Der Peloponnesische Krieg (431-404 v. Chr.) war das bis dato größte militärische Kräftemessen der Weltgeschichte. Zu seinen Protagonisten gehörten Perikles, Thukydides und Alkibiades, zu seinen dramatischen Höhepunkten die Belagerung Athens und der Ausbruch der Pest, das Massaker von Plataiai, die skrupellose Vernichtung des neutralen Melos und die Katastrophen der athenischen Flotte vor Sizilien und am Hellespont. Der Althistoriker Wolfgang Will legt mit diesem Buch eine spannende. umfassende und aus den Quellen geschöpfte Darstellung des Konfliktes zwischen Sparta, Athen und ihren Verbündeten vor.
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5/5
27.02.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr faszinierendes Buch über...
Ein sehr faszinierendes Buch über einen der wohl bekanntesten Kriege. Viel Hintergrundwissen und viele Aha-Effekte. Für Histo-Fans und alle, die sich mit Kultur beschäftigen wollen ein guter Tipp.
Bewertung
5/5
15.11.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
Athen oder Sparta
Die Darstellung des Bürgerkrieges, nichts anderes ist der Krieg Athens gegen Sparta, anhand der Schriften des Thukydides ist ein wunderbar zu lesendes Sachbuch welches den Kampf zwischen Demokratie und Oligarchie besonders hervorhebt. Der Kampf der Systeme wird mit äußerster Härte geführt und ehemals moralische Sicherungssysteme, z.B. Schutz in einem Heiligtum, werden ausgehebelt. In dieser Zeit geschriebene Theaterstücke sind Ventile, um die öffentliche Ordnung zu erhalten oder den politischen Gegner zu diffamieren und geben die Stimmung in der Bevölkerung wieder. Ein faszinierendes Sachbuch für jeden geschichtlich interessierten Leser.
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5/5
23.01.2020
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannendes Lehrstück
Der emeritierte Althistoriker Wolfgang Will hat ein wirklich spannendes Buch über den Peloponnesischen Krieg (431 - 404 v. Chr.) zwischen Athen und Sparta geschrieben. Das Buch ist in mehrfacher Hinsicht spannend: 1.) Wolfgang Will erzählt detailreich und eindringlich die Kriegsgeschehnisse. 2.) Auch wenn der Leserin die antike Literatur (Thukydides, Platon, Herodot u.a.) bekannt ist, so stellt Wolfgang Will die komplexen Vorgänge des etwa dreißig Jahre währenden Krieges in einer ergreifenden Lesbarkeit dar.3.) Wolfgang Will spitzt den antiken (Bürger-)Krieg zwischen Athen und Sparta zu einem Krieg zwischen zwei politischen Systemen zu, dem der antiken Demokratie Athens und der Oligarchie Spartas. Wohl wissend um die Differenzen zu den heutigen politischen Konstellationen, weist Wolfgang Will auf die Fragilität politischer Systeme hin und damit auch auf die als "demokratisch" verfassten Systeme, die allzu schnell der Intrige, dem Neid, dem Hass und der Gewalt anheim fallen können..
27 Jahre Krieg um die Vorherrschaft in Griechenland
Noch im Jahr 479 v.Chr. waren Athen und Sparta in führender Rolle im Rahmen des Hellenischen Bund am Sieg über die Perser beteiligt. Doch wie so oft, aus Bundesgenossen wurden Gegner. Von 431 – 404 wurde der Peloponnesische Krieg um die Vorherrschaft in Griechenland geführt. Athen gegen Sparta, Oligarchie gegen Demokratie, Attischer Seebund gegen Peloponnesischer Bund. Am Ende steht Sparta als Sieger da, doch die Hegemonie währt nicht lange. (Siehe auch: Romm, Der Geist auf dem Thron)
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