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Produktbild: Goldschatz
Band 24527
Artikelbild von Goldschatz
Ingrid Noll

1. Goldschatz

Goldschatz

Aus der Reihe detebe
Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Luise Helm

Spieldauer

6 Stunden und 35 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.02.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

101

Verlag

Diogenes Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783257693263

Beschreibung

Rezension

»Die Grande Dame des raffinierten Verbrechens beherrscht das Metier wie niemand sonst.«

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Luise Helm

Spieldauer

6 Stunden und 35 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.02.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

101

Verlag

Diogenes Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783257693263

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  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    03.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Eine sehr moralische Geschichte

    In gewohnt sachlicher Weise und mit leicht ironischen Einschlag erzählt Ingrid Noll ihren neuen Roman “Goldschatz”. Dieses mal geht es um fünf junge Menschen, die sich in einem geerbten Häuschen den Traum von einem anderen, ökologisch verantwortlichen Leben aufbauen wollen. Und natürlich ist der Weg ins private Öko-Paradies gepflastert mit den zahllosen kleinen Fießlichkeiten des Alltags, mit skurrilen Nachbarn, morbiden Ausflügen in die Vergangenheit und einer Story, die immer wieder mit kleinen und großen Überraschungen aufwartet. Der unverwüstlichen Altmeisterin Ingrid Noll gelingt es auch hier wieder, eine doch sehr moralische Geschichte rund um Betrug und Tod, Eifersucht und Mord auf ihre eigenen zu erzählen.

  • sommerlese

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    26.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Konsumzwang oder Konsumverzicht!

    Im Diogenes Verlag erscheint der Roman Goldschatz von Ingrid Noll.  Als Studentin Trixi das alte Bauernhaus ihrer Tante Emma erbt, will sie dort eine Studenten-WG gründen. Vorher muss allerdings renoviert werden, die neuen Mitbewohner sind gegen Wegwerfgesellschaft und allesamt Konsumgegner. Sie wollen das Haus erhalten und bei der Arbeit mit anpacken, aber für das nötige Material fehlen noch die finanziellen Mittel. Als in Emmas Trödel ein Säckchen mit Gold gefunden wird, scheint das die Lösung der Geldsorgen zu sein. Ein Fund dieser Größenordnung weckt allerdings Begehrlichkeiten und bringt manche Prinzipien ins Wanken.  Wie stets bei den Romanen von Ingrid Noll bin ich schnell in die Handlung eingetaucht und habe gespannt mitverfolgt, wie das Zusammenleben der WG-Bewoher funktioniert und welche Vor- und Nachteile so ein Schatz mit sich bringt.  Eine Prise Ironie, ein wenig schwarzer Humor und die Zuschaustellung von Konsumgegnern, die dann doch dem Glanz von Gütern der Kaufhäuser nicht widerstehen können. So gesehen war der Roman an Unterhaltung kaum zu überbieten. Es gehört einfach zu Ingrid Nolls Büchern, dass schon mal Todesfälle zu verzeichnen sind, bei denen es nicht ganz mit rechten Dingen zu geht.   In dieser Geschichte geht es um Studenten, junge Leute, die Second Hand lieben und denen es wichtig ist, keine Lebensmittel zu verschwenden.  Die individuelle Charakterzeichnung der Figuren ist Ingrid Noll gut gelungen, sie bringt hier unterschiedliche Personen zusammen, da ist es selbstverständlich, dass nicht alles friedlich und harmonisch verläuft. Besonders der schrullige Nachbar ist für mich “die” Figur des Buches.  Die verwendete Sprache in den Dialogen wirkt auf mich nicht ganz wie von jungen Leuten, manche Phrasen erscheinen mir für diese Altersgruppe sogar recht gestelzt. Dafür hält die Entwicklung der Personen aber noch so manche Überraschung bereit, die man so nicht erwartet hat.     Dieser Roman ist eine perfekt aufgebaute Geschichte, die gut unterhält und zeigt, wie schnell beim Auftauchen eines Goldschatzes so manche Prinzipien von Konsumverweigerung über Bord geworfen werden.

  • Lia48

    4/5

    29.05.2023

    eBook (ePUB 3)

    Konsumverzicht vs. Goldrausch - lesenswerter, gesellschaftskritischer Roman!

