Produktbild: Deutschland misshandelt seine Kinder

Deutschland misshandelt seine Kinder Das Buch zum ZDF-Drama "Stumme Schreie"

6

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.01.2014

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1947 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426423950

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

28.01.2014

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1947 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426423950

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Christina Fischer

    aus Bremen

    5/5

    07.03.2014

    eBook (ePUB 3)

    Gruseliger als jeder Thriller

    Saskia Guddat und Michael Tsokos, beide Rechtsmediziner an der Berliner Charité, haben ein Buch geschrieben, dass gruseliger als jeder Thriller ist. In Deutschland werden jährlich ca. 200000 Kinder Opfer von häuslichen Gewalttaten. Das entspricht 500 Kinder pro Tag. 1 Kind stirbt täglich an den Folgen der Misshandlungen. Durch die tägliche Arbeit bekommen die beiden Ärzte das grausame Ausmaß zu sehen was den Kindern -meistens von den eigenen Eltern- angetan wird. Man liest ja häufig von Kindesmisshandlungen in der Zeitung oder im Internet und schüttelt nur den Kopf, aber was im Buch für Geschichten erzählt werden, da fällt einem nichts mehr dazu ein. Beispiel: Kinder werden auf heiße Herdplatten gesetzt oder in der Badewanne fixiert und diese wird mit brühend heißem Wasser gefüllt. Guddat und Tsokos berichten aber nicht nur von den Grausamkeiten, die den Kindern angetan werden, sondern auch von der Absurdität wie teilweise die Behörden mit den Fällen umgehen. Man lässt sich mit fadenscheinigen Ausreden der Eltern abspeisen und gibt die Kinder nach der Behandlung im Krankenhaus den Eltern sofort wieder mit. Kommt es dann doch einmal zu einer Anklage sprechen die Gerichte die Eltern oftmals wieder frei, entweder aus Mangel an Beweisen oder im zweifel für den Angeklagten, weil der Misshandler nicht eindeutig identifiziert werden kann. Nicht selten werden aus den kindlichen Opfern später selber Gewalttäter. Wenn man die Geschichten dieser Täter liest ist es aber auch kaum anders logisch, dass sie sich zu Tätern entwickeln. Sie kennen es ja nicht anders. Auch der Teufelskreis unserer Jugendämter wird aufgezeigt: Junge, motivierte Mitarbeiter, frisch von der Universität haben sich zum Ziel gesetzt, den Kindern zu helfen, werden zu den Brennpunktfamilien geschickt, lassen sich durch die schon erwähnten fadenscheinigen Ausreden abspeisen oder bewusst täuschen, stellen nach einigen Dienstjahren einen Versetzungsantrag in den Innendienst um mehr zu verdienen, sind einige Jahre später total ausgebrannt und krank, wodurch die Ämter chronisch unterbesetzt sind und die Fälle sich auf dem Schreibtisch stapeln. Selten ist ein erfahrener Mitarbeiter mit Durchsetzungsvermögen vorort bei den Familien. Sicherlich trifft das nicht auf jeden Mitarbeiter der deutschen Jugendämter zu, jedoch zeichnet sich im Buch eine Tendenz dazu ab. Saskia Guddat und Michael Tsokos geben allerdings nicht nur Einblick in die Greueltaten sondern zeigen auch Fakten auf, die die Misshandlungen (hier vor allem die Folgemisshandlungen) mindern könnten. Z.B. eine generelle rechtsmedizinische Schulung der Familienhelfer um sich nicht so leicht täuschen zu lassen. Eine generelle Meldepflich der Kinderärzte bei Verletzungen die auf Gewalteinwirkung schließen lassen. Zur Zeit gibt es diese Meldepflicht nicht. In einem Abschnitt im Buch steht, dass viele Ärzte, gerade in Stadtteilen mit einer hohen Anzahl an Brennpunktfamilien, von einer Meldung absehen, weil sie eine Abwanderung ihrer Patienten fürchten, wenn sich rumspricht, dass dieser Arzt Meldung an die Polizei bzw. Jugendamt macht. Da weiß ich nicht, was mich wütender macht? Die Kindesmisshandlungen oder die Tatsache, dass nicht mit der nötigen Härte gegen die Misshandler vorgegangen wird. Ich bin selber Mutter zweier Kinder und habe das Buch fast durchgängig nur kopfschüttelnd gelesen.

