer

7 Stunden und 6 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

06.09.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

18

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Anne Birkenhauer

Sprache

Deutsch

EAN

9783844921687

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

André Jung

Spieldauer

7 Stunden und 6 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

06.09.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

18

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Anne Birkenhauer

Sprache

Deutsch

EAN

9783844921687

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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  • BücherAlex

    aus Ba-Wü

    1/5

    07.09.2024

    Hörbuch-Download

    Schlechte Witze

    Die Hauptfigur ist ein zynischen, nicht sehr lustiger Comedian. Eigentlich beleidigt er nur Leute aus dem Publikum, oft mit derben, manchmal sexistischen Ausdrücken. Nichts für Menschen, die in einer Depression stecken. Wollte mich eigentlich mit gutem Humor und guter Geschichte ablenken. War leider ein Fehlgriff.

  • Bewertung

    5/5

    29.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Psychologisch verstörend, literarisch ein gigantischer Glücksfall

    Wahrscheinlich ist Ihnen der große israelische Autor bekannt, doch wenn Sie mutig sind, trauen Sie sich auch an sein - wie ich finde - literarisch größtes, aber auch schockierendstes Buch heran! Dovele Grinstein, seines Zeichens Komödiant und Spezialist für Stand-up-Unterhaltung, hat seinen letzten großen Auftritt. Das Publikum erwartet einen vergnüglichen Abend mit Schenkelklopfer-Gags und schallendem Gelächter, doch schon bald bleibt den Zuschauern das Lachen im Hals stecken. Wahrscheinlich auch Ihnen, mir jedenfalls erging es so. Grinstein nutzt den Abend, um abzurechnen, seine vermeintlichen Gags ufern aus ins Schockierende, die Leute flüchten schließlich. Grossmans Roman verstört, man will sich manches mal abwenden und kann doch nicht anders als bis zur letzten Zeile durchzuhalten. Die Themen Grossmans sind immer die schweren, darauf muss man sich einlassen wollen, aber alle anspruchsvollen Leser*Innen werden begeistert sein. Als mir dieser Roman nach Jahren noch einmal in die Hände fiel, konnte ich mich seiner hypnotischen Wirkung wieder nicht entziehen. Magisch, aber wahrlich keine Strandlektüre!

  • Bewertung

    aus Winterthur

    5/5

    10.10.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In einem Atemzug zu lesen

    Das Buch ist stilistisch ein Meisterwerk! Ich konnte das Buch nicht weglegen und habe es an einem einzigen Tag gelesen. Das ist auch zu empfehlen, denn der Leser fühlt sich beim Lesen wie der Stand-up Comedian im Buch: atemlos. Das Buch liest sich deshalb am Besten in einem Atemzug. Die Story packte mich sofort und führte mich sehr langsam aber sich an den Abgrund der menschlichen Seele hin. Der Protagonist muss eine grausame Entscheidung treffen, welche im ganzen Buch nie wortwörtlich erwähnt wird, sich dem Leser aber unaufhaltsam eröffnet, je weiter er liest. Als Leserin fühlte ich mit und wurde in diesen Abgrund und in die Entscheidung des Protagonisten mitgerissen. Unwillkürlich trifft man als Leser ebenfalls eine Entscheidung.

  • C. K.

    5/5

    07.02.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Meisterwerk

    D. Grossman zieht einen mit seiner grandiosen Sprache in seinen Bann, außerdem hat er ein gutes Gespür für Menschen. In seinem Buch geht es um einen Comedian, der eine Geschichte aus seinem Leben erzählt, wobei man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Es ist ein Auf und Ab der Gefühle, aber mit einer Spannung, die bis zum letzten Wort nicht nachlässt. Ich habe selten so ein literarisches Werk gelesen, was sich sowohl mit Politik und Gesellschaft, aber auch mit einer einzelnen Lebensgeschichte auseinander setzt. Unglaublich gut

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    05.02.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    fesselnde Leselektüre

