Produktbild: Deutschland misshandelt seine Kinder

Deutschland misshandelt seine Kinder »Eine erschütternde Anklageschrift.« STERN — Das Buch zum ZDF-Drama "Stumme Schreie"

6

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

5122

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2019

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,5/12,3/2,5 cm

Gewicht

278 g

Farbe

Weiß / Terracotta

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30234-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Den beiden Gerichtsmedizinern der Charité geht es in ihrem aktuellen Buch "Deutschland misshandelt seine Kinder" um konkrete, machbare Reformen." ("DER TAGESSPIEGEL")
"Die Rechtsmediziner Saskia Guddat und Michael Tsokos haben eine erschütternde Anklageschrift verfasst. (...) Autoren, die eine längst überfällige Debatte anstoßen." ("STERN")
"In dieser erweiterten Taschenbuchausgabe liefern sie /= die Autoren / bisher unveröffentlichte Belege für die dramatische Steigerungsrate kindlicher Misshandlungen und zeigen, wie wir die Gesundheit und Rechte der Kinder besser schützen können." ("DER NIERENPATIENT, Ausgabe 6/2015")
"Die Berliner Rechtsmediziner Saskia Guddat und Michael Tsokos eröffnen mit ihrem Buch "Deutschland misshandelt seine Kinder" eine notwendige Debatte." ("Berliner Zeitung")
"In einem neuen Buch decken die Berliner Rechtsmediziner Michael Tsokos und Saskia Guddat skandalöse Missstände unseres Kinderschutzsystems auf - und fordern Konsequenzen." ("STERN")
"Wer, wie die beiden Autoren der scharfen Streitschrift, beruflich misshandelte Kinder und deren Familien begutachtet, weiß wie kaum ein anderer, worum es geht." ("DER TAGESSPIEGEL")

Produktdetails

Verkaufsrang

5122

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2019

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,5/12,3/2,5 cm

Gewicht

278 g

Farbe

Weiß / Terracotta

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30234-7

Herstelleradresse

Droemer Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: GPSR Kontakt

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Th.M

    aus Berlin

    5/5

    18.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wichtig und interessant

    Das erschütternde für mich ist immer die Erkenntnis, das es niemanden in den Machtpositionen gibt, der ernsthaft versucht etwas zu ändern. Somit bleibt die Situation so wie sie ist und das Leid der Kinder damit auch. Kinder brauchen eine starke Lobby, die nicht nur die Gewalt gegen sie einzudämmen versucht, sondern auch endlich für Chancengleichheit in Bildung und sozialem Umfeld sorgt. Kostenlose Bildungs- und Freizeitangebote beispielsweise über den schulischen Rahmen hinausgehend wäre schön mal ein guter Ansatz. Mehr qualifizierte Sozialarbeiter, die in die Familien gehen, mehr Familienhelfer. Höhere Mindestlöhne, damit soziale Härten abgefedert werden und Schlüsselkinder nicht mehr auf sich gestellt sind, weil dann vielleicht ein Elternteil Zuhause bleiben kann. Darüber hinaus muss das Umfeld der Kinder, also Lehrer, Erzieher, Ärzte und Nachbarn jeden Verdacht den Behörden melden. Nur so haben die betroffenen Kinder die Chance auf ein normales Leben. Kinder sind unsere Zukunft. Lasst uns in unsere Zukunft statt in Waffen investieren.

  • J. U.

    aus Schweiz

    5/5

    19.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Thema, das viel zu wenig Aufmerksamkeit findet...

    Dieses Buch rüttelt einen wach und zeigt auf, was am Kinderschutzsystem nicht stimmt. Wir leben in einer Gesellschaft, in der viel zu oft Kinder nicht nur missbraucht werden, sondern dies auch gerne mal von den Leuten herum übersehen wird. Die Anzeichen sind oft leicht zu übersehen und nicht genug besprochen. Die Einleitung mit den Fallbeispielen empfinde ich persönlich als etwas zu lang wenn auch spannend, da sie zu wenig auf die Probleme eingeht, die im System herrschen. Der Rest jedoch ist vorzüglich verfasst und beschreibt die Problematik um Kindesmisshandlung sehr gut und detailliert. Eine Zusammenfassung dieses Werks müsste Publik gemacht werden, um auf diesen Umstand aufmerksam zu machen und das Thema und dessen Existenz und Bedeutung unter die Leute zu bringen.

