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Produktbild: Feminismus für die 99%

Feminismus für die 99% Ein Manifest

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14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.08.2019

Verlag

Matthes & Seitz Berlin Verlag

Seitenzahl

107 (Printausgabe)

Dateigröße

712 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Max Henninger

Sprache

Deutsch

EAN

9783957578273

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

02.08.2019

Verlag

Matthes & Seitz Berlin Verlag

Seitenzahl

107 (Printausgabe)

Dateigröße

712 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Max Henninger

Sprache

Deutsch

EAN

9783957578273

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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4/5

Antikapitalistischer Feminismus

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zur wegweisenden feministischen Literatur gehörten für mich in den 70er bis 90er Jahren die Bücher von Simone de Beauvoir, Luce Irigaray und Judith Butler. Nun erschien das Manifest "Feminismus für die 99%", das durch ein Zusammenschluss unterschiedlicher Gruppen von Aktivistinnen in den USA zustande kam. Im Gegensatz zu der Vielzahl von Publikationen der letzten Jahre schlägt das Manifest einen radikalen Ton an. Den Herausgeberinnen geht es nicht um einen liberalen Feminismus, der nur einer handvoll etablierter Bürgerinnen zugute kommt, damit Quoten erreicht werden, durch die vereinzelte Frauen in der Politik und in der Wirtschaft weiterhin ein System laufen lassen, das 99% der Frauen diskriminiert und ausbeutet. Den Initiatorinnen des Manifests geht es um die radikale Abschaffung bzw. um den radikalen Umbau desjenigen Systems, das für die konkrete wie strukturelle ökonomische und politische Ungerechtigkeit und Ausbeutung steht: das System des kapitalistischen Neoliberalismus. Dieser Ansatz mag auf Sympathie stoßen oder auch nicht: zumindest ist er radikal und kompromisslos. Politisch brisant ist das Manifest aber auch in einer anderen Hinsicht und stellt damit seinen politisch antagonistischen Charakter heraus: Einige Initiatorinnen des Manifests gehören der umstrittenen "Boycott, Divestment and Sanctions"-Bewegung an, die dem Staat Israel eine Apartheidpolitik gegenüber den Palästinensern vorwerfen. Dem BDS wird wiederum Antizionismus und Antisemitismus vorgeworfen. Es steht außer Frage, dass die Unterzeichnerinnen des Manifests einen Fokus auf die ökonomischen und post-kolonialen Verhältnisse legen und diese als die Ursache für die sexuelle, politische und ökonomische Gewalt in der Beziehung zwischen den Geschlechtern betrachten. Die Autorinnen stellen mit aller Deutlichkeit die Dringlichkeit ihres Anliegens heraus. Dabei vertreten sie feministisch-marxistische Positionen, die politisch polarisieren sollen. (Vgl. hierzu Nancy Fraser und Chantal Mouffe.)
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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4/5

Antikapitalistischer Feminismus

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zur wegweisenden feministischen Literatur gehörten für mich in den 70er bis 90er Jahren die Bücher von Simone de Beauvoir, Luce Irigaray und Judith Butler. Nun erschien das Manifest "Feminismus für die 99%", das durch ein Zusammenschluss unterschiedlicher Gruppen von Aktivistinnen in den USA zustande kam. Im Gegensatz zu der Vielzahl von Publikationen der letzten Jahre schlägt das Manifest einen radikalen Ton an. Den Herausgeberinnen geht es nicht um einen liberalen Feminismus, der nur einer handvoll etablierter Bürgerinnen zugute kommt, damit Quoten erreicht werden, durch die vereinzelte Frauen in der Politik und in der Wirtschaft weiterhin ein System laufen lassen, das 99% der Frauen diskriminiert und ausbeutet. Den Initiatorinnen des Manifests geht es um die radikale Abschaffung bzw. um den radikalen Umbau desjenigen Systems, das für die konkrete wie strukturelle ökonomische und politische Ungerechtigkeit und Ausbeutung steht: das System des kapitalistischen Neoliberalismus. Dieser Ansatz mag auf Sympathie stoßen oder auch nicht: zumindest ist er radikal und kompromisslos. Politisch brisant ist das Manifest aber auch in einer anderen Hinsicht und stellt damit seinen politisch antagonistischen Charakter heraus: Einige Initiatorinnen des Manifests gehören der umstrittenen "Boycott, Divestment and Sanctions"-Bewegung an, die dem Staat Israel eine Apartheidpolitik gegenüber den Palästinensern vorwerfen. Dem BDS wird wiederum Antizionismus und Antisemitismus vorgeworfen. Es steht außer Frage, dass die Unterzeichnerinnen des Manifests einen Fokus auf die ökonomischen und post-kolonialen Verhältnisse legen und diese als die Ursache für die sexuelle, politische und ökonomische Gewalt in der Beziehung zwischen den Geschlechtern betrachten. Die Autorinnen stellen mit aller Deutlichkeit die Dringlichkeit ihres Anliegens heraus. Dabei vertreten sie feministisch-marxistische Positionen, die politisch polarisieren sollen. (Vgl. hierzu Nancy Fraser und Chantal Mouffe.)

Meinung aus der Buchhandlung

Feminismus für die 99%

von Cinzia Arruzza, Tithi Bhattacharya, Nancy Fraser

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