    Es ist schon wieder eine Zeit her, seit er sein Richteramt auf Druck von höchster Stelle zurückgelegt hat. Sein ganzes Berufsleben lang übte er seinen Beruf mit Freude und Sorgfalt aus. Unbestechlich und gewissenhaft und ohne liebäugelndem Blick auf die Regierungsbank fällte er bis zuletzt seine Urteile. Seit seine Frau verstorben ist, lebt er nun vollkommen zurückgezogen. Nur seine altersschache Hündin leistet ihm Gesellschaft. Als er von einem Spaziergang mit ihr zurück in die Wohnung kommt, erreicht ihn der Anruf eines Jugendfreundes. Sie haben sich ganz aus den Augen verloren und im ersten Moment weiß er gar nicht, wer diese seltsame Bitte an ihn heranträgt. Sein ehemaliger Freund Dovele ist Comedian. Er bittet ihn zu einer Vorstellung zu kommen. Er wünscht sich seine Einschätzung, sein unbestechliches Urteil. Erst will er ablehnen. Nun sitzt er im halbdunklen Zuseherraum. Als Dovele auf die Bühne stolpert, ist auf den ersten Blick klar, dass Dovele die besten Jahre längst hinter sich hat. Auch klar wird ihm, dass es nicht nur um sein Urteil geht... Ungemein fesselnde Leselektüre

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    Hans Wilhelm Schmölzer

    Thalia Villach – Atrio

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    "Ein Blick in die Hölle von jemand anderem"

    Das Publikum des seltsamen Comedians auf der Bühne einer israelischen Kleinstadt wäre wohl schon längst gegangen, "wenn da nicht etwas Verlockendes wäre, dem man so schwer widerstehen kann: ein Blick in die Hölle von jemand anderem" - mit einem Schuss bitter-bösen Humors.
  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.02.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Tränen eines Clowns

    In Netanja, einer Stadt Nahe Nahe Tel Aviv an der israelischen Mittelmeerküste, steht ein Comedian auf der Bühne und spielt (um) sein Leben: Sein Publikum erwartet ein Feuerwerk aus Pointen, doch was auf sie zukommt, ist eine Lebensbeichte, die weder Dovele selbst noch sein Publikum schont. Zwischen den Zuschauern sitzt der Ich-Erzähler – ein pensionierter Richter und Jugendfreund des Comedians, den er nach Jahrzehnte langer Funkstille mit der Bitte kontaktierte, zu diesem Auftritt zu kommen, um danach im Stile seines ehemaligen Berufs ein Urteil zu fällen: über das was auf der Bühne geschah, über die Ausstrahlung, über den Menschen. David Grossman lässt in seinem neuesten Roman eine Welle nach der anderen aus unterschiedlichen Emotionen auf das Publikum im Theater und die Leserschaft des Buches prallen – ungebremst und ungefiltert. Denn Doveles Erzählungen changieren rückhaltlos, und auch gegen die immer stärker werdende Unruhe und -geduld seines Publikums, zwischen seinen seelischen wie körperlichen Gebrechen, Unglücksmomenten seiner Kindheit und hin und wieder dazwischen geschobenen Witzen. Das alles wird vermittelt durch die Wahrnehmung des Ich-Erzählers, der sich nach und nach zu fragen beginnt, was eigentlich seine Rolle in dieser Tragikomödie ist und ob neben ihm noch Andere herbeizitiert wurden, um dem wahrscheinlich letzten Auftritt des Comedians beizuwohnen. Die besondere Qualität dieses Buchs liegt im unentrinnbaren Sog, mit dem es seine Leser auf eine emotionale Reise mitnimmt, auf der es niemals ganz klar zu sein scheint, ob das Geschehen auf der Bühne zum Lachen oder Weinen, die ungeschonte Wahrheit oder inszenierte Fiktion ist. Am Ende geht man auf unsicher wankenden Beinen, aber doch auf eine Art innerlich gestärkt aus dem außergewöhnlichen Ereignis dieser Vorstellung heraus.

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