Die TikTok-Sensation aus den USA! Rebecca F. Kuang erschafft eine Welt voller Kampfkunst, Götter und uralter Magie.
Rin ist ein einfaches Waisenmädchen, das im Süden des Kaiserreichs Nikan lebt. Ihre Adoptiveltern benutzen sie als billige Arbeitskraft, und um sie herum gibt es nur Armut, Drogensucht und Ödnis. Um diesem Leben zu entfliehen, setzt sie alles daran, um an der Eliteakademie von Sinegard aufgenommen zu werden. Doch auch dort wird Rin wegen ihrer Herkunft verspottet und ausgegrenzt. Da bricht ein Krieg gegen das Nachbarreich aus. Rin muss nun kämpfen und entdeckt dabei, dass ihre Welt nie so einfach war, wie sie geglaubt hatte – und dass sie zu viel mehr in der Lage ist, als sie selbst je für möglich gehalten hätte.
Der Auftakt der spektakulären Fantasy-Trilogie der SPIEGEL-Bestsellerautorin von »Babel« und »Katabasis«.
Im Zeichen der Mohnblume bei Blanvalet:
1. Die Schamanin
2. Die Kaiserin
3. Die Erlöserin
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Lina
5/5
17.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Lebenshighlight
Das Buch ist definitiv ein Lebenshighlight für mich.
Die Charaktere sind unfassbar tiefgründig logisch aufgebaut mit einem nachvollziehenbaren Development allgemein sehr gut geschrieben genauso wie das worldbuliding. Mich hat vor allem das Magiesystem überrascht es passt zu dem ganzen Bine der Geschichte. Es ist brutal, politisch und es wird nichts beschönigt. Diese Buch hat mich vieles überdenken lassen. Der Schreibstil war teilweise etwas anspruchsvoll aber trotzdem angenehm zu lesen. das einzige was ich vielleicht kritisieren würde ist das es sich manchmal wirklich etwas zieht aber nie schlimm genug.
(Schaut bitte die Trigger nach das Buch ist nicht ganz ohne)
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
03.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein schonungsloser Fantasyauftakt mit Sogwirkung
Rin wächst in einfachen und harten Verhältnissen auf. Als Waisenmädchen scheint ihr Leben bereits vorgezeichnet zu sein: Armut, Abhängigkeit und kaum eine Chance, ihrem Umfeld zu entkommen. Doch Rin weigert sich, dieses Schicksal einfach hinzunehmen. Mit großem Ehrgeiz und starker Willenskraft bereitet sie sich auf eine schwierige Prüfung vor, die ihr den Weg an eine angesehene Militärakademie öffnen könnte.
Als ihr tatsächlich die Aufnahme gelingt, beginnt für sie ein völlig neues Leben. An der Akademie muss Rin sich gegen Vorurteile, Konkurrenz und die hohen Erwartungen ihrer Lehrer behaupten. Viele unterschätzen sie wegen ihrer Herkunft, doch gerade dadurch entwickelt sie einen noch stärkeren Kampfgeist. Nach und nach entdeckt sie Fähigkeiten in sich, die weit über normales militärisches Talent hinausgehen.
Dabei kommt Rin mit einer geheimnisvollen und gefährlichen Macht in Berührung, die eng mit alten Göttern und schamanischen Kräften verbunden ist. Während sie versucht, ihren Platz in der Welt zu finden, spitzen sich zugleich politische Spannungen und kriegerische Konflikte im Reich zu. Rin muss lernen, dass Stärke nicht nur Vorteile bringt, sondern auch Verantwortung, Opfer und schwierige Entscheidungen bedeutet.
Der Roman erzählt von Aufstieg, Ausgrenzung, Macht und dem Wunsch, das eigene Leben selbst zu bestimmen. Gleichzeitig zeigt die Geschichte, wie schnell Mut und Ehrgeiz in gefährliche Bahnen geraten können, wenn Krieg und Rache eine immer größere Rolle spielen.