    „Echte Spießer sind nach meiner Meinung nur solche Menschen, in deren Köpfen weder Toleranz noch Empathie einen Platz gefunden hat. Sie müssen nicht unbedingt alt und verkrustet sein, sondern können auch modern und schick gekleidet daherkommen.“ INHALT: Eine Gruppe von Student*innen hat der Konsumgesellschaft den Kampf angesagt. Sie leben vor allem von Second Hand. Als Beatrix‘ Eltern das alte Bauernhaus von der verstorbenen Tante Emma erben, gründen die jungen Leute dort spontan eine WG. Doch das Haus muss gründlich renoviert und saniert werden, wenn nicht gar modernisiert. Beste Gelegenheit, es den „Spießern“, Eltern und allen, die sie nicht ernst nehmen oder nur als „Späthippies“ oder „Spinner“ verspotten, zu zeigen! Als die WG-Bewohner bei ihrer Arbeit jedoch auf einen Goldschatz stoßen, geraten die Prinzipien mancher Personen gehörig ins Wanken … MEINUNG: Wer Bücher von Ingrid Noll kennt, weiß, dass der „Krimi“- Anteil bei ihr oft gering ist. Schade finde ich, dass Ingrid-Noll-Neulinge vielleicht erst einmal etwas enttäuscht sind, da die Bücher häufig der Krimi-Sparte zugeordnet werden und damit eventuelle Erwartungen nicht erfüllen. Wer das jedoch weiß und keine Kriminalromane erwartet, den kann Ingrid Noll möglicherweise immer wieder von Neuem mit ihren Geschichten begeistern. So geht es mir zumindest! Ich mag ihre Art, ihren unterschwelligen, schwarzen Humor und die Prise an Ironie, die zwischen ihren Zeilen mitschwingt. Auch die Todesfälle, die wie Unfälle, ganz aus Versehen, oder mit „gut“ begründeter Absicht geschehen, liebe ich bei ihren Büchern! Da muss man schon mal schmunzeln. Das war bei der hiesigen Lektüre nicht anders. Was „Goldschatz“ etwas von ihren anderen Werken unterscheidet, sind die jungen Leute, die diesmal im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Und da bin ich auch schon bei meinem Kritikpunkt zu diesem Buch. Mir wirkten die Studenten etwas zu jung und naiv für ihr Alter. Wahrscheinlich stellt Ingrid Noll sie absichtlich so überspitzt dar, doch für mich passte ihre „Jugendsprache“ an manchen Stellen nicht ganz zum sonst eher „altbackenen“, aber sehr charmanten Schreibstil der Autorin, den ich so gerne mag. Für mich wirkte das manchmal etwas zu konstruiert. Aber das ist mein einziger Kritikpunkt. Ansonsten konnte mich die Lektüre gut unterhalten. Ich mag, wie Ingrid Noll mit dieser Geschichte der Gesellschaft einen Spiegel vorhält. Sie nimmt die jungen Leute auf die Schippe, die nach außen hin den Konsum anprangern. Doch als ein Goldschatz auftaucht, werden die Prinzipien mancher Leute auf die Probe gestellt ... Das Ende fand ich stimmig – es regt zum Nachdenken an. Da kann man sich ggf. schon mal an die eigene Nase fassen … FAZIT: Wieder ein Roman von Ingrid Noll, der mir gut gefallen hat. Sie stellt hier vor allem das Konsumverhalten unserer Gesellschaft an den Pranger. Auch wenn mir die jungen Leute etwas zu naiv gezeichnet waren, konnte mich die Geschichte gut unterhalten. Daher gibt es 4/5 Sterne und eine Leseempfehlung von mir!

  • Buchstabenfestival

    3/5

    10.09.2019

    Hörbuch (CD)

    Unterhaltsam, aber nicht das beste Buch von Ingrid Noll

    Wer die Geschichten von Ingrid Noll kennt, weiß, dass nichts so ist, wie es scheint. So auch beim "Goldschatz". Eine junge Frau zieht in ein renovierungsbedürftiges Haus und will mit ihrem Freund und den Freunden eine „Gegenstrom“-WG aufbauen. Gegenstrom – gegen Konsum, gegen den Mainstream und mit der Natur. Alles leichter gesagt als getan, denn wenn es zieht und das Wasser kalt ist, kann man den Glauben an den Gegenstrom schon mal verlieren. Wie gut, dass man einiges an dem Krempel, den die verstorbene Tante hinterlassen hat, verkaufen kann. Überraschend taucht dann noch ein Goldschatz auf und die Geschichte beginnt sich zu drehen. Man ahnt es, doch man weiß noch nicht so richtig in welche Richtung es gehen wird. Es war durchaus interessant (besonders die Verknüpfungen zum kauzigen Nachbarn), wenn auch nicht immer glaubwürdig. Das Ende war nicht so richtig überzeugend. Es ist nicht die spannendste und beste Geschichte von Ingrid Noll, da gibt es bessere Geschichten, aber trotzdem wurde ich gut unterhalten.

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Bewertungen (4)

  • Produktbild: Goldschatz