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Produktbild: In Zeiten des abnehmenden Lichts
Artikelbild von In Zeiten des abnehmenden Lichts
Eugen Ruge

1. In Zeiten des abnehmenden Lichts (Ungekürzte Lesung)

In Zeiten des abnehmenden Lichts

Gesprochen von
17
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Ulrich Noethen

Spieldauer

12 Stunden und 5 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.12.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

69

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732411214

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Ulrich Noethen

Spieldauer

12 Stunden und 5 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.12.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

69

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732411214

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    aus Dresden

    5/5

    07.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    Lesenswert!

    Geschichtsträchtig, kurzweilig, oft mit einem Schmunzeln zu lesen. Sehr ehrlich, wenn man in der DDR aufgewachsen ist, erinnert man sich an so Manches. Toll die detaillert beschriebenen Kochrezepte zum Weihnachtsfest. Die einzelnen Personen und Charaktere gut beschrieben und wiedererkennbar. Nicht zuletzt eine Familiengeschichte, in der man sich zum Teil selbst wiederfindet.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    10.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine sehr literarische Auseinandersetzung...

    Eine sehr literarische Auseinandersetzung mit dem Alltag einer Funktionärsfamilie in der DDR bis zu deren Ende. Außerdem die hinreißende Beschreibung eines Geburtstagsempfangs.

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Autobiografisch gefärbter Familienroman,...

    Autobiografisch gefärbter Familienroman, dessen Oberhaupt als DDR-Funktionär voll und ganz das System unterstützt, während seine Familie mehr und minder dessen Schwächen entdecken.

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Porträt einer deutschen Familie...

    Porträt einer deutschen Familie über vier Generationen. Politik und Privates in folgenreicher Verschränkung. Emigration, Krieg, DDR und Wende. Sehr gut erzählt.

  • leserattebremen

    aus Berlin

    5/5

    25.06.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Drei Generationen im 20.…

    Drei Generationen im 20. Jahrhundert: Während Charlotte und Wilhelm nach dem zweiten Weltkrieg nach Mexiko fliehen und von dort auf eine Möglichkeit warten, in der neu gegründeten DDR die Zukunft mitzubestimmen, lebt ihr Sohn Kurt in Verbannung hinter dem Ural in der Sowjetunion und heiratet die Russin Irina. Später kehren alle zurück nach Deutschland, in die DDR und versuchen dort Fuß zu fassen. Kurts Sohn Alexander wächst bereits in der DDR auf und muss versuchen, sich in die Realität einzufügen. Drei Generationen - und drei Sichtweisen auf ein politisches System im Verfall. Eugen Ruge ist ein generationsübergreifender Familienroman gelungen, der sich besonders durch das anachronische Erzählen der Ereignisse auszeichnet, die alle im wieder zu einem Punkt zurückkehren, dem 90. Geburtstag von Wilhelm. Dadurch gelingt es Eugen Ruge besondere Verbindungslinien in den Perspektiven der Figuren und ihren Beziehungen aufzuzeigen, ohne sie Wort für Wort formulieren zu müssen. Die Charaktere entbehren nicht einer gewissen traurigen Komik, wie sie an einem am Boden liegenden System festhalten oder sich an den anderen Familienmitgliedern reiben. Jeder scheint sich in der Realität seine eigene Welt gebaut zu haben, die nur stückweise in das wirkliche Leben passt. Der Roman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ wurde von der ZEIT-Redakteurin Iris Radisch als „Der große DDR-Buddenbrooks-Roman“ bezeichnet. Diese Beschreibung passt nicht nur großartig wegen der groß angelegten generationenübergreifenden Erzählung, sondern besonders wegen des Untertitels, den Thomas Mann seinem Werk gab. Bei ihm heißt es „Verfall einer Familie“ und beschreibt den Untergang einer Kaufmannsfamilie, die sich selbst in den Abgrund stürzt und einem Wandel der Zeit nicht gewachsen scheint. Auch bei der Familie Umnitzer scheint ein Verfall der Familie zusammen mit dem Verfall des politischen Systems der DDR stattzufinden, alle sind gezeichnet von Alter, Alkoholismus, Krankheit und enttäuschten Träumen. Einen Hoffnungsschimmer lässt Eugen Ruge seinen Lesern dennoch, indem der letzte existierende Nachkomme der Familie, Markus, in dem Buch nur als Kind kurz Erwähnung findet. Wie sein Weg in der deutschen Einheit aussieht, bleibt letztlich dem Leser überlassen. So bleibt der Verfall der Familie doch nicht so abgeschlossen, wie es auf den ersten Blick scheint, während der Verfall des politischen Systems mit der Einheit seinen Abschluss gefunden hat. Eugen Ruge ist mit „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ ein großartiger und stark autobiographisch fundierter Familienroman vor politischer Kulisse gelungen, der 2011 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde.

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Bewertungen (17)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Annemarie Blaßnig

    Annemarie Blaßnig

    Thalia Klagenfurt – City Arkaden

    Buchhändler*in

    4/5

    23.10.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Melancholisch-komischer Abgesang

    Gleich in sechs Kapiteln erzählt uns der Autor in wechselnden Perspektiven vom 90. Geburtstag Wilhelm Powileits am 9. Oktober 1989, in dem Jahr, als tausende DDR-Bürger und Bürgerinnen das Land fluchtartig verließen und der gesamte Ostblock politisch und ökonomisch vor dem Zusammenbruch stand. Powileit, in den 1940iger Jahren vor dem Nationalsozialismus nach Mexiko geflüchtet, 1952 gemeinsam mit seiner Frau von der SED zurückgerufen, soll, wie schon die Jahre zuvor, als altgedienter Funktionär der DDR-Nomenklatura ausgezeichnet werden. Diese Geburtstagsfeier gerät zur Farce. Selbst der Stiefenkel hat das Land Richtung Westen verlassen. Zwischen diesen sechs Kapiteln wird in Rück- und Vorausblicken von 1952 bis 2001 vom Alltagsleben der Familie Powileit-Umnitzer berichtet, von den Urgroßeltern bis zum Urenkel, der der Utopie vom Sozialismus völlig verständnislos gegenübersteht, aber auch den politischen Aktivitäten seines Stiefvaters im Bundestag des wiedervereinten Deutschlands nichts abgewinnen kann. In diesem Roman lassen die großen ideologischen Debatten der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts ziemlich ratlose und desillusionierte Protagonisten und Protagonistinnen zurück, die in ihre eigenen inneren Traumwelten flüchten.

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