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Band 3

Spiegel und Licht »Hilary Mantel ist die Königin des historischen Romans.« Süddeutsche Zeitung — Roman

Aus der Reihe Tudor-Trilogie
16

32,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2020

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

1104

Maße (L/B/H)

14,4/21,6/5,1 cm

Gewicht

1067 g

Farbe

Dunkellila / Hellbraun

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

›The Mirror and the Light‹

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-9724-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2020

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

1104

Maße (L/B/H)

14,4/21,6/5,1 cm

Gewicht

1067 g

Farbe

Dunkellila / Hellbraun

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

›The Mirror and the Light‹

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-9724-7

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • Bewertung

    5/5

    02.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nichts währt ewig

    Hillary Mantel war bekannt für ihre sehr akribische Recherche. Und auch in diesem Roman wird die Zeit Cromwells und HeinrichVIII so beschrieben, dass man als Leser:in dort alles miterlebt und sich sowohl die Personen als auch die Orte sehr gut vorstellen kann. Die Machtspiele am Hof sind spannend und die ständige Bedrohung durch den Größenwahn des Königs wird anschaulich dargestellt. Wer einen historischen Roman auf hohem Niveau sucht, ist mit dieser Lektüre bestens versorgt.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    15.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer hoch steigt, wird tief fallen

    Englische Geschichtsschreiber/Historiker sind schon eine seltsame Spezies. Beeinflusst vom Zeitgeist wurde ein Richard I. (Löwenherz) jahrhundertelang idealisiert, Richard III. hingegen in Grund und Boden verdammt. Ähnliches widerfuhr auch Thomas Cromwell, dem schillernden Staatsmann und mächtigen Ratgeber Heinrichs VIII., der in Hilary Mantels Tudor-Reihe im Mittelpunkt steht. „Spiegel und Licht“ ist der abschließende Band der Trilogie und richtet den Fokus auf die letzte Lebensjahre Cromwells, beginnend nach der Hinrichtung Anne Boleyns 1536, an deren Sturz er maßgeblich beteiligt war. Zuerst gilt es für ihn, denn sein König braucht eine neue Gefährtin, eine die ihm endlich den ersehnten Thronfolger schenkt. Cromwells Hilfe ist wieder einmal gefragt. Jane Seymour erfüllt die Erwartungen hinsichtlich der Geburt des männlichen Nachkommens, aber sie stirbt im Kindbett. Anna von Kleve, Ehefrau Nr. 4, erfüllt Heinrichs Erwartungen allerdings nicht, und diesen „Missgriff“ verzeiht er Cromwell nicht. Dessen Macht schwindet nun Tag für Tag, aber man fragt sich, ob er, geblendet von Aufstieg und Position, das nicht sieht oder nicht sehen will. Sich nicht vorstellen kann, dass sich sein König, gegen ihn wenden wird. Wie es endet ist bekannt. Die Gunst seines Königs verloren, der für ihn „Spiegel und Licht der Christenheit“ ist, wird er des Hochverrats und der Ketzerei angeklagt und schuldig gesprochen und muss schließlich 1540 den Gang zum Schafott antreten. Hilary Mantel lässt uns mit ihrer Cromwell/Tudor-Trilogie tief in die englische Renaissance eintauchen. Natürlich hält sie sich an die verbrieften Daten und Ereignisse, vermeidet aber dabei das kitschig-romantisierende Klischee, das fast allen historischen Romanen anhaftet. Ihr Cromwell ist zwar ein Mann ohne Skrupel, wenn es um die Unterstützung des Königs geht, hat aber auch eine Vision, die sich aus dem Erlebten speist. England soll besser werden, und deshalb bedarf es einer Erneuerung der Kirche, um damit den Einfluss des Papstes zurückzudrängen. Da die Autorin im Präsens schreibt und die Ereignisse aus Cromwells subjektiver Sicht schildert, kann der Leser hautnah teilhaben, ist mittendrin, bewegt sich mit dem Protagonisten in dieser spannenden Epoche, teilt dessen Gedanken. Allen nachdrücklich empfohlen, die sich, wenn auch nur ein bisschen, für die englische Geschichte interessieren. Momentan gibt es im Bereich des literarischen Historienromans nichts Besseres! Und ich lehne mich jetzt nicht weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass auch dieser abschließende Band, wie bereits die beiden Vorgänger, mit dem Booker Prize ausgezeichnet wird.

