War es ein Unfall? Oder doch nur ein Mord unter Freunden?
Winter in den schottischen Highlands: Neun Freunde verbringen den Jahreswechsel in einer abgelegenen Berghütte. Sie feiern ausgelassen, erkunden die einsame Landschaft und gehen auf die Jagd - doch was als ein unbeschwerter Ausflug beginnt, wird bitterer Ernst, als heftiger Schneefall das Anwesen von der Außenwelt abschneidet. Nicht nur das Gerücht von einem umherstreifenden Serienmörder lässt die Stimmung immer beklemmender werden, auch innerhalb der Gruppe suchen sich lang begrabene Geheimnisse ihren gefährlichen Weg ans Licht. Dann wird einer der Freunde tot draußen im Schnee gefunden. Und die Situation in der Hütte eskaliert ...
Kundinnen und Kunden meinen
3.7/5.0
Bewertung
aus Oberursel
5/5
19.08.2022
eBook (ePUB)
Gruppendynamik mal anders
Von Lucy Foley habe ich mittlerweile schon mehrere Bücher gelesen, und muss sagen, ich finde ihre (Psycho-)Thriller brilliant und fesselnd von der ersten Seite an, aber wenn sie sich an „ernster Belletristik“ versucht, catched es mich irgendwie nicht - ihren „Last Letter from Istanbul“ neulich habe ich abgebrochen. Also – diese Autorin ist für mich ein wenig ein Glücksspiel. Aber „Neuschnee“ ist wieder mal extrem gut gelungen!
Wie der Klappentext schon verrät, 9 alte Freunde, die sich zum grössten Teil schon seit Oxforder Collegezeiten kennen, feiern gemeinsam Sylvester. Allesamt eher wohlhabende Städter haben sie sich ausgerechnet eine extrem abgelegene Lodge in den schottischen Highlands ausgesucht, und werden natürlich prompt auch eingeschneit. Ohne WLAN & Co, abgeschnitten von der Zivilisation. Survivaltechniken sind jetzt auch nicht unbedingt gefragt, man logiert schon in einem netten luxuriösem Resort, aber wie gesagt, die Freunde sind so ziemlich alleine, abgesehen von 2 Angestellten des Resorts, der Haushälterin und Bürokraft Heather und dem Wildhüter Doug und einem isländischen Pärchen.
Das Buch startet bei der Anreise der Truppe per Bahn aus London, und wir begleiten sie durch ein ziemlich alkoholgeschwängertes Sylvesterfest und die nächsten paar Tage danach. Die Story wird immer abwechselnd aus der Sicht einer der Protagonisten geschildert, und zwar entweder aus der Ich-Perspektive, oder einer auktorialen Perspektive. Die Kapitel sind immer mit dem Namen des jeweiligen Protagonisten betitelt. Finde ich immer sehr spannend, ein guter erzählerischer Kniff, und wir lernen hier die Leute, ihre Vergangenheit und ihrer Beziehungen untereinander sehr gut kennen. Und natürlich, wie es bei einer so relativ grossen und „alten“ Freundestruppe so ist: eigentlich hat man sich schon längst auseinandergelebt. Man hängt der guten alten Zeiten wegen noch zusammen ab, hat aber ansonsten nicht mehr viel miteinander gemein. Aber witzigerweise, kaum ist man in der alten Gruppenkonstellation wieder zusammen, fällt man auch in seine alten Muster zurück. Da mag man noch so ein brillianter ruhiger Notfallchirurg im Alltag sein, im Kreise der Uni-Freunde ist man wieder der Gruppenkaspar . Oder die mittlerweile renommierte, toughe Anwältin auf dem Karriereweg ganz weit nach oben: kaum zurück im Dunstkreis der alten strahlenden Partyqueen-Freundin, wird man wieder zum Mauerblümchen. Als psychologische Betrachtung fand ich das grosse Klasse, die Autorin führt einem hier detailliert Gruppendynamiken vor, sehr gut gemacht.