  • sonjaliest

    aus Hannover

    5/5

    24.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Kürzlich habe ich das Buch…

    Kürzlich habe ich das Buch „Der dreizehnte Mann“ von Michael Tsokos und Florian Schwiecker beendet. Dieses Buch ist angelehnt an das tatsächlich stattgefundene „Kentler-Experiment“ und hat mich tatsächlich etwas fassungslos zurückgelassen. Nach diesem Buch hatte ich das Bedürfnis mehr über Missbrauch zu erfahren und nahm das Buch von Michael Tsokos und Saskia Guddat (inzwischen Etzold) „Deutschland misshandelt seine Kinder“ zur Hand. Das Buch steht tatsächlich angefangen seit der Leipziger Buchmesse 2014 in meinem Regal, weil ich nicht die Nervenstärke hatte, es zu beenden. Ich begann es nun von vorn. Was ist Missbrauch? Physische Misshandlung, Vernachlässigung, psychische Misshandlung und sexueller Missbrauch. Die Autoren berichten sachlich mit Fallbeispielen, in welcher Form es Missbrauch gibt. Hierbei sollen Missstände aufgezeigt und Verbesserungsvorschläge vorgebracht werden. Allerdings haben mich die Fallbeispiele doch recht mitgenommen, so dass ich wie bereits erwähnt, im ersten Anlauf das Buch nicht beendet konnte. Erschreckend das der Missbrauch aus dem engsten Umfeld der Kinder und Jugendlichen heraus geschieht. Es ist meist der Vater oder die Mutter oder der Lebensgefährte dieser Elternteile und dies nicht nur einmal, sondern meist in Serie! Die elterlichen Fähigkeiten und einige andere Faktoren spielen hierbei eine große Rolle und dadurch würde man durch genaues Hinsehen und Leisten von geeigneter Hilfestellung vieles vermeiden oder eher erkennen können. Denn viele andere Länder, in denen Kinderbetreuung und -erziehung anders und besser gehandhabt wird, haben derart gehäufte Fälle nicht! Ein Rechtsmedizinier kommt übrigens nicht nur dann zum Einsatz, wenn es sich um einen Fall mit Todesfolge handelt, sondern wird auch dann zu Rate gezogen, um zu begutachten und zu dokumentieren, dass kein Unfall oder Krankheiten für die Verletzungen des Kindes verantwortlich sind. Auch ist der zeitliche Ablauf für die einwandfreie Täterfeststellung erforderlich. Die Rechtsmediziner waren auch die ersten, die diese Fälle aufzeigten und dokumentierten. Aus Opfern werden Tätern und aufgrund einer ständigen Verteidigungshaltung werden aggressive Verhaltensmuster und ein zerstörtes Selbstwertgefühl zu einem brutalen Kreislauf. Als Mutter und Sachbearbeiterin im öffentlichen Dienst bricht es einem das Herz zu lesen, dass die „Wächter des Kindeswohls“ nicht wie ursprünglich wohl vorgesehen mit glänzender Rüstung die Kinder retten, sondern mit stumpfem Schwert im Papierdschungel der Bürokratie und des Personalmangels versinken. Das Buch ist 2014 erschienen und wenn ich es heute so lese, fürchte ich, dass die Verbesserungsvorschläge bisher versandet sind. Das System krankt. Ich hoffe jedoch, auch wenn die Kinder- und Jugendhilfe bisher noch nicht modernisiert wurde, dass die Kinder- und Jugendärzte u.a. inzwischen die Gelegenheit hatten, sich mehr fortzubilden, um Warnhinweise überhaupt erkennen zu können. Die Fallbeispiele sind nichts für schwache Nerven und zeigen auf, dass die Kinder engagierten Einsatz statt zynischer Routine dringend brauchen. Schließt nicht die Augen! Seht hin. Verfallt nicht in eine stillschweigende Duldung. Das Thema geht uns alle an, denn Herkunft und Bildung sind nicht unbedingt ausschlaggebend. Volle Punktzahl.

