Produktbild: Nicht wie ihr

Nicht wie ihr Roman

13

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

8726

Erscheinungsdatum

26.08.2019

Verlag

Verlag Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

518 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783218011907

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

8726

Erscheinungsdatum

26.08.2019

Verlag

Verlag Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

518 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783218011907

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  • Bewertung

    aus Zürich

    3/5

    24.06.2022

    eBook (ePUB 3)

    Starke Perspektive und Sprache, aber zu lang

    Tonio Schachinger ist sehr nahe am Bewusstsein von Ivo, seiner Hauptfigur. Er schreibt flüssig und zielsicher, die wienerischen Einsprengsel sind gekonnt. Durch die Perspektive und die Sprache fühlt man sich der Figur sehr nahe. Der Mittelteil des Romans hat aber deutliche Längen und wirkt auf mich stellenweise geschwätzig. Der Roman hätte deutlich gewonnen, wäre er um einen Drittel kürzer.

  • Bimo

    aus Kiel

    1/5

    26.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    Absoluter Fehlkauf

    Ich entdecke gerne neue Bücher und bin auf dieses gestoßen, weil mir der Autor empfohlen wurde und ich mich für die Welt des Fußballs interessiere. Doch schon nach 10 Seiten wollte ich nicht mehr weiterlesen und habe mich immerhin noch bis Seite 50 gequält. Die Geschichte handelt von einem frustrierten Mann, der eine ausgesprochen vulgäre Sprache spricht und generell schlecht über andere Menschen (insbesondere Deutsche?) denkt. Ich habe das Buch als niveaulos und uninteressant empfunden und mich darüber geärgert, dass weltbekannte Fußballer darin diskreditiert werden.

  • Bewertung

    5/5

    05.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelebter Traum

    Ivo Trifunovic hat es geschafft, er spielt regelmäßig in der Premierleague, er ist im Stammaufgebot der österreichischen Nationalmannschaft und macht beruflich das, was er immer liebsten tun wollte, nämlich Fussballspielen. Dank einem tüchtigen aber skrupellosen Agenten verdient er so viel Geld, wie er kaum noch ausgeben kann. Dank einiger Disziplinierungsmassnahmen und seiner kleinen perfekten Familie hat sich sein Image als Bad Boy in das eines erfahrenen und instinktsicheren Goalgetters gewandelt. Er ist sich sehr bewusst, dass er etwas geschafft hat, was nur wenige je schaffen werden: Aus dem bosnischen Eknwandererkind wurde ein gefeierter Fussballer, einer der verehrt wird und der so oft einsam die Rolle spielt, die ihm das Schicksal zugeschanzt hat, die Rolle als Vater und Ehemann, als geläuterter Starspieler mit Bilderbuchfamilie. Doch als er seine Jugendliebe Mirna wieder trifft, merkt er, wieviel ihm von seinem einstigen Ich abhanden gekommen ist. Tonio Schachinger beweist in diesem Buch, das er ein Händchen dafür hat, die Leser in das Gedankenkino eines Getriebenen zu führen. Er nutzt dazu eine Sprache, die rotzig, derb und authentisch die Weltsicht eines einfachen Burschen der es geschafft hat und ums tägliche Überkeben im Haifischbecken kämpft. Da geht es um Image, Sex und sportliche Herausforderungen, aber auch um Loyalität und Schuldbewusstsein. Wir als Lesende sind mittendrin und staunen….