  • Havers

    5/5

    15.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Englische Geschichtsschreiber/…

    Englische Geschichtsschreiber/Historiker sind schon eine seltsame Spezies. Beeinflusst vom Zeitgeist wurde ein Richard I. (Löwenherz) jahrhundertelang idealisiert, Richard III. hingegen in Grund und Boden verdammt. Ähnliches widerfuhr auch Thomas Cromwell, dem schillernden Staatsmann und mächtigen Ratgeber Heinrichs VIII., der in Hilary Mantels Tudor-Reihe im Mittelpunkt steht. „Spiegel und Licht“ ist der abschließende Band der Trilogie und richtet den Fokus auf die letzte Lebensjahre Cromwells, beginnend nach der Hinrichtung Anne Boleyns 1536, an deren Sturz er maßgeblich beteiligt war. Zuerst gilt es für ihn, denn sein König braucht eine neue Gefährtin, eine die ihm endlich den ersehnten Thronfolger schenkt. Cromwells Hilfe ist wieder einmal gefragt. Jane Seymour erfüllt die Erwartungen hinsichtlich der Geburt des männlichen Nachkommens, aber sie stirbt im Kindbett. Anna von Kleve, Ehefrau Nr. 4, erfüllt Heinrichs Erwartungen allerdings nicht, und diesen „Missgriff“ verzeiht er Cromwell nicht. Dessen Macht schwindet nun Tag für Tag, aber man fragt sich, ob er, geblendet von Aufstieg und Position, das nicht sieht oder nicht sehen will. Sich nicht vorstellen kann, dass sich sein König, gegen ihn wenden wird. Wie es endet ist bekannt. Die Gunst seines Königs verloren, der für ihn „Spiegel und Licht der Christenheit“ ist, wird er des Hochverrats und der Ketzerei angeklagt und schuldig gesprochen und muss schließlich 1540 den Gang zum Schafott antreten. Hilary Mantel lässt uns mit ihrer Cromwell/Tudor-Trilogie tief in die englische Renaissance eintauchen. Natürlich hält sie sich an die verbrieften Daten und Ereignisse, vermeidet aber dabei das kitschig-romantisierende Klischee, das fast allen historischen Romanen anhaftet. Ihr Cromwell ist zwar ein Mann ohne Skrupel, wenn es um die Unterstützung des Königs geht, hat aber auch eine Vision, die sich aus dem Erlebten speist. England soll besser werden, und deshalb bedarf es einer Erneuerung der Kirche, um damit den Einfluss des Papstes zurückzudrängen. Da die Autorin im Präsens schreibt und die Ereignisse aus Cromwells subjektiver Sicht schildert, kann der Leser hautnah teilhaben, ist mittendrin, bewegt sich mit dem Protagonisten in dieser spannenden Epoche, teilt dessen Gedanken. Allen nachdrücklich empfohlen, die sich, wenn auch nur ein bisschen, für die englische Geschichte interessieren. Momentan gibt es im Bereich des literarischen Historienromans nichts Besseres! Und ich lehne mich jetzt nicht weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass auch dieser abschließende Band, wie bereits die beiden Vorgänger, mit dem Booker Prize ausgezeichnet wird.

  • Bewertung

    5/5

    30.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Thomas Cromwell ist auf dem Zenit...

    Thomas Cromwell ist auf dem Zenit seiner Karriere : Anne Boleyn ist tot, die neue Königin bringt ďen ersehnten Thronfolger zur Welt und Heinrich ist endlich zufrieden. Doch ist es klug mächtiger zu sein, als der König selbst ?? Geschichte so lebendig erzählt, als wäre man dabei.

  • Bewertung

    5/5

    29.04.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der perfekte Abschluss der Triologie...

    Der perfekte Abschluss der Triologie um Thomas Cromwell. Hilary Mantel beschreibt auf fesselnde Weise, den Aufstieg eines Mannes aus dem einfachen Volk zum Berater Henry VIII. Aber so hoch wie man steigt, so tief kann man fallen. Den die Gunst eines Herrschers hält nicht ewig!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (16)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Martin Berger

    Martin Berger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    3/5

    17.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leider kein krönender Abschluss.

    Mit „Spiegel und Licht“ vollendet Hilary Mantel ihre Tudor-Trilogie. Für „Wölfe“ und „Falken“ gab es jeweils den Booker-Preis, und zwar absolut verdient. Dieser dritte Band ist der schwächste der Serie. Es ist ein extrem weitschweifiger Roman, mit einer Unmenge an Rückblenden. Es scheint so, als wollte die Autorin noch alles über Thomas Cromwell erzählen, was vor Beginn der Trilogie geschah. Ein vierter Band wäre besser gewesen. (Siehe auch: Mantel, Wölfe / Falken)

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