Rebecca F. Kuangs Debütroman Im Zeichen der Mohnblume – Die Schamanin habe ich mit großen Erwartungen gelesen. Vorab habe ich mich nicht ausführlich über den Inhalt des Romans informiert, sondern mich ganz von meiner Intuition leiten lassen — und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist deutlich düsterer und blutiger, als ich es erwartet hatte. Zu meiner Freude kommt sie ohne typischen „Spice“ aus. Statt Liebesschwüren stößt man hier auf Intrigen und Rache, aber auch auf wahre Freundschaften und den Verlust geliebter Menschen.
Kuang schreibt für mich in einem dichten Erzählrhythmus. Sie geht auf viele Details ein, sodass ich mir die Schauplätze jederzeit gut vorstellen konnte. Die Charaktere besitzen Tiefe, und ihre Handlungen sind für mich nachvollziehbar, auch wenn sie zum Teil grausame Ausmaße annehmen.
Rin ist für mich eine besondere Art von Protagonistin. Sie ist über den Roman hinweg nicht die strahlende Heldin, die jede Aufgabe mit Leichtigkeit meistert und von ihren Mitmenschen vergöttert wird. Ganz im Gegenteil: Sie muss für ein wenig Anerkennung stark kämpfen, wirkt oft einsam und verschlossen. Obwohl sie von bestimmten Figuren gedemütigt oder herablassend behandelt wird, ist sie nach einer echten Entschuldigung dennoch bereit, auf diese Charaktere einzugehen und sich sogar mit ihnen anzufreunden. Für mich zeigt genau diese Eigenschaft wahre Stärke. Sie macht Rin menschlich, weil sie trotz bitterer Erfahrungen, körperlicher Schmerzen und innerer Verletzungen weiterkämpft, um ihr Ziel zu erreichen. Gerade ihre Fehler, ihre Härte und ihre Verletzlichkeit sorgen dafür, dass sie für mich so greifbar wirkt.
Viele Figuren beschreibt Kuang so lebhaft, dass ich keine Probleme hatte, mir die Szenen bildlich vorzustellen. Teilweise wirkten sie auf mich, als würden sie direkt aus den Seiten treten. Besonders die Cike hat es mir angetan. Ich „liebe“ diese Gruppe, ihre Dynamik und die besondere Rolle, die sie innerhalb der Geschichte einnimmt.
Die Erzählstruktur liest sich flüssig. Nach dem ausführlichen Einstieg in das Leben an der Akademie nimmt die Handlung rasant an Fahrt auf. Oft wollte ich das Buch nicht zur Seite legen, weil mich die Geschichte gefesselt hat und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Die Mythologie des Romans ist interessant aufgebaut und bietet für mich einige neue Ideen und spannende Ansätze. Insgesamt hat mich das Buch auf fast jeder Seite intensiv mitgenommen und am Ende auch emotional gepackt.
Allerdings enthält die Handlung einige Trigger, darunter Krieg, Drogen, Gewalt, Folter und sexualisierte Gewalt. Manche Szenen werden sehr schonungslos und verstörend beschrieben. Für mich haben diese Passagen die düstere Atmosphäre des Romans jedoch zusätzlich verdichtet. Gerade weil Kuangs Debüt nicht weichgespült wirkt, sondern von grausamen Strategien, Machtkämpfen und verhängnisvollen Entscheidungen geprägt ist, konnte es mich so stark überzeugen.
Ich vergebe gerne fünf Sterne und bin sehr gespannt auf den nächsten Band. Vor allem möchte ich wissen, wie Rins weiterer Weg aussieht — auch wenn meine Erwartungen nach diesem starken Auftakt nun entsprechend hoch sind.
whatabout_nadine
aus Handewitt
5/5
22.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Puuuuuh. Ganz schön harter Tobak!
Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Die Brutalität, die Grausamkeit, die psychische und physische Gewalt, die hier beschrieben wird, ist erschütternd. Und leider auch irgendwie erschreckend realistisch. Die Triggerwarnungen zu dem Buches sind absolut gerechtfertigt und sollten keinesfalls ignoriert werden. Wer sich darauf einlässt, bekommt eine düstere, intensive Geschichte voller moralischer Grauzonen, wo nichts beschönigt oder verharmlost wird.