  • Xirxe

    aus Hannover

    5/5

    10.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Und meiner Meinung nach…

    Und meiner Meinung nach gehört diese dazu. Ein Jahr den (fiktiven) erfolgreichen und berühmten Fussballer Ivo zu begleiten und seine Gedanken zu teilen - dass hätte ich mir deutlich interessanter vorgestellt. Doch was hier über rund 300 Seiten ausgebreitet wird, hat einen Informations- und Unterhaltungswert, für den auch 100 Seiten ausgereicht hätten. Ivo ist ein Egomane in Reinform und dazu von schlichtem Gemüt. Worte sind nicht so seins und am liebsten würde er allen aufs Maul oder sonstwohin schlagen, denn verdient hätten sie es allemal. Er ist ein richtiger Proll, der jedoch glaubt, der Einzige mit Ahnung zu sein von was auch immer und betrachtet praktisch alle als ihm völlig unterlegen. Doch wehe, man erkennt dies nicht an, dann ist Ivo kurz vorm Ausrasten und mit seiner mühsam antrainierten Gelassenheit ist es schnell vorbei. Denn tief in seinem Innern steckt er noch immer voller Minderwertigkeitskomplexe, die auf keinen Fall ans Tageslicht kommen dürfen. Es ist wirklich grandios, wie überzeugend der Autor Tonio Schachinger diesen Tonfall darstellt und die kompletten 300 Seiten durchhält. Für mich wurde Ivo immer mehr zu einer realen, wenn auch unsympathischen Person. Doch es hat mir trotzdem nicht geholfen, denn auch der beste Stil macht eine lahme Geschichte nicht zu einer fesselnden Lektüre. Und lahm ist diese Geschichte. Es passiert nahezu nichts, ausser dass Ivo Fussball spielt, mit seiner Frau schläft und sie betrügt und mit ihr bei Familienfesten und Sponsorenveranstaltungen erscheint. Seine Gedanken kreisen überwiegend um sich selbst und seine Großartigkeit und die Unzulänglichkeiten der Anderen - womit praktisch der Rest der Welt gemeint ist. Ab und zu geraten ihm gerade durch die Schlichtheit seines Wesens witzige Gedanken: "Also liest Ivo seiner Tochter die Geschichte von Narziss vor, einem schwulen Typen, der auf sich selber steht und eigentlich niemandem etwas Böses tut, außer irgendeine Frau nicht zu erhören, die auf ihn steht. Und weil die nicht mit der Ablehnung klarkommt, verflucht sie ihn. Was soll DAS seiner Tochter sagen? Dass man sich nicht zu oft in den Spiegel schauen soll, OK, aber das war ja nicht der Fehler. Der Fehler von Narziss war einfach, Pech zu haben und an eine böse Frau zu geraten, die, wenn man ehrlich ist, ihn sowieso verflucht hätte, wenn nicht deswegen, weil er sie nicht angeschaut hat, dann später, wenn sie draufgekommen wäre, dass er schwul ist, oder sie sich nach ein paar Jahren Ehe langweilt. Also, was hätte er machen sollen?" Aber für die fast 300 Seiten sind es einfach zu wenige solcher Lichtblicke. Nach ca. 150 Seiten habe ich mich dabei erwischt, dass ich immer oberflächlicher gelesen habe, weil ich nur noch fertig werden wollte. Schade drum, denn der Tonfall ist ausserordentlich gut getroffen.

  • Miss.mesmerized

    5/5

    20.09.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tonio Schachinger - Nicht wie ihr

