Produktbild: Lanny

Lanny

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11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.03.2019

Verlag

Kein & Aber Digital

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

7083 KB

Auflage

1. Auflage, neue Ausgabe

Übersetzt von

Uda Strätling + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783036994055

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

11.03.2019

Verlag

Kein & Aber Digital

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

7083 KB

Auflage

1. Auflage, neue Ausgabe

Übersetzt von

  • Uda Strätling
  • Matthias Göritz

Sprache

Deutsch

EAN

9783036994055

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  • Bewertung

    5/5

    13.07.2026

    eBook (ePUB)

    Aufwühlend, kreativ, kurzweilig

    Ich bin ohne viel Vorwissen über diesen Titel gestolpert und habe ihn sehr genossen. Das Spiel mit Text und Form funktionierte auch im eBook, ist in Papierform vermutlich aber effektiver. Der Stimmungswechsel in Teil 2 ist wirklich gelungen, und ich habe gegen Ende ein paar Tränchen verdrückt. Ich werde noch lange daran denken, es hat wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Große Empfehlung!

  • Kaffeeelse

    5/5

    20.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Altvater Schuppenwurz agiert

    Wie will man dieses Buch/dieses Konstrukt beurteilen? Ich versuche es mal. Als erstes muss ich die Sprache von Max Porter hervorheben. Dieses Spiel mit den Wörtern, mit den Sätzen, mit der Sprache macht einfach Spaß. Es ist sehr schön zu lesen und man kann diese Schreibe total genießen. Als nächstes muss und will ich auf diesen unglaublichen Sog in der Sprache des Max Porter eingehen. Im ersten Teil plätschert die Geschichte so dahin, ich war thematisch etwas überrascht und wunderte mich wohin die Geschichte so steuert. Im zweiten Teil des Buches entfaltet sich ein regelrechter Orkan aus Worten und Handlung, ein heftiges Szenario wird in diesem Teil des Buches thematisiert, ich war etwas schockiert und gleichzeitig auch entrüstet, schockiert über das Grundthema und entrüstet über die Menschen in der Handlung. Wobei mir neben der Sprache auch die Gesellschaftskritik in diesem Teil sehr gefallen hat. Und im dritten Teil des Buches gewinnt schlussendlich der mystische Teil wieder an Bedeutung und eine vollkommen neue Art von Geschichte wird beschrieben. Insgesamt ist dieses Buch durch diese besondere Art der Schreibe ein Lesegenuss. Wenn ich auf den Aufbau des Buches zu sprechen komme, variiert er von Teil zu Teil genauso. Im ersten Teil des Buches wird in Abschnitten geschrieben, die mit den Namen der sprechenden Person überschrieben sind, ein engerer Personenkreis kommt zu Wort. Im zweiten Teil wechselt in kleinen Absätzen die beschreibende Person, wobei die Person nicht immer ersichtlich und erkennbar ist und die Menge der beschreibenden Personen extrem zunimmt, das ganze Dorf ist plötzlich dabei und auch die Polizei. Im dritten Teil wird einerseits eine mystische traumhafte Geschichte erzählt, die wieder nur einen engeren Teil des Personenkreises betrifft und andererseits folgt ein Blick einer anderen Person des Dorfes. Insgesamt ist dieses Buch in seinem ganzen Aufbau/seiner ganzen Gestaltung ein sehr kunstvolles Buch. Zum Inhalt des Buches, es geht um ein Kind, Lanny, ein etwas wunderliches und seltsames Kind, ein singendes und fabulierendes Kind, ein außergewöhnliches Kind, das trotzdem seine Umgebung auch verzaubert, nicht jeden, aber viele. Und es geht darum, wie dieses kleine englische Dorf und seine Einwohner und auch die Eltern mit diesem Kind umgehen. Es geht aber auch darum , wie die alteingesessenen Bewohner dieses kleinen englischen Dorfes zu Zugezogenen und Außenseitern stehen und wie menschliche Dramen in den Medien ausgeschlachtet werden können. Es ist eine Geschichte, die den Menschen und sein Tun im Blick hat und dieses Tun heftig kritisiert. Und eine Mystik ist an zentraler Stelle, eine Mystik, die wir vergessen haben. Aber muss sie deswegen nicht mehr existent sein? Insgesamt betrachtet ist dieses Buch wein künstlerisches Buch, ein sehr interessantes Buch, aber ebenso ein Buch, welches nicht jedem gefallen wird. Mir hat es dagegen sehr gefallen!