Achtung ⚠️ Spoiler
Was mich aber besonders beeindruckt hat, ist Rins Entwicklung. Sie ist nämlich keine strahlende Heldin, sondern eine zutiefst gezeichnete Figur, deren Entscheidungen nicht immer nachvollziehbar sind – aber genau das macht sie, wie ich finde, absolut glaubwürdig. Nicht jede Entscheidung ist gut, aber in ihrer Lage oft die einzig denkbare. Wenn man gefoltert wurde, Kriegsverbrechen miterlebt hat, verraten/verkauft wird und das eigene Bewusstsein durch Drogen vernebelt ist, kann man kaum erwarten, dass rationale und saubere Entscheidungen folgen.
Und doch bleibt Rin kämpferisch und menschlich, mit allen Widersprüchen, die wohl dazugehören.
Besonders stark finde ich die Botschaften, die zwischen den Zeilen mitschwingen. Die bittere Erkenntnis, dass es nicht die Frauen, Kinder oder unterdrückten Völker sind, die Kriege führen. Und trotzdem sind es oft genau diese Gruppen, die am meisten leiden – oder am Ende selbst zu Tätern werden, weil der Kreislauf aus Hass, Rache und Gewalt keinen Ausweg lässt. Rin hat selbst erfahren, wie es ist, am Boden zu liegen – und doch blendet sie genau diese Perspektive in den entscheidenden Momenten aus. Das ist tragisch und erschreckend.
Denn eines wird in diesem Buch mehr als deutlich: Rache gibt keine Ruhe. Sie heilt nichts. Sie schafft einfach nur neues Leid.
Im Zeichen der Mohnblume ist ein unfassbar toller 5 ⭐️ Auftakt einer Triologie. Definitiv kein Buch für nebenbei und nicht einfach nur reines Fantasy, sondern auch ein Spiegel für die dunkelsten Seiten der Menschheit. Unvergesslich!
Bewertung
5/5
31.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Etwas anders, zum Glück!
Um Klassen besser und komplexer als die eher peinliche. aber hochgelobte Adlerkrieger-Triloge von Jin Yong, die für mich eher noch unter Edgar Wallace Groschenroman Niveau dahindümpelte.
Auch, weil hier die reale, belegbare chinesische Vergangenheit auf interessante Weise in eine etwas anderen Fantasy-Welt transferiert wurde.
Rin ist eigentlich die Anti-Heldin schlechthin, wenn sie glaubt, zu gewinnen, scheitert sie trotzdem und wenn sie glaubt, zu verlieren, tun sich unerwartete Optionen auf, oder auch nicht.
Der erste Teil ist noch relativ geradlinig, die anderen Bände werden noch komplexer und verschachtelter, wobei "Gut und Böse" ständig in Bewegung und Verwandlung bleiben, auch was Rin selbst betrifft, oder andersrum, von der Heldin zum Opfer ist es hier oft nur ein kleiner Schritt, zumal Rin sich selbst oftmals selbst weder im Griff hat, sondern zur Getriebenen ihrer selbst wird.
Für eine so junge Autorin wirklich exzellent gelungen, auch, weil die Nebencharaktere allesamt ähnlich komplexe Wahrnehmungs- und Veränderungsprozesse durchlaufen.
Wer mit eigenen (traumatischen, emotionalen) Grenzerfahrungen im eigenen Leben bereits zu tun hatte, wird sich in Rin vermutlich leichter hineinversetzen können, auch wenn diese im Normalfall doch nicht ganz so extrem ausgefallen sein dürften, wer sich innerhalb einer scheinbar sicheren, heilen, unveränderten äußeren und inneren heilen Welt bewegt, ohne diverse persönliche Schockerfahrungen bereits erlebt (und hoffentlich verarbeitet) zu haben, für den mag das Ganze eher unglaubwürdig rüberkommen.
Für mich ein gelungenes Meisterwerk!
Bewertung
5/5
28.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein grandioser Auftakt eines dunkelgrauen Märchens
Ich habe Im Zeichen der Mohnblume Band 1 quasi eingeatmet. Und es hat mich mit Gefühlen zurückgelassen, die ich sortieren und ordnen muss.
Rin ist eine Protagonistin mit so vielen Facetten und mehr als nur die typische Heldin aus vielen anderen Fantasy Romanen. Das gefiel mir unfassbar gut.