    Ivo Trifunović hat alles, worum ihn viele beneiden: gefeierter Fußballstar bei einem Londoner Verein, verdient 100.000 € in der Woche, fährt einen Bugatti und ist mit einer attraktiven Frau verheiratet, die immer noch alle Blicke auf sich zieht und Ivos Privatleben und die beiden Kinder managt. Doch irgendwas fehlt in Ivos Leben, er hat den Eindruck zu funktionieren, aber der Erfolg gibt ihm nicht mehr den Kick. Er beginnt eine Affäre mit seiner Jugendfreundin Mirna, doch auch das bringt nicht die erhoffte Erfüllung. Er könnte zufrieden sein, aber warum ist er es nicht? Das scheinbar perfekte Leben hat offenbar auch seinen Preis – und der ist hoch. Tonio Schachinger ist mit gerade einmal 27 Jahren auf der diesjährigen Longlist für den Deutschen Buchpreis gelandet. Das alleine ist schon bemerkenswert, dies dann aber auch noch mit einem Fußballprofi als Protagonisten zu erreichen, ist umso erstaunlicher. Das Cover weist schon unmissverständlich den Weg des Inhalts: der stilisierte Fußball, der einerseits golden schimmert, zugleich aber tiefe Risse aufweist, lässt ahnen, was kommt. Wenn man den Roman aufschlägt, ist man als literaturaffiner Leser vermutlich etwas voreingenommen und hat eine Vorstellung, was einem erwartet. Schnell jedoch gerät man in einen Sog, der einem nicht mehr loslässt und der die Vorurteile nur bedingt erfüllt. Ivo ist rotzig, ohne Frage, sein Vokabular passt wie die Faust aufs Auge zu einem typischen Straßenkicker, der genau dort sozialisiert wurde und zu jung schon zu viel Geld verdient hat und bejubelt wurde. "ein paar [Fußballer] schauen ja immer so , als würden in ihren Köpfen Heuballen durch eine Alpenprärie wehen" Die Herkunft als Kind von Ex-Jugoslawen mit diffusen Nationalitäten hat ihn auch geprägt, wichtiger war jedoch immer das, was er auf dem Platz abgeliefert hat, denn nur das hat darüber entschieden, ob er Österreicher oder Jugoslawe war. Er liebt attraktive Frauen und schnelle Autos, erfüllt jedes Klischee nach außen. In ihm sieht es jedoch gänzlich anders aus. Der Erzähler sieht das, was nicht aus außen dringt. Die Selbstzweifel, Gefühle der Leere. Er hat alles und doch fehlt etwas. Aber er weiß nicht, was es ist. Das alte Spiel "wenn ich von hier aus treffe, dann kann ich mir etwas wünschen" wirkt nicht mehr, denn er hat keine Wünsche mehr. Beziehungsweise, er hat einen Wunsch, erkennt ihn aber nicht. Materiell ist er gesättigt, aber er hat keine Freiheit. Als Spieler ist er nur eine Figur, die von Verein zu Verein geschoben wird, über die Manager entscheiden, deren Tagesablauf durchgetaktet und fremdbestimmt ist. Die Außenwelt entscheidet über Erfolg und Misserfolg, er selbst kann oft nur passiv zusehen, was mit seinem Leben geschieht. Ein etwas prolliger Protagonist mit bisweilen unterirdischem Vokabular, das ihn jedoch authentisch wirken lässt. Darunter jedoch verbirgt sich jedoch ein intelligenter Roman, der das System Fußball als gnadenloses Wirtschaftssystem entlarvt, in dem der Mensch zur Ware reduziert wird. Ein ungewöhnlicher Roman, auf den man sich einlassen muss – bei genauer Betrachtung aber mitreißend und überzeugend gemacht.

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Bewertungen (13)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Nina Oberngruber

    Nina Oberngruber

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Schmankerl für Fans von König Fußball - und für Freunde von Büchern mit eigenem Sprachwitz.

    Ja, ich mag Fußball. Aber das ist nicht der Grund, warum mir dieser Roman so gut gefallen hat. Ganz im Gegenteil bin ich davon überzeugt, dass er auch Lesern zusagen kann, die mit dem Thema gar nichts zu tun haben. Denn Protagonist Ivo ist zwar Fußballprofi und für Fans finden sich immer wieder herrliche Seitenhiebe auf reale Personen und Begebenheiten. Aber das, was "Nicht wie ihr" für mich ausmacht, ist wie gekonnt Tonio Schachinger mit der Sprache spielt. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da teilweise frivol und umgangssprachlich, aber eben hundertprozentig authentisch wird die Sicht des Lebens aus Ivos Perspektive wiedergegeben. Und zwischen all den Schimpfwörtern und platten Sprüchen tauchen dann plötzlich unglaublich wahre und tiefgründige Sätze auf, bei denen man einfach nur staunend zustimmen kann. Da Ivo aber nun mal kein Philosoph sondern Ballkünstler ist, bleibt es bei einzelnen, herausstechenden Wahrheiten, auf die dann wieder Banalitäten folgen. Genau das macht das Besondere für mich aus: Tonio Schachinger hat den schmalen Grat gemeistert, der zwischen Sprache und Authentizität zu suchen ist. Ein Roman voller Sprachwitz und Situationskomik, der an einigen Stellen aber auch zum Nachdenken anregt.
  • Zum Bewerterprofil von Oliver Mertens