  • Bewertung

    4/5

    25.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte über Menschen...

    Eine Geschichte über Menschen und ihre Fehler, die auf magische Weise ans Licht kommen. Genauso einfallsreich wie Max Porters Erstling!

  • Bewertung

    1/5

    20.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lanny von Max Porter - was für ein Schmarrn

    Ich habe das Buch geschenkt bekommen, weshalb ich dachte ich müsste es auch lesen. Ich kann nur sagen dass es mit der größte Schmarrn ist den ich jemals gelesen habe. Reine Zeitverschwendung bzw. obendrein auch noch ein echtes Ärgernis. Ich kann nur abraten.

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Unsere Meinungen

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    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    11.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Ballade für Chor und Typografie

    Wenn der kleine Lanny spricht oder singt, wird alles um ihn still, Menschen kehren zur Ruhe und lauschen andächtig seiner Stimme. Dieses auf undefinierbare Art besondere Kind, lebt mit seinen Eltern in einem Vorort von London, umgeben von Menschen, die ihre alltäglichen Sorgen, Ängste und Vorurteile untereinander teilen. Der zweite Roman von Max Porter liest sich wie eine Komposition für Chor und einen Solisten. Aus der Perspektive seiner Mutter, seines Vaters und des ähnlich ungewöhnlichen und deshalb aneckenden Kunstlehrers wird der Blick auf Lanny geworfen und wie er im Alltag und der Umwelt um ihn herum Magisches zu erkennen scheint, wo Andere nur Gewöhnliches sehen. Die vierte Stimme darunter ist die von Altvater Schuppenwurz: einer mythologischen Personifizierung der uralten Natur dieses Ortes, erinnernd an die Gestalt des Pans aus der griechischen Sagenwelt. Wie ein unsichtbares Netzwerk durchdringen seine Wurzeln jeden Zentimeter von Natur und Stadt, ständig auf der Suche nach Lannys Stimme, die auch für ihn etwas Besonderes hat. An dieser Stelle kommt eine der hervorstechenden Merkmale dieses Romans zum Vorschein: die Typologie. Denn in den Erzählpassagen von Schuppenwurz werden die Konventionen über Bord geworfen, wie für gewöhnlich eine Druckseite und der Text darauf gesetzt werden. Stattdessen sehen die Doppelseiten und Zeilen darauf tatsächlich aus wie das Wurzelwerk, mit dessen Hilfe sich die unheimliche und mitunter bedrohliche Gestalt im Ort umhört. Max Porter spielt auch in der Folge mit unkonventioneller Typografie und Seitengestaltung, um den unterschiedlichen Stimmen und Meinungen dieses Ortes auf besondere Art und Weise Gehör zu verschaffen. So wie „Lanny“ nicht den gängigen Gestaltungsformen der Literatur entspricht, lässt es sich ebenso wenig einem eindeutigen Genre zuordnen. Letzten Endes handelt es sich, ähnlich wie Robert Seethalers „Das Feld“, um die Geschichte der Gemeinschaft eines Ortes und wie sich ihre Leben überschneiden, beeinflussen und auseinander gehen. Mittendrin die gleichermaßen nicht schlubladisierbare Titelfigur, die den Alltag seiner Mitmenschen wieder und wieder mit seinem außergewöhnlichen Blick auf die Welt unterläuft und seine Umwelt zum Innehalten bringt. Ein besonderes Buch für geduldige LeserInnen und Menschen, die ein Ohr für die Töne zwischen den Zeilen haben.

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