  • Christina Fischer

    aus Bremen

    5/5

    07.03.2014

    eBook (ePUB 3)

    Gruseliger als jeder Thriller

    Saskia Guddat und Michael Tsokos, beide Rechtsmediziner an der Berliner Charité, haben ein Buch geschrieben, dass gruseliger als jeder Thriller ist. In Deutschland werden jährlich ca. 200000 Kinder Opfer von häuslichen Gewalttaten. Das entspricht 500 Kinder pro Tag. 1 Kind stirbt täglich an den Folgen der Misshandlungen. Durch die tägliche Arbeit bekommen die beiden Ärzte das grausame Ausmaß zu sehen was den Kindern -meistens von den eigenen Eltern- angetan wird. Man liest ja häufig von Kindesmisshandlungen in der Zeitung oder im Internet und schüttelt nur den Kopf, aber was im Buch für Geschichten erzählt werden, da fällt einem nichts mehr dazu ein. Beispiel: Kinder werden auf heiße Herdplatten gesetzt oder in der Badewanne fixiert und diese wird mit brühend heißem Wasser gefüllt. Guddat und Tsokos berichten aber nicht nur von den Grausamkeiten, die den Kindern angetan werden, sondern auch von der Absurdität wie teilweise die Behörden mit den Fällen umgehen. Man lässt sich mit fadenscheinigen Ausreden der Eltern abspeisen und gibt die Kinder nach der Behandlung im Krankenhaus den Eltern sofort wieder mit. Kommt es dann doch einmal zu einer Anklage sprechen die Gerichte die Eltern oftmals wieder frei, entweder aus Mangel an Beweisen oder im zweifel für den Angeklagten, weil der Misshandler nicht eindeutig identifiziert werden kann. Nicht selten werden aus den kindlichen Opfern später selber Gewalttäter. Wenn man die Geschichten dieser Täter liest ist es aber auch kaum anders logisch, dass sie sich zu Tätern entwickeln. Sie kennen es ja nicht anders. Auch der Teufelskreis unserer Jugendämter wird aufgezeigt: Junge, motivierte Mitarbeiter, frisch von der Universität haben sich zum Ziel gesetzt, den Kindern zu helfen, werden zu den Brennpunktfamilien geschickt, lassen sich durch die schon erwähnten fadenscheinigen Ausreden abspeisen oder bewusst täuschen, stellen nach einigen Dienstjahren einen Versetzungsantrag in den Innendienst um mehr zu verdienen, sind einige Jahre später total ausgebrannt und krank, wodurch die Ämter chronisch unterbesetzt sind und die Fälle sich auf dem Schreibtisch stapeln. Selten ist ein erfahrener Mitarbeiter mit Durchsetzungsvermögen vorort bei den Familien. Sicherlich trifft das nicht auf jeden Mitarbeiter der deutschen Jugendämter zu, jedoch zeichnet sich im Buch eine Tendenz dazu ab. Saskia Guddat und Michael Tsokos geben allerdings nicht nur Einblick in die Greueltaten sondern zeigen auch Fakten auf, die die Misshandlungen (hier vor allem die Folgemisshandlungen) mindern könnten. Z.B. eine generelle rechtsmedizinische Schulung der Familienhelfer um sich nicht so leicht täuschen zu lassen. Eine generelle Meldepflich der Kinderärzte bei Verletzungen die auf Gewalteinwirkung schließen lassen. Zur Zeit gibt es diese Meldepflicht nicht. In einem Abschnitt im Buch steht, dass viele Ärzte, gerade in Stadtteilen mit einer hohen Anzahl an Brennpunktfamilien, von einer Meldung absehen, weil sie eine Abwanderung ihrer Patienten fürchten, wenn sich rumspricht, dass dieser Arzt Meldung an die Polizei bzw. Jugendamt macht. Da weiß ich nicht, was mich wütender macht? Die Kindesmisshandlungen oder die Tatsache, dass nicht mit der nötigen Härte gegen die Misshandler vorgegangen wird. Ich bin selber Mutter zweier Kinder und habe das Buch fast durchgängig nur kopfschüttelnd gelesen.

  • Bewertung

    aus Reinbek

    4/5

    01.06.2014

    eBook (ePUB 3)

    Schockierend

    Grausam, was dieses Volk mit seiner Zukunft anstellt.Sogar fürs Mofafahren muss der Deutsche eine Prüfung ablegen um zu sehen, ob er es kann.Aber Kindererziehung darf jeder, ohne wenn und aber.Sowas kommt von sowas.

Kundinnen und Kunden meinen

5

4

4

1

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (6)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Deutschland misshandelt seine Kinder