    Oliver Mertens

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    30.10.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Hurenkindern und seelenlosen Maschinen. Ein Buch weit über Fußball hinaus

    "Hurenkind" - das ist wohl Ivos Lieblingswort, auf jeden Fall sagt, bzw. denkt er es oft. Ivo, ein fiktiver österreichischer Fußballspieler mit bosnischen Wurzeln verdient als Profifußballer in der Premier League so 100.000 Euro die Woche, fährt einen Bugatti und hält Messi für eine "Ratte". Die deutschen Fußballer kommen auch nicht besser weg: "Seelenlose Maschinen" sind das, die vom Laufband der Talentschmieden rollen und "die 500 Pässe spielen können mit einer Quote von 94 Prozent, aber keinen einzigen, der ihnen selbst einfällt". Tatsächlich lässt sich diese Einschätzung mit einiger Gehässigkeit auch auf manche Autoren und Autorinnen der jüngeren Generation übertragen. Technisch perfekt in irgendeiner Akademie geschult, in den Romanen kein Adjektiv zu viel, aber irgendwie...fad. Den sicheren Pass spielen, wie einst Carsten Ramelow.... Dieses Buch ist hingegen eher wie Ivos Vorbild, Stürmerstar Edin Dzeko zu seinen besten Zeiten. Straight, tor- bzw. wortgefährlich und mit Zug in die Tiefe des Raums. Und dass hier bei aller Fußballmetaphorik keine Missverständnisse aufkommen: Es geht in NICHT WIE IHR nicht nur um Fußball. Das Geschäft mit dem Ball dient Tonio Schachinger vielmehr als Milieu in dem gesellschaftlich relevante Themen überdeutlich zum Vorschein kommen. Nirgends gedeihen zum Beispiel die Auswüchse des Turbokaitalismus so plakativ wie im Fußballgeschäft. "Toxic Masculinity" spielt noch immer ebenso hinein, wie gandenloses Effizienzdenken und die Frage, welchen Stellenwert Freundschaft, Familie, Liebe, Leidenschaft (Ivo hat eine Affäre mit seiner Jugendliebe Mirna), Authentizität und letztlich auch die Freude am Spiel an sich noch in diesem ergebnisbasierten System haben. Hier ist das Buch richtig stark, eben weil es straight aber nicht plakativ vorgeht. Auch wenn darin vielleicht das ein oder andere "Hurenkind" zu viel vorkommt und mir die ab und an vorkommende Essensmetaphorik nicht einleuchtet, ist gerade die mit Wiener Jugendslang gespickte Sprache die jeden Kommunikationstrainer erbleichen lässt, enorm erfrischend. So jedenfalls hört man Fußballer in Interviews selten reden. Leider. Aber dafür gibts ja die Literatur.
  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    01.11.2019

    eBook (ePUB 3)

    Vom Fußball Abseits zur Shortlist des Deutschen Buchpreis 2019

    Ich kenne keinen professionellen Fußballspieler persönlich, aber genauso wie hier beschrieben, stellt man sich den Fußballspieler schlechthin vor. Eine Frau, die mal gemodelt hat, zwei Kinder, sündteure Autos und ein Lebensstil in dem Geld keine Rolle spielt. Ivo ist wenig arrogant und mit seinem Leben eigentlich unzufrieden. Es ist ins Stocken geraten und darüber ist er ziemlich wütend. Porträtiert wird hier aber nicht nur einen etwas eigenwilligen und streckenweise sehr unsympathischer Charakter, sondern auch den scheinbaren nebensächlichen und alltäglichen Alltagsrassismus. Alles verpackt in einer sehr einfachen und direkten Sprache, die Dialoge sind gewürzt mit feinem Wienerischem. „Nicht wie ihr“ stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2019 und ist der Debütroman von Tonio Schachinger. Die Jurybegründung für die Nominierung meinte, dass die die Boxkraft des Tons und die Stilsicherheit des Autors, sein Gespür für Milieus, Jargons, Stimmungen, Tragikomik begeisternd ist." Dazu meinte der Autor zur APA: "Die Nominierung hat mich schon gewundert.“ Mich nicht, lieber Tonio Schachinger, mich nicht.

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