Kuangs Schreibstil ist lyrisch und doch gut verständlich - nur in der Übersetzung haben sich einige Rechtschreibfehler eingeschlichen (dafür kann aber jetzt primär die Autorin nichts ^^)
Ich kann das Buch für Fans der etwas dunkleren Fantasy nur empfehlen.
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5/5
18.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Im Zeichen der Mohnblume
Dieses Buch ist schuld, warum ich lange kein Fantasy-Buch mehr lesen konnte. Im Zeichen der Mohnblume war UNGLAUBLICH! Eine epische High Fantasy mit tiefgründigen politischen Aspekten und einer Hauptfigur, die wirklich alles verändert: Rin. Sie ist keine typische Heldin, sondern eine komplexe, fehlerhafte und unglaublich starke Figur, die sich durch die Dunkelheit kämpft, immer auf der Suche nach Macht und Selbstbestimmung. Das Magiesystem in diesem Buch ist so faszinierend, die Elemente und die verschiedenen magischen Disziplinen sind nicht nur kreativ, sondern auch tief in die Weltpolitik und die Geschichte eingebaut, was das Ganze unglaublich reich und realistisch macht. Die Charaktere sind vielseitig, mit eigenen Motivationen und inneren Konflikten, die sie zu etwas Besonderem machen. Niemand ist nur gut oder böse, jeder hat seine Schattenseiten und seine Gründe, und das macht sie so real und greifbar. Die Welt, die Kuang erschafft, ist brutal, intensiv und packend, und sie wird durch Rin’s Perspektive noch viel schärfer und emotionaler.
Für mich ein absolutes Meisterwerk!
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5/5
12.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Ich habe ein neues Lieblingsbuch gefunden!
Eines muss direkt am Anfang gesagt werden: Das Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven! Wir befinden uns hier in einem Kriegssetting und die Autorin beschönigt absolut gar nichts. Die Protagonistin Rin kommt an die angesehene Akademie in Sinegard. Mit dem Start in der Einrichtung hofft sie gleichzeitig auch auf einen Neubeginn. Doch kurze Zeit später bricht Krieg aus und nichts wird mehr so sein, wie es einmal war. Was mir an dem Buch am meisten gefallen hat, ist definitiv die Protagonistin! Sie ist nämlich kein feingeschliffener, makelloser Charakter, der dazu auserkoren wurde, die Welt zu retten. Nein, sie ist voller Ängste, trifft teils die falschen Entscheidungen und will von allem mehr - mehr Macht, mehr Rache, mehr Chancen, sich zu beweisen. Und dadurch, dass sie so vielschichtig ist, ist sie auch so unglaublich menschlich. In dem einen Moment hätte ich sie am liebsten einmal ordentlich durchgeschüttelt und in dem anderen wollte ich sie wieder in den Arm nehmen. Und so ging es mir mit nahezu jedem Charakter! Was R. F. Kuang hier geschaffen hat, ist ganz großes Kino! Ich könnte ewig noch so weiterschwärmen, aber so eine lange Rezension würde sich vermutlich keiner durchlesen ^^ Eines muss noch gesagt werden: Beim 21. Kapitel solltet ihr darauf achten, nicht nebenbei zu essen - könnte einem den Appetit verderben!
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5/5
02.09.2022
Buch (Taschenbuch)
Mein absolutes Fantasy-Highlight...
Mein absolutes Fantasy-Highlight und ein atemberaubender Start in eine Trilogie, die genauso schön wie auch brutal ist. Chinesische Geschichte trifft auf uralte Mythologie und erschafft eine Welt voller Götter, Magie, Kampfkunst und Willensstärke.
Das Buch verbindet Fantasy mit chinesischer Geschichte, Kampfkunst und Mythologie zu einem faszinierenden Setting. Im Mittelpunkt steht Rin, eine Waise, die sich aus ärmlichen Verhältnissen an eine Elite-Militärakademie hocharbeitet und dabei schnell erkennt, dass Macht stets mit einem hohen Preis verbunden ist. Besonders beeindruckt haben mich die dramatische Darstellung der Ereignisse sowie das impulsive und oft gewaltvolle Handeln der Charaktere.
Insgesamt ist Im Zeichen der Mohnblume ein gelungener und eindringlicher Auftakt der Reihe.
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