Und zurück zum Fall: eine Person verschwindet am Neujahrstag und wird ermordet aufgefunden. Mittlerweile ist das Resort komplett eingeschneit, keiner kommt rein, keiner raus. Also, wer war der oder die Mörderin? Klassische Whodunnit-Situation. Und ich verrate mal: auf die Lösung bin ich erst relativ zum Ende hin gekommen. Ich hatte die ganze Zeit jemand anderem im Visier.
Ich war gefesselt, das war superspannend von A-Z, und hat mich mitgerissen. Interessanter Fall, der am ende ziemlich weite Kreise noch zog, und interessante Gruppenkonstellation.
Was ich aber auch anmerken muss: so etwas ähnliches hat Ms Foley schon mal geschrieben. „The Guest List“ – das ist auch ein Thriller von ihr, wo auf einer Hochzeit jemand ermordet wird und die gesamte Hochzeitsgesellschaft abgeschieden von der Zivilisation ein paar Tage mit sich selbst verbringt und den Täter in den eigenen Reihen suchen muss. Also das Rad hat die Autorin hier nicht komplett neu erfunden, aber egal, ich fand beide Bücher gut gemacht.
Bewertung
5/5
27.02.2021
eBook (ePUB)
Spannend
Tolles, fesselndes Buch. Mal etwas anderes und auch etwas schräg.
Der Leser erfährt nach und nach immer mehr über die einzelnen Charaktere und ihre Beziehungen zueinander. Mal versteht man den einen und kann sich in die andere hineinversetzen, und irgendwann ist man ganz durcheinander. Da ist es besonders stark, dass so lange nicht feststeht, wer der Freunde eigentlich das Mordopfer ist.
Bewertung
5/5
25.10.2020
eBook (ePUB)
Spannendes Buch
Es war dad erste Buch, das ich von ihr gelesen hab. Ich fand das Buch echt total klasse. Konnte überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen. Die Spannung hielt bis zum Schluss an. Es war so spannend. Ich freue mich schon auf die weiteren Bücher von ihr
Bewertung
aus Wals-Siezenheim
5/5
30.03.2020
eBook (ePUB)
Wenn aus Freunden Feinde werden
Das war leider keine große Thrillerkunst. Ich fand es ehrlich gesagt extrem langweilig. Spannung gleich null und unsympathische, hochnäsige Charaktere. Freunde, die wirklich kein Mensch braucht. Auch die Handlung konnte mich nicht im Geringsten überzeugen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen um es schneller beenden zu können. Leider keine Leseempfehlung von mir.
Bewertung
5/5
05.02.2020
eBook (ePUB)
Nichts für schwache Nerven!
Eine Gruppe (vermeintlich) guter Freunde, ein einsames, eingeschneites Landhaus in den Highlands und ein grausamer Mord: der perfekte Mix für einen super spannenden Pageturner um die Abgründe menschlicher Natur und die tiefen Geheimnisse in jedem von uns. Ein genialer Thriller!
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4/5
15.09.2025
eBook (ePUB)
Wer ist das Opfer, wer der Täter?
Ein klug konstruierter Thriller, der aus der Sicht unterschiedlicher Protagonisten erzählt wird. Die Spannung wird gekonnt aufgebaut und besteht nicht zuletzt darin, dass man bis zum Schluß nicht weiß, wer überhaupt getötet wurde, geschweige denn, von wem. Anfänglich auf Grund der unterschiedlichen Perspektiven etwas verwirrend, aber schon bald kann man die Protagonisten gut auseinanderhalten und wird in einen flüssigen Lesesog hineingezogen. Gute Thrillerkost für zwischendurch.
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3/5
12.01.2020
Buch (Taschenbuch)
Der Schluss war doch ganz anders...
Der Schluss war doch ganz anders als ich es mir am Anfang gedacht hatte. Schaurig und Kalt, wurden durch Geschichten der Vergangenheit abgelöst. Locker leicht zu lesen. Spannender Nachmittag garantiert.
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