  • Bewertung

    aus Reinbek

    4/5

    01.06.2014

    eBook (ePUB 3)

    Schockierend

    Grausam, was dieses Volk mit seiner Zukunft anstellt.Sogar fürs Mofafahren muss der Deutsche eine Prüfung ablegen um zu sehen, ob er es kann.Aber Kindererziehung darf jeder, ohne wenn und aber.Sowas kommt von sowas.

  • Fantasy_Brit

    3/5

    11.02.2014

    eBook (ePUB 3)

    zu populistisch

    Die Mediziner schreiben weiteren Einnahmen von Medizinern zu Munde. Noch mehr sinnlose U-Untersuchungen, noch mehr Macht den Ärzten und Jugendämtern. Hat das bisher etwas gebracht? Es wurden mit den gleichen Argumenten schon unzählige U-Untersuchungen eingeführt, die die Kasse klingeln lassen. Doch das Ergebnis ist doch gerade - nach den Autoren - so, dass es immer schlimmer wird. Warum wird vollkommen ausgeblendet, dass gerade durch die Betreuung in Kinderheimen, durch Pflegefamilien und die Wegnahme der Kinder von ihren leiblichen Eltern erneut Missbrauch, Drangsalierung und Selbstmorde von Kindern produziert werden? Es wird in keiner Weise dargestellt, dass die prekären gesellschaftlichen Verhältnissen das ihre dazutun und der steuerlich lohnenswerte Alkoholverkauf u.s.w. Die Darstellung ist absolut einseitig: Gute Ärzte, mehr Macht dem Staat, noch mehr Zwangsmaßnahmen, noch mehr ärztliche Untersuchungen - böse Eltern! Warum wünschen sich nur Kinder aus Kinderheimen Eltern und sind noch nach Jahrzehnten traumarisiert? Die Schlüsse, die aus dem Versagen einzelner Elternteile gemacht werden könnten aus der DDR stammen. Die Charité, der Arbeitsplatz der Autoren, steht ja auch auf deren ehemaligen Boden.

  • Th.M

    aus Berlin

    5/5

    18.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wichtig und interessant

    Das erschütternde für mich ist immer die Erkenntnis, das es niemanden in den Machtpositionen gibt, der ernsthaft versucht etwas zu ändern. Somit bleibt die Situation so wie sie ist und das Leid der Kinder damit auch. Kinder brauchen eine starke Lobby, die nicht nur die Gewalt gegen sie einzudämmen versucht, sondern auch endlich für Chancengleichheit in Bildung und sozialem Umfeld sorgt. Kostenlose Bildungs- und Freizeitangebote beispielsweise über den schulischen Rahmen hinausgehend wäre schön mal ein guter Ansatz. Mehr qualifizierte Sozialarbeiter, die in die Familien gehen, mehr Familienhelfer. Höhere Mindestlöhne, damit soziale Härten abgefedert werden und Schlüsselkinder nicht mehr auf sich gestellt sind, weil dann vielleicht ein Elternteil Zuhause bleiben kann. Darüber hinaus muss das Umfeld der Kinder, also Lehrer, Erzieher, Ärzte und Nachbarn jeden Verdacht den Behörden melden. Nur so haben die betroffenen Kinder die Chance auf ein normales Leben. Kinder sind unsere Zukunft. Lasst uns in unsere Zukunft statt in Waffen investieren.

  • J. U.

    aus Schweiz

    5/5

    19.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Thema, das viel zu wenig Aufmerksamkeit findet...

    Dieses Buch rüttelt einen wach und zeigt auf, was am Kinderschutzsystem nicht stimmt. Wir leben in einer Gesellschaft, in der viel zu oft Kinder nicht nur missbraucht werden, sondern dies auch gerne mal von den Leuten herum übersehen wird. Die Anzeichen sind oft leicht zu übersehen und nicht genug besprochen. Die Einleitung mit den Fallbeispielen empfinde ich persönlich als etwas zu lang wenn auch spannend, da sie zu wenig auf die Probleme eingeht, die im System herrschen. Der Rest jedoch ist vorzüglich verfasst und beschreibt die Problematik um Kindesmisshandlung sehr gut und detailliert. Eine Zusammenfassung dieses Werks müsste Publik gemacht werden, um auf diesen Umstand aufmerksam zu machen und das Thema und dessen Existenz und Bedeutung unter die Leute zu bringen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

4

4

1

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (6)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Deutschland misshandelt seine Kinder